kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Türken wollen Nikolaus zurück 29. Januar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:29

Nach 1000 Jahren in der Schweiz

 

Die gute Nachricht vorneweg:

Den St. Nikolaus gab es wirklich.

Er ist nicht ein fetter Rentierreiter aus dem Norden. Sondern ein christlicher Bischof aus der heutigen Türkei.

Seit rund tausend Jahren weilen seine Gebeine nun in Freiburg, in der Schweiz.

Jetzt wollen ihn die Türken zurück.

 

 

Soviel steht fest: Nikolaus ist kein Glühweintrinker aus dem Norden. Er stammt aus dem nahen Südosten, aus der heutigen Türkei. Eher hat er sich also von Kebab ernährt. Wobei das ebenfalls eher unwahrscheinlich ist. Denn damals gehörte die Gegend zum Byzantinischen Reich. Nikolaus lebte und wirkte in Lykien, das inzwischen Demre heißt und etwa hundert Kilometer südwestlich der heutigen Millionenstadt Antalya liegt. Viele Legenden ranken sich um ihn, etliche Wundertaten werden ihm zugeschrieben. Als gesichert gilt, dass er reich war und das ererbte Vermögen alsbald den Armen spendete. Auch soll er während der Christenverfolgung im Jahr 310 gefangen genommen und gefoltert worden sein.

 

 

Nikolaus zurück ans Schwarze Meer?

 

Jetzt ist ein Zwist entstanden. Der türkische Archäologie-Professor Nevzat Çevik fordert die Gebeine ins Herkunftsland zurück. Er doziert an der Akdeniz-Universität in Antalya, also nahe am Wirkungsort des Nikolaus. Im schweizerischen Freiburg reagiert man natürlich empört auf das Begehren. In der zweisprachigen Stadt ist die Kathedrale St. Nikolaus ein prägendes Bild des historischen, mittelalterlichen Kerns der Stadt Freiburg. In den altehrwürdigen Gemäuern finden sich überlieferte Kostbarkeiten. Darunter auch eine silberne Arm-Reliquie des Nikolaus, die nun von Anatolien gefordert wird.

 

 

 

Nikolaus für Muslime wichtig

 

Nikolaus von Myra in Lykien (russische Ikone von Aleksa Petrov, 1294)Jährlich wird Nikolaus am 6. Dezember gedacht, wobei er nichts mit dem mittlerweile populären Weihnachtsmann zu tun hat. Nikolaus soll an einem 6. Dezember verstorben sein. Sein Sarkophag steht noch heute in Demre, der längst zum Pilgerort geworden ist. Laut der evangelischen Nachrichtenagentur «epd» betont Professor Çevik: «Der heilige Nikolaus ist auch für die muslimische Welt wichtig. Er hat versucht, das Christentum zu verbreiten, das auch eine Religion Gottes war.» Er wolle, dass die Nikolaus-Gebeine in dem leeren Grab in der Türkei ruhen und hofft, dass die türkische Regierung den Wunsch bekräftigt.

 

 

Der Weg nach Freiburg

 

Christliche Seeleute entwendeten die Reliquien im Jahr 1087 aus der Kirche in Myra. Sie gelangten ins süditalienische Bari. So sollten die Schätze vor den muslimischen Sarazenen geschützt werden. Das katholische Freiburg ernannte im 12. Jahrhundert Nikolaus als Patron. Rund 200 Jahre später wurden einige der Gebeine nach Freiburg gebracht. Und dort sollen sie laut «epd» bleiben. Propst Claude Ducarroz wird zitiert: «Die Gebeine gehören der Kirche und dem Freiburger Volk, sie haben für uns eine enorme religiöse, historische und kulturelle Bedeutung.» Von einem Diebstahl vor fast 1000 Jahren wolle er nichts wissen: Die Reliquien hätten sich immer in christlichen Händen befunden.

