kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Frau Merkel darf sich nicht mit Versprechungen abspeisen lassen“ 29. Januar 2013

Filed under: Koptenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 17:48

Trotz Ausgangssperre in Port Said, Suiz und Ismailia … Angriff auf das Gefängnis in Port Said

 

Staatsbesuch: Moslembruder Mursi in Deutschland

 

Sperrfrist: 13.00 Uhr

 

 Hilfen und Umschuldungen erst nach messbaren Fortschritten bei den Menschenrechten gewähren

 

 

Vor dem Kairoer Rathaus

 

Düsseldorf / Frankfurt am Main (29. Januar 2013) – Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert, dass die Bundesregierung finanzielle Hilfen und Umschuldungen für Ägypten erst dann umsetzt, „wenn Präsident Mursi messbare und spürbare Verbesserungen der Menschenrechtslage tatsächlich verwirklicht hat“. Die IGFM bewertet die scheinbar liberalen Äußerungen Mursis mit größter Skepsis. Seine Taten in Ägypten stünden im direkten Gegensatz zu seinen moderat klingenden Beteuerungen an den Westen, so die IGFM. Bundeskanzlerin Angela Merkel dürfe sich daher „nicht mit Versprechungen abspeisen lassen“. Es reiche nicht, Menschenrechte nur einzufordern. Konkrete Hilfe dürfe es erst geben, wenn die Versprechungen und völkerrechtlich bindende Verträge auch tatsächlich eingehalten würden, betont IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

 

Präsident Mursi hat die Gewaltenteilung weitgehend ausgehöhlt und die staatlichen Medien seiner Kontrolle unterworfen. Er hat Polizei und Geheimdienst – den Unterdrückungsapparat Mubaraks – nicht etwa reformiert, sondern sich zu Diensten gemacht. Heute ist es Mursi, der foltern lässt“, beklagt die IGFM. Trotz aller gegenteiliger Beteuerungen, zeige das Vorgehen Mursis, dass Ägypten auf dem Weg in eine Diktatur sei – eine Diktatur unter islamischen Vorzeichen. „Präsident Mursi lässt seinem Fußvolk und islamischen Extremisten freie Hand. Vertrauen in sein Wort wäre blanke Naivität“, warnt IGFM Vorstandsprecher Martin Lessenthin. „Die Fakten sprechen eine andere Sprache als Mursi“, so die IGFM weiter.

 

 

Druck aus Deutschland so wichtig wie noch nie“

 

Nach Überzeugung der IGFM sei Kritik und politischer Druck so notwendig „wie noch nie“, bevor sich die Situation noch weiter verschärfe. Gleichzeitig seien Forderungen gerade jetzt besonders wirkungsvoll. Um den wirtschaftlichen Kollaps Ägyptens und damit den möglichen Verlust seiner Macht zu verhindern, ist Präsident Mursi heute mehr denn je auf finanzielle Hilfe angewiesen. Einige Äußerungen Mursis sind nach Ansicht der IGFM „an Zynismus nicht zu überbieten“, vor allem die zur Gleichberechtigung der Frau. Schon unter der Herrschaft Mubaraks seien ägyptische Frauen von rechtlicher und gesellschaftlicher Gleichberechtigung weit entfernt gewesen. Vor allem das islamische Familienrecht benachteilige Frauen und Mädchen „dramatisch“. Unter der Regierung Mursi habe sich die Lage noch weiter verschärft. Muslimbrüder und die ultra-fundamentalistischen Salafisten bedrängten unter anderem die koptisch-orthodoxe Kirche und fühlten sich frei, ihre Vision einer „islamischen“ Gesellschaft zu erzwingen.

 

Genitalverstümmelung auf dem Vormarsch

Obwohl die Verstümmelung weiblicher Genitalien in Ägypten in der Regierungszeit Mubaraks ganz offiziell verboten wurde, ist die weibliche Genitalverstümmelung am Nil ein sehr weit verbreitetes Problem geblieben. Doch erst unter der Herrschaft der Muslimbrüder wagen es nun Islamisten, mit Kleinbussen in Oberägypten mobil die Verstümmelung von Mädchen anzubieten und zu forcieren.

 

Christen in Angst

Die Minderheiten Ägyptens sehen die gesamte Entwicklung mit Sorge und Angst. Übergriffe auf die christlichen Kopten hätten mit dem Erstarken der Islamisten zugenommen. Ägyptens Bildungsminister Ibrahim Ghoneim erklärte erst am 5. Januar, dass es Angehörigen der Bahá’í-Religion nach der ägyptischen Verfassung nicht gestattet sei, sich an staatlichen Schulen einzuschreiben. Religionslosigkeit ist nach Angaben der IGFM de facto verboten. Mursi selbst habe sich auch nie von seinen anti-jüdischen Ausfällen distanziert. Im Jahr 2010 hatte er gegenüber einem libanesischen Fernsehsender Juden als „Nachfahren von Affen und Schweinen“ geschmäht.

