kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Heißt Glauben nicht wissen? 28. Januar 2013

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 20:19

 

„Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen“ (2. Korinther 5: 7)

 

Wenn von Glauben die Rede ist, hört man oft den Einwand: „Glauben heißt nicht wissen“! Dem möchte ich eine Aussage des Theologen Paul Tillich entgegenhalten, der da sagte, „alles was wir wissen glauben wir“. Um das mal an einem ganz simplen Beispiel zu verdeutlichen: Wir glauben das, was uns Eltern, Lehrer, Ausbilder, Sachverständige usw. beigebracht haben (und vielleicht glauben wir auch alles was in der Zeitung steht) ohne das jemals selbst nachgeprüft zu haben, was auch gar nicht möglich wäre. Auch die Wissenschaft, die sehr gründlich vorgeht, muss letztlich von bestimmten Grundlagen ausgehen, die sich aus sich heraus nicht mehr beweisen lassen und damit geglaubt werden müssen. Bestimmte Dinge sind ebenso, wie sie sind, ohne dass man sagen kann, warum sie so sind. So glauben wir auch, dass uns unsere Sinne ein zutreffendes Bild unserer Welt vermitteln und dass wir Zusammenhänge vollständig und richtig erkennen – obwohl das keinesfalls sicher und schon gar nicht erwiesen ist.

 

 

 

 

 

Mit dem Glauben und Wissen ist das also so eine Sache, weshalb Glaube und Wissen nicht unbedingt Gegensätze sind. „Glaube“ kann zudem auf unterschiedliche Weise verstanden werden: Einmal im Sinne von „Fürwahr Halten“ und einmal im Sinne von Vertrauen. Im christlichen Glauben geht es weniger um das „Fürwahr Halten“, sondern mehr um das Vertrauen. Der Glaubende vertraut darauf dass Gottes Wort die Wahrheit ist, auch wenn sich das im herkömmlichen Sinn nicht beweisen lässt. Das wäre auch gar nicht möglich, weil es im Glauben um eine, uns nicht zugängliche, unsichtbare Wirklichkeit geht. Wir können also nur vertrauen und dabei unsere Glaubenserfahrungen machen. Mehr ist nicht. Und doch legt Gott auf diesen Glauben den allergrößten Wert. Das zieht sich durch die gesamte Bibel. Es war der Unglaube des ersten Menschenpaars, der die Katastrophe des Sündenfalls bewirkte, und es war Abraham, dem der Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet wurde, weshalb ihm Gott zusagte, dass durch ihn alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden sollen.

 

„Ohne den Glauben ist es unmöglich Gott zu gefallen“,

lesen wir, neben vielen anderen gleichartigen Aussagen, im Neuen Testament (Hebräer 11,6).

 

Der Glaube, der so ungeheuer wichtig und unabdingbar ist, ist aber nicht das Endgültige und Letzte, sondern so etwas, wie eine „Notlösung“ für diese Welt. Auch mit der Bibel, dem Wort Gottes, ist es so, denn wir sollen einmal vom Glauben zum Schauen kommen. Wir sollen das, woran wir glauben und festhalten, einmal ganz sinnenhaft sehen und wahrnehmen, so dass alles klar ist und wir keine Fragen mehr haben. Am Ziel angekommen benötigen wir weder Wegbeschreibungen noch Wegweiser. Unser oft genug schwacher Glaube erübrigt sich dann. Aber bis dahin wandeln wir im Glauben, und es ist unser Heiland Jesus Christus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat, damit er uns im Glauben erhält.

Jörgen Bauer

 

 

 

18 Responses to “Heißt Glauben nicht wissen?”

  1. Erich Foltyn Says:

    die ganze biblische Geschichte ist so ein Riesenwerk, daß kein Mensch etwas davon weiss. Und dann wissen die Leute nicht, was sie glauben sollen. Ich bin fast 70, aber ich suche zum ersten mal in meinem Leben, wo sich das Volk Israel nach seinem Auszug aus Ägypten nieder gelassen hat und wann sie den Tempel bauten, den Nebukadnezar dann zerstört hat und den sie nachher wieder aufgebaut haben, bevor die Römer kamen. Ich kenne mich in der Geographie nicht aus. Das Volk Israel hat sofort Canaan erobert, das war, glaube ich, östlich vom heutigen Israel auf dem Gebiet von Jordanien, wer weiss, aber wie sie von dort nach Jerusalem gekommen sind, suche ich erst. Ohne dieses Grundgerüst von Kenntnis hat es keinen Sinn, weil die wesentlichen Glaubenserfahrungen, die sie damals gemacht haben im Zuge dessen passiert sind und man sie dort suchen muss. Ich habe aber eine Geschichte des Alten Testaments aus dem Jahr 1906 hier, aber das braucht ziemlich viel Zeit, um das durch zu studieren. Aber es gibt gar keine neue Geschichte des Alten Testaments dieser ausführlichen Art auf dem gesamten Buchmarkt. Also wenn einer glaubt, Gott ist nur das, was er glaubt, dann befindet er sich in einer ziemlichen Selbsttäuschung. Der soll wenigstens Goethes Faust lesen, obwohl der war kein Vorbild, weil er hat Theologie studiert und dann mit dem Teufel einen Bund geschlossen. Aber Goethe kannte Etliches davon, wie sich die Menschen selbst überschätzen. Nur ist halt Goethe heute auch schon antiquiert, weil wer ist heute noch Alchemist und sucht da etwas Besonderes ?

