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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Uruguayische Frauenärzte verweigern Abtreibungen 24. Januar 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 19:35

Mit einer Petition an die Regierung des Landes haben sich etwa 100 uruguayische Frauenärzte geweigert, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen.

 

Das Gesundheitsministerium überlegt, ihre Stellen an abtreibungswillige Ärzte zu vergeben.

 

 

Knapp ein Drittel der Ärzte, die eine Abtreibung durchführen dürfen, hätten ihn aus ethischen oder religiösen Gründen verweigert, so der stellvertretende Sekretär des Gesundheitsministeriums, Leonel Briozzo. Dr. Maria Luja Chiesa, welche die Petition ebenfalls unterschrieb, erklärte: «Wir werden an der Universität geschult, um Menschen zu heilen und Leben zu retten und wir wissen sehr gut, dass Abtreibung Mord ist. Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit»! Einige der Doktoren beschuldigten das Ministerium sogar, sie unter Druck gesetzt zu haben, Abtreibungen durchzuführen. Obwohl laut Gesetz Ärzte das Recht haben, sich gegen einen Eingriff auszusprechen, wenn es einen Gewissenskonflikt gibt, sprach Briozzo sogar davon, die Stellen der Ärzte, die einen Schwangerschaftsabbruch verweigerten, neu zu besetzen. «Wir möchten die Ärzte bitten, in sich zu gehen und darüber nachzudenken, was der Grundwert ihres Berufes ist», sagte Briozzo. «Häufig müssen wir das Interesse unserer Patienten über unsere eigene Meinung stellen». Nachdem im November letzten Jahres das Parlament des Landes als eines der ersten Lateinamerikas ein Gesetz zur Abtreibung innerhalb der ersten 12 Schwangerschaftswochen verabschiedet hatte, wurden im ersten Monat bereits 200 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. {Zum Thema: Uruguay: «Keine Anstiftung zur Abtreibung» –   Quelle: Livenet / Charisma News / americaeconomia.com – www.jesus.ch  – von Rebekka Schmidt}

 

 

 

 

 

Uruguay: Bereits 200 Abtreibungen

 

Seit der Legalisierung von Abtreibungen vor einem Monat sind bereits 200 Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur efe an diesem Samstag. Die meisten Abtreibungen fanden in der Hauptstadt Montevideo statt, so das Gesundheitsministerium. Es teilte auch mit, dass etwa 30 Prozent der Gynäkologen aus Gewissensgründen keine Abtreibung vornehmen oder durchführen werden. Dazu müssten sie eine schriftliche Erklärung einreichen. Die Bischöfe des Landes hatten sich gegen die neue Abtreibungsregelung gewandt. Man rechnet damit, dass in Uruguay mehr als 30.000 Abtreibungen im Jahr stattfinden werden.

 

 

 

 

 

 

 

Kann sich der Mensch frei entscheiden?

 

Hirnforscher: Den Willen aus freien Stücken unter die Leitung Gottes stellen

 

Leipzig (kath.net/idea): Kann sich der Mensch frei entscheiden? Wie kommt ein „Ich“-Bewusstsein zustande? Über diese Fragen referierte der Professor für Physiologie und Biokybernetik, Manfred Spreng (Erlangen), beim Kongress christlicher Führungskräfte, der vom 17. bis 19. Januar 2013 in Leipzig stattfindet. Laut Spreng gibt es seit Jahrhunderten keinen nennenswerten Fortschritt in der Deutung des Bewusstseins und der Frage, wie ein „Ich“ zustande komme. Spreng: „Wir wissen als Hirnforscher nicht, wie das Bewusstsein funktioniert.“ Er rechne auch nicht damit, dass die Forschung dazu in Zukunft in der Lage sei. Die Hirnforschung müsse lernen, ihre Grenzen zu akzeptieren. Spreng zufolge kann das Bewusstsein als „offenes System“ beschrieben werden, das nur bedingt vom „Ich“ willentlich kontrollier- und steuerbar sei. Der Freiheit des „Ichs“ seien Grenzen gesetzt. Spreng empfahl, „den eigenen Willen aus freien Stücken unter die Leitung Gottes zu stellen“.

