kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Salafisten-Mufti predigt Hass gegen die Kopten 25. Januar 2013

Filed under: Islamische Schandtaten,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 21:10

 

Diekoptisch-protestantische Kirche „Kasr Aldobara“ in Kairo am heutigen Abend!

 

 

Dr. Abdollah Ebn-Abdelhamid, der Salafisten-Prediger und Professor für die Auslegung und Interpretation an der Al-Azhar Universität, bezeichnet das Zusammenleben mit den Christen in Ägypten und die nationale Einheit mit ägyptischen Christen als „Kofr“ [Blasphemie und Allahslästerung]!

 

 

Der Salafisten-Prediger Abdelhamid hat in seiner Freitagspredigt am Freitag 18.01.2013, an der Al-Mustafa Moschee in Suez gesagt: „Es gibt eine Tatsache, über die unsere Scheichs und Muftis nicht in den Medien sprechen; diese Tatsache ist, dass aufgrund der Scharia und Sunna des Islam und des Koran die Nicht-Muslime in Ägypten, vor allem die Christen zum Islam aufgefordert werden müssen, und wer ihn ablehnt, muss dann Dschizya [die Kopfsteuer, die in muslimischen Ländern Andersgläubigen zahlen mussten] bezahlen; das ist das Gesetz des Islam und des Koran“. Er sagte weiter:„Es gibt eine Gruppe der Imame und Chatibs, die in ihren blasphemischen Äußerungen sagen, dass Muslime und Christen von der selben Essenz und vom selben Geist sind, daher betonen und bestehen sie darauf, sie [die Christen] bei ihren Festen und Feiertagen zu beglückwünschen“.

 

Der Salafisten-Prediger betonte in seiner Freitagspredigt: „Diese Chatibs haben vergessen, dass das Hauptproblem zwischen Muslimen und Kopten ein ideologisches Verständnis ist, so wie Allah im Koran sagt: „… Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Haß entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!“ [Pârse & Pârse: Das ist die 60. Sure Al-Mumtahana {60:4}]; natürlich haben wir sie [die Christen] nicht angegriffen und keine Aggression gezeigt, und der beste Beweis ist, dass seit der Januar-Revolution keine Bombenattentate auf keine einzige Kirche verübt wurden“. Er sagte weiter: „Der Prophet schickte eine Botschaft an die Christen von Nadschran und forderte sie auf, entweder sich zum Islam zu bekennen oder Dschizya zu bezahlen und ihre Weigerung würde dann zum Krieg führen; und nun sehen wir Scheichs und Chatibs, die glauben, sie wären Muslime, aber sie sprechen über die nationale Einheit und Brüderlichkeit zwischen uns und ihnen, während solche Behauptungen wertlos sind und unsere wahre Religion das nicht akzeptiert, weil unsere Religion betont, die Christen seien die Feinde des Islam bis zum Jüngsten Gericht“.

Quelle: elwatannewsaus dem Arabischen von Fartâb und Ardašir Pârse – parseundparse.wordpress.com – Posted on Januar 24, 2013 by Ardašir Pârse

 

 

 

 

Ägypten auf dem Weg zur autoritären islamischen Republik

 

Einladung zur IGFM-Pressekonferenz

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

www.menschenrechte.de

Termin: Dienstag, 29. Januar 2013

Beginn: 11:30 Uhr

Ort: Hotel Nikko Düsseldorf, Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf

 

 

Forderungen an die Politik

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

am 30. Januar wird Mursi auf Einladung des Bundeskanzleramtes in Berlin eintreffen und die Bundesregierung besuchen. Als Präsident Ägyptens ist er der wichtigste Repräsentant eines Staates, in dem Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. Besonders betroffen sind religiöse und ethnische Minderheiten, Frauen und Konvertiten. Welche Verantwortung trägt die deutsche Regierung, wenn sie mit einem Staat kooperiert, in dem Christen und andere Minderheiten marginalisiert und Frauen entrechtet werden? Wohin bewegt sich die Arabische Republik Ägypten heute? Wie ist es um die Rechte von Frauen in Ägypten bestellt? Was erwarten die Menschenrechtsverteidiger von der deutschen und europäischen Politik? Wir laden Sie herzlich zu unserer Pressekonferenz in Düsseldorf ein.

