kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dasselbe Szenario vom Januar 2011: Alle verlangen Verhaftung von Morsi! 26. Januar 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:54

Sicherheitskräfte zertrümern Autos und Läden und schlagen jeden in Suiz

 

 

Ägyptens Militär rückt in Suez ein

 

Im ägyptischen Suez ist die Gewalt am Jahrestag der Revolution eskaliert, neun Menschen starben. Die Armee rückt mit Panzerfahrzeugen in die Stadt ein. Präsident Mursi ruft die Aufständischen zur Ruhe und kündigt an, „die Kriminellen zu verfolgen“.

 

 

 

Tränengas bis zum Abwincken vor dem Schura-Rat

 

Kairo: Neun Tote, knapp 500 Verletzte – das ist die bisherige Bilanz einer blutigen Nacht in Ägypten. Besonders heftige Ausschreitungen gab es in der Stadt Suez. Am frühen Samstagmorgen rückte die Armee nach den tödlichen Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten ein. Der Sicherheitschef von Suez, Adel Refaat, sagte im Staatsfernsehen, er habe das Militär um Verstärkung gebeten. Die Unterstützung sei erforderlich, bis „diese schwierige Zeit“ vorüber sei. Die Armee versicherte auf Flugblättern, der Einsatz werde nur vorübergehend sein, um die Sicherheit in Suez zu gewährleisten. Präsident Mohammed Mursi erklärte, der Staat werde „die Kriminellen verfolgen und sie der Justiz ausliefern“. Zugleich rief er die Ägypter auf, die Prinzipien der Revolution zu achten und ihre Ansichten friedlich zu äußern. An Demonstrationen gegen Mursis Regierung beteiligten sich mehr als 500.000 Menschen.

 

Am Kairoer Kornisch-Elnil

 

Damit kommt Ägypten auch zwei Jahre nach der Revolution gegen den damaligen Machthaber Husni Mubarak nicht zur Ruhe. Bei den Ausschreitungen gegen die neue strenggläubige Regierung Mursis waren allein in Suez sieben Demonstranten und ein Polizist erschossen worden. Einen neunten Toten gab es in der Stadt Ismailija, wie Ärzte berichteten. Landesweit wurden nach Behördenangaben fast 500 Menschen verletzt. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo, wo vor zwei Jahren der Aufstand gegen Mubarak begonnen hatte, versammelten sich Zehntausende Menschen. Auf Spruchbändern war zu lesen: „Zwei Jahre seit der Revolution – wo bleibt die soziale Gerechtigkeit?“ Maskierte Demonstranten versuchten, eine vor den Toren von Mursis Amtssitz aufgebaute Barrikade der Polizei zu durchbrechen; die Sicherheitskräfte reagierten mit massivem Einsatz von Tränengas. Aus Sicht der Demonstranten hat sich der mit dem Sturz von Mubarak erhoffte Wandel nicht eingestellt. Die ägyptische Opposition will mit den Kundgebungen zum Jahrestag des Volksaufstands außerdem den Druck auf Mursi erhöhen, den von Islamisten ausgearbeiteten Verfassungsentwurf zu ändern und mehr Rechte auf freie Meinungsäußerung zuzulassen. Zudem erlebt Ägypten derzeit eine schwere wirtschaftliche Krise. Ausländische Touristen bleiben aus, es werden keine Investitionen getätigt, der Wert der Landeswährung sinkt, während die Preise steigen.

 

 

An die Moslembrüder, die verbreiten, dass die Black Block zur koptischen Kirche gehöre!