  2. muss man mehr dazu sagen als diese Worte wie unten??

    Ich glaube an Gott …

     
    Gott ist die Liebe. Wenn ich echte Liebe spüre, spüre ich Gott. Ich vertraue Gott mein Leben an. Bei ihm bin ich geborgen.
    den Vater …
    Gott trägt mich; er lässt mich nie fallen. Er ist Leben, Licht und Liebe. Gott ist auch Mutter, Vater und Mutter zugleich. Wir sind seine Kinder, Schwestern und Brüder.
    Bringt eine Mutter es fertig, ihren Säugling zu vergessen? Hat sie nicht Mitleid mit dem Kind, das sie in ihrem Leib getragen hat? Und selbst wenn sie es vergessen könnte, ich vergesse euch nicht! 
    den Allmächtigen …
    Alle Macht kommt von Gott. Er hat mir und den Menschen Macht gegeben. Ich darf (mit Gott) viel machen. Doch ich weiß: Gott macht alles. Er macht alles gut.
    den Schöpfer des Himmels …
    Gott schafft das unendliche Weltall. Alles, was es gibt, das Sichtbare und das Unsichtbare, stammt von Gott. Er hält alles – in Ordnung.
    und der Erde …
    Gott hat uns die Erde, gegeben als Garten. Seine Liebe begegnet uns in allen Geschöpfen. Alle Geschöpfe sind unsere Geschwister.
    und an Jesus Christus …
    Jesus ist der Mensch, auf den alles ankommt. Jesus zeigt uns die wahre Liebe. Er ist der Weg zum Glück auf Erden und in Ewigkeit.
    seinen eingeborenen Sohn …
    Gott hat die Liebe in sich. Liebe muss zwischen zwei sein, allein kann niemand lieben. Gott erzeugt sich selbst: das ist sein Sohn. Vom Vater und vom Sohn geht die Liebe aus: das ist der Heilige Geist. In Jesus verleiblicht sich der Sohn. Wer Jesus sieht, kann Gott sehen und erkennen. Jesus lebte in Palästina.
    unsern Herrn …
    Mein Herr ist der, dem ich diene. Ich diene Gott, der mir in Jesus nahe kommt. Wer Gott dient, wird frei für die Liebe zwischen Menschen. Wer Menschen liebt, dient Gott.
    empfangen durch den Heiligen Geist …
    Jesus ist ein Geschenk der Liebe Gottes. Gott ist zur Welt gekommen ganz aus eigenem Willen. Er will bei uns sein. Wir müssen ihn zu uns und in uns hereinlassen. Durch Jesus erfahren wir: Auch wir Menschen sind füreinander Geschenk der Liebe Gottes. Wenn zwei sich lieben, sind sie immer zu dritt.
    geboren von der jungen Frau Maria …
    Maria war ganz für Gott offen. Sie hat Gott empfangen und Jesus zur Welt gebracht. Wenn ich für die Liebe offen bin, darf ich Gott empfangen und seine Liebe in der Welt verbreiten. Liebe bewirkt immer Liebe.
    gelitten unter Pontius Pilatus …
    Wer Menschen liebt, bekommt auch das Böse in ihnen zu spüren. Wenn ich Menschen liebe, muss ich bereit sein, unter ihnen und unter mir selbst zu leiden. Jesus hat alle Menschen leiden können. Das gibt mir die Kraft, mich und andere zu leiden.
    gekreuzigt, gestorben und begraben…
    Gott nimmt die Bosheit der Menschen auf sich, auch meine Bosheit, die ich bei ihm auslassen (n – darf). Ich brauche mich und andere nicht mehr zu hassen und zu quälen. Ich kann mich und alle anderen lieben. Im Leid und im Tod ist ER bei mir.
    hinabgestiegen in das Reich des Todes …
    Für Gott gibt es keine Toten. Bei ihm leben auch die Verstorbenen. Jesus holt auch die Menschen ab, die ihn auf Erden noch nicht kennengelernt haben. Jesus bleibt die Hoffnung der Verstorbenen.
    am dritten Tag auferstanden von den Toten…
    Der Tod tötet nur das Sterbliche. Vergehen kann nur das Vergängliche. Ewig lebt die Liebe; sie muss durch den Tod hindurch und lebt immer wieder neu. Jesus ist gestorben, er war tot, so wie wir alle tot sein werden. Gott die Kraft der Liebe, hat ihn auferweckt, und er begegnet neu und anders seinen Jüngern.
    aufgefahren in den Himmel… 
    Jesus ist ganz da und doch nicht da; hier – und doch nicht von hier. Liebe kennt keine Grenzen. Jesus ist zum Ursprung der Liebe zurückgekehrt. Von dort aus ist er jedem nah. Er ist bei dir bei mir und bei uns allen.
    er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters…
    Sitzen zur Rechten Gottes heißt: Herr sein. Weil Jesus sich den Menschen und der Welt ganz hingegeben hat, hat Gott ihn zum Herrn der Menschen und der Welt gemacht. Er ist mein Herr, wo ER ist, werde ich sein. Er hat mir bei Gott einen ewigen Platz bereitet.
    von dort wird er kommen…
    Gott ist gekommen, er kommt immer wieder durch den Glauben und durch die Liebe. Wenn etwas zu Ende geht, kommt ER und schafft das Neue. Wenn die Welt zu Ende geht, wird ER kommen und alles neu gestalten. Die Zukunft ist nie ungewiss; ich kann immer Hoffnung haben.
    zu richten die Lebenden und die Toten …
    Er richtet, er macht alles richtig. Wenn ich mich ihm anvertraue und ihm mein Leben lasse, wird er mich richten, so dass am Ende alles richtig ist. Weil sich alle Menschen nach Liebe und Erbarmen sehnen, darf ich hoffen, dass Gott alle rettet.
    Ich glaube an den Heiligen Geist ..