  

Ihre Gesprächspartner sind:

 

= Prof. Fouad Ibrahim, Professor für Sozialgeographie: Bedrohte Minderheiten in Ägypten unter besonderer Berücksichtigung der Kopten und Nubier

 

= Pfarrer Boules Shehata, koptisch-orthodoxe Gemeinde Düsseldorf: Die Situation der Kirchen unter Präsident Mohammed Mursi

 

= Medhat Klada, Präsident der „European Union of Coptic Organisations for Human Rights”: Unterdrückung der koptischen Minderheit

 

= Fairouz Tutte, ägyptische Frauenrechtsexpertin: Frauenrechte in Ägypten unter der Präsidentschaft von Mohammed Mursi

 

= Martin Lessenthin, Sprecher des Vorstandes der IGFM: Ägypten auf dem Weg in die Islamische Republik – Forderungen der Menschenrechtsverteidiger an die deutsche und europäische Politik

 

 

Die Pressekonferenz endet gegen 13:00 Uhr. Bitte teilen Sie uns auf dem beigefügten Antwortformular mit, ob wir Sie in Düsseldorf erwarten können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Tel.: 069–420108–10 oder –0 / Fax: 069–420108–33 / kampagnen@igfm.de

 

2 Responses to “Der Salafisten-Mufti predigt Hass gegen die Kopten”

  1. Bazillus Says:

    Ja, unsere Eliten sollten endlich mal die Ohren spitzen und auf solche muslimischen Stimmen achten. Es ist schon ein Trauerspiel, dass solche Lehren in der heutigen Zeit vom Westen kritiklos unwidersprochen hingenommen werden und politisch und auch religiös so getan wird, als ob Christen, Juden und Muslime denselben Gott anbeten. Es ist zunehmend unerträglich, wie Politik und Religion die 3-Affen-Ideologie der political correctness vor sich hertragen, die nichts hören, nichts sehen und somit auch nichts sagen. Der politische VErdrängungswille schein ungebrochen auch angesichts dieser religionsfaschistischen Sprüche. Diese Unerträglichkeit der Feigheit steigert sich umso mehr, als das genau diese Menschen, die diese Lehre verbreiten, jetzt die politische Macht in Ägypten an Land gezogen haben. Ich jedenfalls sehe in den Salafisten die ehrlichere Variante der Muslimbrüder, die es geschickter verstehen, dieselbe Ausgrenzungs- und Hasslehre besser in Täuschungsmanier zu verstecken. Beide verfolgen dasselbe Ziel. Beide sitzen in einem Boot, welches hoffentlich bald vom Sturm der Zeit hinweggefegt werden mag. Iran ist leider ein Negativvorbild dafür, wie eine relativ kleine Clique von Mullahs und anderen Pseudogeistilchen einen ganzen Staat unter ihre Kontrolle zu bringen vermögen.

    Der Westen sollte sich endlich einmal auf seine kulturellen Werte besinnen und auch dem von diesen Mullahs und Scheichs vertretenen islam und allen seinen Varianten erklären, dass eine solche Einstellung hier nicht hingenommen werden kann. Aber es sind ja nur Christen, Juden, Bahai´s, Alewiten, Zoroastrier und andere dem Islam nicht genehmen Religionen. Ägypten hat ja nur Kulturgüter wie die Sphinx und die Pyramiden, aber kein Uran und andere Bodenschätze, die für den Westen verteidigungswert wären. Deshalb können diese Gruppen ja ruhig verfolgt und diskriminiert werden, weil die nicht so aufmüpfig sind und zur Gewalt neigen. Der feige Westen ist in seiner Dekadenz nicht mehr zu überbieten. Diese Predigten halten Menschen, die innerhalb der Muslime eine große Rolle als Multiplikatoren spielen. Das sind keine Mitlläufer, sondern ungeistige Anführer, die das Zusammenleben verschiedener Religionen für die Gläubigen nichtmuslimischer Religionen in faschistischer Art und Weise unerträglich gestalten. Wer glaubt, dass diesen Predigtinhalten auf Dauer keine Taten folgen werden, der irrt. Man stelle sich diese Unverfrorenheit und Unverschämtheit dieser Menschen vor. In erpresserischer Manier wird hier als legal verkündet: Entweder Du trittst zum Islam über oder Du musst Geld bezahlen. Eine Friß-oder-Stirb-Ideologie teuflischen Ausmaßes wie im 3. Reich in Deutschland scheint sich jedenfalls religions-politisch-ideologisch Bahn zu brechen.

