kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kritik von CDU: Der Bau der Moschee entzweit Uetersen 17. Februar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:01

Die CDU wirft der Bürgermeisterin Hinterzimmermentalität vor und fordert Transparenz. Ein anonymes Schreiben sorgt für Ärger.

 

 

Uetersen: Die einen wollen sie, die anderen wollen sie um jeden Preis verhindern. Seitdem die islamische Gemeinde mit einem Bauantrag für eine neue Moschee an der Katharinenstraße vorgeprescht ist, brodelt es in Uetersen. Anonyme Schreiben machen die Runde, in denen sich der oder die Verfasser gegen den Neubau in der Wohnstraße vehement wehren. Zu laut, zu enge Straßen für den Besuchsverkehr und ein zu groß geplantes Gebäude für das Grundstück mitten im Uetersener Wohngebiet führen die Kritiker als Argumente an. Die Kommunalpolitiker halten dagegen und fordern von den Verfassern, erst einmal mit ihrem Namen für ihre Meinung einzustehen. Darum geht es: Die türkisch-islamische Gemeinde mit Sitz in Uetersen plant den alten Rotklinkerbau, der ihnen schon lange zu klein geworden ist, durch einen zweigeschossigen unterkellerten Neubau zu ersetzen. Hier soll Platz für kleine Geschäfte, einen großen Gebetsraum, die Wohnung des Vorbeters, eine Bibliothek, Konferenzräume, Büros und einen Veranstaltungsraum für die Jugend sein. Das Gebäude soll mit zwei beleuchteten Türmen und einer gläsernen Kuppel versehen sein. Die Mehrheit der im Uetersener Rat vertretenen Parteien steht den Plänen positiv gegenüber. Betroffene Anwohner wehren sich gegen das Projekt. „Wir haben Angst vor irgendwelchem Randalismus“, heißt es in einem der vielen anonymen Schreiben, das an Politiker, Verbände und Institutionen ging.

 

 

Ümit Dogan, Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde in Uetersen, zeigt die Neubaupläne für die Moschee an der Katharinenstraße.

 

Das Thema ist sensibel, so sensibel, dass Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen es lieber in kleiner Runde hinter verschlossenen Türen besprechen möchte. Am Montag, 18. Februar, von 18 Uhr an hat die Verwaltungschefin dafür die Fraktionsspitzen und den Vorsitzenden der islamischen Gemeinde, Ümit Dogan, ins Rathaus geladen. Vier Fraktionschefs, Hansen und Dogan an einem Tisch, das ist aus Sicht der CDU einfach viel zu wenig. „Das Thema geht doch alle an. Das können wir doch nicht im kleinen Kreis hinter verschlossenen Türen behandeln“, kritisiert Andreas Stief, Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten in Uetersen. Er appelliert an die Bürgermeisterin und die anderen Parteien, die Debatte um den Moschee-Bau öffentlich zu machen, mehr Leute ins Boot zu holen. „Fehlende Transparenz schürt Misstrauen, und das können wir uns bei diesem sensiblen Thema nicht leisten“, so der CDU-Chef. Für ihn sei das Thema lang genug gedeckelt worden, sagt Stief in Richtung Hansen. „Ich wünsche mir eine offenere und souveränere Diskussion zu diesem Thema. Das klein zu halten, kann nicht sein. Von einer Bürgermeisterin erwarte ich mehr. Sie muss alle mitnehmen und die Moderation übernehmen.“ Von den Anwohnern fordert Stief, sich konstruktiv zu beteiligen, statt anonyme Schreiben zu verfassen.

 

Die Christdemokraten appellieren auch an die türkisch-islamische Gemeinde, ihre Pläne zu konkretisieren.

 

Was sagen nicht direkt Betroffene zu den umstrittenen Plänen? Barbara Wilbrandt, 54, findet: „Alle sind gleich berechtigt, ihren Glauben auszuleben, für mich ist das gar kein Problem. Meiner Meinung nach kann die Moschee direkt in Uetersen gebaut werden“. „Natürlich, der Ausländeranteil ist groß und jeder hat den Anspruch auf seine Religion. Aber eine Moschee hat trotzdem einen negativen Beigeschmack, zum Beispiel ist es sehr laut, wenn die Moslems zum Gebet gerufen werden. Ich denke, solange die Moschee nicht direkt nebenan ist, sondern etwas außerhalb, ist das in Ordnung.“, erklärt Ingrid Schneider, 47. Religionsfreiheit. Mehr kann man dazu nicht sagen, das muss akzeptiert werden. Mich würde eine Moschee nicht stören, solange alles im Rahmen bleibt„, so Andreas Münster, 44. Bürgermeisterin Andrea Hansen, SPD, verteidigt indes ihr Vorgehen. „Ich bin sehr für die Einbeziehung der Öffentlichkeit. Wir brauchen aber zunächst eine Vorabklärung, welche Grundstücke für ein derartiges Vorhaben geeinigt sind.“ Dies müsse in kleiner Runde erfolgen. „Wir werden keine Lösung erzielen, wenn die Stimmung von Beginn an aufgeheizt ist.“ Hansen erwartet, dass der Verwaltung nach dem Termin am Montag Prüfaufträge für geeignete Flächen vorliegen. Sobald ein Standort gefunden ist, „müssen wir versuchen, eine Akzeptanz in der Bevölkerung für das Projekt zu erzeugen“. Bürgervorsteherin Heike Baumann, SPD, stimmt der Bürgermeisterin zu. Wenn klar ist, welche Flächen in Frage kommen, strebe die SPD eine breite öffentliche Beteiligung an. Baumann: „Wir können uns gegebenenfalls eine Einwohnerversammlung vorstellen.“ Auch Rolf Maßow (FDP) hält die bisherige Öffentlichkeitsbeteiligung für ausreichend. „Gewisse Dinge, wie etwa Bauvoranfragen, müssen aber nicht öffentlich behandelt werden, weil es das Gesetz so vorschreibt“ {Quelle: www.abendblatt.de – Von Arne Kolarczyk, Marie Müller und Katy Krause}.

