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Ägyptisches Tränengas erreicht Tunesien und erstickt die Moslembrüder dort 6. Februar 2013

Filed under: Islamischer Terror,Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:36

Krawalle in Tunesien: Demonstranten setzen Islamisten-Zentrale in Brand

 

 

 

Fatwa und Aufruf der Salafisten, Schokry Belaid zu enthaupten …

 

 

Die Ermordung des Oppositionsführers Chokri Belaid hat in Tunesien zu schweren Krawallen geführt. Demonstranten griffen die Zentrale der islamistischen Regierungspartei an und setzten sie laut Augenzeugen in Brand.

 

Tunis – Chokri Belaid galt als einer der heftigsten Kritiker der von Islamisten geführten Regierung Tunesiens. Der Chef der linksgerichteten oppositionellen Partei der Demokratischen Patrioten wurde am Mittwoch in der Hauptstadt Tunis durch mehrere Schüsse ermordet, als er seine Wohnung verlassen wollte. Seitdem ist Tunesien in Aufruhr: Nach der Nachricht der Ermordung von Belaid kam es in mehreren Städten des nordafrikanischen Landes zu Protestaktionen. Demonstranten attackierten die Zentrale der regierenden islamistischen Ennahda-Partei in Tunis und legten dort Feuer. Zuvor hatte der Ennahda-Chef Rached Gannouchi beteuert, seine Partei habe mit der Ermordung Belaids nichts zu tun. Der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali verurteilte den Mord. Er nannte die Tat in einem Radiointerview ein „Verbrechen gegen Tunesien“. Gleichzeitig rief er die Bevölkerung zur Besonnenheit auf und warnte vor Anarchie.

 

 

 

Darum wurde Belaid erschossen: Kritik an Moslembrüder, die sich Alnahda in Tunesien nennen. Er deckte die Schandtat der Bärtigen auf, die das Land vernichten …

 

 

Vor dem Innenministerium in Tunis versammelten sich nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP etwa tausend Demonstranten. Sie riefen „Schande, Schande“ und „‚Wo ist die Regierung?“. Viele von ihnen forderten einen Sturz der Regierung, die nach dem Volksaufstand gegen Machthaber Zine al-Abidine Ben Ali vor zwei Jahren gewählt worden war. In der Stadt Mezzouna nahe Sidi Bouzid wurde das Büro der regierenden islamistischen Ennahda-Partei in Brand gesetzt, die Polizei ging laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mit Tränengas gegen Demonstranten vor. In Sidi Bouzid protestierten Augenzeugen zufolge mehr als 4000 Menschen. Sie setzten Reifen in Brand und bewarfen Polizisten mit Steinen. Diese schossen in die Luft und setzten Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. In dem Ort hatte sich im Januar 2011 der arbeitslose Uni-Absolvent Mohamed Bouazizi angezündet und damit die Protestwelle in Tunesien und später auch anderen arabischen Ländern ausgelöst. In Gafsa verwüsteten aufgebrachte Tunesier Büroräume der Partei.

 

 

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Trauer und Entsetzen: Besma Khlifi, die Frau des ermordeten tunesischen Oppositionspolitikers Chokri Belaid, wird am Mittwoch von Kameraleuten umringt.

 

 

Präsident bricht Ägypten-Reise ab

 

Ihr Mann sei auf dem Weg ins Büro gewesen, als die tödlichen Schüsse fielen, berichtete Belaids Frau. Seine Familie machte die Ennahda für die Tat verantwortlich. Staatschef Moncef Marzouki brach einen Besuch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ab, um zurück nach Tunis zu reisen. Im vergangenen Monat hatte Marzouki noch davor gewarnt, dass die jüngsten Spannungen in Tunesien in einen Bürgerkrieg münden könnten. Er gehört der säkularen Partei Kongress für die Republik an, die an der Regierung beteiligt ist. Am Sonntag drohte die Partei mit einem Koalitionsbruch, sollte Ennahda nicht zwei islamistische Minister entlassen. Nach der Wahl der von Islamisten dominierten Regierung im Oktober 2011 ist ein erbitterter Streit mit säkularen Kräften über die weitere Ausrichtung der Politik entbrannt. Viele fürchten den wachsenden Einfluss extremistischer Kräfte.

 

 

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Blutlache vor dem Auto: Ermittler untersuchen das Fahrzeug von Belaid – der Politiker war am Mittwoch vor seinem Haus erschossen worden.

 

 

Belaid ist der zweite Oppositionspolitiker, der seit dem Sturz von Langzeitpräsident Zine el-Abidine Ben Ali Anfang 2011 gewaltsam ums Leben kam. Im vergangenen Oktober starb bereits Lotfi Naguedh nach einem Angriff von Regierungsanhängern auf sein Büro. Er soll nach einer Prügelattacke einen Herzinfarkt erlitten haben. Der französische Präsident François Hollande äußerte sich in einer Stellungnahme entsetzt über das Verbrechen an Belaid. „Frankreich ist besorgt über die Zunahme von politischer Gewalt in Tunesien“, kommentierte der Staatschef. Der Mord habe dem nordafrikanischen Mittelmeerland eine seiner mutigsten und unabhängigsten Stimmen genommen. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

Nach der Ermordung Belaids kam es in mehreren Städten Tunesiens zu Protesten....