  2. Freiheit und Gerechtigkeit

    Aus der geschilderten Tatsache, dass nur der arbeitende Mensch allein produziert, folgt notwendig der Schluss, dass nach dem Grundsatz der wirtschaftlichen Gerechtigkeit der Ertrag aller Arbeit voll und ganz den Arbeitenden und niemand sonst gebührt. Dieses erste ökonomische Grundrecht nennt man das Recht auf den vollen Arbeitsertrag, worunter man den durch Zins nicht verkürzten Arbeitsertrag versteht. Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag wird ausgedrückt durch den Satz: „Jedem nach seiner Leistung“.

    Der Grundsatz der wirtschaftlichen Gerechtigkeit lässt aber noch eine zweite Auslegung zu in der Form des zweiten ökonomischen Grundrechtes, des Rechtes auf Existenz, das ausgedrückt wird in dem Satz: „Jedem nach seinem Bedürfnis“.

    Welches der beiden Postulate verdient den Vorzug?

    Die erwähnten beiden Grundrechte gehen von zwei völlig verschiedenen Triebfedern der menschlichen Natur aus. Jedes gesellschaftliche System, dessen Mittelpunkt das Recht auf den vollen Arbeitsertrag bildet, beruht auf dem menschlichen Egoismus (Eigennutz). Dagegen muss jedes Gesellschaftssystem, dessen letztes Ziel die Anerkennung des Rechtes auf Existenz bildet, auf dem Gefühl der Brüderlichkeit beruhen.

    Während es sich beim menschlichen Eigennutz um einen starken, allgegenwärtigen Trieb handelt, der eine Abart des mächtigen Selbsterhaltungstriebes darstellt, erscheint das Gefühl der Brüderlichkeit unvergleichlich schwächer ausgebildet. Es kann keinesfalls als allgemein, sondern nur als vereinzelt wirksam angesehen werden und bleibt in der Regel auf den Kreis der Familie, der Sippe oder gewisser Vereinigungen beschränkt.

    Daraus folgt: Solange die Menschen so bleiben wie sie sind, kann als gesellschaftliches Ideal der gerechten Güterverteilung (soziale Gerechtigkeit) nur das Gerechtigkeitsprinzip des Eigennutzes, das Recht auf den vollen Arbeitsertrag, in Frage kommen, ausgedrückt in dem Satz: „Jedem nach seiner Leistung“.

    Im Widerstreit zwischen Eigennutz und Brüderlichkeit obsiegt in der Regel der Eigennutz; dasjenige Wirtschaftssystem, das ihn in Rechnung stellt, ist daher der menschlichen Natur besser angepasst:

    Halbwegs glücklich?

    Sind Sie immer noch „halbwegs glücklich“, nachdem Sie jetzt wissen, was Freiheit und Gerechtigkeit ist? Oder fragen Sie sich: Warum erfahre ich das erst heute und habe mein ganzes bisheriges Leben in Unwissenheit verbracht?

    Welcher kollektive Wahnsinn ließ die Menschheit bis heute in systemischer Ungerechtigkeit existieren und damit Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg ertragen, während sie längst zivilisiert sein könnte?

    Antwort: die Religion.
    Jüngstes Gericht


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