 

 

Regierung lässt „islamischen Tugendwächtern“ freie Hand

 

Die IGFM kritisiert, dass zudem islamistische „Moralwächter“ säkulare Journalisten und Liberale mit dem Tod bedrohten, ohne dass die Behörden dagegen einschritten. Bisher hätten die Sicherheitsbehörden nur in einem einzigen, spektakulären Fall Anklage gegen Mitglieder der radikal-islamische “Vereinigung zur Erhaltung der Tugend und Bekämpfung des Lasters” erhoben. In Suez hatten nach Angaben der IGFM Mitglieder der Gruppe am 7. Mai 2012 ein verlobtes Paar angegriffen, weil sie Hand in Hand spazieren gingen. Die „Tugendwächter“ töteten den Mann, in dem sie ihm auf offener Straße die Genitalien abschnitten und er verblutete. Vertreter der regierenden Muslimbrüder plädierten für mildernde Umstände für die Täter. Das Verfahren schleppte sich über Monate hin, ob inzwischen rechtskräftige Urteile vorliegen ist unklar.

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:

www.igfm.de

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:

www.facebook.com

 

 

 
 
 
 

Staatsbesuch: Präsident Mursi in Deutschland

 

IGFM unterstreicht Forderungen an Bundesregierung mit Mahnwachen deutschlandweit

 

Hilfen und Umschuldungen erst nach messbaren Fortschritten bei den Menschenrechten umsetzen

 

Frankfurt am Main (29. Januar 2013): Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) macht deutschlandweit mit Mahnwachen auf Ihre Forderung an die Bundesregierung aufmerksam: „Präsident Mohammed Mursi hat in seiner kurzen Amtszeit zahllose seiner Versprechen gebrochen. Seine liberalen Beteuerungen haben offensichtlich keinen Wert. Die Bundesregierung darf sich daher nicht mit Zusagen begnügen. Hilfen für Mursi und Umschuldungen für Ägypten darf es erst geben, wenn Mursi seine Versprechen und die völkerrechtlich bindenden Menschenrechtsverträge tatsächlich in die Tat umgesetzt hat“, betont IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Um diesen Appell an Kanzlerin Angela Merkel zu unterstreichen, hält die IGFM zum Besuch Präsident Mursis Mahnwachen in Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Düsseldorf, Stuttgart und Bonn ab.

 

3 Responses to “„Frau Merkel darf sich nicht mit Versprechungen abspeisen lassen“”

  1. Emanuel Says:

    Hallo Papst ! Wo bist du ? Wo sind Deine Worte für die verfolgten Christen in der Welt ? Vor allem : „Wo sind Deine Taten“?

    Hier gibt es doch so viele Katholiken, die den Papst ähnlich lieben wie den Herrn … Wo bleibt euer Einsatz für unsere in der ganzen Welt verfolgten
    Brüder und Schwestern ??

    Dieser Aufruf geht ebenso an die „Evangelischen“ … Noch mehr sogar , beinahe … Wo bleibt euer Engagement für die Christen in der Welt, die von den elenden Teufeln und ihren mächtigen Verbündeten vergewaltigt und ermordet werden ??????

    Eure sonntäglichen Albernheiten in euren Kirchen werden euch nicht retten … im jüngsten Gericht ! Euer jüngstes Gericht tritt ein mit eurem Tod …

    .Danach werdet ihr euer Leben in geistiger Form

    SO WEITERLEBEN WIE IHR ES BISHER GELEBT HABT DENKT IMMER DARAN SEID GEWISS DAS ES SO SEIN WIRD …………..

  2. Ibrahim Says:

    WIR HOFFEN DAS FRAU MERKEL MURSI KLAR UND DEUTLICH ANSPRICHT BEZÜGLICH DER DROHENDEN DIKTATUR IN ÄGYPTEN UND DER DISKEMINIERUNG DER KOPTEN!

    FREIHEIT FÜR DIE KOPTEN! KLARE BOTSCHAFTEN FRAU MERKEL! NICHT NUR BLUMIGE WÖRTER!

    MURSI MUSS KLAR UNTER DRUCK GESETZT WERDEN! FÜR EINE REGIERUNG DER NATIONALEN EINHEIT ALLER POLITISCHEN PARTEIEN!

  3. Emanuel Says:

    „Präsident“ Mursi ist schon eine Beleidigung für uns Menschen … so einen Dreck „Präsident“ zu nennen ….


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