    …, dass er meine Vorurteile abbauen kann.
    …, dass er meine Gewohnheiten ändern kann.
    …, dass er meine Gleichgültigkeit überwinden kann.
    …, dass er mir Phantasie zur Liebe geben kann.
    …, dass er mir Warnung vor dem Bösen geben kann.
    …, dass er mir Mut für das Gute geben kann.
    …, dass er meine Traurigkeit besiegen kann.
    …, dass er mir Liebe zu Gottes Wort geben kann.
    …, dass er mir Minderwertigkeitsgefühle nehmen kann.
    …, dass er mir Kraft in meinem Leiden geben kann.
    …, dass er mir einen Menschen an die Seite geben kann.
    …, dass er mein Wesen durchdringen kann.
    Ich glaube an die Liebe. Wo ich Liebe, Güte, Freundlichkeit erlebe und erspüre, kann ich Gott erleben und erfahren.
    die heiligen christlichen – katholischen Kirchen …
    Menschen, die sich lieben, werden eins. Der Geist Gottes eint die Menschen. Menschen werden eins, wenn Jesus ihre Mitte ist; sie werden die Gemeinde Jesu. Es gibt Ämter die der Ordnung und Einheit dienen, weil der Geist Gottes auch durch sie wirkt. Alle Menschen sollen eins sein und miteinander glücklich leben.
    Gemeinschaft der Heiligen …
    Die Liebe macht mich heil und heilig. Sie hat keine Grenzen, sie eint mich mit den Lebenden und Toten. Wir versammeln uns, damit wir die Einheit spüren und die Kraft der Liebe, die uns Jesus schenkt. Die Verbindung wahrer Liebe kann auch der Tod nicht trennen.
    Vergebung der Sünden …
    Gott liebt mich, wie ich bin. Er liebt mich mit meiner ganzen Schuld. Bei ihm darf ich sein so, wie ich bin, er trägt meine Last. Wenn ich bei ihm bin, werden meine schuld und meine Bosheit in Liebe und Erbarmen umgewandelt. Er vergibt mir, so dass auch ich vergeben kann.
    Auferstehung der Toten …
    Jetzt lebe ich in meinem Körper. Ich brauche meinen Körper, damit ich Liebe empfangen und verschenken kann. Wenn mein Körper stirbt und sein Stoff verwest, bleibt all das erhalten, was ich durch ihn empfangen und verwirklicht habe. In einem neuen, anderen Leib werde ich mich finden, wenn ich den sterblichen zurückgelassen habe.
    und das ewige Leben …
      Das Leben lebt ewig. Das ewige Leben lebt in den vergänglichen Geschöpfen. In jedem Stein, in jeder Blume, in jedem Tier, in Wasser, Brot und Wein, in mir, in dir, in uns – kann ich das ewige Leben, die ewige Liebe, das ewige Du erspüren. So darf ich jetzt schon ewig leben und die Vergänglichkeit bestehen.
    Amen
      „Amen“ heißt: festgemacht, ausgemacht, so ist es. Ich stehe dazu, ich habe mich für Gott entschieden. Ich traue ihm und lege ihm mein Dasein in die Hände. Er gibt mir durch den Glauben Zuversicht und Sicherheit und Lebensstärke.

