kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche 26. Januar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:31

Saulus aber hatte Gefallen an seinem Tode“ (Apg.8:1).

 

Nicht allen ist bekannt, dass der 2. Weihnachtsfeiertag der Stephanustag ist, an dem des ersten Märtyrers der Christenheit gedacht wird. Aufgrund einer intriganten Verleumdungskampagne musste sich Stephanus vor dem Hohen Rat verantworten, vor dem er ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus abgab. Wie schon zuvor, konnte Stephanus auch hier nicht widerlegt werden. Der blinde Hass der Gegner führte aber dazu, dass Stephanus widerrechtlich gesteinigt wurde, was Saulus mit Wohlgefallen sah. Dieser Bericht ist deshalb aktuell, weil wir heute ähnliches erleben. Und das nicht nur in der islamischen Welt und in Nordkorea, sondern auch hierzulande, wo Christen, die sich am Wort Gottes orientieren und widergöttlichen Ideologen widersprechen, mit Rechtsradikalen, Menschenfeinden und dergleichen in einen Topf geworfen werden. Zwar wird man bei uns nicht gesteinigt, und wenn, dann allenfalls im übertragenen Sinn, wobei die Wirkung allerdings ganz ähnlich sein kann.

In der koptischen Kirche gilt der Hl. Stephanus als erster Diakon

 

 

Aber noch etwas anderes und viel Entscheidenderes lehrt die Apostelgeschichte: Die Verfolgung der Christen, die nach der Steinigung des Stephanus einsetzte, trug in einzigartiger Weise zur Verbreitung des Evangeliums bei, und am Ende wurde sogar aus dem Saulus ein Paulus. Damit war die Wirkung eine völlig andere, als sie von den Gegnern der Christen beabsichtigt war. So wirkt Gott bis heute. Menschen gedenken es schlecht zu machen, aber Gott gedenkt es gut zu machen, und allein das zählt. Deshalb sollten wir uns von dem Geschnaube und Geplänkel, der Irrlehrer, wie zum Beispiel der Homo-, und Genderideologen oder den chrislamischen Vermischungsverkündern nicht beeindrucken lassen sondern treu zum unverfälschten Wort Gottes stehen und dieses bezeugen.

 

Denn eines ist absolut sicher: Die Ideologien vergehen viel schneller als man es für möglich hält. Aber das Wort Gottes besteht unverändert fort und setzt sich, ganz wie von selbst, immer wieder als richtig durch. Die „Menschenfreunde“ hingegen werden sich in Sachen Diskriminierung entscheiden müssen: Wollen sie es mit den Homos oder den muslimischen Mitbürgern halten, welche die ständige Homopropaganda als „diskriminierende Belästigung“ empfinden könnten? Das sind die Folgen, wenn man keine klare Linie hat, sondern ständig allen nach dem Mund redet. Ich schließe mit einem Vers von Paul Gerhardt aus seinem Lied „Wie soll ich dich empfangen: Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augenblick. Er kommt, er kommt, ein König, dem wahrlich alle Feind AUF ERDEN VIEL ZU WENIG ZUM WIDERSTANDE SEIND.

Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de

 

 

 

 

 

Januar 2011: „Nieder mit Mubarak“!

Januar 2012: „Nieder mit dem Feldmarschall Tantawy“!

Januar 2013: „Nieder mit dem Moslembrüder-Führer“!

 

 

 

Christen im Irak

 

Vor hundert Jahren war jeder vierte Iraker Christ. Heute in Zeiten von Terror und Verfolgung lebt ein großer Teil der irakischen Christen im Exil. Viele haben Zuflucht in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak gesucht. Eine Schar Unerschrockener bleibt. Carmen Eckhardt drehte die Reportage in der Ninive-Ebene, in Kirkuk und im autonomen Kurdistan. Sie begegnet irakischen Christen zwischen Angst, verzweifeltem Mut und Hoffnung auf Sicherheit und Frieden. {Quelle: www.ardmediathek.de}

 

 

 

Pakistan: Drei Christenunter den Opfern der Attentate in Baluchistan

 

Mafiöse Gruppen, ethnischer Hass, politische Forderungen

 

