kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Große Chance für Papst aus der Dritten Welt“ 12. Februar 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:01

Wer folgt auf Benedikt XVI.? Die Liste der Kandidaten ist lang. Der aus Nigeria stammende Kardinal Francis Anrize, 80, soll gute Chancen besitzen.

Die Wetten auf einen Papst ausAfrika stehen gut

 

Nach der Rücktrittsankündigung von Benedikt XVI. nehmen die Buchmacher schon Wetten entgegen, wer zu Ostern sein Nachfolger werden könnte. Eins steht fest: Der Blick der Gläubigen geht weg von Europa.

 

Papst Benedikt XVI. tritt am Donnerstag, dem 28. Februar 2013, abends um 20 Uhr von seinem Amt und allen Ehren zurück und zieht sich dann zunächst in den päpstlichen Palast nach Castel Gandolfo zurück. Diese Situation lässt die Mutmaßungen über den möglichen Nachfolger von Papst Benedikt XVI. natürlich sofort ins Kraut schießen. Beendet ist damit auf jeden Fall das unvergleichliche Doppel der beiden Päpste aus Polen und Deutschland, dass die Kirchengeschichte seit 1978 nun auf so unvergleichliche Weise geprägt hat. Gut möglich, dass es auch ein Abschied der Weltkirche von Europa sein wird. Bei den britischen Buchmachern haben Kandidaten aus Afrika, Italien oder Kanada besonders gute Quoten, wie die italienische Nachrichtenagentur für Spiele und Wetten, Agipro News, am Montag berichtete. Nach Quellen, von denen völlig unersichtlich ist, woher sie ihre Informationen beziehen, zeichnet sich demnach ein enges Rennen zwischen dem nigerianischen Kardinal Francis Arinze, dem Ghanaer Peter Turkson und dem Kanadier Marc Ouellet ab. Es ist pure Spekulation, aber zeigt doch, dass sich der Blick der Öffentlichkeit nach dem scheuen Gelehrten wie von selbst von Europa abwendet – wo Benedikt XVI. allerdings schon bis jetzt eine unendlich viel höhere Anerkennung und Achtung entgegengebracht wurde als in Europa oder gar in seiner tief gespaltenen Heimat. Natürlich hätten die Italiener gern wieder einmal einen Papst aus ihren eigenen Reihen, die immer noch einen überdurchschnittlich hohen Anteil unter den Kardinälen haben, doch dafür scheint die Zäsur seit dem Tod Paul VI. und Johannes Paul I. im Jahr 1978 einfach zu tief. Wetten werden auch über den Namen des nächsten Papstes abgeschlossen: Besonders gute Chancen haben nach diesen Spekulationen Peter, Pius, Johannes Paul und – Benedikt.

 

 

Ähnliches gilt für Kardinal Peter Turkson, 64, aus Ghana, den Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden.

 

 

Ostern soll es einen neuen Papst geben

 

Papst Benedikt XVI. hatte am Montag überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Der 85-Jährige sagte bei einer Vollversammlung der Kardinäle in einer auf lateinisch gehaltenen Rede, aufgrund seines Alters habe er nicht mehr „die Kraft“, die katholische Kirche zu führen. Es ist das erste Mal seit Jahrhunderten, dass ein Papst von seinem Amt zurücktritt. An der Wahl seines Nachfolgers und am Konklave wird sich Benedikt nicht beteiligen. Bis zum 28. Februar aber wird er weiter seinen Dienst wie bisher versehen. Am Mittwochabend steht er in der antiken Basilika Santa Sabina auf dem Aventin der Liturgie des Aschermittwochs zum Beginn der Fastenzeit vor. Das wird wohl sein letzter öffentlicher Gottesdienst als Pontifex maximus sein, bevor er an den beiden Sonntagen danach jeweils noch einmal über dem Petersplatz den Engel des Herrn mit den Gläubigen betet. Am 3. Fastensonntag hat dann schon das Vorkonklave begonnen, bei dem die Gläubigen ohne den Papst beten werden. Ostern endlich wird ein neu gewählter Papst den Feiern der katholischen Kirche zur Vergegenwärtigung der Auferstehung Jesu Christi von den Toten vorstehen und erstmals über dem Grab des Apostels Petrus dem österlichen Halleluja der römisch-katholischen Weltkirche beiwohnen.