 

 

Fußballfans drohen mit neuer Gewalt

 

In Kairo drohen an diesem Samstag zugleich neue gewaltsame Proteste. Fußballfans des Hauptstadtclubs al-Ahly kündigten Ausschreitungen an, falls bei einem Gerichtstermin zu den tödlichen Krawallen bei einem Auswärtsspiel ihrer Mannschaft vor einem Jahr keine gerechten Urteile gefällt würden. Nach der Begegnung am 1. Februar 2012 beim Verein al-Masry in Port Said war es zu Kämpfen zwischen den Anhängern und zu einer Massenpanik gekommen, bei der 74 Menschen starben. Bei anschließenden Straßenkämpfen wurden weitere 16 Menschen getötet. Viele Fans warfen den Sicherheitskräften damals vor, die Katastrophe aus Rache angestachelt zu haben, denn die Anhänger spielten eine große Rolle bei der Revolte gegen den gestürzten Mubarak. Eine Parlamentsuntersuchung kam dagegen zu dem Ergebnis, dass die Randale nicht von Anhängern des damals regierenden Militärrats geschürt wurde. Verantwortlich waren demnach die Fans selber und mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen.In dem Prozess sind zahlreiche Fußballanhänger wegen Mordes angeklagt. Beschuldigt werden aber auch neun Polizisten, die die Katastrophe mitverursacht haben sollen. Die Ahly-Fans haben in Kairo bereits vergangene Woche protestiert und den öffentlichen Verkehr behindert. Auf ihrer Facebook-Seite erklärten sie, der Samstag werde für viele ein entscheidender Tag. „Hütet euch vor unserem Zorn: Gerechtigkeit oder Blut“, mahnten die Fans. Doch das Gerichtsurteil könnte verschoben werden. Die Staatsanwaltschaft teilte bereits mit, dass es neue Beweise gebe. {Quelle: www.spiegel.de}

 

Port Said vom oben …

 

 

Vor dem Gefängnis in Port Said

 

 

In Assyot sagen die Demonstranten: „Die Revolution geht weiter, ihr Scheiß-Ikhwan“!

 

 

Black Block in Assyot

 

 

Kasr-Elnil-Brücke in Kairo wie vor zwei Jahren …

 

 

In Alexandria wird momentan vor dem Moslembrüder-Gouverneurs Haus demonstriert … sonstwo wird auch ganz schön protestiert …

Alle wollen nur eine Sache: Ende der Moslembrüder-Herrschaft 

 

 

Sinai demonstriert gegen Morsi

In Sohaag, Dakalia und die restlichen Bundesländer geht es richtig rund …

 

 

 

 

10 Responses to “Dasselbe Szenario vom Januar 2011: Alle verlangen Verhaftung von Morsi!”

  1. Emanuel Says:

    Armageddon ist in vollem Gange – Perverse verlogene Politiker spielen den verblödeten Massen abartiges Theater vor !
    Verlogene Kirchenführer, verdummen die armen Gläubigen mit ihren Irrlehren und verbinden sich mit den Teufeln der tiefsten Hölle !

    Der Mensch, der einfache, ausgeblutete Mensch – irrt hin und her und hat keine Heimat mehr – kein Kanaan !!!

    Das Ende ist bereits gekommen – nur Wenige ahnen das – Nur eine Handvoll wissen es !!!

  2. Emanuel Says:

    aus: Elberfelder Bibel 1905

    Jesaja 10 /21 ff

    Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der Überrest Israels und das Entronnene des Hauses Jakob sich nicht mehr stützen auf den, der es schlägt; sondern es wird sich stützen auf Jehova, den Heiligen Israels, in Wahrheit. 21 Der Überrest wird umkehren, der Überrest Jakobs zu dem starken Gott. 22 Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Vertilgung ist festbeschlossen, sie bringt einherflutend Gerechtigkeit. (Römer 9.27) 23 Denn der Herr, Jehova der Heerscharen, vollführt Vernichtung und Festbeschlossenes inmitten der ganzen Erde. (Jesaja 28.22) 24 Darum spricht der Herr, Jehova der Heerscharen, also: Fürchte dich nicht, mein Volk, das in Zion wohnt, vor Assur, wenn er dich mit dem Stocke schlagen und seinen Stab wider dich erheben wird nach der Weise Ägyptens! 25 Denn noch um ein gar Kleines, so wird der Grimm zu Ende sein und mein Zorn sich wenden zu ihrer Vernichtung. 26 Und Jehova der Heerscharen wird über ihn die Geißel schwingen wie in der Niederlage Midians am Felsen Oreb; und sein Stab wird über das Meer sein, und er wird ihn erheben, wie er ihn über Ägypten erhob. (2. Mose 14.26) (Richter 7.25) 27 Und es wird geschehen an jenem Tage, daß seine Last weichen wird von deiner Schulter und sein Joch von deinem Halse; und das Joch wird gesprengt werden infolge des Fettes.