Quelle: Jesus.ch – http://www.jesus.ch-  von Daniel Gerber

 

 

 

 

 

 

 

Türkisches Urteil über Pinar Selek

Gefoltert, verhört, schuldig gesprochen

 

Die Feministin und Aktivistin Pinar Selek soll in der Türkei ins Gefängnis gehen. Das Urteil ist eine Warnung an alle, die es wagen, die gesellschaftlichen Zustände in der Türkei zu kritisieren

 

Kaum jemand hielt es für möglich, doch nun hat die türkische Justiz es tatsächlich getan: Pinar Selek, Soziologin, Feministin, Kämpferin gegen Machismus und Militarismus, soll wieder ins Gefängnis. Lebenslang. Es ist ein ungeheuerliches Urteil, und wer bisher schon Zweifel an der türkischen Rechtsstaatlichkeit hatte, der muss sich nun ernsthaft fragen, ob sie überhaupt existiert. Seit fünfzehn Jahren wird Selek in der Türkei wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Aktivitäten im kurdischen Milieu verfolgt. Dreimal wurde sie bereits angeklagt und wieder freigesprochen, am Donnerstag verurteilte der Oberste Gerichtshof in Ankara sie in einem vierten Prozess – ausgerechnet jener Richter sprach das Urteil, der die 41-Jährige zuvor schon mehrfach freigesprochen hatte. Die Angeklagte war nicht anwesend: Selek lebt seit 2009 im Exil, erst als Writers-in-Exile-Stipendiatin des PEN in Berlin, inzwischen in Straßburg, wo sie als Promotionsstudentin eingeschrieben ist – sie schreibt an einer Doktorarbeit über Emanzipationsbewegungen in der Türkei. Bei einem Gespräch im Spätsommer vergangenen Jahres erzählte sie, wie gern sie eines Tages in ihr Land zurückkehren würde, wie sehr sie die Menschen und das Leben dort vermisse. Der Weg zurück ist ihr nun versperrt worden, wahrscheinlich für immer: Für die türkische Justiz ist Selek eine Terroristin, die nicht davor zurückgeschreckt haben soll, zu töten.

 

 

Angebliche Bombenlegerin

 

Es genügt, sie einmal erlebt und ein paarmal länger mit ihr gesprochen zu haben, um eine Idee davon zu bekommen, wie absurd diese Vorwürfe sind: Pinar Selek verabscheut jede Form von Gewalt. Und wenn man sich dann auch noch vor Augen führt, was alles passiert ist, seitdem „dieser Albtraum“, wie Selek das Verfahren gegen sie nennt, begann, und welche Umstände dabei eine Rolle spielen, dann scheint klar, dass die türkische Justiz an dieser Frau ein Exempel statuieren will. Es geht gar nicht darum, die wahren Täter eines Verbrechens zu finden, das sich 1998 ereignete, und diese zu bestrafen. Das Urteil gegen Pinar Selek sei vielmehr eine Warnung an alle, die es wagen, die gesellschaftlichen Zustände in der Türkei zu kritisieren. Bestraft werden soll eine Demokratiebewegung, deren Ikone Pinar Selek ist.

 

Als angebliche Bombenlegerin wurde sie im Alter von 27 Jahren erstmals verhaftet. Selek, Enkelin von einem der Gründer der türkischen Arbeiterpartei und Tochter eine Vaters, der ein bekannter Menschenrechtsanwalt ist, arbeitete damals gerade an einer Studie über die Gewaltbereitschaft kurdischer Aktivisten. Nach Jahren, in denen schwere Kämpfe zwischen der PKK und dem türkischen Militär den Osten der Türkei erschüttert hatten, setzten sich Ende der neunziger Jahre erstmals Vertreter der kurdischen Zivilbevölkerung für eine politische Lösung des Konflikts ein. Das interessierte Pinar Selek. Sie führte Interviews in Deutschland, Frankreich und in der Türkei. Die Polizei erfuhr davon und wollte die Namen der Interviewpartner. Selek gab sie nicht preis. Da wurde sie am 11. Juli 1998 festgenommen und gefoltert, mit Elektroschocks – unter den Folgen leidet sie bis heute. Aus dem Fernsehen erfuhr sie im Gefängnis, womit man ihre Verhaftung begründete: Sie habe für die PKK eine Bombe auf dem Istanbuler Gewürzbasar gezündet, hieß es in den Abendnachrichten des türkischen Staatsfernsehens.

