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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie man die Jugend über Antisemitismusaufklärt 25. Januar 2013

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 20:12

Ungarische Juden übersiedeln nach Österreich

 

Bei Debatten um „Asyl“ oder „Zuzug“ wird Österreich sehr gern und schnell als rassistisches oder antisemitisches Land dargestellt.

Doch wie es scheint, wird die Faschismuskeule nur dann geschwungen, wenn sie gerade ins Klischee passt. Denn wie jetzt bekannt wurde, übersiedeln immer mehr Juden nach Österreich. Sie kommen vornehmlich aus Ungarn, wo sie angeblich mit starkem Antisemitismus zu kämpfen haben, aber auch aus Schweden, wo sie von radikalen Muslimen verdrängt werden.

 

Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), sagte gegenüber der APA, dass es eine vermehrte Zuwanderung ungarischer Juden nach Österreich gebe. „Es freut mich zwar, dass die Leute kommen, aber die Umstände, die sie zwingen, Ungarn aufgrund der politischen Situation zu verlassen, aufgrund des Antisemitismus in Ungarn, machen mich nicht happy“, so Deutsch. Es könne in der heutigen Zeit nicht sein, dass in einem Land, das Mitglied der Europäischen Union ist, „Roma und Sinti geschlagen werden“, so der IKG-Präsident. Ungarn weist den Vorwurf des Antisemitismus auf das Schärfste zurück. Zwar sorgte es international für Aufsehen, dass ein Abgeordneter der Jobbik-Partei die Registrierung jüdischer Politiker in Ungarn verlangte, doch die Regierung von Viktor Orban distanzierte sich sofort von dieser Äußerung.

 

 

150 jüdische Familien pro Jahr nach Österreich

 

Dass immer mehr jüdische Mitbürger nach Österreich zuwandern, tut der Kultusgemeinde gut. Sie schrumpfte zuletzt auf 8.000 Mitglieder, weshalb Oskar Deutsch schon bei seinem Amtsantritt verkündete, in den nächsten Jahren fünftausend jüdische Familien in Österreich ansiedeln zu wollen. Dabei helfen soll die durch das Fremdenrechtsänderungsgesetz von 2011 geschaffene Rot-Weiß-Rot-Card. „Wir sind der Meinung, und unsere Statistiken zeigen das, wenn wir nicht jüdische Einwanderung in den nächsten Jahren haben, wird unsere Kultusgemeinde nicht mehr existieren“, warnt Deutsch. „Also planen wir im Rahmen der Rot-Weiß-Rot-Card zumindest jedes Jahr 150 jüdische Familien aus verschiedenen Staaten nach Wien zu bringen“. Sollte sich die Zuwanderung aus Ungarn in nächster Zeit verstärken, könnte die von Deutsch angepeilte Zahl von Fünftausend schneller erreicht sein als gedacht. Laut dem IKG-Präsidenten habe er sowohl von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) als auch von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) „jede Unterstützung“ bei der Zuwanderung aus Ungarn. {Quelle: www.unzensuriert.at}

 

 

 

 

 

 

Wie man die Jugend über Antisemitismus aufklärt

 

Von undifferenzierter Israelkritik ist es nur ein kurzer Weg zu antisemitischen Verirrungen. Doch wie erklärt man Schülern die aktuelle Debatte so, dass der schmale Grat deutlich wird? Eine Anleitung.

 

Da nun Konsens besteht, dass die Jakob Augsteins dieser Welt keine Julius Streichers sind, dann verlangt das auch eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit ihnen. Schließlich wollen sie weder Michel Friedman noch Salomon Korn umbringen oder auch nur aus Deutschland vertreiben. Nach 1945 musste man jedoch Studenten aus der Tätergeneration und Schüler mit blutbefleckten Vätern oder Brüdern erziehen. Das Besuchen der Lager, die Beschreibung der Gaskammern, die Fotos der Leichenberge wurden unverzichtbar, um dem hartnäckigen Ableugnen des Genozids beizukommen. Man holte die Zöglinge mithin da ab, wo sie stehen. Ihr glaubt das Morden nicht? Wir werden es euch beweisen. Man aktiviert gerade dafür ihren Forscherdrang. Pennäler werden zu Historikern und schreiben die Geschichte der Juden ihrer Städte und Gemeinden. Andere kümmern sich um die Einladung von Entkommenen in die alte Heimat. KZ-Überlebende sprechen in Schulen, Kirchen und Universitäten. Da gibt es viel Engagement. Und der Einsatz wird belohnt. Die Auschwitzleugnung bleibt in Deutschland eine Randerscheinung, die man getrost Polizei und Justiz überlassen kann.

 

 

Warum sind wir auf der Suche nach schuldigen Juden?