ROM, Friday, 11. January 2013 (ZENIT.org): Bei einer Attentatswelle gab es gestern allein in Quetta in der Provinz Baluchistan 92 Tote und 155 Verletzte. Die Anschläge richteten sich nach Angaben der Terrorgruppe Lashkar-e-Jhangvi, die sich zu den Attentaten bekennt, vor allem gegen Schiiten und die Volksgruppe der Hazara. Wie der stellvertretende Apostolische Vikar von Quetta, P. Inayat Gill OMI, dem Fidesdienst mitteilt, befinden sich unter den Opfern auch drei Christen, die sich zufällig vor Ort befanden. Auch unter den Verletzten sind mehrere Christen. Zwei der Todesopfer sind Katholiken. Für sie wird P. Maqsood Nazir heute das Requiem feiern. P. Inayat Gill betont gegenüber dem Fidesdienst: „Die Lage ist angespannt, und es ist nicht einfach, eine Erklärung für diese tragischen Ereignisse zu finden. Gründe gibt es viele, darunter sektiererische und ethnische Hassgefühle und nicht nur diese. Es gibt mafiöse Gruppen, die sich des Landbesitzes bemächtigen wollen, und es gibt politische Forderungen: Fest steht, dass dafür viele unschuldige Menschen sterben müssen“.

 

„Als Christen“, so der stellvertretende Vikar, „ sind wir eine kleine Minderheit, und wir leben gefährlich, wie viele andere muslimische Bürger, mit denen wir das Schicksal und den Schmerz teilen. In der ganzen Provinz Quetta leben rund 70.000 Christen, darunter 35.000 Katholiken. Wir sind als Glaubensgemeinschaft sehr angreifbar und gehören zu den ärmsten. Wir müssen sehr vorsichtig sein und sollten nicht in den Vordergrund treten und dürfen auch nicht aktiv an der von den Behörden ausgerufenen dreitägigen Trauer teilnehmen, denn sonst könnten wir zur Zielscheibe für Extremisten werden: Sie würden uns vorwerfen, dass wir uns im ethnischen Konflikt auf eine der beteiligten Seiten stellen. Wir beten für die unschuldigen Opfern und werden weiter unser friedliches uns stilles Zeugnis an der Seite der Armen ablegen“. {Quelle: www.zenit.org}

 

 

 

 

4 Responses to “Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche”

  1. Emanuel Says:

    „Wachet also, weil ihr nicht wisset den Tag, noch die Stunde, in welcher
    der Sohn des Menschen kommen wird“ bedeutet, sich bestreben, das Leben nach den Geboten des Glaubens einzurichten, denn dies ist wachen.

    Die Zeit der Annahme, die dem Menschen unbekannt ist, und der Zustand werden bezeichnet durch:

    „Ihr wisset nicht den Tag, noch die Stunde, in welcher der
    Sohn des Menschen kommen wird“.

    Wer im Guten ist, d. h., wer nach den Geboten tut, heißt klug, hingegen
    wer in den Erkenntnissen des Wahren ist, und nicht (danach) tut, heißt töricht, und wird auch sonst so vom Herrn genannt bei

    Matth.7/24,26: „Jeder, der hört Meine Worte und sie tut, den will Ich vergleichen einem klugen Mann, und
    jeder, der Meine Worte hört, aber sie nicht tut, wird verglichen werden einem törichten Mann“.

  2. Märtyrer
    Ich saß im hohen Gras der Berge
    Und streckte meine Beine
    Vorbei kamen zwei Zwerge
    Sie sagten, sie wären keine.
    Doch ich sah es mit eigenen Augen
    Die beiden warn von geringer Statur
    Plötzlich ertönte ein Donner wie Pauken
    Es kam ein Gewitter, das ist die Natur.
    Sie baut die Menschen groß und klein
    Sie baut sie dünn und sie baut sie fett
    Das ist der Kreislauf, so soll es sein
    Ich lag dort im Gras, denn ich hatte kein Bett.
    Sie sagten sie seien die Boten
    Ich wusst nicht recht wie mir geschieht
    Im Gras liegen sei hier verboten
    Denn das ist ein Naturschutzgebiet.
    „Verzeiht, ihr kleinen bärtigen Männer
    Ich wollte nur ein wenig ruhn
    Ich hab kein zuhause, ich bin ein Penner
    Ich werde es auch nie wieder tun“.
    Sie wollten von meiner Philosophie
    Nichts wissen, nein, im Gegenteil
    Einer wurde wütend und schrie
    Der andre drohte mir mit einem Beil.
    „Hau ab und verpiss dich“ riefen sie bald
    So packte ich meine Sachen und rannte
    Schnell wie ein Pfeil hinein in den Wald
    Ich bin der Penner, ich bin der Verbannte.
    Ich bin der Vertriebene, Ich bin der Gehasste
    Ich habe keinen Platz in der Welt
    Ich bin der, der nirgendwo passte
    Ich bin der, der nirgendwo fehlt.

    wünsche Dir lieber Knecht Ch.
    einen gesegneten Sonntag und das Erbarmen Gottes für das land ägypten….!!

