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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Türkei: Ein Pastor entgeht nur knapp einem Attentat 26. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:23

Der türkische Pastor Emre Karaali will seinen Dienst trotz terroristischer Drohungen fortsetzen.

 

 

Die türkische Polizei hat am 15. Januar 14 Personen festgenommen und befragt. Sie werden verdächtigt, einen Anschlag auf Emre Karaali (Bild), den Pastor der Kirche von Izmit im Nordosten des Landes, geplant zu haben. Die Anhänger einer terroristischen Gruppierung hatten vor, ihn anlässlich einer Reihe von evangelistischen Veranstaltungen, die er nächstens halten sollte, zu ermorden. Emre Karaali ist sich bewusst, dass er in einem schwierigen Umfeld arbeitet. Seit vier Jahren ist er Pastor der kleinen Gemeinde von Izmit, der um die zwanzig Gläubige angehören, allesamt zum Christentum konvertierte Türken. «Hier sind die Menschen verschlossen und es sind zahlreiche radikal islamische Gruppen aktiv, die gegen uns arbeiten. Der Hass der Bevölkerung auf die Christen ist spürbar», erzählt er. Bereits im Januar 2012 hatte er telefonische Morddrohungen erhalten, dann erneut im vergangenen Sommer. «Du sprichst zu viel», hatte man ihm vorgeworfen, «wenn du nicht aufhörst, wird die Sache für dich schlecht enden».

 

Sein Vorgänger, ein Deutscher, war ebenfalls bedroht worden und hatte das Land 2007 nach der Ermordung der drei Christen in Malatya verlassen. Man hatte ihn wissen lassen, dass er das nächste Opfer auf der Liste sei. Trotz der Drohungen hat Pastor Karaali beschlossen, seinen Dienst in Izmit fortzusetzen: «Vor zwei Jahren haben mir gesundheitliche Probleme beinahe das Leben gekostet, aber der Herr hat mich bewahrt. Nun hat er mich erneut beschützt, indem die Mordpläne rechtzeitig aufgedeckt wurden. Er behütet uns, das bedeutet, dass der Herr hier Arbeit für mich hat. Wir haben unser Vertrauen nicht verloren. Ganz im Gegenteil, wir fühlen mehr denn je, dass der Herr mit uns ist, und werden weiterhin seinen Willen tun!»

 

 

 

www.opendoors.de

 

 

SHOCKWAVE 2013: China

 

Vom 1. bis 3. März 2013 findet wieder Shockwave statt, das jährliche Gebetsevent, bei dem weltweit Tausende junger Christen im Gebet für die verfolgten Christen einstehen. Eine super Gelegenheit, um dich für diejenigen zu engagieren, die deinen Glauben teilen, nicht aber deine Freiheit. Nimm dir an diesem Wochenende Zeit und mach mit deinen Freunden, deiner Jugendgruppe oder deiner Gemeinde mit! Melde dich an und lade das Shockwave-Pack (PDF) herunter. Darin findest du alle nötigen Informationen zu Shockwave 2013.

Newsmail

 

 

 

 

Türkei: Polizei vereitelt Mordplan gegen Pastor

 

Am 15. Januar verhaftete die türkische Polizei 14 Verdächtige, die offensichtlich geplant hatten, Emre Karaali (33), den Pastor der protestantischen Kirche von Izmit, zu ermorden.

 

Emre , ein ehemaliger Muslim, der zum Christentum konvertiert ist, berichtet, dass zwei der verhafteten Verdächtigen ein Jahr lang am Leben der christlichen Gemeinschaft teilgenommen und vorgegeben haben, Christen zu sein. Einer von ihnen war innerhalb der Gemeinschaft akzeptiert, der andere legte jedoch ein verdächtiges Verhalten an den Tag, stellte viele Fragen und machte Notizen. Vier weitere Verdächtige waren in den letzten drei Monaten zu Veranstaltungen der Gemeinschaft gekommen. Elf der Verdächtigen sind Männer, drei sind Frauen. „Diese Leute haben sich in unsere Gemeinde eingeschlichen, Informationen über mich und meine Familie gesammelt und einen Anschlag auf uns vorbereitet“, sagte Emre. „Zwei von ihnen besuchten unsere Kirche seit über einem Jahr und waren für uns wie ein Teil unserer Familie.“ „Man hat sie in der letzten Minute gefasst“, sagte Hakan Tastan, ein Christ aus Istanbul, bei einem Besuch in Izmit. „Hätte man noch eine Woche zugewartet, hätten wir sie verloren“, sagte er unter Bezugnahme auf den Pastor, seine Familie und andere Mitglieder der Kirche.

