kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mursi verkürzt Besuch in Deutschland 30. Januar 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 17:18

Geld für einen fragwürdigen Moslembruder

 

Ägypten braucht Geld, und Berlin will es geben.

Doch darf man den Moslembruder Mursi unterstützen?

Vor dessen Staatsbesuch fordern Kritiker,

Merkel müsse Tacheles mit ihm reden.

 

 

Ein Kopte in Berlin hält in der Hand, was alle Kopten ausnahmslos denken:

„Er ist nicht mein Präsident“!

 

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi trifft heute zu einem Besuch in Berlin ein. Dort soll er mit militärischen Ehren empfangen werden und anschließend mit Angela Merkel zusammentreffen. Bei den Gesprächen wird es unter anderem um die angespannte Lage in Ägypten und finanzielle Hilfen der Bundesregierung für die angeschlagene ägyptische Wirtschaft gehen. Doch der Besuch Mursis ist umstritten. Die Grünen haben Merkel aufgefordert, ihren Gast zum Dialog mit der Opposition zu drängen. „Mursi trägt als frei gewählter Präsident eine Verantwortung für alle Ägypter“, sagte die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth. „Er muss sich für die Einbeziehung der Opposition, für gleiche Rechte, Gewaltlosigkeit und eine Verbesserung der sozialen Lage einsetzen“. Diese Themen müsse Merkel in den Vordergrund ihrer Gespräche mit Mursi stellen.

 

Die außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Kerstin Müller, forderte Merkel ebenfalls auf, von Mursi einen „echten Dialog“ mit der Opposition einzufordern. Der Präsident müsse erklären, ob er weiter den Weg der Demokratie oder letztlich doch eine islamistische Diktatur etablieren wolle. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) machte die Achtung der Menschenrechte in Ägypten zur Voraussetzung für deutsche Investitionen in dem Land. Für die deutsche Wirtschaft sei Planungssicherheit entscheidend. „Die ist nur dort wirklich gegeben, wo Sicherheit vor Gewalt und politischer Willkür herrscht“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger.In Ägypten waren bei Ausschreitungen gegen die Regierung Mursis in den vergangenen Tagenmehr als 90 Menschenums Leben gekommen. In der Nacht zum Dienstag gingen trotz einer für drei Städte geltenden nächtlichen Ausgangssperre Tausende Menschen auf die Straße, um gegen die Regierung zu protestieren. In Kairo gab es am Dienstag wieder Ausschreitungen, für die kommenden Tage waren weitere Demonstrationen geplant.

 

 

 

Westerwelle fordert Geduld mit Mursi

 

Auch in Deutschland haben Menschenrechtsorganisationen bereits Proteste gegen Mursis Besuch angekündigt. Bei der Berliner Polizei sind vier Kundgebungen rund um das Regierungsviertel angemeldet. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) rief dazu auf, Geduld mit den Reformen in Ägypten zu haben. „Niemand konnte erwarten, dass sich in Ägypten nach langer autoritärer Herrschaft in kurzer Zeit alles zum Besten wendet.“ Zugleich machte er erneut deutlich, dass die Bundesregierung an den finanziellen Hilfen für Ägypten festhalten will. Ägypten brauche nachhaltige Unterstützung aus dem Ausland. „Ohne Investitionen, ohne Touristenströme, aber auch ohne Hilfe bei der Transformation werden sich glaubwürdige wirtschaftliche Perspektiven und soziale Teilhabe für die Menschen in Ägypten nicht einstellen.“ Gerade in dieser Phase der Unsicherheit sei es wichtig, den Dialog mit Ägypten zu stärken. Ein Bericht des Spiegelhingegen wirft Mursi vor, sich lediglich als gemäßigter Islamist zu tarnen. Sein Bekenntnis zum Frieden mit Israel sei ein Mittel, um die Hilfszahlungen aus Europa und den USA zu sichern. Dies erklärte ein ehemaliger Vertrauter Mursis gegenüber dem Magazin. Mursi sei ein „zutiefst überzeugter“ Islamist, der seine Gesinnung nicht einfach ablegen könne. Sein Plan sei es, die Herrschaft der Muslimbruderschaft auf die gesamte Gesellschaft auszuweiten, egal mit welchen Mitteln.