    • Die Gegenwart der Liebe Gottes

      Unser Ziel ist es, beständig im Bewusstsein der Einheit zu bleiben. Wir leben dann im Zustand oder im Gefühl der Glückseligkeit und sehen überall und in allem ausschliesslich die Gegenwart der Liebe Gottes. An diesem Punkt wissen wir, dass wir das Christusbewusstsein erlangt haben.

      Ich wünsche allen eine tiefe Erfahrung der Einheit.

    • Erich Foltyn Says:

      ja sicher, aber ich kann nicht eine Musik schreiben wie Schubert, ich bin aber jetzt zum intellektuell-schöpferischen Verteidiger der Bibel geworden. Ich habe schon eine Webseite ins Internet gestellt über Nebukadnezar, welcher der Schlüssel zum Verständnis der 17 Propheten des AT ist und kann vielleicht heute noch eine Seite dazu fertig bekommen über die Vorgeschichte des Volkes Israel vom Auszug aus Ägypten, wo sie mit leeren Händen in der Wüste dastanden und vom Manna lebten, bis zu dem Tag, an dem ihr Tempel in Jerusalem von Nebukadnezar zerstört wurde, den sie nach ihm wieder aufbauten, bevor die Römer kamen. Ich habe alles in English geschrieben weil ich kann nicht 2 Sprachen auf eine Seite bekommen wegen der Bilder. Ich mache mich auch geographisch kundig, um die Örtlichkeiten zu kennen, wo sich das alles abgespielt hat. Das dient dazu, um die Erwartungen zu konkretisieren, die sie damals an den Messias hatten. Nebukadnezar kam ca. 700 Jahre nach Moses, der ihnen zur Gründung ihres Staates das Gesetz gab und 600 Jahre nach Nebukadnezar kam Jesus. Es bekommt ein Geschehen erst seinen Sinn, wenn man es über lange Zeit verfolgt, das ein momentanes Ereignis nicht haben kann.

      • Emanuel Says:

        Die Nephilim (in der Tora : Die Riesen) sind diejenigen, die die Lehren des Glaubens in ihre Begierden versenkt haben …. schauen Sie sich um, überall Nephilim !!!

        (1.Mose 6, Vers 4 )

    • Emanuel Says:

      GOTT DER HERR DER SCHÖPFER DES WELTALLS

      IST LIEBE UND WEISHEIT

      VEREINT !!!

  3. Erich Foltyn Says:

    Aus der Geschichte des Alten Testaments: Moses führte das Volk durch die Wüste, da war das Manna, Josue, der Nachfolger Moses, folgt dem Wort Gottes und eroberte und verteilte Canaan. Um was es sich damals im Gottglauben gehandelt hat, da heißt es hier ungefähr so: Durch 2 Wunder fielen Jericho und Hai, wobei sich sowohl die Macht der göttlichen Hilfe als eigene Ohnmacht und der Fluch der Gesetzesübertretungen zeigten. Jericho fiel nämlich durch ein Wunder, vor Hai aber erlitten sie eine schmähliche Niederlage, zur Strafe, daß Achan von dem Gebannten besonders kostbare Stücke für sich behalten hatte.

    Schon vorher gibt es einige Seiten ausführlich über die Gesetze, damit kann man weiter recherieren, was sie übertreten hatten.

    Das war somit eine Gotteserfahrung, eine Schlüsselerfahrung, aus der sie Lehren zogen und daraus können wir heute lernen, aus was ein Glauben besteht, nämlich einer Gotteserfahrung durch eine Art von Interaktion.

    Aber es ist schwierig, eine Karte von Canaan mit dem heutigen Gebiet um Israel in Deckung zu bringen. Es scheint so gewesen zu sein, daß sie um das Tote Meer herum kamen und dort auf das heutige Jerusalem zu kamen, während sie Canaan eroberten. Allerdings bleibt die Frage, ob Jerusalem schon da war und wie das aussah.

    Dann kam die Periode der Richter, des ersten Königs und der Könige und dann muss man suchen, wann der Tempel von Jerusalem erbaut wurde. Weil das enthielt die Glaubensinhalte, um die es damals ging. So kann man nicht in Sekundenschnelle einen Satz heraus finden, der einen erlaubt, Menschen zu töten wie beim Islam, weil die biblische Geschichte ist ein ungeheures Werk. Und wenn sich heute etwas abspielt, ist es nicht möglich das zu beeeinflussen, indem man einen Artikel schreibt in einer Zeitung. Nicht einmal die UNO kann auf der Welt etwas beeinflussen. Wenn man an Gott glaubt, befindet man sich in guter Gesellschaft, wenn er nicht der Allah ist.

