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USA beginnen damit, französische Soldaten nach Mali zu fliegen 23. Januar 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:44

 

Die Vereinigten Staaten haben damit begonnen, französische Soldaten und ihre Ausrüstung mit C-17-Transportflugzeugen per Luftbrücke nach Mali zu bringen, um die militanten Islamisten, die in der nördlichen Hälfte des westafrikanischen Staates die Macht übernommen haben, zurückzudrängen.

 

 

 

Diese Luftbrücke, mit der die USA die Franzosen bei ihrem Kampf gegen die Islamisten unterstützen wollen, soll noch mehrere Tage andauern. Die Regierung Malis, die eine islamistische Machtergreifung im ganzen Land befürchtet, hatte sich seit Längerem schon mit der Bitte um Hilfe an die Nachbarländer gewandt, um die Kontrolle über den Norden des Landes zurückzugewinnen. »Die Operation wird in den nächsten Tagen weitergeführt werden«, erklärte der Sprecher des US-Regionalkommandos Africa Command (AFRICOM), Tom Saunders, gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press. Seit Montag dieser Woche landeten drei Flugzeuge in Mali, wobei eines von ihnen am Dienstagmorgen eintraf, berichtete die New York Times.

 

Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian erklärte die »völlige Rückeroberung« Malis zum Ziel der Militäroperation, was wenig später durch die Meldung unterstrichen wurde, die Ortschaften Diabali und Douentza seien von französischen Soldaten eingenommen worden. Le Drian bezeichnete das Vorrücken als einen »deutlichen militärischen Erfolg der Regierung in Bamako und der französischen Einheiten, die diese Operationen unterstützend begleiten«. Derzeit halten sich etwa 3.000 französische Soldaten als Teil der so genannten Operation Serval in Mali auf. Zweitausend dieser Soldaten sind in Mali selbst im Einsatz, während der Rest von den Nachbarländern Nigeria, Togo, Benin, Niger und dem Tschad aus in das Geschehen eingreift. Das Ausmaß der amerikanischen Beteiligung an dieser Militäroffensive ist unbekannt. Aber Journalisten vor Ort beobachteten den Einsatz von mindestens drei C-17-Transportmaschinen, und in anderen Berichten heißt es, eine Militärtransportmaschine mit amerikanischen Hoheitszeichen sei vom französischen Luftwaffenstützpunkt Istres in Südfrankreich aus Richtung Mali gestartet.

 

Ein amerikanischer Regierungsvertreter bestätigte, dass die USA nachrichtendienstlich in dieser Angelegenheit mit Frankreich zusammenarbeiteten, ohne aber auf Art und Ausmaß der Beteiligung der Regierung Obama genauer einzugehen. In einem Interview mit der Capitol-Hill-Korrespondentin Martha Raddatz vom US-Fernsehsender ABC erklärte der US-Verteidigungsminister Leon Panetta nach der Vereidigungszeremonie Präsident Obamas am Montag, die amerikanische Unterstützung in Mali sei ein gutes Beispiel für zukünftige amerikanische militärische Hilfestellungen der USA gegenüber ihren Verbündeten. Bereits am letzten Freitag hatte die amerikanische Regierung Paris zwar für sein entschlossenes Vorgehen gegen Terroristen gelobt, gleichzeitig aber deutlich gemacht, dass die USA keine amerikanischen Truppen in den Konflikt entsenden würden, da Mali für die USA keine strategische Bedeutung besitze. »Unsere Bereitschaft, mit unseren Möglichkeiten anderen Ländern wie Frankreich in ihrem Kampf gegen al-Qaida im islamischen Maghreb (AQIM) beizustehen, wird meines Erachtens nach unser zukünftiges Vorgehen prägen«, sagte Panetta.

 

Der Minister bestätigte, die USA stellten Frankreich nachrichtendienstliche Erkenntnisse zur Verfügung, hätten aber noch keine Entscheidung dahingehend getroffen, ob man die französischen Kampfpiloten bei ihren Luftangriffen auch mit Überwachungsdrohnen und/oder Tankflugzeugen unterstützen werde. »Wir, das Volk, halten immer noch an der Überzeugung fest, dass permanente Kriege nicht notwendig sind, um Sicherheit und anhaltenden Frieden zu gewährleisten«, hatte Präsident Obama in seiner Antrittsrede in Washington vor fast einer Million Menschen erklärt. Zur gleichen Zeit, als der Präsident den Amtseid für seine zweite Amtszeit ablegte, flogen amerikanische Militärtransporte vor dem Hintergrund einer Machtübernahme extremistischer Kräfte im Norden Malis ununterbrochen ein insgesamt 600 Soldaten umfassendes französisches Kampfbataillon in das afrikanische Land. {Quelle: info.kopp-verlag.de}

 

One Response to “USA beginnen damit, französische Soldaten nach Mali zu fliegen”

  1. Kirche Says:

    Frankreich kämpft in Mali den nie wirklich beendeten libyschen Krieg weiter
    Redaktion

    Am 11. Januar begannen einige Hundert französische Soldaten mit einer Handvoll Kampfflugzeugen und Kampfhubschraubern eine Offensive gegen islamische Terroristen in Mali. Beim Kampfgebiet handelt es sich um eine westafrikanische Wüstenzone, die größer als die amerikanischen Bundesstaaten Texas und Kalifornien zusammengenommen ist. Die rohstoffreiche frühere französische Kolonie wurde 1960 unabhängig und hatte in Paris um Unterstützung gebeten, um die aus verschiedenen mit al-Qaida in Verbindung stehenden Terrorgruppen aufzuhalten, die dabei waren, auf die Hauptstadt Bamako vorzurücken.

    Aber Frankreich hat ebenso wenig wie die USA eine Lehre aus dem Afghanistankrieg gezogen: Al-Qaida kann nicht allein durch einen Krieg aus der Luft besiegt werden – dies gilt insbesondere dann, wenn die Dschihadisten in asymmetrischer Kriegführung und dem taktischen Vorgehen von

    Sondereinheiten sehr gut geschult sind und zudem von extrem beweglichen und gutbewaffneten Milizen unterstützt werden, die über Flugabwehrwaffen verfügen und in den unwirtlichen Regionen der Sahara zu Hause sind

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/redaktion/frankreich-kaempft-in-mali-den-nie-wirklich-beendeten-libyschen-krieg-weiter.html;jsessionid=DB9174867B7FA3122C22140711891DBB


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