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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schicksale verfolgter Christen in islamischen Ländern 30. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 17:03

Weltweit 100 Millionen Christen werden aufgrund ihres Glaubens verfolgt, diskriminiert und im schlimmsten Fall sogar getötet.

 

Damit sind Christen die größte verfolgte Religionsgemeinschaft. Zu dieser erschreckenden Nachricht kommt das überkonfessionelle Hilfswerk Open Doors. Jährlich veröffentlicht die in der Schweiz ansässige Hilfsorganisation eine Rangliste jener 50 Länder, in denen Christen am stärksten unterdrückt werden. Den diesjährigen Weltverfolgungsindex (WVI) führt zum elften Mal in Folge unrühmlich das kommunistische Nordkorea an. Auf den Plätzen folgen Saudi-Arabien, Afghanistan und zahlreiche andere islamische Länder.

 

 

Widersprüche im Koranmachten Asir nachdenklich

 

Ein Gesicht der Christenverfolgung ist Asir. Der gebürtige Nordafrikaner sollte nach Pakistan aufbrechen und dort ein Terror-Camp für radikale Muslime absolvieren. Kurz vor der Abreise kamen dem Salafisten jedoch erhebliche Zweifel. „Ich erkannte, dass es mehrere Versionen des Korans gibt und sich manche Texte exakt widersprechen“, erklärt Asir heute, vier Jahre später. Er suchte Rat bei einem Imam. Doch dieser konnte ihm die Widersprüche nicht zufriedenstellend erklären. Daraufhin zerriss Asir seinen Reisepass, um seine Ausreise nach Pakistan zu verhindern. In einer Phase völliger religiöser Desorientierung traf er einen Christen, der ihm von Jesus erzählte. Im Internet, im Fernsehen und bei einer christlichen Hotline fand er noch mehr Informationen über den fremden Glauben. „Ich begann, gemeinsam mit einem Pastor in der Bibel zu lesen. In gewisser Weise bin ich von einem Extrem ins andere gegangen“, so Asir, der schließlich zum Christentum konvertierte. Die Abkehr vom Islam wird in seinem Land mit dem Tod bestraft.

 

 

Saliha droht die Zwangsverheiratung

 

Salihas Heimat liegt in einem der zwölf nördlichen Bundesstaaten von Nigeria. Während der Süden des Landes überwiegend christlich geprägt ist, gilt hier das islamische Recht. Saliha wuchs in einer christlichen Familie auf. Das Leben war zwar einfach, aber Saliha war zufrieden. Doch dann trat ihr Vater zum Islam über. Ihre Mutter weigerte sich, ebenfalls zu konvertieren. Am Ende warf sie der Mann aus dem Haus. Für ein paar Jahre lebten die beiden bei der Großmutter, bis die Mutter erneut heiratete. Der neue Mann konnte nicht für drei sorgen, also musste Saliha zu ihrem älteren Bruder und dessen Frau ziehen. Doch ihr Bruder und seine Frau – einst traditionelle Christen – wurden Muslime. Beide drängten Saliha, ebenfalls zu konvertieren. Da sich das Mädchen weigerte, brachte ihr Bruder sie zurück zu ihrem Vater. Dort wurde sie in die muslimische Gemeinschaft gezwängt, musste sich verschleiern und in die Koranschule gehen. Eines Tages gelang ihr die Flucht. Sie fand Unterschlupf bei liebenswerten Christen. Heute ist Saliha eine exzellente Schülerin. Von den anderen Schülern wird sie akzeptiert und geschätzt. Saliha muss jedoch weiter vorsichtig sein, denn ihr Vater sucht nach ihr. Wie ein Damoklesschwert schwebt über ihr die Gefahr, mit einem Muslim zwangsverheiratet zu werden.

 

 

Lage in muslimischen Ländern verschärft sich

 

Die Geschichten von Asir und Saliha sind beispielhaft für das Schicksal der Christen in muslimischen Ländern, deren Gesellschaften kontinuierlich von islamistischen Strömungen unterwandert werden. Der Vormarsch des extremistischen Islam in Ländern des „Arabischen Frühlings“ und Subsahara-Afrika stellt laut Open Doors den wichtigsten und zugleich traurigsten Trend des Jahres 2012 im Bereich der Christenverfolgung dar. Bedingt durch diese Entwicklung hat sich der Druck auf weite Teile der Kirche im Nahen Osten und Nordafrika massiv verstärkt. Ausländische Dschihadisten, die sich der Befreiungsarmee angeschlossen haben, gehen inzwischen im vom Bürgerkrieg zerrissenen Syrien gegen Christen vor. Al-Kaida-Kämpfer haben die Kontrolle über den Norden Malis übernommen und ein Weiterleben für die dortigen Christen unmöglich gemacht. Selbst in Ländern wie Libyen, das inzwischen Züge einer Demokratie angenommen hat, verbreiten Islamisten ungestraft Angst und Schrecken. Auch südlich der Sahara hat sich der extremistische Islam weiter ausgebreitet, wobei der moderatere sufistische Islam durch eine strengere, von Saudi-Arabien unterstützte salafistische Ausprägung erdrängt wurde. {Quelle: www.unzensuriert.at}

 

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