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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Twitter als Waffe für islamische Terroristen 29. Januar 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:54

Al-Kaida will offenbar Deutsche in Libyen entführen

 

Hamburg: Deutschen in Libyen droht offenbar eine konkrete Bedrohung durch Al-Kaida. Einem Medienbericht zufolge hat das Terrornetzwerk konkrete Entführungspläne. In den vergangenen Tagen hatten mehrere westliche Regierungen ihre Staatsangehörigen aufgerufen, die Stadt Bengasi zu verlassen. Die Terrorgruppe Al-Kaida plant laut einem Bericht des „Spiegel“ offenbar die Entführung von Deutschen in Libyen. Das Blatt beruft sich in seiner Vorabmeldung vom Sonntag auf Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes (BND). Demnach bereiten Al-Kaida und andere militante Gruppen in der Region um die libysche Hafenstadt Bengasi gezielt Überfälle auf Deutsche sowie Briten vor. Laut BND sollen Kaida-Kämpfer nach dem spektakulären Überfall auf das algerische Gasfeld Ain Amenas nach Libyen gegangen sein, um dort neue Anschläge durchzuführen.

 

 

Staaten fordern Ausländer auf, Bengasi zu verlassen!

 

Das Auswärtige Amt hatte am Freitag seinen Appell an die Deutschen in Libyen bekräftigt, die Region um Bengasi sofort zu verlassen. Eine konkrete Bedrohung westlicher Staatsbürger sei Grund für diese „regional begrenzte Terrorwarnung“, hatte ein Außenamtssprecher in Berlin gesagt. Vier Monate nach dem Terroranschlag auf das US-Konsulat in Bengasi hatten in den vergangenen Tagen mehrere Staaten ihre Bürger aufgefordert, die libysche Stadt zu verlassen. Die Regierung in Tripolis hält das zwar für übertrieben. Doch auch viele Libyer fühlen sich in der östlichen Hafenstadt nicht sicher. Unabhängige Medien meldeten am Freitag, das Al-Dschalaa-Krankenhaus in Bengasi sei geschlossen worden, nachdem Milizionäre in der Nacht einen Patienten im Operationssaal erschossen hatten. Nach unbestätigten Angaben sollen die Mörder der Ansar-Al-Scharia-Miliz angehören.

 

 

Westerwelle sieht in Bengasi eine „ernste und delikate Lage

 

Die Berichte über die Bedrohung westlicher Staatsbürger entbehrten jeder Grundlage, sagte ein Vertreter des Innenministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur Lana. Die Sicherheitslage in Bengasi sei stabil. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sprach hingegen bei einem Besuch in Lissabon von einer „ernsten und delikaten Lage“. Die Warnung sei aufgrund von „verschiedenen Hinweisen“ erfolgt. Konkreter wurde Westerwelle nicht. Das Auswärtige Amt geht von nur wenigen Deutschen in Bengasi aus, konnte aber keine genaue Zahl nennen. Am Donnerstagnachmittag hatte zuerst das britische Außenminister zum Verlassen Bengasis und der umliegenden Küstenregion aufgerufen. „Wir sind über eine spezifische und unmittelbare Bedrohung für westliche Staatsbürger in Bengasi informiert“, hieß es. Nur wenig später meldete das Auswärtige Amt im Internet eine „unmittelbare konkrete Bedrohung westlicher Staatsangehöriger in Bengasi“. Später folgten Warnungen aus den Niederlanden, Kanada und Australien.

 

 

Mehrere Tote bei Anschlag im vergangenen September

 

In der mit knapp 700.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Libyens waren bei einem Terroranschlag auf das US-Konsulat am 11. September vergangenen Jahres Botschafter Christopher Stevens und drei weitere US-Bürger getötet worden. Am Sonntag vor zwei Wochen entging der italienische Konsul Guido De Sanctis in Bengasi einem Anschlag. Unbekannte feuerten an einer Kreuzung auf seinen Wagen. Dank der Panzerung des Autos blieb er unverletzt. Vor einer Woche wurden bei einem Geiseldrama im Nachbarland Algerien rund 70 Menschen getötet. Der Angriff islamistischer Kämpfer auf eine Gasförderanlage in der algerischen Wüste war eine Reaktion auf die französische Intervention im westafrikanischen Mali.

 

 

Aufforderung, die Region zu verlassen, ist äußerst ungewöhnlich

 

Seitdem ist die ganze Region in Alarmbereitschaft. Für Libyen hatte das Auswärtige Amt bereits vor dem aktuellen Hinweis eine Reisewarnung ausgegeben. „Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Bewaffnete Auseinandersetzungen finden vereinzelt weiterhin statt und sind jederzeit möglich“, heißt es darin. Die jetzige konkrete Warnung vor einer Bedrohung mit der dringenden Aufforderung, die Region zu verlassen, ist aber äußerst ungewöhnlich. Das britische Außenministerium warnte auch vor Reisen in andere Städte der Küstenregion wie beispielsweise Misrata. Air Malta strich nach der britischen Warnung einen Flug nach Bengasi. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hatte am Mittwoch wegen der angespannten Sicherheitslage in Nordafrika eine Reise nach Algerien und Libyen abgesagt. {Quelle: www.derwesten.de}

 

 

 

 

 

 

Twitter-Account von Terrorgruppe geschlossen

 

Der Twitter-Account der somalischen Islamisten von al-Schabaab existiert nicht mehr. In jüngster Zeit war er ein wichtiges Propagandamittel geworden. Zuletzt bekamen das die Franzosen zu spüren.