 

 

Weil ich unbequem bin“

 

Tatsächlich hatte es dort am 9. Juli 1998 eine gewaltige Explosion gegeben. Sieben Menschen wurden getötet, mehr als hundert verletzt. Schon damals konnte niemand, der Pinar Selek kennt, glauben, dass sie etwas damit zu tun hat: Straßenkinder, Prostituierte, Transsexuelle, denen ihr Engagement zuvor gegolten hatte, demonstrierten für ihre Freilassung; auch Politiker und Intellektuelle aller Couleur versammelten sich vor dem Gefängnis, um gegen ihre Haft zu protestieren. Sie bekamen recht: Nach mehr als zwei Jahren kamen türkische Gutachter zu dem Schluss, dass nicht Sprengstoff, sondern eine defekte Gasflasche die Explosion auf dem Gewürzbasar ausgelöst hatte. Der angebliche PKK-Komplize stellte sich als Laufbursche vom Markt heraus, unter Folter hatte er „gestanden“. Er zog sein Geständnis zurück, 2006 wurde Selek freigesprochen. Drei Jahre später kassierte der Kassationsgerichtshof in Ankara jedoch das Urteil und rollte den Fall wieder auf. Eines Verfahrensfehlers wegen. Angeblich. Das Gericht fordert 36 Jahre Isolationshaft. 2008 dann wieder der Freispruch, das gerichtsmedizinische Gutachten aus dem ersten Prozess war bestätigt worden. Ebenso 2011. Diesmal hielt der Freispruch nur zwei Tage lang, wieder hatte die türkische Staatsanwaltschaft Widerspruch eingelegt.

 

Auf die Frage, warum die Justiz in ihrem Fall nicht lockerlasse, hat Pinar Selek einmal geantwortet: „Weil ich unbequem bin.“ Das ist sie in den Augen türkischer Betonköpfe tatsächlich: Nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis gründete sie mit anderen türkischen Frauen die feministische Organisation „Amargi“, die gegen Gewalt gegen Frauen kämpft, eine Zeitschrift herausgibt und in Istanbul den ersten feministischen Buchladen eröffnete. Dann veröffentlichte sie – neben zwei Kinderbüchern – ein Buch über den türkischen Männlichkeitswahn und dessen Schule, das Militär. Selek kritisierte darin auch das türkische Beschneidungsritual, bei dem die kleinen Jungen wie Prinzen ausstaffiert werden, als fatale Überhöhung von Männlichkeit. Mit dem Buch brachte sie nicht nur türkische Nationalisten, sondern auch konservative Muslime gegen sich auf. Vielleicht wurde ihr das zum Verhängnis.

 

Zwischen Frankreich und der Türkei besteht ein Auslieferungsabkommen. Als Pinar Selek am Donnerstagabend von dem Urteil in Ankara erfuhr, war sie den Tränen nah. Sie kündigte an, in Frankreich politisches Asyl zu beantragen.

{Quelle: www.faz.net – Von Karen Krüger}

 

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Kein Urteil gegen Pinar Selek: Weiter unschuldig

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10 Responses to “Türken wollen Nikolaus zurück”

  1. Tzimis Says:

    die türken wollen immer alles zurück, die glauben ernsthaft das denen das auch alles gehört was die fordern, zuletzt die olympischen spiele. wobei die gebeine aber auch absolut garnichts in der schweiz zu suchen haben die katholiken oft mit solchen taten aufgefallen in südost europa und nahen osten, wo die eigentlich nur schlechtes gebracht haben

  2. sirius Says:

    Dann lernen die Türken griechisch,werden gute Christen und wir bekommen Konstantinopel sowie die ost-griechische Küste….Dann vielleicht.

  3. Bernhardine Says:

    Weder Türken, noch Moslems haben ein recht auf den christlichen Nikolaus.
    Denn die Türken sind nur Besatzer der „Türkei“, wie die moslemischen Araber in Ägypten!

    „“Die endgültige türkische Besiedlung Anatoliens begann mit dem Eintreffen der Seldschuken im 11. Jahrhundert n. Chr. Die ursprüngliche Heimat der Türken lag in Zentralasien und Westchina.

    Die Seldschuken schlugen die byzantinische Armee in der Schlacht von Manzikert im Jahre 1071 vernichtend. 1077 wurde das Sultanat der Rum-Seldschuken gegründet und daraufhin eroberten die Türken große Gebiete Ost- und Mittelanatoliens. Nach dem Überfall der Mongolen wurde das seldschukische Reich geschwächt, so dass sich viele türkische Stämme verselbständigten. Aus einem dieser türkischen Fürstentümer (Beyliken) erwuchs das spätere Osmanische Reich. Seit dem 12. Jahrhundert ist in westlichen Quellen die Bezeichnung des Landes als Turchia belegt.““ Wikipedia

  4. Bernhardine Says:

    Professor Çevik lügt! Der Christengott hat nichts mit dem moslemischen Allah/Hubal zu tun!