 

 

 

 

 

Mursi verkürzt Besuch in Deutschland

 

Eigentlich wollte Mursi für zwei Tage nach Deutschland reisen, am Donnerstag hätte auch ein Treffen mit Bundespräsident Joachim Gauck auf dem Programm gestanden. Wegen der angespannten Lage in Ägypten werde Mursi nun nur für wenige Stunden nach Berlin kommen, sagte ein Sprecher des Präsidialamtes. Seinen für Freitag geplanten Frankreich-Besuch sagte Mursi nach Angaben des französischen Präsidialamtes komplett ab. Angesichts der Unruhen in Ägyptenist die Armee vorübergehend mit polizeilichen Befugnissen ausgestattet, die bis zur Parlamentswahl im Frühjahr gelten sollen. Soldaten haben das Recht, Zivilisten festzunehmen. Zudem wurde die Festnahme aller Mitglieder des sogenannten Schwarzen Blocks angeordnet. Die Aktivisten, die sich mit Kapuzenpullis, Masken und Tüchern vermummen, waren erstmals bei den Protesten zum zweiten Jahrestag der Revolution in Erscheinung getreten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stehe die Gruppe im Verdacht, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben.

 

UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sprach von einer überzogenen Gewalt gegen die Demonstranten. Das Vorgehen der Polizei sei nicht nur illegal, sondern heize die schwierige Lage weiter an. Sie forderte eine Untersuchung der Gewalt der vergangenen Tage, bei der nach UN-Angaben 53 Menschen getötet wurden. Die Online-Ausgabe der Zeitung Al-Ahram berichtete, dass die Regierung über Korrekturen an der erst im Dezember beschlossenen Verfassungnachdenkt. Das ist eine der Hauptforderungen der Mursi-Gegner, denn die Verfassung gibt Islam-Gelehrten mehr Macht und wird deshalb kritisiert. Nun wurde offenbar bei einem Gespräch Mursis mit verschiedenen politischen Gruppen am Montagabend ein Komitee gegründet, das dazu Vorschläge erarbeiten soll. {Quelle: www.zeit.de}

 

 

 

 

 

Kritik am Mursi-Besuch

Ich rate uns zu strategischer Geduld

 

Trotz der Unruhen in seinem Land hat sich der ägyptische Präsident Mohammed Mursi entschlossen, nach Deutschland zu kommen.

 

Er wird von Kanzlerin Angela Merkel zwar mit militärischen Ehren begrüßt, ein herzlicher Empfang steht ihm aber nicht bevor. Stattdessen bläst ihm ein Sturm heftiger Kritik entgegen, dessen Wogen Bundesaußenminister Guido Westerwelle zu glätten versuchte. Er sagte im ARD-Morgenmagazin: „Ich rate uns zu strategischer Geduld, dass wir sagen, was wir zu sagen haben, dass wir aber den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen“. Jede Revolution habe auch Rückschläge zu verkraften und verlaufe nicht nur linear, betonte der FDP-Politiker. Er betonte, dass Deutschland Bedingungen an die Hilfe für das Land knüpfe: „Die Transformationspartnerschaft, die wir angeboten haben, hängt klar davon ab, dass die demokratische Entwicklung in Ägypten vorwärts geht“. Westerwelle rief die Regierung und Opposition in Ägypten auf, sich im Dialog auszutauschen und anzunähern. Mursi müsse dabei sicherstellen, dass demokratische Prinzipien wie Gewaltenteilung geachtet würden. Der Außenminister zeigte sich optimistisch, dass es beim Prozess der inneren Demokratisierung in Ägypten bleibe.