  4. Danke für den schönen Glaubenskurs! Im Namen des Vaters + und des Sohnes + und des Heiligen Geistes +. Amen.

    • Erich Foltyn Says:

      ich habe jetzt durch das Studium in einer „Geschichte des AT“ aus dem Jahr 1906 heraus gefunden, daß das „Gesetz“ nach Moses, das damals eine riesige Errungenschaft war, von Anfang an „Mängel“ hatte, die auszuführen hier nicht der Platz reicht, sodaß die Erwartung eines Messias eigentlich logisch war, allerdings zog sich alles über Jahrhunderte hin und Jesus kam 1300 Jahre nach Moses. Und Jesus hat ja am Deutlichsten die „Mängel“ des Gesetzes verstanden und aufgezeigt, was ihn aber ans Kreuz brachte, weil das Gesetz von denen verteidigt wurde, die Angst hatten, ohne diesem Gesetz dazustehen. So unvorstellbar war eine Alternative. Ich vermute ja auch, daß durch diese tiefe Einsicht Jesus am Kreuz dem Volk nicht gram war, von dem er grauenhaft gefoltert wurde. Aber so etwas ist einmalig in der Menschheitsgeschichte und kann von niemand nachgemacht oder auch mit heutigen Mitteln neu inszeniert werden.

  5. Erich Foltyn Says:

    ich habe jetzt die Webseite fertig über das Volk Israel in der Zeit nach Moses: http://www.erich-foltyn.eu/Worldview/Religion/Bible/Moses.html

    • Emanuel Says:

      Sehr schöne Fleißarbeit !

      Was Israel geistig bedeutet , könnten Sie, wenn Sie nur wollten, unten nachlesen … Allein ich bezweifele, das Sie den Willen dazu haben …

      Warum wurde Jakob mal Israel und dann wieder Jakob genannt ??? Sie wissen doch, das Jakob Israel ist .. oder nicht????

      Israel

      Israel bez. die Kirche des Herrn: 39.

      Israel bez. die Kirche, die im Wahren, und Jehudah die Kirche, die im Guten ist: 141,
      316.

      Jakob bez. die äußere Kirche, und Israel die innere Kirche: 148, 315, 374.

      Der Gott Israels und der Fels Israels bez. den Herrn in Ansehung des Göttlich-
      Menschlichen, und des davon ausgehenden göttlich Wahren: 179, 329, 401.

      Israel bez. die innere geistige Kirche, oder die Kirche, die im göttlich Wahren oder im
      Wahren aus dem Guten ist: 204, 316, 330, 374, 624, 654.

      Die Knechte aus den Söhnen Israels bez. diejenigen, die in Wahrheiten und nicht im
      Guten sind: 208.

      Die Jungfrau Israels bez. die geistige Kirche: 219, 411.

      Die Ältesten Israels bez. alle in der Kirche, die im Wahren aus dem Guten sind: 253.

      Das Haus Israels bez. die Kirche in Ansehung des Wahren; auch die innere Kirche:
      280, 638, 710.
      Israel bez. die Kirche, die im geistig Guten ist, welches das Gute der Liebtätigkeit ist:
      280, 313, 405.

      Die Fürsten Israels bez. die vornehmsten Wahrheiten und im entgegengesetzten Sinn
      die ärgsten Falschheiten: 280.

      Die Söhne Israels bez. Wahrheiten: 316.

      Israel im höchsten Sinn bez. den Herrn, und im bezüglichen Sinn, das geistige Reich
      des Herrn und die geistige Kirche: 340, 654, 768.

      Israel bez. die geistige Kirche als innere, und Jakob als äußere: 340.

      Das Land Israels bez. die Kirche in Ansehung der Wahrheiten aus dem Guten: 375.

      Der Gott Israels bez. auch den Herrn in Ansehung der Kirche, und der Fels Israels den
      Herrn in Ansehung des göttlich Wahren daselbst: 401.

      Israel bez. den geistigen, Aschur den vernünftigen, und Ägypten den natürlichen
      Menschen: 401, 6

      Der Stein Israels bez. den Herrn in Ansehung des göttlich Wahren: 409.

      Die Vertriebenen Israels bez. diejenigen, die nicht in den Wahrheiten sind, aber doch
      im Verlangen, sie zu erlernen: 433.

      Bei den Söhnen Israels oder den Nachkommen Jakobs war keine Kirche, sondern nur
      das Vorbildliche einer Kirche: 448.

      Die Söhne Israels bez. geistige Menschen: 503.

      Israel bez. die Kirche, die geistig natürlich ist: 768.

      Der Samen Israels bez. die, welche in dem natürlich geistigen göttlich Wahren sind,
      das in der Mitte liegt zwischen dem natürlichen und geistigen göttlich Wahren: 768.

      Die Jungfrau Israels bez. die Kirche hinsichtlich der Neigung zum Wahren: 863.

      Durch Israelite wird derjenige bez., der im Guten der Liebtätigkeit und dadurch auch
      in den Wahrheiten ist, somit, wer aus dem Guten in dem Wahren ist: 866.

      Die Übriggebliebenen in Israel bez. diejenigen, die im geistigen Glauben sind, weil im
      Guten der tätigen Liebe: 866.