Nach der Ermordung Belaids kam es in mehreren Städten Tunesiens zu Protesten. Allein in der Hauptstadt Tunis versammelten sich etwa tausend Demonstranten vor dem Innenministerium. In der Stadt Mezzouna nahe Sidi Bouzid wurde das Büro der regierenden islamistischen Ennahda-Partei in Brand gesetzt, in Gafsa verwüsteten Demonstranten Büroräume der Partei. Belaids Familie macht die Ennahda für das Attentat verantwortlich.

 

 

Attentat in Tunis

 

Tunesischer Oppositionspolitiker erschossen

 

 

In Tunis ist ein prominenter Politiker der oppositionellen weltlichen Partei „Bewegung der demokratischen Patrioten“ erschossen worden. Chokri Belaid sei vor seinem Haus von vier Schüssen in Kopf und Brust getroffen worden, teilte seine Partei mit. Belaïd sei im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Ihr Mann sei auf dem Weg ins Büro gewesen als er von den Schüssen getroffen wurde, sagte die Frau Belaïds dem Radiosender Mosaïque FM. Tunesiens Ministerpräsident Hamadi Jebali verurteilte die Tat als politischen Mord. Jebali sprach im Radio von einem „kriminellen Akt, einem Terrorakt nicht nur gegen Belaïd, sondern gegen ganz Tunesien“. Er warnte vor weiterer Gewalt, es sei nun wichtig, „nicht in die Kriminalitätsfalle zu tappen“. Belaïd war eine der Führungspersönlichkeiten der Opposition. Er kritisierte immer wieder die regierende gemäßigt islamistische Ennahda-Partei und warnte vor der Gewalt islamistischer Extremisten.

 

 

 Einsatzkräfte tragen den Leichnam Belaids in einen Krankenwagen, Kameraleute...

Einsatzkräfte tragen den Leichnam Belaids in einen Krankenwagen, Kameraleute und Schaulustige haben sich rund um das Fahrzeug versammelt.

 

 

Tausende demonstrieren nach dem Attentat

Nach dem Mord kam es in mehreren tunesischen Städten zu Massenprotesten. In Tunis versammelten sich etwa tausend Demonstranten vor dem Innenministerium. Viele von ihnen forderten einen Sturz der Regierung. In der Stadt Sidi Bouzid protestierten ebenfalls Tausende gegen die Ermordung des Politikers. Sie setzten Reifen in Brand und bewarfen Polizisten mit Steinen. Diese schossen in die Luft und setzten Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. In der Stadt Mezzouna wurde Augenzeugenberichten zufolge das Büro der regierenden Ennahda-Partei in Brand gesetzt; auch in Gafsa verwüsteten Demonstranten Büroräume der Partei. Sie machten die Regierung für das Attentat verantwortlich. Die Regierungspartei bestritt jede Verwicklung in den Mord: Die Ennahda-Partei sei völlig unschuldig, sagte deren Vorsitzender Rached Gannouchi der Nachrichtenagentur Reuters.

 

 

Proteste nach der Ermordung des Oppositionspolitikers Chokri Belaid in Tunis (Foto: AP)

 

 

Streit zwischen säkularen und islamischen Kräften

 

Der französische Präsident François Hollande äußerte sich in einer Stellungnahme entsetzt über das Verbrechen. „Frankreich ist besorgt über die Zunahme von politischer Gewalt in Tunesien“, kommentierte der Staatschef. Der Mord habe dem nordafrikanischen Land eine seiner mutigsten und unabhängigsten Stimmen genommen. In Tunesien hatte vor zwei Jahren der sogenannte Arabische Frühling begonnen und sich dann in die Nachbarländer ausgebreitet. Das Land wird derzeit von einer gewählten Regierung geführt, die von Islamisten dominiert wird. Im Land streiten säkulare und islamistische Kräfte über die Ausrichtung der Politik. Belaïd ist der zweite Oppositionspolitiker, der seit dem Sturz von Langzeitpräsident Ben Ali Anfang 2011 gewaltsam ums Leben kam. {Quelle: www.tagesschau.de}

 

One Response to “Ägyptisches Tränengas erreicht Tunesien und erstickt die Moslembrüder dort”

  1. Ibrahim Says:

    IN TUNESIEN PASSIERT DAS GLEICHE WIE IN ÄGYPTEN! DIE REVOLUTION GEHT WEITER!

    DIE ISLAMISTEN HABEN DIE REVOLUTION GEKLAUT! ECHTE DEMOKRATIE GEHT ANDERS!

    DIE DEMOKRATEN UND REVOLUTIONÄRE STEHEN AUF GEGEN DIE DIKTATUT DER MOSLEMBRÜDER

    UND SALAFISTEN! DIE EINEN DIKATATORISCHEN EINPARTEIEN STAAT WOLLEN! WEG DAMIT!

    DIE REVOLUTION IN TUNESIEN UND ÄGYPTEN GEHT WEITER! FÜR EINE RICHTIGE DEMOKRATIE!


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