kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Terroristen in islamischen Ländern genießen christliches Blut 15. Februar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:33

Kenia: Mordanschlag auf Pastoren in Garissa

 

 

 

Ein tödlicher Anschlag auf zwei christliche Leiter im kenianischen Garissa hat die christliche Gemeinschaft vor Ort unter Schock gesetzt. Am 7. Februar hatten Unbekannte das Feuer auf Pastor Ibrahim Makunyi von der East Africa Pentecostal Church sowie Abdi Welli eröffnet. Welli, eine bekannte christliche Persönlichkeit, war sofort tot. Pastor Makunyi wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, sein Zustand ist inzwischen stabil. Der Vorfall wirft dunkle Schatten auf die bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 4. März.

 

 

Islamistischer Einfluss aus Somalia bedroht Christen

 

Garissa ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes im Osten Kenias, der an Somalia grenzt. In dem muslimisch geprägten Gebiet befindet sich auch „Dadaab“, eines der größten Flüchtlingslager der Welt. Bewohnt wird es hauptsächlich von somalischen Flüchtlingen, die vor dem Bürgerkrieg aus ihrem Heimatland geflohen sind. Doch die islamistische Al Shabaab Miliz ist auch hier aktiv und wird für mehrere Entführungen und Morde verantwortlich gemacht. Seit dem Vorgehen der kenianischen Armee gegen die Gruppierung im vergangenen Jahr, ist es mehrfach zu gezielten Anschlägen gegen Christen gekommen. So wurden beispielsweise bei einem Anschlag auf eine Kirche in Garissa im vergangenen Juli 18 Menschen getötet (wir berichteten). Auch Abdi Welli hatte bereits mehrfach Morddrohungen erhalten. Der ehemalige Muslim hatte sich dadurch jedoch nicht in seinem christlichen Dienst beirren lassen.

 

 

Wahlen am 4.März

 

Angesichts der politischen Instabilität in der Region sowie der Aktivität extremistischer Muslime sehen Beobachter den bevorstehenden Wahlen in Kenia am 4. März mit großer Spannung entgegen. Anlass zur Sorge gibt vor allem der anhaltende Druck der islamischen Minderheit auf die Regierung. So kam es 2011 bereits zu einer Verfassungsänderung, die unter anderem Scharia Gerichte für zulässig erklärt. Es wird befürchtet, dass dieselben Gruppierungen die offizielle Einführung der Scharia in hauptsächlich von Muslimen bewohnten Landesteilen einfordern könnten; dies würde auch Abspaltungsbestrebungen vom Rest des Landes Vorschub leisten.

 

 

Beobachten und beten

 

Die Kirchen im mehrheitlich christlichen Kenia sehen sich durch die jüngsten Entwicklungen und das Machtstreben extremistischer muslimischer Gruppierungen vor große Herausforderungen gestellt. Das Land wird 2013 erstmals auf dem Weltverfolgungsindex von Open Doors geführt. Unter den Ländern, wo weltweit Christen um ihres Glaubens willen verfolgt werden, rangiert Kenia an 40. Stelle. Der Open Doors Koordinator für die Region: „Kenia befindet sich in einer entscheidenden Phase. Dies sind die ersten Wahlen nach der Verfassungsänderung, die neue Strukturen und neue Ämter geschaffen hat.“ Open Doors wird die weitere Entwicklung und den Ausgang der Wahlen genau beobachten {Quelle: www.opendoors.de}

 

 

 

 

 

 

 

Tansanischer Pastor wurde geköpft

 

Die nüchterne Art und Weise, in der “allafrica.com” über die Vorgänge berichtet, die sich am 11./12. Februar 2013 im tansanischen Buseresere abgespielt haben, macht die Fakten nur umso klarer und lässt jedem aufmerksamen Leser mit einem Rest Anstand und Gewissen kalte Schauer über den Rücken herunterlaufen. Ein christlicher Gemeindeleiter der “Tanzanian Assembly of God” – Kirche (TAG) wurde im Rahmen inter-religiöser Kämpfe getötet, die sich an der Frage der “Halal”-Schlachtung von Nutzvieh entzündet haben müssen. Muslimische Jugendliche hatten nämlich versucht, von Christen betriebene Schlachtbetriebe an der Ausübung ihrer Tätigkeit zu hindern und zu schließen. Im Rahmen dieser schariakonformen Gewaltexzesse wurde Offensichtlich Reverend Mathayo Kachili in die Konflikte hineingezogen und schließlich (halal-gemäß ? Ok, das war zynisch.) dahingeschlachtet.