  3. Emanuel Says:

    Wen es interessiert : Ein Vergleich des Textes vermutlich hier aus King James Bibel , Ausgabe aus dem 16. Jahrhundert ?

    Jes.10/21-23: „An jenem Tage werden die Überreste wiederkehren, die
    Überreste Jakobs zu Gott, dem Mächtigen; denn ob auch dein Volk, o Israel,
    ist wie der Sand am Meere, sollen doch (nur) die Überreste desselben wiederkehren; denn die Vollendung ist beschlossen, überfließend die Gerechtigkeit;
    denn eine Vollendung und eine Entscheidung wird der Herr Jehovih Zebaoth
    machen auf der ganzen Erde“.

    • Emanuel Says:

      Mein Gott ! Man schaue , wo heute steht „Vernichtung“ und „Vertilgung“ !!! stand damals offenbar

      „Vollendung“ und „Entscheidung“ … …. wenn das nicht mal für einige , die denken können, ein Grund ist, noch intensiver nachzudenken …. ????

  4. carma Says:

    die einfachen ägypter riskieren alles – unsere super-linken sozialrevoluzionäre haben in 30 jahren keine echte änderung der zustände zusammengebracht, außer große sprüche klopfen und ab und an ein paar autos abzufackeln fällt ihnen ja nichts bedeutsames ein. die deutschen sind zu fett, träge und feige geworden, als dass sie gegen dumpinglöhne, kriminelle arbeitsbedingungen, rentenbeschiß und die zumutungen der islamischen invasion auf die straße gehen würden.
    stattdessen sucht die nation nach ihrem nächsten „superstar“, gibt sich abartig geschmacklosen comedies hin und bejubelt jeden idioten, der es irgendwie schafft sein nerviges ego ins tv zu quetschen. alles will reich, schön, bejubelt und umschmeichelt werden – selbst die ex-ddr hatte mehr tiefgang!!

  5. Ägyptisches Pfund fällt auf neues Rekordtief

    [Bildunterschrift: Bittsteller und Gönner: Ägyptens Ministerpräsident Kandil (links) mit Katars Scheich al Gleichzeitig ist die Währung des Landes trotz erneuter Stützmaßnahmen auf ein neues Rekordtief gefallen: Ein Dollar verteuerte sich auf 6,51 Pfund. Allein am Dienstag verkaufte die Zentralbank 60 Millionen US-Dollar, um das ägyptische Pfund zu stützen, heute waren es weitere knapp 50 Millionen.

    Binnen weniger Tage hat Ägypten damit im Kampf gegen den Kursverfall 470 Millionen Dollar auf den Markt geworfen. Seit der umstrittenen Machtausweitung von Präsident Mursi Ende November hat das Pfund mehr als 6,5 Prozent an Wert verloren.

    Devisen reichen nur noch für drei Monate

    [Bildunterschrift: Ein Händler an der Börse in Kairo: Devisenausfuhren wurden von der Regierung begrenzt. ]
    Bereits Ende Dezember hatte die Regierung im Kampf gegen die Währungsmisere die Devisenausfuhr begrenzt, um den Abfluss von Kapital zu verhindern. Die Wirtschaft Ägyptens leidet unter den ausbleibenden Touristen und fehlenden ausländischen Investoren.

    Die ägyptische Regierung braucht dringend Geld: Die Devisenreserven des Landes reichen gerade noch aus, um Benzin- und Lebensmittelimporte für drei Monate zu finanzieren. Die Zentralbank verfügt nach eigenen Angaben nur noch über 15 Milliarden Dollar (etwa 11,3 Milliarden Euro) in Fremdwährungen. Im Jahr 2010 hatten die Reserven noch 36 Milliarden Euro betragen.