Hamburger Abendblatt online

 

 

 

Barbara Wilbrandt hätte kein Problem mit einer neuen Moschee in Uetersen

Barbara Wilbrandt hätte kein Problem mit einer neuen Moschee in Uetersen

 

 

One Response to “Kritik von CDU: Der Bau der Moschee entzweit Uetersen”

  1. Johannes Says:

    Die Islamisierung eines Gebietes erfolgt gemäß dem Koran und dem Vorbild Muhammads in drei Stufen:

    1. Predigt von Toleranz und Frieden: In Zeiten der Schwäche als Minderheit arrangiert man sich mit den „Ungläubigen“, so wie es in Mekka zu Beginn des Islam zunächst war.

    2. Abwehr der „Ungläubigen“ und ihrer Einflüsse: Bei zunehmender Stärke werden die Ansprüche gegenüber den „Ungläubigen“ immer lauter: der Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen – öffentlicher Muezzinruf mit der Aufforderung, sich allein Allah zu beugen – Forderungen nach sozialen Leistungen und mehr Rechten gegenüber der alteingesessenen Bevölkerung – wie es dann in Medina gehandhabt wurde.

    3. Schließlich der Kampf gegen die „Ungläubigen“, die entweder auch Muslime werden müssen oder als tributpflichtige Bürger zweiter Klasse (Dhimmis) bestenfalls geduldet sind. Einführung der Schari´a.

    Diese Etappen der Islamisierung sind gut erkennbar in der Geschichte der einst christlichen Türkei nach dem Fall von Konstantinopel (1453). Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren in der Türkei ca. 25 Prozent der Bevölkerung Christen. Heute sind es nur noch etwa 0,002 Prozent; eine unterdrückte, kaum geduldete Minderheit, aller religiösen Rechte und fast aller Menschenrechte beraubt. Bezeichnenderweise war bei der nachfolgenden Eroberung Belgrads (1456) auf den Schwertern der islamischen Kämpfer eingraviert: „Das Paradies liegt im Schatten der Schwerter.“ (Buhari: „Djihad“, zit. in Moussa Afschar: Der Heilige Krieg, S. 37, Stuttgart 2004) Das wird auch heute nicht anders gesehen!
    Vor einer Islamisierung Europas warnt auch der Politikwissenschaftler Bassam Tibi (Göttingen): „Wer sich in der Islam-Diaspora Europas auskennt, weiß, dass nicht nur die Islamisten von einem islamischen, von der Schari´a beherrschten Europa träumen; auch orthodoxe Moslems tun dies.“ Europa werde durch Einwanderung islamisiert und von diesen Moslems zum „Dar al-Islam/Haus des Islam“ gerechnet, schreibt Tibi, der selbst Moslem ist, in DIE WELT. Moscheevereine verstünden sich als „Speerspitze der Islamisierung Europas“. Kritik daran werde mit dem Vorwurf des „Antiislamismus“ abgewehrt und zugleich propagandistisch eine völlig falsche Parallele zum Antisemitismus gezogen. Die Integration sei auch deshalb gescheitert, weil junge Muslime in den Moscheevereinen vor allem Schriften von islamischen Fundamentalisten läsen, anstatt dass sie lernten, wie Grundgesetz und Demokratie mit der Religion des Islam in Einklang gebracht werden können. Integration werde praktisch durch Indoktrination in abgeschotteten Moscheevereinen und in neuen Moscheen, die wie Pilze aus dem Boden wachsen, verhindert.

    Bassam Tibi weiß aber auch ganz genau, dass sich Demokratie und Islam niemals versöhnen können – er sagt es aber nicht so deutlich. „Die Demokratie ist ein antiislamisches System, das wir bekämpfen“, sagte einst der „Kalif von Köln“, Cemalledin Kaplan. Genauso aber denken auch die leitenden Funktionäre des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), was aber leider zu wenig beachtet wird.


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