    • Nimm Dir täglich Zeit für Dich.
      Nimm Dir eine Stunde, es reichen auch fünf Minuten
      Nimm sie Dir, diese Zeit und liebe Dich.

      Schau Dich mit anderen Augen an.
      Mit Augen der Liebe, schaue Dich an.
      Weißt Du wie?
      Es scheint schwer und ist doch sehr leicht.
      Vergesse einen Teil Deiner Erziehung
      Und sei Du.
      Sei Du wie Du bist.
      Sei Du und schau Dich an.

      Stelle Dich ein Stück neben Dich,
      oder schwebe ein Stück über Dir.
      Es geht, man muss es sich nur vorstellen.
      Ganz intensiv vorstellen.
      Siehst Du, es geht.
      Und nun schau Dich an.
      Schau Dich so an,
      wie Deine Freunde Dich sehen,
      so sehe Dich.

      Siehst Du jetzt,
      warum Deine Freunde Dich lieben?
      Dein äußeres Verhalten,
      lenkt oft von Deinem inneren Kern ab.
      Schieb es zur Seite, Dein Verhalten.
      Und nun siehst Du Dein wahres Ich.
      Dein wahres Ich ist schön.
      Es ist schön und strahlt voller reiner Liebe.
      Jetzt geht Dein Ich auf Dich zu,
      so wie es auf Deine Freunde zugeht.
      Siehst Du jetzt, warum es liebenswert ist?
      Sieh Dich täglich voller Liebe an.
      So, wie Dein Ich,
      Dich eben voller Liebe angesehen hat.

      Mache es besonders dann,
      wenn Du nicht mehr ganz bei Dir bist.
      Wenn Du im Stress bist,
      Wenn Du Angst hast.
      Einfach dann, wenn Du es brauchst.
      Wenn Du es brauchst, dann liebe Dich.
      Du wirst sehen, dass es Dir hilft.
      Du wirst plötzlich ein inneres Leuchten,
      Eine innere Wärme spüren.
      Du wirst plötzlich leichter.
      Du kannst vieles leichter nehmen.
      Du hast weniger Schwierigkeiten.
      Du wirst gesund.

      Wenn Du Dich so liebst.
      kannst Du auch die Anderen besser lieben lernen.
      Lernst Du sie besser lieben,
      können sie Dich besser lieben lernen.
      So liebst Du auch einen großen Teil Gottes.
      Und so trägst Du einen kleinen,
      einen kleinen und doch so großen Teil dazu bei,
      das die Erde und die Menschheit geheilt werden kann.
      Denn Liebe braucht die Erde.
      Liebe trägt dazu bei,
      das Sie und ihre Bewohner genesen.

      Also liebe Dich täglich.
      Liebe Dich aus tiefstem Herzen.
      Liebe Dich so wie Du bist.
      Liebe Dich

      • Anita Says:

        Damit dieses schöne Gedicht vollständig ist, setze ich die Url http://www.sich-leben.com/selbstliebe-gedicht/ und den Namen der Verfasserin, nämlich ich :-), Anita Vejvoda hier ein.

        1995 habe ich ein kleines Mädchen, mit dem Namen Kyra geboren ,was wegen eines fehlenden Großhirns nicht lebensfähig war. Sie war meine große Lehrerin in der Selbstliebe. Ich bekam unbeschreiblich viel von ihr geschenkt. Unter anderem schenkte sie mir, ein halbes Jahr nach ihrem Übergang, dieses Gedicht, was mich seitdem auf meinem Lebensweg begleitet.

        Ohne ihrer tatkräftigen Unterstützung, währe ich heute nicht da, wo ich jetzt bin.

        Liebe Grüße Anita


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