    Währungs- und Wirtschaftskrise in Ägypten
    Katar kommt als Retter in der Not
    Das Golfemirat Katar ist der ägyptischen Regierung im Kampf gegen die Wirtschafts- und Währungskrise des Landes zur Seite gesprungen. Die Petrodollar-Monarchie gewährt Ägypten neue Kredite in der Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Dollar, sagte der Premierminister Katars, Scheich Hamad al Thani.

    In Kairo war Thani zu Gesprächen mit Staatschef Mohammed Mursi und Ministerpräsident Hischam Kandil zusammengetroffen. Dabei sei es um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ägypten und Katar gegangen. Katar gilt als Sponsor der Muslimbruderschaft in Ägypten, Syrien, Libyen und den palästinensischen Gebieten

    • Armut wächst rasant

      Sparmaßnahmen treffen Mittelschicht

      Doch die eigentlichen Hiobsbotschaften stehen Ägyptens Mittelschicht wohl erst noch bevor. Experten am Nil sind sich einig, dass diese von den geplanten Sparmaßnahmen der Regierung am stärksten getroffen werden dürfte. Kairo befindet sich mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) seit Monaten in Verhandlungen über einen Kredit in Höhe von 4,8 Milliarden US-Dollar.

      Viele positive Entwicklungen“

      Zwei Jahre nach dem Fall Husni Mubaraks ist die ägyptische Mittelschicht noch immer die lauteste Stimme des demokratischen Wandels am Nil. Doch wie lange wird sie den Druck auf die Regierenden aufrechterhalten? Schon seit der Mubarak-Ära nimmt ihr prozentualer Anteil an der Bevölkerung Schätzungen zufolge ab, während die Masse der Armen wächst. Das schwächt die politische Gestaltungskraft des Bürgertums. Amr Adly sagt daher eine „zunehmende Frustration der Mittelschicht“ voraus.

      Bei Mahmud Naguib, dem Englischlehrer aus Kairo, schlägt die Frustration gelegentlich in Wut um. Die Politiker des Landes hätten die Lektionen der Revolution nicht gelernt, schimpft er. Aus Protest über das Vorgehen der Regierenden blieb er beim Referendum über die neue Verfassung daheim. Zuvor hatte er bei jedem Urnengang seit der Revolution seine Stimme abgegeben.

      Aufgeben möchte er dennoch nicht. „Die Revolution hat viele positive Entwicklungen losgetreten. Meine Schüler sind interessierter an Politik als je zuvor. Sie kennen ihre Rechte, sie haben Visionen für das Land“, sagt Naguib. „Das gibt mir Hoffnung.“

  6. Klotho Says:

    Vielleicht wird der Präsident Morsi bald mit Schimpf und Schande aus seinen Sitz verjagt. Er ist auch nur ein Mensch und politische Führungsqualitäten hat er bisher noch nicht bewiesen. Er ist ein ziemlicher Versager und eine diplomatische Null und Niete. Er hat nur nach Geld gebettelt und wohin sind jetzt die Milliarden Hilfsgelder verschwunden? Schliesslich wollen die Menschen nur ihre Bedürfnisse befriedigen, wie geregeltes Einkommen, eine würdevolle Behauseung etc., wenn das ein führender Politiker nicht bieten kann ausser leere Versprechungen, dann ist es bald aus mit ihm. Dann hoffe ich das die Ägypter doch mal eine Verfassung erhalten werden, die es würdig ist, eine Verfassung für einen funktionierenden Staat zu sein und dass das gesamte ägyptische Volk ( damit sind auch die Kopten inbegriffen) endlich wirklich eine echte Volksrevolution durchführen kann, in welchen eine echte Demokratie möglich ist.
    Echte Revolutionen dauern länger, Revolution bedeutet Umwälzung. Solange 1% 99% der Bevölkerung beherrschen und ausbeuten können, solange hat es noch keine echte Revolution gegeben.

  7. Ralf Hummel Says:

    Es nützt nichts, wenn man weiß, dass es einen Gott gibt und an ihn glaubt. Zwei von drei Menschen glauben an Gott und wissen, dass Gott existiert. Man muss seinen Glauben auch im Alltag leben. Das nennt man gelebter Glaube. Und das machen wenige. Ist das zu hoch für Sie?


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