kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mali: Gott hat mich gerettet 24. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:38

Mali: Bischöfe besuchen Krankenhäuser und kommen zu einer Sondersitzung zusammen

 

 

Bamako (Fidesdienst): „Die Bischöfe besuchen Verletzte in den verschiedenen Krankenhäusern in Bamako und leisten moralischen und geistlichen Beistand“, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz von Mali, Pfarrer Edmond Dembele zum Fidesdienst. Die Bischöfe tagen seit gestern im Rahmen einer Sondersitzung, bei der sie sich mit der Lage des Landes und insbesondere auch mit der humanitären Krise befassen. „Die Bischöfe werden erörtern, ob die katholische Kirche weitere Hilfsprogramme für Vertriebene und Verletzte auf den Weg bringen kann“, so Pfarrer Dembele. In den vergangenen Wochen mussten tausende Menschen infolge der Gefechte zwischen französischen und malischen Soldaten und Kämpfern islamistischer Gruppen ihre Dörfer verlassen.

 

Heute eroberten malische und französische Truppen die bisher von Rebellen besetzte Stadt Diabali, rund 400 Kilometer nordöstlich von Bamako. „Ich kenne die genaue Zahl der Binnen Flüchtlinge nicht, doch es ist von mindestens 200.000-300.000 die Rede, die zu denjenigen hinzukommen, die das Land bereits vor Beginn der Militäroperationen verlassen hatten. Im Süden von Mali sind ebenfalls zehntausende Flüchtlinge, zu denjenigen hinzugekommen, die hier bereits Zuflucht gesucht hatten“, so Pfarrer Dembele. „Ein Vertreter der Caritas soll den Bischöfen über die humanitäre Lage berichten“, so der Generalsekretär der Bischofskonferenz weiter, „Am Ende der Sitzung werden die Bischöfe eine Botschaft an die Gläubigen und einer Erklärung zur Reflexion über die Lage des Landes veröffentlichen“, so Pfarrer Dembele abschließend.

 

 

Islamistische Rebellen vertreiben Christen aus dem Norden Malis

Barnabas Fund: Hoffnung und Hilfe für die verfolgte Gemeinde

barnabasfund.org

 

SPENDEN & HELFEN

Falls Sie den Christen in Mali gerne helfen würden, schicken Sie ihre Spende bitte zu Gunsten des Projekts 34-1057 (Hilfe für die verfolgten Christen in Mali). Bitte klicken Sie hier um direkt online zu spenden und zu helfen.

Sie können ihre Spende auch telefonisch machen unter der Nummer +44 1672 565031 (von außerhalb Englands). Bitte geben Sie die Projektnummer 34-1057 an.

 

 

 

Mali: Gott hat mich gerettet

 

Dramatische Lage für Christen

 

„Ich habe mein Leben vor zwei Jahren als einziger meiner Familie Christus anvertraut“, erzählt Mohamed Habi, einer der Flüchtlinge in Bamako, der Hauptstadt von Mali. „Als die Islamisten Timbuktu nach Christen durchsuchten, um sie zu töten, bin ich nach Mauretanien geflohen und von dort nach Bamako.“ Viele Flüchtlinge haben keine Nachricht von ihren Familienangehörigen. Leben sie noch? Wo sind sie jetzt? Ibrahim Saydou Touré, Christ und Vater von sieben Kindern, hat sein Haus gegen die Rebellen verteidigt und dafür fast mit seinem Leben bezahlt. 22 Landsleute starben neben ihm bei diesem Angriff, er erlitt eine Schussverletzung im Gesicht. „Gott hat mich gerettet“, sagt er glaubensvoll.

 

 

Aus dem Norden vertrieben

 

Mali war bis vor wenigen Monaten ein typischer westafrikanischer Staat mit säkularer Verfassung. Die mehrheitlich muslimische Bevölkerung folgte einem gemäßigten Islam und lebte friedlich mit den religiösen Minderheiten zusammen. Das Land galt in der Region deshalb bis vor kurzem als Musterbeispiel des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Religionen. Im April 2012 jedoch nahmen Tuareg-Rebellen und islamistische Kämpfer den nördlichen Teil des Landes ein, um dort einen Scharia-Staat zu errichten. In Timbuktu, Gao und anderen Orten zerstörten sie Kirchen sowie andere Gebäude der Christen, um alle Spuren des Christentums auszulöschen. Viele Christen flohen nur mit dem, was sie auf dem Leib trugen. Auch gegen traditionelle Muslime gingen die Rebellen mit aller Härte vor. UN-Berichten zufolge sind hunderttausende Malier in die Hauptstadt Bamako im Süden oder in Nachbarländer geflohen. Mit diesen Flüchtlingen haben fast alle Christen, darunter 330 Familien, den Norden von Mali verlassen und zunächst Zuflucht in Bamako gefunden. Der überfallartige Einmarsch der Islamisten im Norden und die harten Übergriffe gegen die Christen brachten das Land erstmals auf den Weltverfolgungsindex von Open Doors, der Liste von 50 Ländern, wo Christen am härtesten verfolgt werden. Dort rangiert Mali auf Platz 7.