 

Die 14 Verdächtigen hatten personenbezogene Informationen gesammelt, persönliche Urkunden kopiert, Pläne der Kirche und der Wohnung des Pastors angefertigt, und verfügten auch über Fotos von Christen von auswärts, die als Gastprediger in Izmit dienten. Die Polizei nahm die Telefongespräche der 14 Verdächtigen auf und fand bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung eines der Verdächtigen zwei Feuerwaffen. Mitglieder der Antiterrorabteilung der Polizei der Provinz Kocaeli, deren Hauptstadt Izmit ist, nahm die Gruppe fest, als offensichtlich wurde, dass ein Angriff unmittelbar bevorstand. Konkret hatte man in Erfahrung gebracht, dass die Gruppe einen Auftragsmörder aus Diyarbakir im Osten der Türkei nach Izmit gebracht hatte, um die Bluttat auszuführen. Die Polizei gibt keine weiteren Details bekannt, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Pastor Karaali erfuhr aus der Zeitung von den Verhaftungen und wurde dann von der Polizei vorgeladen, befragt und über das Mordkomplott gegen ihn informiert. Der Pastor beschreibt seine Behandlung durch die Polizei als außergewöhnlich gut. Er berichtet, dass er seit Januar 2012 mit der Polizei in Kontakt steht, als er eine gegen ihn gerichtete Morddrohung anzeigte. „Ich erhielt eine telefonische Morddrohung und die Polizei nahm die Ermittlungen auf“. Pastor Karaali berichtet, dass ihm Polizeischutz angeboten wurde, was er jedoch ablehnte. Doch seine Frau und seine zwei Kleinkinder zogen in ein Wohnhaus mit entsprechendem Sicherheitsstandard. Im Sommer gab es eine zweite telefonische Drohung: „Du redest zu viel, wir hören deine Stimme überall und wir werden dir den Schädel brechen“, sagte der Anrufer. Obwohl der Pastor befürchtet, dass nicht nur die 14 Verhafteten an dem Mordkomplott beteiligt waren, setzt die Gemeinde ihre normalen Aktivitäten fort, selbst die geplante viertägige Evangelisation wurde nicht abgesagt. Izmit ist eine Industriestadt 160 km östlich von Istanbul mit etwa 1 Million Einwohnern. Bekannt wurde die Stadt vor allem durch das verheerende Erdbeben von 1999.

 

Die protestantische Kirche von Izmit besteht seit 13 Jahren. Es handelt sich um eine Gemeinschaft von 20 ethnischen Türken, alle ehemalige Muslime. Emre und seine Frau dienen der Gemeinde seit 4 Jahren. Er beschreibt die Situation als schwierig, da die Menschen in der Stadt relativ verschlossen sind und es viele radikale Gruppen gibt. Bereits der Vorgänger von Emre Karaali, der Deutsche Wolfgang Haade, hatte während seiner Zeit als Pastor in Izmit Todesdrohungen erhalten. Er stand nach den Morden von Malatya ein Jahr unter Polizeischutz. Der angeklagte Kopf der Mörder von Malatya hatte ausgesagt, dass er geplant hatte, Wolfgang Haade als nächsten zu töten. Der Bund der protestantischen Gemeinden von Istanbul, dem auch die Kirche von Izmit angehört, erklärte am 17. Januar gegenüber der Presse: „Mordversuche dieser Art sind ein schwarzer Fleck, den manche vor der Welt über die Türkei bringen wollen. Wir stehen gegen diejenigen, die verschiedene Glaubensrichtungen in unserem Land attackieren. Wir ziehen es vor, die Tugenden der Liebe und Brüderlichkeit hoch zu halten, die das Herz der Toleranz sind.“ Emre Karaali beabsichtigt, seinen Dienst als Pastor fortzusetzen: „Vor zwei Jahren habe ich wegen meiner Krankheit fast mein Leben verloren, doch der Herr hat mich zurück ins Leben gebracht und er hat das jetzt wieder für mich getan“, sagte er. „Er schützt uns, deshalb glauben wir, dass der Herr eine Aufgabe für uns hat. Wir haben unser Vertrauen nicht verloren. Im Gegenteil, wir spüren, dass der Herr mit uns ist, denn er hat nicht zugelassen, dass das (der Mord) passiert und wir werden weiterhin tun, was Gott von uns will. Wir werden weitermachen.

www.theoblog.de

 

One Response to “Türkei: Ein Pastor entgeht nur knapp einem Attentat”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    FÜR SO WENIG GELD, SOVIEL HILFE:

    „“26. Januar 2013, 08:17
    Mali: ‚Kirche in Not‘ hilft Familien mit 40.000 Euro…

    München (www.kath.net/ KiN)
    Das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hat 40.000 Euro Soforthilfe für die Grundversorgung von Familien in Mali zur Verfügung gestellt. Wie das Hilfswerk in München mitteilte, werde damit vor allem der Unterhalt und die medizinische Versorgung von über 300 Familien unterstützt…

    „Kirche in Not“ reagiert mit der Soforthilfe auf eine dringende Bitte des Bischofs der südmalischen Diözese Mopti, Georges Fonghoro…

    Die Diözese Mopti hat ihren Sitz in der gleichnamigen Regionalhauptstadt im Süden des Landes am Zusammenfluss des Bani und des Niger. In der Diözese, die fast 900 000 Quadratkilometer groß ist, leben nur rund 40 000 Katholiken. In sechs Großpfarreien sind 22 Priester in der Seelsorge tätig. Bischof Georges Fonghoro leitet das Bistum seit 1999…““
    http://kath.net/detail.php?id=39821

    MALI EINWOHNER GESAMT: ca. 14.520.000


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