 

 

Eine Ausnahmesituation

 

Wer das sein wird, weiß heute noch kein Mensch. Sicher ist nur, dass diesmal noch weniger Absprachen als sonst nach einem sich langsam abzeichnenden Ende des Pontifikats getroffen werden konnten. Auch die Kardinäle sind wie vom Blitz gerührt, die diesem Pontifikat in der Mehrzahl noch viele Jahre gegeben hatten. Und sicher ist auch, dass unmittelbar ab dem vollzogenen Rücktritt des Papstes alle seine Mitarbeiter und die Präfekten und Chefs der verschiedenen Kongregationen und Ministerien ihre Ämter nur noch kommissarisch ausüben werden – bis auf Manuel Kardinal Monteiro de Castro, den Kardinalgroßpönitentiar und Haupt der vatikanischen Gerichte, dessen Amt von dem Wechsel an der Spitze der Weltkirche unberührt bleiben wird. Gewiss ist bislang schließlich auch nur das komplizierte Prozedere der Papstwahl, für das die Kardinäle wohl sehr bald nach dem Rücktritt des Papstes in der Sixtinischen Kapelle zusammentreten. Nach allen Anzeichen wird Benedikt XVI. Rom nicht verlassen, wie der Apostel Petrus es der Legende nach versuchte, als er das brennende Rom verlassen wollte (und dann von Jesus zur Umkehr bewegt wurde). Joseph Ratzinger wird sich zu einem Leben im Gebet in das Innere des Vatikans zurückziehen, hinter die Gitter eines Klausurklosters, das sein Vorgänger Johannes Paul II. eingerichtet hat, damit im Vatikan das immer währende Gebet für die Päpste nie zum Erliegen kam. Es ist eine Ausnahmesituation, wie sie die Weltgeschichte noch nie erlebt hat. Keiner weiß, wie lange sie dauern wird. {Quelle: www.welt.de – Von  Paul Badde}

 

 

 

 

 

 Österreichs Kardinal Schönborn mit dem Papst?

 

 

 

 

Große Chance für Papst aus der Dritten Welt

Vatikan-Experte Hesemann

 

München; Vatikan-Experte Michael Hesemann meint: Die Chance ist groß, dass nach dem Rücktritt Benedikts XVI. der nächste Papst aus der Dritten Welt kommt. Zum Interview mit merkur-online.de. Michael Hesemann ist ein Vatikan-Insider. Der renommierte Historiker verfasste zuletzt „Jesus in Ägypten. Das Geheimnis der Kopten“. Aus tiefgehenden Gesprächen mit Georg Ratzinger entstand 2011 das Bestseller-Buch „Mein Bruder, der Papst.“ Hesemann kennt Papst Benedikt XVI. über den er das Wer „Benedetto! Benedikt XVI., die Kirche ist jung!“, verfasste, zudem von persönlichen Begegnungen. Wir sprachen mit ihm über den Rücktritt von Papst Benedikt XVI, das Erbe des Pontifex sowie dessen möglichen Nachfolger.

 

Herr Hesemann, Sie haben Papst Benedikt XVI. zuletzt am Wochenende beim 900. Jubliäum des Malteserordens in Rom erlebt. War dieser Rücktritt absehbar?

Nun, wir sahen alle, wie seine physischen Kräfte nachließen, auch wenn er, als er sprach, so verschmitzt und fröhlich wie eh und je wirkte und uns alle segnete. Trotzdem war es schon ein Schock, als wir schon letztes Jahr sahen, dass der Heilige Vater auf einem Rollpodest zum Papstaltar gefahren wurde, denn das erinnerte nur zu deutlich an die letzten Jahre von Johannes Paul II. Natürlich, die Ursache war nur eine Arthrose im Knie, aber der dadurc

 

Gab es noch weitere Anzeichen?

Als er seinen treuen Sekretär Georg Gänswein am 6. Januar zum Erzbischof weihte, war dies schon ein deutliches Zeichen: Er bestellt sein Haus. Das Pontifikat neigt sich dem Ende zu. Papst Benedikt hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass er sich die Option eines Rücktritts offenlässt, wenn seine physischen Kräfte nicht mehr reichen. Von dieser Option hat er jetzt Gebrauch gemacht.

Wie empfinden Sie den Rücktritt?

Das ist für uns als Katholiken, die wir gerade diesen deutschen, nein: bayerischen Papst geliebt haben wie einen Vater, eine traurige Nachricht. Aber dieser Schritt verdient vor allem unseren größten Respekt. Er zeugt von der großen Demut Benedikts XVI., davon, dass ihm die Kirche so sehr am Herzen liegt, dass er sich ganz zurücknimmt und buchstäblich hinter das Petrusamt zurücktritt. Tatsächlich ist der Gegenwind für das Schiff Petri in den letzten Jahren so viel stärker geworden. Da braucht es starke Schultern, um es sicher durch die Zeit zu lenken.