      Israel bez. die Alte Kirche: 918.

      Jakob und Israel bez. das geistige Reich des Herrn: 278.

      Jakob und Israel bez. die äußere und innere Kirche: 405, 741.

      Jakob bez. die Kirche, die im Guten der Lehre und des Lebens ist, und Israel bez. die
      Kirche, die im Wahren aus dem Guten ist: 799

  6. Emanuel Says:

    Württembergische Landesbibliothek: Swedenborg-Sammlung

    Start Swedenborg: Werke
    Sekundärliteratur: Schlagwörter Sekundärliteratur: Systematik

    Volltextversionen – deutsch

    ——————————————————————————–

    Swedenborg, Emanuel

    Apocalypsis explicata 1759 – postum
    Deutsch: Die Offenbarung erklärt nach dem geistigen Sinn

    Übersetzung von Johann Jakob Wurster, Wilhelm Philipp Pfirsch. Herausgegeben von Friedemann Horn.
    Volltextversion einer vorläufigen Bearbeitung Zürich 2001.

    Band 01.
    Band 02.
    Band 03.
    Band 04.
    Band 05.
    Band 06.
    Band 07.
    Band 08.

    • Erich Foltyn Says:

      danke, ich habe früher ein bißchen etwas gewußt von den Söhnen Abrahams, aber das habe ich vergessen. Ich erinnere mich aber, daß der eine Sohn von Abraham ein unehelicher war und der andere ein ehelicher und daß der eheliche zweitgeborene von Gott bevorzugt wurde, obwohl der ältere der Bessere war, so ungefähr halt.

      Jetzt habe ich zwei Bücher hier, eine 2-bändige Geschichte des Alten Testaments, Band 1, Abraham und Band 2, Isaak und Jacob. Aber es ist nicht gerade jetzt mein Thema, weil ich will erst erforschen, wann sie nach dem Exodus den Tempel erbaut haben, der von Nebukadnezar 500 Jahr später zerstört wurde, weil da waren ein paar Propheten in der Zwischenzeit, die Jesus angekündigt haben. Ich habe ein Bild vom Tempel schon gesehen. Aber ich wußte ja bis vor Kurzem nicht, wo Judah war und Canaan und wo der Berg Sinai war und die Stelle, wo Moses die 10 Gebote herunter gebracht hat usw. Ich kenne die ganze Geographie nicht und muss erst die Karte von Canaan mit der heutigen Landkarte in Deckung bringen. Nachher müßte ich die Bibelstellen zu den Ereignissen heraus suchen, damit ich die theologische Seite davon sehe. Ein paar Jahre Arbeit ist das schon, aber durch häufige Computer-Defekte bin ich immer aufgehalten. Aber Ihr empfohlenes Buch wäre vielleicht was für mich. Ich werde mir das notieren.

      • Emanuel Says:

        Ich finde Ihre Arbeit höchst interessant – weil – Sie der Sache von „aussen“ grundlegend und in aller möglichen Tiefe nachgehen ! Das ist auch mein Prinzip geworden, nur das ich versuche die „Sache“ grundlegend nach ihrem „inneren Sinn“ zu erforschen. Hier ist „Nebukadnezar“ ausserordentlich wichtig. Vielleicht darf ich Ihnen Hinweise zu dem „inneren -sinn“ von „nebukadnezar“ schicken ???

      • Emanuel Says:

        Abraham bez. im höchsten Sinn den Herrn, und in einem bezüglichen Sinn das himmlische
        Reich des Herrn und die himmlische Kirche: 340.
        Abraham bez. den Herrn in Ansehung des göttlich Himmlischen, Isaak in Ansehung
        des göttlich Geistigen und Jakob in Ansehung des göttlich Natürlichen: 696, 768.
        Der Samen Abrahams bez. das himmlische göttlich Wahre: 768.

  7. Emanuel Says:

    Hier einige Stellen aus der Heiligen Schrift über und von Nebukadnezar :

    Was ich so reizvoll finde ist die Frage, wie kann Ihre intensive Forschung nach den äußeren Gebilden

    mit dem inneren Sinn der Heiligen Worte zusammenkommen ??????

    Da.4/7-13: „Siehe, ein Baum stand inmitten des Landes, und seine Höhe
    war groß, er reichte bis zum Himmel und wurde gesehen bis zum Ende der
    Erde. Sein Blatt war schön und seine Blüten viel, und Speise für alle auf ihm.
    Unter ihm fanden Schatten die Tiere des Feldes und in seinen Zweigen wohnten
    die Vögel des Himmels, und von ihm nährte sich alles Fleisch. Ein Wächter
    und Heiliger fuhr vom Himmel herab und rief: Hauet den Baum um und
    hauet seine Äste ab, zerstört sein Blatt, zerstreut seine Blüte; wegfliehen soll
    das Tier von ihm und die Vögel von seinen Zweigen, jedoch den Stamm der
    Wurzeln lasset in der Erde, aber in Banden von Eisen und Erz, im Kraut
    [Gras] des Feldes; und vom Tau des Himmels soll er benetzt werden, und mit
    den Tieren soll er seinen Teil haben am Gras der Erde. Sein Herz wird man
    entmenschen und das Herz eines Tieres soll ihm gegeben werden“.