 

 

Mursi soll sich zu Israelerklären

 

Westerwelle zeigte sich auch überzeugt, dass Mursi trotz der bekannt gewordenen antisemitischen Tiraden aus seiner Zeit vor der Wahl am Frieden mit Israel festhalte. Mursi hatte in einer Rede noch 2010 als führende Figur der Muslimbrüderschaft gegen Israel gehetzt und erklärt, die Ägypter sollten ihre Kinder zu Hass gegen Juden und Zionisten erziehen. Bei anderer Gelegenheit hatte er Juden als Blutsauger und Kriegstreiber bezeichnet, die Nachfahren von Affen und Schweinenseien. Der Auswärtige Ausschuss des Bundestages möchte von Mursi Aufklärung über sein Verhältnis zu Israel haben. „Wir erwarten, dass der Friedensvertrag eingehalten wird und sich das Verhältnis positiv entwickelt“, sagte der Ausschussvorsitzende Ruprecht Polenz (CDU) der „Mitteldeutschen Zeitung“. Zudem interessiere den Ausschuss vor allem Mursis „Vorstellung von der weiteren Demokratie- und Rechtsstaatsentwicklung, hier insbesondere Fragen der Frauenrechte und der Religionsfreiheit“. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der Mursi bei einer Tagung der Deutsch-Ägyptischen Wirtschaftskommission treffen wird, betonte im „Kölner Stadt-Anzeiger“, Investitionen seien nur denkbar, wenn Kairo die Achtung der Menschenrechte garantiere.

 

 

Grüne: Kanzlerin soll Leviten lesen

 

Auf wenig Begeisterung stößt Mursis Besuch bei den Grünen. Sie forderten, Kanzlerin Merkel müsse ihm wegen der schweren Ausschreitungen in seinem Heimatland „die Leviten lesen“. Parteichefin Claudia Roth betonte: „Mursi trägt als frei gewählter Präsident eine Verantwortung für alle Ägypter. Er muss sich für die Einbeziehung der Opposition, für gleiche Rechte, Gewaltlosigkeit und eine Verbesserung der sozialen Lage einsetzen.“ Und genau diese Themen müsse Merkel auch knallhart ansprechen, sagte sie der „Rheinischen Post“.

 

 

Protestaktionen in Berlin

Gleich vier Gruppierungen hatten zu Protestaktionen in Berlin aufgerufen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hielt am Kanzleramt eine Kundgebung gegen Polizei- und Militärgewalt in Ägypten ab. An gleichem Ort protestierten auch koptische Christen gegen die Verfolgung ihrer Glaubensbrüder. Zwei weitere Gruppierungen wollen am Nachmittag Solidarität mit den Demonstranten für die ägyptische Revolution einfordern. {Quelle: www.tagesschau.de}

 

2 Responses to “Mursi verkürzt Besuch in Deutschland”

  1. carma Says:

    ausgerechnet homowelle mahnt zur geduld mit den moslembrüdern – der soll sich mal vor islamisten-mursi „outen“ und bei der gelegenheit anfragen, was die moslembrüder mit einem warmen bruder wie ihm so alles anstellen würden…die deutsche außenpolitik ist soetwas von jämmerlich, feige, kriecherisch, wie es eben die person ist, die dieses amt derzeit „repräsentiert“.
    schwule und verweiberte männer, soweit das auge in die deutsche politik-u. medienlandschaft blickt…(aber wer weiß, vielleicht ist ja sogar mursi vom „anderen ufer“ des nils?)

  2. Ibrahim Says:

    MURSI UND ÄGYPTEN SCHULDET DEUTSCHLAND 2,5 MILLIARDEN EURO SCHULDEN! AUSSERDEM

    GILT DEUTSCHLAND ALS

    WICHTIGSTER HANDELSPARTNER UND GRÖSSTE TOURISTEN GRUPPE!

    ES KÖNNEN MEHR VORDERUNGEN GESTELLT WERDEN UND MIT NACHDRUCK! DEMOKRATIE,

    MENSCHENRECHTE, RELIGIONSFREIHEIT! UND ACHTUNG DER CHRISTLICHEN RELIGION DER

    KOPTEN! SCHUTZ UND TOLLERANZ! WÜRDE UND RECHTE FÜR ALLE MENSCHEN IN ÄGYPTEN!

    DEUTSCHLAND MUSS MEHR FORDERN!

    http://www.tagesschau.de/inland/mursibesuch104.html


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