 

Natürlich wird bereits über mögliche Nachfolger spekuliert. Haben Sie schon eine Vermutung, wer die besten Aussichten hat, Nachfolger Benedikts XVI. zu werden?

Von jedem, den ich Ihnen jetzt nennen könnte, kann man fast sicher sein, dass er es nicht ist. Denn es ziehen immer viele „Päpste“ ins Konklave, die es dann als ganz normale Kardinäle wieder verlassen. Aber ich denke, große Chancen hätte ein Kardinal aus der dritten Welt, etwa aus Afrika, wo die Kirche, anders als im alten Europa, ständig wächst. Das wäre vielleicht ein schönes Symbol für die Globalisierung der Kirche und ein Signal an die Christen der dritten Welt: Wir brauchen euch, ihr seid wichtig für die Zukunft der Kirche!

Kann Benedikt XVI. in irgend einer Form die Wahl seines Nachfolgers beeinflussen? Etwa, indem er den Kardinälen eine „Wahlempfehlung“ mitgibt?

Papst Benedikt hat mit jeder Kardinalsernennung den Kreis seiner Nachfolger definiert. Ich denke, er ist zu demütig, als dass er eine „Wahlempfehlung“ geben würde; das überläßt er dem Heiligen Geist.

Welche Herausforderungen kommen auf den neuen Papst zu?

Sehr viele. Ich war ja gerade am Wochenende in Rom, da wird jetzt der Petersplatz renoviert. Die Hälfte der Kolonnaden erstrahlt schon in neuem Glanz, die andere Hälfte ist noch hinter Baugerüsten versteckt. Ich denke, es gibt kein besseres Bild für die momentane Situation der Kirche. Es ist schon viel getan, der Kurs ist schon festgelegt durch diesen großen Theologenpapst, aber es warten auch noch viele Baustellen auf seinen Nachfolger.

 

Welche sind das konkret?

Da wäre an erster Stelle eine Kurienreform zu nennen, mit der Benedikt XI. begonnen hat, die aber noch eine Reihe energischer Schritte verlangt. Da stieß der Ratzinger-Papst, der ein herzensguter, bescheidener Mensch ist, der nie laut werden oder auf den Tisch hauen könnte, an seine Grenzen. Es wäre ihm wohl schwergefallen, notwendige Umbesetzungen vorzunehmen, denn er mochte Menschen nicht verletzen. Das gleiche gilt für die Weltkirche.

Wo liegt es in der Weltkirche im Argen?

Wenn man sieht, dass von Theologen, ja sogar von Bischöfen Ansichten vertreten werden, die nicht in Einklang mit dem Lehramt stehen, dann wird schnell der Ruf nach einem energischeren Papst laut. Beten und hoffen wir, dass sein Nachfolger trotzdem auch ein Menschenfischer sein wird, einer, dem es gelingt, die Herzen der Gläubigen zu erreichen und auch viele Nichtgläubige für die Kirche zu gewinnen.

 

Wie bewerten Sie das Pontifikat Benedikts XVI., das sich nun seinem baldigen Ende zuneigt?

Es war ein großes, ja ein historisches Pontifikat, das uns so reich beschenkt hat. Ich denke da an erster Stelle an seine mutige Reflektion unserer Zeit, die er so treffend als „Diktatur des Relativismus“ definierte. Ich denke daran, wie viele junge Menschen er für den Glauben begeistert hat, durch seine klaren, wahren Worte und seine tiefe Menschlichkeit. Vor allem aber denke ich an sein geradezu epochales theologisches Erbe, denn es war ein Pontifikat des Lehramtes.

Was blieibt vom Besuch in Deutschland?

Seine Rede vor dem deutschen Bundestag wird als Magna Charta einer christlichen Gesellschaft in die Geschichte eingehen, seine Freiburger Rede sollte nicht nur für die Kirche in Deutschland Weichen stellen. Und schließlich sind die großen Jahrfeiern zu nennen, das Paulusjahr, das Priesterjahr und jetzt das Jahr des Glaubens, in dem wir uns befinden. Möge das nächste Pontifikat die Weichen stellen, damit die Kirche diese reichen Früchte ernten kann! {Quelle: www.merkur-online.deFragen: Franz Rohleder}

 

18 Responses to “„Große Chance für Papst aus der Dritten Welt“”

  1. Emanuel Says:

    2013 ! Die Wahl des Papstes wird zum Glücksspiel -Ereignis ! Wett-Stuben und entsprechende Mafiosi verdienen wieder goldene Nasen !