    Das war der Traum Nebukadnezars, des Königs von Babel, und es wird durch ihn
    beschrieben die Herstellung der himmlischen Kirche und ihr Wachstum bis zu
    ihrer größten Höhe, und nachher ihr Untergang wegen der Herrschaft auch
    über die heiligen Dinge der Kirche, und wegen der von ihr angemaßten Gewalt
    über den Himmel.

    Durch den Baum inmitten des Landes wird jene Kirche bezeichnet; durch
    seine Höhe die Ausdehnung des Innewerdens und daher der Weisheit; durch
    seine Aussicht bis zum Ende der Erde, wird seine Ausdehnung bis zum Letz
    ten der Kirche bezeichnet. Durch sein schönes Blatt und durch seine vielen
    Blüten, werden die Erkenntnisse und Neigungen des Wahren und Guten, und
    daher die Einsicht bezeichnet. Durch die Speise für alle auf ihm, wird die
    himmlische Ernährung bezeichnet, die aus dem Guten und seinen Wahrheiten
    stammt. Durch die Tiere des Feldes, welche Schatten unter ihm fanden, und
    durch die Vögel des Himmels, die in seinen Zweigen wohnten, werden die
    Neigungen zum Guten bezeichnet und die daher kommenden Gedanken und
    Gefühle des Wahren, und weil diese zur geistigen Speise gehören, so wird
    gesagt, daß von ihm alles Fleisch sich nährte. Aber wegen des Herrschens über
    die heiligen Dinge des Himmels und der Kirche aus Selbstliebe, über welche
    [Dinge] die Babylonischen sich zuletzt ein Recht anmaßen, folgt die Beschreibung
    seines Unterganges durch folgendes: Ein Wächter und Heiliger
    fuhr vom Himmel herab und rief: Hauet den Baum um und hauet seine Äste
    ab, zerschlaget sein Blatt [Laub], zerstreuet die Blüten, und fliehen sollen die
    Tiere von ihm hinweg und die Vögel aus seinen Zweigen“; denn bei solchen
    wächst die Selbstliebe und daher der Hochmut, bis daß sie sich ein Recht über
    die heiligen Dinge der Kirche, ja über den Himmel selbst anmaßen, und wenn
    das geschieht, so geht das Ganze der Kirche zugrunde, sowie alles Innewerden
    und alle Erkenntnis des Guten und Wahren; denn das Inwendige des Gemüts,
    wo das Geistige ist, wird verschlossen, und es herrscht das Äußere, wo das
    Natürliche ist, und so wird der Mensch sinnlich, bis daß er sich wenig von den
    Tieren unterscheidet. Durch den Stamm der Wurzeln, den sie in der Erde
    lassen sollen, wird das WORT bezeichnet, das bloß nach dem Buchstaben
    verstanden wird, und das ist dann bloß eine Erkenntnis, die im Gedächtnis
    haftet und von da in die Rede ausgeht. Durch die Bande von Eisen und Erz
    wird bezeichnet, daß das inwendigere Wahre und Gute verschlossen sei und
    im Letzten gebunden erhalten werde; das Eisen bedeutet das Wahre im Letzten
    und das Erz das Gute im Letzten, und wenn dies vom Inwendigeren getrennt
    ist, so ist es Falsches und Böses. Und weil der Mensch der Kirche alsdann in
    betreff des Verstandes und in betreff des Willens beinahe wie ein Tier wird,
    (denn es herrscht das Böse der Neigungen und das Falsche der Gedanken)
    wird gesagt, sein Teil werde sein mit den Tieren im Gras der Erde und sein
    Herz werde entmenscht, und ihm das Herz eines Tieres gegeben werden. Daß
    diese Veränderung und Verkehrung die Folge davon war, daß sie sich das
    Recht über die heiligen Dinge der Kirche und zuletzt über den Himmel angemaßt
    haben, erhellt

    Da.4/27-29, wo es heißt: „Der König sprach: Ist das nicht die große
    211 Babel, die ich gebaut habe zum Haus des Königreichs, durch die Kraft meiner
    Stärke und zur Herrlichkeit meiner Ehre. Noch war das Wort im Munde des
    Königs, da fiel eine Stimme von den Himmeln die sprach: Das Königreich
    wird von dir vorübergehen, und von den Menschen werden sie dich wegtreiben
    und bei den Tieren des Feldes deine Wohnung sein, Kraut wie die
    Ochsen werden sie dich kosten lassen, bis du erkennst, daß der Höchste
    herrscht über das Königreich des Menschen, und es gibt, wem Er will“.