 

 

Wahrnehmung bei jedem Menschen anders

 

Dem Forscher zufolge nimmt jeder Mensch die Wirklichkeit unterschiedlich wahr. Jeder benutze verschiedene Wahrnehmungsfilter. Dies helfe, die Fülle an Informationen zu vermindern und den Alltag zu bewältigen. Daher könne man eigene Empfindungen nicht auf andere übertragen. Spreng: „Mit unseren Empfindungen sind wir mutterseelenallein“.

 

 

Wie sich Gehirne von Mann und Frau unterscheiden

 

Spreng äußerte sich auch zur unterschiedlichen Funktionsweise von männlichen und weiblichen Hirnen. Unterschiede gebe es in mindestens sieben Bereichen des Gehirns. Dies führe dazu, dass Männer und Frauen Informationen anders verarbeiten, anders denken und sich unterschiedlich verhalten. So könne der unterschiedliche Bau des Gehirns erklären, warum Männer mehr trinken und Frauen deutlich häufiger depressiv werden. Zudem erinnerten sich Frauen häufiger an Details, Männer dagegen eher an die allgemeinen Zusammenhänge. Dies gelte etwa für einen lange zurückliegenden emotionalen Streit. Spreng zufolge sind die Hirnhälften bei Männern stärker asymmetrisch ausgeprägt als bei Frauen. Zudem hätten Frauen generell mehr Nervenzellen (graue Zellen), aber weniger verbindende Nervenfasern. Dadurch könnten sie emotionale Situationen intuitiv schneller erfassen, Männer hingegen Informationen besser verknüpfen und sich besser orientieren. Das männliche Gehirn sei so verdrahtet, dass es überwiegend sachlich begreife. Frauen zeigten dagegen mehr Einfühlungsvermögen. Der unterschiedliche Gehirnaufbau sollte nicht zum Kampf der Geschlechter genutzt werden, sondern dazu dienen, dass sich Männer und Frauen optimal ergänzen, so Spreng. {Quelle: kath.net}

 

One Response to “Uruguayische Frauenärzte verweigern Abtreibungen”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    Jeder linksversiffte Kabarettist, das sind faktisch alle, schlug wiedermal auf die Kath. Kirche ein, erst am Mittwoch der Großkotz von Etra3. Unter den Machern der Sendung auch das U-Boot Jasmin Al-Safi, für Frauenthemen.

    Hier mal Erhellendes – bißchen spät, nachdem selbst Kardinal Meißner sich vorauseilend entschuldigte:

    BEI WEM LIEGT NUN DER SKANDAL???

    24. Januar 2013, 17:00
    Hintergründe zum Kölner Vergewaltigungsfall

    Nur fünf der Kölner Kliniken hätten die „anonyme Spurensicherung“ beim Fall des mutmaßlichen Kölner Vergewaltigungsopfers durchführen können. Hätten auch Kliniken in öffentlicher Hand die Patientin abweisen müssen? Von Petra Lorleberg…

    Kath.net hat weiter recherchiert und ist auf die Frage gestoßen: Mit welchem Recht wird dieser Fall so dargestellt, als ob nur katholische Krankenhäuser dieses mutmaßliche Vergewaltigungsopfer nicht ihrem Wunsch entsprechend hätten behandeln können?…

    Demnach hätte auch die Mehrheit der anderen Kölner Kliniken – darunter auch solche in öffentlicher Trägerschaft – das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer nicht vollständig unter Einschluss der AAS betreuen können, unabhängig von der Frage, ob die sogenannte „Pille danach“ verabreicht worden wäre oder nicht…
    http://kath.net/detail.php?id=39796


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