 

 

Woher unsere Hilfe kommt

 

Seit einigen Tagen fliegt die französische Luftwaffe zur Unterstützung der malischen Streitkräfte Angriffe gegen die Rebellen im Norden. Wenn ihnen die Vertreibung der Extremisten nicht gelingt, müssen die Christen vorerst im Süden des Landes bleiben. Aber auch dort fürchtet die kleine Gemeinde den wachsenden Einfluss der extremistischen Muslime. Die Flüchtlinge leben derweil zusammengedrängt, oft 10-12 Personen in einem Raum. Mit Unterstützung von Open Doors steht ihnen die Nationale Vereinigung Evangelischer Kirchen und Missionen in Bamako mit Essen, Unterkunft und medizinischer Versorgung zur Seite. Der Christ Zeinabou Walatalhamir ist mit seiner Frau und den neun Kindern nach Bamako geflohen. „Vielen Dank für eure Hilfe. Jetzt haben unsere Kinder wenigstens zu essen“, beschreibt er die schwierige Lage. Die Schwestern Aisha und Lisanne Koumama leben unterdessen in Furcht. Sie haben als einzige Mitglieder einer muslimischen Familie zum Glauben an Jesus Christus gefunden. „Auch hier in Bamako sind unsere Leben in Gefahr, weil wir hier Verwandte haben“. {Quelle: www.opendoors.de}

 

 

 

Blutige Angriffe auf Nigerias Christen zum Jahresausklang

 

Mehr als 40 Tote bei Anschlägen gegen Gemeinden

 

„Eine Gruppe bewaffneter Männer kam gegen Mitternacht in unser Dorf und ging direkt zur Kirche“, berichtet Usman Mansir aus Jiri nahe der Stadt Potiskum im nordöstlichen Bundesstaat Yobe. Potiskum gilt als Festung der islamistischen Boko Haram, die im vergangenen Jahr viele blutige Anschläge gegen Kirchen und Christen verübt hat. „Sie eröffneten das Feuer und töteten den Pastor und fünf Christen, die sich zum Beten versammelt hatten. Dann zündeten sie die Kirche an“. Das geschah am 25. Dezember. Der Sprecher der nigerianischen Joint Task Force (JTF), einer Unterabteilung der Armee, hatte noch vor Weihnachten den besorgten Christen der Region mitgeteilt, dass die Sicherheitsmaßnahmen aufgrund der zahlreichen Anschläge am Weihnachtsfest des Vorjahres 2011 verstärkt worden seien. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch offenbar aus.

 

 

Weitere Anschläge in Borno

 

In Maiduguri, der Hauptstadt des nordnigerianischen Staates Borno, hatten sich Mitglieder der First Baptist Church am 25. Dezember zum gemeinsamen Gebet getroffen, um der Familienmitglieder zu gedenken, die im Vorjahr bei Überfällen durch islamistische Angreifer ermordet worden waren. Noch während sie im Gebet waren, erfolgte ein erneuter Angriff militanter Islamisten, Vermutungen der Polizei zufolge Anhänger der Boko Haram. Sechs Christen, darunter der Diakon der Gemeinde, wurden erschossen. Bei zwei weiteren Anschlägen durch bewaffnete Männer am 29. und 30. Dezember wurden 30 Christen ermordet. Ein Beamter für die Koordination von Hilfsmaßnahmen berichtet: „In dem Dorf Musari nahe der Stadt Maiduguri drangen die Angreifer nachts in die Häuser der Christen ein und schlachteten 15 von ihnen regelrecht ab, während sie schliefen. Auf der Flucht vor der Boko Haram waren einige dieser Christen erst vor kurzem in die Gegend gekommen“. Beim Angriff auf das Dorf Kyachi (nahe Maiduguri) am Sonntag, dem 30. Dezember, stürmten bewaffnete Angreifer in einen Gottesdienst und begannen sofort zu schießen. 15 Christen mussten ihr Leben lassen.

 

 

Weinen mit den Weinenden

 

Die christliche Vereinigung der Kirchen von Nigeria hat für die Zeit von Oktober 2012 bis Oktober 2013 eine Zeit des Gebets und Fastens ausgerufen, um Gottes Eingreifen für Nigeria zu erflehen. Leiter von Kirchen und Gemeinden berichten von Gebet und Hoffnung der Gläubigen, dass der Frieden wieder zurückkehrt. Pastor Rike, der selbst Frau und Kinder bei einem Anschlag verloren hat, betont, dass die verfolgten Christen in ihrem Geist nicht gebrochen sind: „Was auch immer geschieht, ich werde Christus niemals loslassen“. {Quelle: www.opendoors.de}

 

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