    Christliche Kirche vor ihrem absoluten Ende – Armageddon ist unausweichlich … Johannes Offenbarung — klopft an unsere Türen !

    Dieses Trauerspiel des Niedergangs der christlichen Kirche – wird bald ein Ende finden ,,,,,

    Auferstehen wird –

    DIE NEUE KIRCHE DES HERRN …… !

    • Nach dem
      Kirchenrecht
      kann ein Papst
      aus freiem Entschluss auf sein Amt verzichten,

      wie Radio Vatikan am Montag betonte. Ein Amtsverzicht führt – ebenso wie der Tod des Papstes – zur Vakanz des Apostolischen Stuhls. Im Canon 332, Paragraf 2 des kirchlichen Gesetzbuches „Codex Iuris Canonici“ (CIC) heißt es: „Falls der Papst auf sein Amt verzichten sollte, ist zur Gültigkeit verlangt, dass der Verzicht frei geschieht und hinreichend kundgemacht, nicht jedoch, dass er von irgendwem angenommen wird

      Die Bedingungen, dass der Rücktritt aus freien Schritten erfolgen und hinreichend publik gemacht werden muss, wurden erst 1983 bei der Neufassung des Kirchenrechts unter Papst Johannes Paul II. ins Gesetz aufgenommen. Neben der Vakanz kennt das Kirchenrecht auch die Möglichkeit der „völligen Behinderung des römischen Bischofstuhls“. Dabei ist gemäß Canon 335 ebenso zu verfahren wie im Fall einer Vakanz. Das Kirchenrecht schreibt nicht vor, von wem und in welchem Verfahren eine „völlige Behinderung“ festgestellt wird.

      Der spektakulärste Papst-Rücktritt ereignete sich 1294. Damals dankte der fünf Monate zuvor gewählte Papst Coelestin V. ab, weil er sich dem Amt nicht gewachsen fühlte. Er starb 1296 und wurde später heiliggesprochen. Mehrere Amtsverzichte von Päpsten und Gegenpäpsten gab es auch während des langen Schismas, das nach dem Rücktritt von Gregor XII. 1415 begann.

      In der Moderne haben Pius XII. (1939-1958), Paul VI. (1963-1978) und Johannes Paul II. (1978-2005) einen schriftlichen Amtsverzicht vorbereitet. Pius XII. wollte die Kirche damit angesichts einer drohenden Entführung durch Hitlers Truppen absichern. Paul VI. und Johannes Paul II. wollten verhindern, dass die Kirche im Fall von langer, schwerer Krankheit führungslos bliebe. Keines der geheim gehaltenen Amtsverzichts-Schreiben kam zum Einsatz.

    • Holz Says:

      Nur weil es AUCh um das Ereignis herum unschöne Dinge gibt, so ist eine Sache daurch nicht schlecht.

      ALLES kann mißbraucht werden, ALLES wird auch mißbraucht

  2. Bernhardine Says:

    Papst Rücktritt – irgendwann werden sich der neue und der alte Papst begegnen. Gab es dies je schon einmal?
    http://www.faz.net/aktuell/politik/papst-ruecktritt/papst-ruecktritt-eine-zeit-der-rueckschau-ist-angebrochen-12060841.html

    Francis Kardinal Arinze ist 1932 geboren und darf nicht wählen.
    Daß er gewählt werden könnte halte ich für ausgeschlossen, wer will denn nochmals einen Übergangspapst, der in bälde das Zeitliche segnet und schon wieder Konklave erforderte.

    „“Francis Kardinal Arinze (* 1. November 1932 in Eziowelle, Nigeria) war Erzbischof von Onitsha und ist ein emeritierter Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche…

    Am 9. Dezember 2008 nahm Benedikt XVI. sein aus Altersgründen hervorgebrachtes Rücktrittsgesuch vom Amt des Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung an. Am 14. Februar 2009 ernannte ihn Benedikt XVI. zum delegierten Präsidenten der im Oktober desselben Jahres stattfindenden Sonderversammlung der Bischofssynode für Afrika.