 

Ein Polizeisprecher erwähnt in diesem Zusammenhang, dass die Konflikte schon länger andauern sollen, nachdem ein Teil der islamischen, religiösen Autoritäten der Region verlangt hatten, dass es keine “nicht – Halal”- gemäßen Fleischprodukte mehr geben dürfe. Dazu müssten alle von Nichtmuslimen (in dieser Region eben Christen) geführten Schlachtbetriebe geschlossen werden. Im Rahmen einer von fanatisierten Jugendlichen dann unternommenen Kampagne, um diese schariagemäßen Vorgaben umzusetzen, wurden Christen in dem Ort Buseresere mit Knüppeln und Macheten angegriffen. Ein Schlachter sollte dabei u. a. ganz direkt gezwungen werden, sein Geschäft aufzugeben. Wie Pastor Kachili nun in dieses Bild passt, ist noch unklar. Vermutlich hat er versucht, zwischen den Parteien zu vermitteln und wurde von den jeglicher Vernunft und Menschlichkeit verlustig gegangenen Tätern attackiert und, wie “allafrica” schreibt, “geköpft”. Die Gewaltorgie wurde schließlich auf Anweisung des regionalen Polizeipräsidenten durch Spezialkräfte der Anti-Aufstandseinheiten beendet. Polizeisprecher Denis Stephano wies außerdem darauf hin, dass es mehrere Verletzte gegeben habe, die in örtlichen Krankenhäusern zur Behandlung aufgenommen worden seien. {Quelle: “allafrica.com” vom 12. Februar 2013}

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Indonesien: erneut Brandanschläge auf Kirchen in Sulawesi

 

Auf der indonesischen Insel Sulawesi ist es erneut zu Brandanschlägen auf Kirchen gekommen. Wie der “Jakarta Globe” berichtet, sollen dabei aber keine Menschen zu Schaden gekommen sein. Es wurden Molotow-Cocktails in die Kirchen geworfen. Die daraus entstehenden Brände konnten aber schnell wieder kontrolliert werden.

 

 

 

 

 

Betroffen waren die “South Sulawesi Indonesian Christian Church (GKI)” und die “Toraja Klassis Makassar Church Panakkukang Congregation” in Makassar. Beide Kirchen wurden gegen 04.00 Uhr attakiert. In der Folge der laut des “JG” sozusagen “koordinierten” Angriffe, die auf vorangegangene, ähnlich gestaltete Attacken folgten, werden nun die Kirchen im südlichen Sulawesi auf Anweisung des Polizeichefs von Süd-Sulawesi, Mudji Waluyo, durch deutlich sichtbare Polizeikräfte bewacht. „Wir werden alle Kirchen in Makassar beschützen. Es sind mindestens zwei Angehörige der Anti-Aufruhr-Polizei deutlich sichtbar vor jeder Kirche postiert, während andere Kräfte ein weniger offensichtliches Auge auf die Gebäude haben. Wir werden auch Videoüberwachungsanlagen an jeder Kirche anbringen“. Ein Sprecher der Polizeibehörde in Jakarta, Brigadegeneral Boy Rafli Amar, geht im Zusammenhang mit den Anschlägen davon aus, dass dadurch Konflikte zwischen Christen und Muslimen angefacht werden sollen. {Quelle: “the Jakarta Globe” vom 14. Februar 2013

 

 

One Response to “Terroristen in islamischen Ländern genießen christliches Blut”

  1. Amira Says:

    In dem größten Flüchtlingslager der Welt in Dadaab, Kenia herrschen einer der furchtbarsten Zustände menschlichen Treibens auf unseren Planeten. Der Großteil der Flüchtlinge stammt aus Somalia, wo sie von den Feldzügen der islamistischen Milizen fliehen mussten und es heute immer noch tuen. Das Problem ist, dass Flüchtlingslager im eigentlich provisorische Pufferzonen für die Menschen sind, bis sich die Lage in einem Land beruhigt, doch in diesem Fall ist keine baldige Besserung in Sicht, da sich niemand für dieses Problem verantwortlich zu fühlen scheint. (Quelle: Die unsichtbare Mauer)


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