    • .Bernhardine Sagt:
      30. Januar 2013 at 02:47
      Professor Çevik lügt! Der Christengott hat nichts mit dem moslemischen Allah/Hubal zu tun!

      eines stimmt da haben Sie recht,,Gott duldet keine anderen Götter als Anbetung—Götter gab gibt es reichliche,..
      ich denke Got gibt den christen genug Kraft und Liebe das durchzustehen?!!Amen!

  5. Bernhardine Says:

    Schon obige Formulierung „Türken wollen den Nikolaus ZURÜCK“! ist falsch. Mit „zurück“ ist eh nichts, denn Türken haben den Heiligen Nikolaus nie besessen!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra

    „“Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige belegte Tatsachen. Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort etwa 100 km südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei. Im 4. Jahrhundert war der Ort Bischofssitz. Quellen über Nikolaus’ Leben stammen z. B. von Andreas von Kreta (um 700) und von einem Mönch Johannes aus dem Studitenkloster in Konstantinopel, das im 5. Jahrhundert gegründet wurde. Nach übereinstimmenden Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und 286 in Patara geboren, einer Stadt in LYKIEN*. Er sei mit 19 Jahren von seinem Onkel, ebenfalls mit Namen Nikolaus und Bischof von Myra, zum Priester geweiht worden und sei dann ABT des Klosters Sion in der NÄHE von MYRA gewesen.

    Während der CHRISTENVERFOLGUNG IM JAHRE 310 soll er gefangen genommen und gefoltert worden sein. Als Sohn reicher Eltern soll er sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben (was auch von den besser bezeugten Bischöfen des 4. Jahrhunderts Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea berichtet wird und dort als historische Tatsache gilt). Im Fall von Nikolaus ranken sich darum verschiedene Legenden.

    Andreas von Kreta und Johannes vom Studitenkloster berichten, Nikolaus habe am KONZIL VON NIZÄA teilgenommen und dort seinen Widersacher Arius geohrfeigt. Deshalb sei er zuerst verhaftet, gegen Ende des Konzils aber rehabilitiert worden. Nikolaus steht nicht in der Unterzeichner-Liste von Nizäa, die allerdings unvollständig überliefert ist. Andererseits gehört Bischof Theognis von Nizäa, den Nikolaus laut Andreas beim Konzil von der katholischen Sichtweise überzeugt haben soll, zu den historisch belegten Unterzeichnern.

    Nach der Evakuierung der Stadt MYRA und VOR ihrer Eroberung durch SELDSCHUKISCHEN TRUPPEN 1087 raubten süditalienische Kaufleute die angeblichen Gebeine aus der Grabstätte des Heiligen, indem sie den Sarkophag aufbrachen, und überführten die Reliquien ins heimatliche Bari.

    Die Gebeine werden in der extra hierfür erbauten Basilika von San Nicola aufgebahrt. Die Stadt feiert jedes Jahr zu Ehren des Heiligen vom 7. bis 9. Mai, dem vermutlichen Tag der Ankunft ihrer Schiffe, ein Fest. Die Straßen und Plätze werden geschmückt. Die Statue des Sankt Nikolaus wird in einer Prozession von der Basilika bis zum Hafen, begleitet von über 400 Personen in historischen Kostümen, getragen. Auf einem Boot umrundet man dann damit die Bucht.

    Von Bari fordert die türkische Nikolaus-Stiftung die Reliquien des Heiligen der Christenheit bis heute zurück…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Myra

    Gedenktag katholisch: 6. Dezember
    nicht gebotener Gedenktag
    Hochfest im Kanton Fribourg und im Dom in Feldkirch
    Fest im übrigen Bistum Lausanne-Genf-Fribourg
    Diözesankalender Basel, Chur, St. Gallen, Sitten, Feldkirch
    Übertragung der Gebeine: 8. Mai
    Übertragung der Gebeine in Paris und in der Kathedrale von Fribourg: 9. Mai
    Übertragung der Gebeine in Salzburg: 9. Juli

    Gedenktag evangelisch: 6. Dezember

    Gedenktag anglikanisch: 6. Dezember

    Gedenktag orthodox: 6. Dezember
    Übertragung der Gebeine nach Bari: 9. Mai
    Tag der Geburt: 29. Juli