    Nach der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. im Jahre 2013 wurde er, obwohl er aus Altersgründen nicht mehr am Konklave 2013 teilnhehmen wird, in verschiedenen Medien als papabile gehandelt.[3]…““ wikipedia

  3. Bernhardine Says:

    Peter Kardinal Turkson ist nicht frei, da er Moslems in seiner Familie hat und die er sehr liebe, wie er letzten Herbst sagte.
    Um Gottes Willen nicht so einen als Papst; Chrislam brauchen wir nicht!

  4. carma Says:

    kennt ihr eigentlich die sache mit der ominösen >papstliste<? angeblich ist es die (bisher) perfekteste
    prophezeiung der welt…

    • Emanuel Says:

      Kenne ich nicht Sag mal Näheres , bitte … Das mit dem Blitz ist ja der reinste Wahnsinn !!! Unfaßbar ! Die „Zufälle“ nehmen drastisch zu, in letzter Zeit !

      Ich finde es wieder zum Kotzen, wie hier unsere Freunde „zur Tagesordnung“ übergehen , so , als wäre es das Natürlichste der Welt , das ein Papst „zurücktritt“ ! Ich weiß oft nicht , ob ich über die Dreistigkeit der Katholen lachen oder weinen soll … Mit solchen dummdreisten Ignoranten wird diese Erde zugrunde gehen ….

      Das ihr Papst aus Gewissensgründen zurückgetreten ist, nehmen die hier gar nicht wahr … Ich denke denen fehlt es echt an „Geist“ ….. Sorry , musste wieder raus …

  5. Ralf Hummel Says:

    Ich muss zu diesem Thema einmal etwas Grundsätzliches sagen. Der Papst ist ein sehr alter Mann und gesundheitlich angeschlagen. Papst sein ist nichts anderes als ein großer Manager einer Firma, der viel herumreisen und aufgrund dessen gesundheitlich fit sein muss. Es ist angebracht, und es ist schon, wenn er es selbst einsieht und einem Jüngeren den Vortritt lässt. Immerhin hat er einen sehr anstrengenden Job. Und warum darf es auch nicht einmal ein Papst aus der Dritten Welt sein? In der Dritten Welt gibt es sehr viel religiöse Menschen, die uns im Glauben oft noch etwas vormachen. Nun, das Ganze kam etwas überraschend und dann auch noch am Rosenmontag. Das hätte nicht unbedingt sein müssen.

    • Emanuel Says:

      ach du Scheiße … hat Ihnen das ihr Kumpel gesagt ???? Zutrauen würde ich es ihm ….

      • Emanuel Says:

        Herr Hummel !

        Es gibt Weltliches , das nennen wir Geschäfte machen, lernen, andere betrügen bzw. von der Güte des Produktes überzeugen , Politik machen, Wissenschaft betreiben usw. usw. !

        DAS NENNT MAN WELTLICHES !!!

        Dagegen steht GEISTIGES !!! Das nennen wir gewöhnlich GLAUBEN !

        Glauben und Weltliches sind zwei getrennte Dinge — Genau so getrennt wie WAHRHEIT UND LÜGE — Hier können Sie nichts vermischen !

        Sie dürfen auch nicht Gut und Böse vermischen – nicht Liebe und Hass in einen Topf werfen … und Glaube ist wahrscheinlich für den Vatikan ein Geschäft .. aber niemals ist Glaube ein Geschäft für einen wahren Christen …. Gehen Sie und fragen Sie ihren Kumpel ….

  6. Bernhardine Says:

    Kurzvideo um 2 Min., deutsch
    Papst verkündet seinen Rücktritt
    http://www.kathtube.com/player.php?id=30233

    Es dürfte kein Junger um 60, der womöglich 25 Jahre bliebe und auch kein Alter um 80 Jahre sein, der nach ca. 5 Jahren schon wieder scheiden würde… es dürfte einer um die 70 Jahre sein.

    Er muß nicht nur gesund, sondern auch hochgebildet und mehrsprachig sein. Weder ein chrislamistischer Schwarzfrikaner, noch ein befreiungstheologischer Lateinamerikaner oder ein homofreundlicher Nordamerikaner oder Europäer.

