kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gott und die Liebe 6. Februar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:21

Wie Gott wirklich ist

 

Jeder Mensch sehnt sich danach geliebt zu werden. Leute machen die verrücktesten Dinge dafür. Wer sich nicht geliebt fühlt, dem fehlt etwas. Der fühlt sich unerfüllt, leer, er wird krank. Was hat Gott damit zu tun?

 

Erstaunlich, dass Jesus damals immer wieder betonte, dass Gott die Liebe ist. Und dass er selbst der lebendige Beweis von Gottes Liebe zu den Menschen ist. Heißt das mit anderen Worten: Gott ist die Antwort auf unsere tiefste Sehnsucht? Was ist Liebe überhaupt? Die Bibel selbst beschreibt Liebe so: «Die Liebe hat einen langen Atem und ist voller Güte. Sie ist nicht eifersüchtig und spielt sich nicht auf. Die Liebe hat nichts Angeberisches oder etwas, das das Empfinden anderer Menschen verletzt. Sie schaut nicht auf ihren Vorteil und lässt sich auch durch nichts provozieren. Sie trägt das Böse nicht nach, erst recht freut sie sich nicht darüber wenn anderen Unrecht geschieht. Die Liebe freut sich allerdings sehr über die Wahrheit. Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie erhofft alles, – ja, sie erduldet alles. Die Liebe hört niemals auf».

 

 

1.Korinther, Kapitel 13:4-7

 

 

 

 

Gott und die Liebe

 

Bei den Versen über die Liebe können wir Menschen nur staunen. Ja, das wäre toll, so geliebt zu werden und so lieben zu können. Jesus hat immer wieder gesagt, dass Gott uns genau so liebt. Ja mehr noch: Gott selbst ist diese Liebe. Statt dem Wort «Liebe» könnte man also auch «Gott» einsetzen. Die Verse aus 1.Korinther, Kapitel 13 sind also die perfekte Beschreibung für Gott!

 

 

Wenn es nur wahr wäre!

 

Was würde es für uns verändern, wenn es wirklich stimmt, was Jesus über Gott sagt? Wenn diese Verse wirklich wahr sind? Wenn es Gott tatsächlich gibt und er jeden Menschen über und über mit dieser Liebe liebt? Wir würden frei werden! Frei von Geltungsdruck. Frei von unserem schlechten Gewissen. Frei von Minderwertigkeitsgefühlen… Und: Na so was, das steht ja sogar in der Bibel! In dem 2. Korintherbrief, Kapitel 3, Vers 17 steht schwarz auf weiß: «Wo Gott wirkt, da ist Freiheit».

 

Gott drängt sich nicht auf

 

– und auch das ist eine Eigenschaft der Liebe. Gott fordert nicht. Gott zwingt niemanden an ihn zu glauben. Gott lässt die freie Wahl. Und er lässt einem Zeit. Aber, Gott lässt sich finden. Und er bietet diese Liebe und Freiheit von der die Bibel immer wieder schreibt. Es liegt also ganz an uns, ob wir den Versuch starten wollen, nachzufragen, ob es da nicht doch etwas gibt…

Genau so, wie du bist –  von Miriam Hinrichs Quelle: www.jesus.ch

 

 

 

 

Jesus nachahmen und selbst zum großen Diener werden

 

Welche Zeichen setze ich, und welche Dienste übernehme ich, um die Würde der anderen aufstrahlen zu lassen?

 

In unserem rumänischen Dorf bekommen die Kinder in der Schule zu Mittag eine kleine Jause. Sie trinken ihre Milch und packen das Brot aus, die Verpackung lassen sie einfach auf den Boden fallen. Ein paar Minuten später ist der Platz vor der Schule voll mit knisterndem Papier. Der Wind trägt es durch die Straße, hin zum Bach. Dort sammelt sich der ganze Müll, auch Flaschen und Plastiksackerln, Bierdosen und alte Fetzen füllen die Straßengräben. Wir holen einen großen Kübel aus der Schule und sammeln vor dem Schuleingang den Müll ein. Auch Sonja, die Sportlehrerin, bückt sich nach einem Milchpäckchen. Danciu, ein junger Roma-Bursche, steht im lila glänzenden Hemd und in polierten Schuhen daneben und schaut zu. Er erledigt bei uns die Transporte. Jetzt schwingt er die Autoschlüssel in der Hand und geht Schritt um Schritt zurück. Müll ist für ihn unweigerlich mit der Müllabfuhr verbunden, die in Rumänien von Roma erledigt wird, auch von Leuten, die eine Geldstrafe nicht bezahlen können. Damit will der stolze Roma nichts zu tun haben. Unsere Kinder freuen sich über ihren schönen Schulplatz und wollen die ganze Straße sauber machen. Da nimmt Danciu seinen schwarzen Hut ab und liest ebenfalls ein paar Papiere auf.

 

 

 

Unsere Aktion „sat curat“ – „sauberes Dorf“ – will Jesus nachahmen. Er gießt Wasser in die Schüssel, bückt sich hinunter zu den Füßen seiner Freunde, um sie zu waschen. Dann trocknet er sie ab. Jesus wäscht die Füße seiner Schüler: Das ist das intensivste Bild für das, was geschieht, wenn jemand den Schmutz anderer beseitigt. Normalerweise ist das Füßewaschen der Ehrendienst der Schüler gegenüber ihrem Meister. Jetzt dreht Jesus die Rollen um mit dem Ziel, die Lernenden groß zu machen. Nur wer ein starkes Selbstbewusstsein hat, kann dienen. Unsere Kinder weigerten sich zu Beginn und sagten: „Das ist nicht mein Dreck. Nicht ich habe das Papier hingeworfen.“ Dann aber halfen sie mit beim Saubermachen ihres Schulhofs. Der Roma-Bursche wollte seinen eleganten Hut nicht ablegen, bis ihn die Kinder „umgedreht“ haben. Durch sie hat er erstmals gefühlt, dass er sich mit der Aktion nicht mit dem Schmutz gleichsetzt, sondern im Gegenteil zur Sauberkeit beiträgt. Der neue Glanz fiel auf sein Haupt zurück, nachdem er Vorurteile, Unsicherheit und Scheu überwunden hatte. Danciu hatte durch den Rückhalt bei den Kindern so viel innere Sicherheit gewonnen, dass auch er Müll auflesen konnte. Er näherte sich der Haltung an, die Jesus seinen Schülern als höchstes Ziel mit auf den Weg gegeben hat.

 

Welche Dienste übernehme ich, welche Zeichen setze ich, um andere groß zu machen? Um die Würde der anderen aufstrahlen zu lassen? Bimail steht für Bibelmail, ein wöchentliches Rundschreiben des Teams um Pater Georg Sporschill, adressiert an Führungskräfte. Darin werden Lehren aus der Bibel auf das Leben von heute umgelegt.

{Quelle: diepresse.com – RUTH ZENKERT}

 

One Response to “Gott und die Liebe”

  1. Emanuel Says:

    Sehr schön ! Und sehr wahr ! Und sehr einfach – der Text oben ! Und doch versteht es niemand mehr heutzutage ….
    Warum wohl ? Na , ebenfalls ganz einfach ! Weil Kain Abel erschlagen hat ….


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