    Gedenktag armenisch: 6. Dezember
    liturgische Feier am Samstag vor dem 1. Adventssonntag und am Samstag nach dem 2. Adventssonntag

    Gedenktag koptisch: 6. Dezember
    Weihe seines Altars, des ersten Altares der Jakobiten in Ägypten: 10. April

    Gedenktag syrisch-orthodox: 6. Dezember
    http://www.heiligenlexikon.de/BiographienN/Nikolaus_von_Myra.htm

    *LYKIEN
    „“Lykien ist die antike griechische Bezeichnung einer Landschaft im Südwesten Kleinasiens (lat. Lycia)…
    Die Lykier waren ein Volk mit eigener Kultur, eigener Schrift und eigener Sprache, dem Lykischen. Diese indogermanische Sprache ist mit dem Luwischen verwandt. Sie starb im 3. Jahrhundert v. Chr. aus.

    Bemerkenswert ist der ausgeprägte Hang zur Anlage repräsentativer Grabstätten, die geradezu allgegenwärtig sind. Zu den auffälligsten Grabtypen zählen Felsgräber, deren Fassaden eine indigene Holzarchitektur in Stein umsetzen, Pfeilergräber (auch Grabpfeiler genannt) wie das sogenannte Harpyienmonument von Xanthos und steinerne Sarkophage mit dem landschaftstypischen spitzbogigen Deckeln. Schon seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. unterlag Lykien – obgleich niemals wirklich griechisches Kolonisationsgebiet – griechischem Einfluss, der sich insbesondere seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. verstärkte…

    Um 330 war der heilige Nikolaus, ein Mann aus PATARA**, der Bischof von Myra, dessen Namenstag am 6. Dezember gefeiert wird. Wegen der ausgeprägten, steilen Küstenlandschaft wurde er unter anderem Patron der Seefahrer. Seine Gebeine wurden im Mittelalter von Myra nach Bari gebracht, wo sie sich noch heute befinden.

    Der neben Nikolaus berühmteste Lykier war wohl der Philosoph Proklos. Noch unter Justinian I. blühte das Gebiet; erst im 7. Jahrhundert führten die EINFÄLLE der ARABER(Mohammedaner!) zu einem Niedergang und der Aufgabe vieler Städte…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lykien

    **PATARA
    „“Patara galt als eine der wichtigsten Städte Lykiens und der bedeutendste Hafen dieser Landschaft. Unter dem Namen Pttara war die Stadt wohl eine lykische Gründung, auch wenn eine spätere griechische Tradition sie auf Pataros, einen Sohn Apollons, zurückführte. Apollon Patroos hatte in Patara einen Kult mit Orakel…
    Im 3. Jahrhundert n. Chr. wurde der spätere Bischof Nikolaus von Myra dort(in Patara) geboren…““ wikipedia

  6. Klotho Says:

    Es ist heilige Christenpflicht, falschen Propheten folgen wir nicht.
    Ich vernahm von Jesus Christus persönlich, es soll eine nichtsnutzige Irrlehre entstehen, welche ein Ärgernis des Todes darstellt aus einem Streit von Christen heraus und das ist der islam und Mahomet sein falscher Prophet, er ist der Antichrist, der Lügenprophet. So hat schon Jesus Christus im Voraus verfügt, das die Anhänger dieser Irrlehre islam mit ewiger Verdammnis belegt sind.

  7. Yakup Says:

    Wo liegt die Heimat der Germannen (Barbaren) in Skandinavien.
    Die Türken sind die einzigen Antiken Völker,warum:Sie haben keine Baudenkmäler,Skulpturen und antike Bauten zerstört.Sie haben im Gegenteil Techniken verfeinert und in die Neuzeit rübergebracht.Deshalb ist die Türkei das grösste Freilichtmuseum der Welt.Bitte haben Sie achtung vor der hohen Kultur der Türkvölker.Christen und andere Völker haben zu dieser einzigartigen Kulturbeigetragen in Anatolien.Sogar die Byzantiner wären heute begeistert.Mit grossen Respekt für alle Kulturen auf dieser Welt.Die Türken sind alle Mischvölker (Osmanen).Deswegen bleiben Sie immer mit Verstand und Sachkenntniss auf dem Boden.Mit Antiken Grüssen aus der Antike.Die Kreuzzügler haben Istanbul leider schon Platt gemacht ,noch vor der Osmanischen Eroberung.


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