    Vielleicht wird es ein Asiat aus einer Untergrundkirche(?) oder…

    Hier einige Pros und Contras:

    13. Februar 2013, 11:20
    117 Wähler – 117 Kandidaten
    http://kath.net/detail.php?id=40075

    Einige Beispiele:

    Gegen den Franzosen Karinal Tauran, 69, sprechen gesundheitliche Probleme

    Der New Yorker Kardinal Dolan, 63 ist sehr politisch ausgerichtet

    Bei den Italienern mangelt es an Mehrsprachigkeit.
    Kardinal Scola, 71, galt schon 1975 als papabile… und weitere ital. Kardinäle

    Der Nigerianer Kardinal Amrize, 80 zu alt, wird aber von den Mainstreammedien ob seiner interreligiösen Arbeit hofiert und der Ghanaer Kardinal Turkson 65 zu vorlaut, zum einen mit seinem unbescheidenen Auftritt mit einem kritischen(?) Islamvideo und anschließendem Bekenntnis, daß er die moslemischen Teile seiner Familie sehr schätze, das war letzten Herbst.

    Sympathisch der philippinische Kardinal Tagle, ist mit 55(laut Wikipedia) leider noch sehr jung. Will jmd. im Vatikan 30 Jahre lang denselben (Stil)? (Tagle bringe viele Qualitäten für das Amt mit, sei „bescheiden, gütig, sehr fröhlich, mediengewandt und einfach“. stern.de)

    Den Kanadier Kardinal Ouellet, 68, gilt als ziemlich aussichtsreich:
    „“…Selbst wenn unser Glaube manchmal auf die Probe gestellt wird, wollen wir uns nicht fürchten und daran denken, wer wir sind: der Leib Christi, der sich darum bemüht, Gott über alles zu lieben und im Geist des neuen und ewigen Bundes zu leben.
    Wir sind nicht allein; der Geist von Pfingsten wohnt in uns. Wenn wir in völligem Vertrauen die Glocke des Gebets läuten, eilt uns die Gemeinschaft der Heiligen, in deren Mittelpunkt Maria steht, sofort zu Hilfe. Bewahrt die Hoffnung und seid fröhlich, denn das Reich Gottes ist nahe!…““
    http://www.zenit.org/de/articles/predigt-von-kardinal-ouellet-bei-der-abschlussmesse-des-eucharistischen-kongresses-in-dublin-am

    • Emanuel Says:

      Zusammengefasst: Die Institution „Papst“ ist nicht mehr zeitgemäß und gehört gänzlich abgeschafft … ? Oder Obama bestimmt einfach einen Papst, der MOSLEM IST ?

    • Emanuel Says:

      Es gibt aus dem Bordaux Wein -Anbau ein Chateau, das einen Rotwein herstellt , der „Petrus“ genannt wird ! Dieser Wein ist sehr rar und wird ausschließlich von Multimillionären genossen — Wenn es den im Vatikan gibt, wovon ich mal ausgehe, könnte ich ewig dort leben … Alerdings muss ich zugeben , das ich einen „Petrus“ noch nicht gekostet habe. Eine Flasche davon kostet bei den jüngsten Jahrgängen ab 1 300,00 Euro

  7. Ralf Hummel Says:

    @ Emanuel:

    Jede Firma hat einen Manager, der an der Spitze einer Firma oder eines Konzerns steht, der die Firma leitet, und jede Kirche braucht ein Oberhaupt, Papst oder anders genannt, das die Kirche leitet, unter ihm sind dann Bischöfe usw. Das ist schon noch zeitgemäß und muss nicht abgeschafft werden. Nur muss auch das Oberhaupt in der Lage sein, alte Strukturen zu ändern, d.h. sich der Zeit anzupassen und weltoffen sein. Sie haben wohlkommen recht, das Zölibat gehört abgeschafft und somit wird die katholische Kirche auch wieder an Priester gewinnen. Ohne Zölibat wäre kein Missbrauch geschehen. Das ist meine Meinung.

    • Emanuel Says:

      Lieber Her Hummel !

      Die Kirche muss an den Glaubens-Grundsätzen, die vom Herrn zu uns gekommen sind, natürlich festhalten – Was nicht vom Herrn ist – kann seelenruhig abgeschafft werden ! Es ist ja dann vom Menschen erschaffen ! Und was vom Menschen erschaffen ist, ist grundsätzlich böse und falsch ….

  8. Ralf Hummel Says:

    @ Emanuel

    Und nochmals: In jedem großen Unternehmen gibt es eine Geschäftsführung, Werksleitung, div. Bereichsleiter, Abteilungsleiter usw. Warum sollte es in der Kirche anders sein. Entweder akzeptiert man als Kirchenmitglied diese Dinge oder nicht, dann wird man wohl nicht mehr lange in der Kirche Mitglied sein und austreten. Was die Kirche angeht, bezeichne ich mich als richtiger Hardliner und lasse mich von nichts abbringen.


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