    Daß durch Nebukadnezar, als König von Babel, anfangs die himmlische
    Kirche und ihr Wachstum bis zum höchsten Punkt der Weisheit bezeichnet
    wird, erhellt auch bei Daniel, wo von der im Traume von jenem gesehenen
    Bildsäule gehandelt wird. Dort wird gesagt: „Der Gott des Himmels hat die
    Söhne des Menschen, das Tier des Feldes und den Vogel der Himmel in deine
    Hand gegeben und hat dich herrschen lassen über alle, du bist das Haupt der
    Bildsäule, welches Gold ist“: Da.2/37,38.

    Durch das Haupt der Bildsäule, das
    von Gold war, wird die himmlische Kirche bezeichnet, welche die erste von
    allen war. Daß diese Kirche durch den König von Babel im Anfang bezeichnet
    wird, kommt daher, weil die Kirche, die später Babel oder Babylonien wird,
    mit der Verehrung des Herrn und mit der Liebe zu Ihm beginnt, und alsdann
    bei ihren Angehörigen der Eifer herrscht, sie [die Kirche] auszubreiten und zu
    vervollkommnen durch heiliges Gutes und Wahres des Himmels. Dieser Eifer
    stammt jedoch aus einer bisher verborgenen Ursache, nämlich aus der Liebe
    zur Herrschaft, die aber nur allmählich hervorbricht. Hierüber wird jedoch
    noch mehreres da gesagt werden, wo von Babylonien gehandelt werden wird.

  8. Emanuel Says:

    Jer.49/29: „Nebukadnezar, der König von Babel, wird ihre Hütte und ihre
    Herden wegnehmen, ihre Zeltdecken und ihre Gefäße, und ihre Kamele wird
    er für sich nehmen“. Dies von der Verwüstung Arabiens, durch das eine
    Kirche bezeichnet wird, die im Wahren aus dem Guten ist. Das Gute dieser
    Kirche wird durch die Hütte und die Herden bezeichnet, und ihr Wahres durch
    die Zeltdecken und ihre Gefäße, die Erkenntnisse des Wahren durch die
    Kamele; und durch Nebukadnezar, den König von Babel, das Böse und Falsche,
    das dieselben zerstört.
    Das gleiche wird durch „die Zelte Arabiens“ bezeichnet, Ps.120/5.

  9. Emanuel Says:

    Jer.43/11,12: „Nebukadnezar wird kommen und das Land Ägypten
    schlagen; derselbe wird Tod zu Tod, Gefangenschaft zu Gefangenschaft,
    Schwert zum Schwert fügen; und Ich will ein Feuer anzünden in den Häusern
    Ägyptens, daß er sie verbrenne und [die Bewohner] gefangen nehme, und
    zuletzt wird er das Land Ägypten anziehen, wie ein Hirte sein Gewand anzieht“.

    Unter Nebukadnezar oder dem König von Babel werden im WORT
    diejenigen verstanden, die alles Gute der Kirche durch Böses zerstören, und
    unter den Chaldäern diejenigen, die alles Wahre der Kirche durch Falsches
    zerstören, aber im abgezogenen Sinn bedeutet der König von Babel das Böse,
    das zerstört, und die Chaldäer das Falsche dieses Bösen.

    Nebukadnezar wird kommen und das Land Ägypten schlagen, bedeutet die Zerstörung des natürlichen Menschen
    in Ansehung alles Guten und Wahren aus dem WORT; derselbe
    wird Tod zu Tod fügen, bedeutet das Verderben durch das Böse; Gefangenschaft
    zu Gefangenschaft, bedeutet die Ausschließung und Beraubung des
    Wahren; Schwert zu Schwert, bedeutet das hieraus hervorgehende Verderben.
    Ich will ein Feuer anzünden in den Häusern Ägyptens, daß er sie verbrenne
    und gefangen wegführe, bedeutet, daß die Selbstliebe und Weltliebe alles im
    natürlichen Menschen durch Böses und Falsches zugrunde richten werde; das
    Feuer bezeichnet diese Triebe. Die Häuser Ägyptens bedeuten alles im natürlichen
    Menschen; sie verbrennen bedeutet, sie zugrunde richten durch jene
    bösen Triebe, und sie gefangen führen bedeutet, sie zugrunde richten durch
    das Falsche aus jenen. Endlich wird er das Land Ägypten anziehen, wie ein
    Hirte sein Gewand anzieht, bedeutet, daß das Falsche des Bösen und das Böse
    des Falschen den ganzen natürlichen Menschen einnehmen werden. Dies wird
    mit dem Gewand eines Hirten verglichen, weil das Kleid das Wahre bedeutet,
    welches das Gute umkleidet, hier aber das Falsche, welches das Böse umkleidet,
    denn der natürliche Mensch ist für den geistigen Menschen wie ein
    Kleid, das ihn umgibt und einschließt.


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