kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

135 Übergriffe auf indische Christen im Jahr 2012 28. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:56

 

New Delhi – Fidesdienst: Im Jahre 2012 wurden offiziell 135 Übergriffe auch christliche Gläubige in Indien registriert. Dies geht aus dem jüngsten Bericht des „Global Council of Indian Christians“ zum „Tag der Märtyrer“ hervor, der gestern veröffentlicht wurde und dem Fidesdienst vorliegt. Der Tag wurde von verschiedenen christlichen Gruppen und Gemeinschaften des Landes proklamiert. Das Datum erinnert an den Mord an dem protestantischen Pastor Graham Staines, der 1999 von extremistischen Hindus zusammen mit seinen beiden Kindern bei lebendigem Leib verbrannt wurde.

 

 

 

 

Wie aus dem Bericht hervorgeht, den Bischof Sampath Kumar von der Methodistischen Kirche vorstellte, steht der Staat Karnataka mit 41 Übergriffen an erster Stelle, gefolgt von Orissa (16), Tamil Nadu (15) und Madhya Pradesh (14). In Chhattisgarh wurden 7 Fälle gezählt doch auch in Kaschmir und Kerala kam es zu jeweils 5 Übergriffen. Der Bischof betonte bei der Präsentation des Berichts: „Durch die Verfolgung nehmen wir am Leiden Christi teil …und sie trägt zur Verkündigung des Evangeliums Christ bei.“ In diesem Zusammenhang forderte er die Gläubigen auf „angesichts der Verfolgung stark zu bleiben“ und dankte allen, die sich für den Schutz der Christen engagieren. Durch sein Buch „Bunt Alive“, das dem Pastor Graham Staines gewidmet ist, habe er „eine Botschaft der Vergebung“ verbreiten wollen. Zur Feier des „Tages der Märtyrer, der seit 1999 begangen wird, waren am gestrigen 24. Januar über 600 christliche Religionsvertreter aus allen Teilen Indiens in Bangalore, der Hauptstadt des Staates Karnataka, zusammengekommen. Viele berichteten dabei in ihren Vorträgen über Einzelheiten der Übergriffe auf christliche Gemeinden.  {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

 

 

 

„37 Millionen Lichter“

 

Nein zu Gewaltgegen Frauen durch selektive Abtreibung und Vergewaltigung

 

Neu Delhi: Morgen startet in Indien die Aktion 37 Millionen Lichter. Sie geht auf die katholische Erzdiözese Mumbai zurück, um die Öffentlichkeit gegen Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren. Die Aktion richtet sich gegen vorgeburtliche Tötung von Mädchen durch selektive Abtreibung, die gezielte Tötung von Mädchen nach ihrer Geburt, Mitgiftmorde an Frauen, Vergewaltigungen, Müttersterblichkeit und Kindersterblichkeit. Indien, das heute den 63. Tag der Republiksgründung feiert, wird von lebhaften Debatten über brutale Vergewaltigungen von Frauen erschüttert. Die Aktion der Erzdiözese Mumbai will die Position der katholischen Kirche aufzeigen, die in der Anerkennung der gleichen Würde von Mann und Frau und der Heiligkeit des menschlichen Lebens besteht. Der Name der Aktion bezieht sich auf die fehlenden Frauen in Indien. Laut jüngster Volkszählung von 2011 fehlen in Indien durch selektive Abtreibung und Mädchenmord 37 Millionen Frauen.

 

Am morgigen Sonntagabend werden die katholischen Pfarreien des Landes symbolisch Lichter für diese fehlenden, unsichtbaren Mädchen und Frauen anzünden. Insgesamt sollen in ganz Indien 37 Millionen Lichter und Kerzen entzündet werden. Pater Anthony Charanghat, der Chefredakteur der Kirchenzeitung der Erzdiözese Mumbai The Examiner erklärte gegenüber Asianews: „In Indien ist sexuelle Gewalt gegen Frauen eine alte und weitverbreitete Tradition, die mit dem patriarchalischen System zusammenhängen. Verbrechen wie Vergewaltigung, Mitgiftmorde, Säureangriffe, Ehrenmorde, Ehen mit Mädchen im Kindesalter und Menschenhandel stehen auf der Tagesordnung“.  {Quelle: www.katholisches.infoText: Asianews/Giuseppe Nardi – Bild: Asianews}

 

2 Responses to “135 Übergriffe auf indische Christen im Jahr 2012”

  1. carma Says:

    also kein urlaub mehr in indien, sri lanka, malaisia, vietnam, kuba, ägypten, tütkei, jordanien, tunesien, marokko, kenia und wo es sonst noch gegen „andersgläubige“ bzw. „ungläubige“ zur sache geht?! protestnoten der regierung haben noch nie irgendeine wirkung gezeigt, also sollten die (christlichen) reisekunden die sache selbst in die hand nehmen…


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