 

Am Freitag war plötzlich Schluss mit dem Gezwitscher aus Somalia. Monatelang hatte die islamistische Terrorgruppe Harakat Al-Schabaab Al-Mudschahidin über Twitter Hasspropaganda verbreitet. Über 21.000 Follower verfolgten die englischsprachigen Twitter-Nachrichten der somalischen Islamisten. Links zu neuen Propagandavideos, Nachrichten direkt von der somalischen Front und Informationen zu aktuellen Geiselnahmen waren dort beinahe täglich zu lesen. Doch seit vergangenem Freitag twittert „HSM Press Office“, wie sich die Al-Schabaab-Gotteskrieger nannten, nicht mehr. Das Twitter-Konto der Terrorgruppe wurde gelöscht. Account suspended steht dort nun. Vorerst also keine Terror-Tweets mehr aus Somalia. Die Maßnahme hat wohl das Unternehmen Twitter selbst veranlasst. Auf Nachfrage der „Welt“ wollte sich Twitter dazu jedoch nicht äußern. Die Aktion kommt wenig überraschend. Al-Schabaab hatte in den vergangenen Wochen neben der üblichen Ideologie auch zunehmend verstörendes Fotomaterial verbreitet.

 

 

Gescheiterte Befreiungsaktion

 

Französische Elitesoldaten hatten Anfang Januar eine Befreiungsaktion in Somalia gestartet. Ziel war es, den vor mehr als drei Jahren verschleppten französischen Geheimdienstagenten Denis Allex aus der Hand der islamistischen Geiselnehmer zu befreien. Doch die Aktion schlug fehl. Zwei französische Soldaten kamen beim Feuergefecht mit den Terroristen ums Leben. Al-Schabaab twitterte fleißig Fotos, die den blutverschmierten Leichnam eines getöteten Elitesoldaten zeigen. „François Hollande, war es das wert?“, twitterten die Islamisten. Wenige Tage später verkündete der offizielle Sprecher von al-Schabaab via Twitter, dass die französische Geisel Denis Allex hingerichtet worden sei. Als Strafe für den Befreiungsversuch durch das französische Militär.

 

 

 

 

Twitter – eine Waffe für Terroristen

 

Das Beispiel der twitternden Al-Schabaab-Terroristen zeigt, dass sich der Kurznachrichtendienst längst zu einem Kommunikationsmittel nicht nur von aufmerksamkeitssüchtigen Prominenten, sondern auch von Terroristen entwickelt hat. Neben Ashton Kutcher und Rihanna twittern seit einiger Zeit auch die afghanischen Taliban, die palästinensische Hamas und Dschihadisten in Syrien. Mit Erfolg. Mehr als 24.000 Follower hat der offizielle Twitter-Kanal der Hamas, knapp 2000 regelmäßige Leser zählt der Kanal ihrer bewaffneten Miliz, der Al-Qassam-Brigaden. Rund 8000 Personen folgen aktuell den Twitter-Nachrichten der Taliban aus Afghanistan. Zu lesen sind dort Meldungen wie diese: „3 US-Invasoren getötet, 4 weitere verletzt, als eine Bombe ihren Panzer zerstörte“.

 

 

„Überall wird Propaganda betrieben“

 

Der internationale Dschihadismus hat sich längst der modernen Internetwerkzeuge bedient, um seine Propaganda voranzutreiben. Und um den Gegner zu attackieren. „Radikale Islamisten nutzen inzwischen die komplette Palette der sozialen Netzwerke“, sagte der Berliner Soziologe und Islamismus-Forscher Philipp Holtmann der „Welt“. „Von Internetforen über Facebook-Gruppen und YouTube-Kanäle bis hin zu Twitter-Konten. Überall wird Propaganda betrieben und rekrutiert“. In Expertenkreisen gilt es als sicher, dass die islamistische Gruppierung aus Somalia schon bald wieder einen neuen Twitter-Account eröffnen wird. {Quelle: www.welt.de – Von Florian Flade}

 

 

 

2 Responses to “Twitter als Waffe für islamische Terroristen”

  1. Klotho Says:

    Ich denke nicht das es gut ist Twitteraccounts von Terroristen zu löschen, sie sind ein offenes Buch für Geheimdienste und Militär. Ausserdem stellen die Terroristen authentisches Foto-, Videomaterial ins Internet inder sie ihre eigenen Verbrechen dolkumentieren. Und das ist gut so, alle sollten über die Verbrechen der Islamisten Bescheid wissen. Es soll nicht verborgen bleiben, gaukeln wir uns keine heile Welt vor.


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