 

Doch die Nachwachsenden sind ebenfalls abzuholen, wo sie geistig stehen. Auch ihr Forscherdrang muss dabei ins Spiel kommen dürfen. Aber die ihm angemessene Frage lautet nicht mehr, ob es den Holocaust gegeben hat oder man ihn bestreiten kann. Heute steht ein Lehrer vor gewieften Jugendlichen, die aus unzähligen Medien womöglich noch ganz andere Details der Verbrechen kennen als er. Die Aufmerksamkeit der Klasse aber gewinnt er, wenn er beginnt: Warum sind wir rastlos auf der Suche nach schuldigen Juden? Das verstehen sie sofort. Denn wenn – laut EU-Umfrage – 65 Prozent der Deutschen schon 2003 die größte Bedrohung für den Weltfrieden in Israel verorten, obwohl kein Land öfter mit Ausrottung bedroht wird als diese kleine Republik, dann soll man die Schüler nicht für dumm verkaufen. Schnell wird jemand rufen, dass die Juden am schuldigsten seien, weil sie dauernd Kriege vom Zaun brächen. Das sage ja auch der berühmte Regisseur und Schauspieler Mel Gibson, der als Australier doch wohl unverdächtig sei. Aber einige Schüler würden die Ermutigung zur Eigenrecherche aufgreifen und bald herausfinden, dass zu den 72 Konflikten seit 1948mit mehr als 10.000 Toten zwar fünf arabische Kriegemit Israel und seit 65 Jahren auch der Palästinakonflikt gehören, letzterer bei der Opferzahl aber nur auf Rang 71 liegt.

 

 

Notorischer Landraub ist nicht zu erkennen

 

Weil sie mit den Arabern in Gaza machen, was die Nazis mit Europas Juden gemacht haben, tönt es gleich triumphierend aus einer anderen Ecke. Doch wieder befindet ein junger Forscher, dass Völkermord weit hergeholt sei, wenn – was die israelischen Waffen doch möglich machten – die Bevölkerung im Gazastreifen keineswegs bis auf kleine Reste verschwunden, sondern um den Faktor 8 von 200.000 auf 1,6 Millionen regelrecht explodiert ist. Weil sie so viele Muslime töten, würde jedoch flugs dagegengehalten. Die Forscher aber würden parieren, dass in der Tat seit 1948 rund 55.000 Muslime im Krieg gegen Israel ihr Leben verlieren, was aber lediglich 0,5 Prozent, also eines von 200 unter den rund 11 Millionen muslimischen Gewaltopfern seit 1948 ausmache.

 

Weil sie„Abkömmlinge von Affen und Schweinen seien“, wie 2010 (23.9.) selbst Ägyptens heutiger Präsident Mursi bestätigt habe – und zwar im libanesischen Fernsehen, damit alle Araber es wissen können. Dagegen wendet die Forschungsfraktion ein, dass unter Nobelpreisträgern jeder fünfte jüdisch ist, während das unter den Menschen der Erde nur für einen von 500 zutrifft. Die Affen oder gar Schweine, die da mithalten könnten, solle man erst einmal vorweisen. Weil sie Land raubten, kommt es postwendend zurück. Ja, heftigen Streit um Land gibt es. Aber notorischen Raub könne man nicht erkennen. Denn welcher andere Eroberer habe mehr Land wieder herausgerückt als Israel, das den Sinai für Ägypten, die Sheba-Farmen für den Libanon und Gaza für seine Einwohner räumt und mehrfach auch noch die gesamte Westbank im Austausch für Frieden angeboten habe. Weil sie so reich seien, spielt einer seinen letzten und gleich globalen Trumpf aus. Ja, bestätigen die Forscher, Juden bezögen in den USA, wo so etwas gemessen wird, tatsächlich die höchsten Einkommen. Dafür schnitten sie aber auch bei den Examen am besten ab, und solche Leute verdienten auch in Ländern ohne Juden die Spitzengehälter. Überdies hätten sie längst Konkurrenz bei Amerikas Koreanern und Chinesen, die oft noch bessere Prüfungen hinlegten und in etlichen Branchen auch schon besser verdienten.

 

 

Die Last einer Weisheit

 

Spätestens jetzt käme von den aufmerksamen Schülern die Frage an den Lehrer zurück, warum denn alle Welt nach schuldigen Juden suche. Vielleicht, sinnieren einige, weil sie nicht nur als lebende Anklage, sondern immer auch als Zeugen deutscher Verbrechen herumliefen, mit denen die jetzt Lebenden nun wirklich nichts zu tun hätten. Man wisse ja aus Mafia-Filmen, dass nach Beseitigung der Zeugen oft auch die Anklage zusammenbreche. Und wenn jemand die Zeugen beschütze, wie bisher Amerika die Vernichtung Israels verhindere, könne man Juden halt nur noch unglaubwürdig machen und sie so als Zeugen ausschalten. Ob deshalb all die überzogenen Anwürfe und Verurteilungen ergingen? Die Schüler beginnen die Last einer Weisheit zu spüren, die Thomas Hobbes schon 1651 im „Leviathan erkennt: „Wer jemandem mehr Schaden zugefügt hat, als er wiedergutmachen kann, wird sein Opfer hassen.“ Zvi Rix, Israeli aus der Wiener Leopoldstadt und mit viel mehr Leidenschaft Forscher als Arzt, münzt das – nach Auskunft seiner Witwe Melitta – in die Sentenz: Auschwitz werden uns die Deutschen niemals verzeihen. Die wenigen Humoristen unter den Schülern spüren, dass man sich besser mit der Rätselfrage über ein berühmtes Mördervolk vorstellt und nicht aus der Schweiz stamme, denn als jemand, der von den Missetaten der Menschheit nur diejenigen Israels auswendig hersagen kann. {Quelle: www.welt.de – Von Gunnar Heinsohn}

 

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