kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Wir Christen haben ewiggültige Werte“ 21. Januar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 19:53

 

Eine konsequentere Lebensführung von Christen hat idea-Leiter Helmut Matthies gefordert. Die Werte in Deutschland hätten sich verschoben: „Jeder versteht unter Werten etwas anderes“.

 

1991 hätte Kardinal Meisner noch Helmut Kohl dafür kritisiert, die in wilder Ehe lebende Angela Merkel zur Familienministerin zu ernennen. Heute nehme kaum jemand Anstoß daran, dass Bundespräsident Joachim Gauck mit seiner Lebensgefährtin und der Regierende Oberbürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, mit seinem Lebensgefährten auftrete. Viele Christen leben heute unverheiratet zusammen, schlafen aber in fair gehandelter Bettwäsche„. Das wichtigste Gebot sei: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir„. Die Grundlage aller christlichen Werte sei, dass der Mensch sein Leben von Christus bestimmen lasse. Matthies sagte: „Die ganze Wertefrage ist eine Gottesfrage: Jeder, der versucht, die Wertefrage ohne Gott zu lösen, bringt Unglück“. Dies habe sich in der Vergangenheit gezeigt.

 

 

 

 

„Im Unterschied zu allen Religionsführern fordert Jesus nicht zuerst etwas, sondern sagt etwas zu“, stellte Matthies fest. Das Leben als Christ beginne mit einer Zusage: „Du bist wertvoll – auch mit Down-Syndrom und mit Alzheimer“. In drei Bereichen sollten Christen laut Matthies einen „alternativen Lebensstil“ pflegen: Geld, Zivilcourage und Vergebung. Es dürfe zum Beispiel nicht sein, dass Christen in ihrem Garten einerseits den „Garten Eden“ nachzubauen versuchten und andererseits durch den Kauf billigster Hühnereier das „Leid von Gottes Geschöpfen in Legebatterien“ unterstützten. Als Beispiel für Zivilcourage nannte er den christlichen Widerstand gegen die DDR-Diktatur, die den Mauerfall mit eingeleitet habe. Vergebung sei gerade deshalb so wichtig, weil niemand Vergebung erhalte, wenn er nicht selber vergebe.

 

Im Gegensatz dazu würden manche Sünden – zum Beispiel die sexuellen – gerade von konservativen zu Unrecht als schlimmer gewichtet als andere: „Kunden abzuzocken, überbordende Büffets, Trunkenheit, für schlechte Laune zu sorgen“ – das werde in paulinischen Briefen genauso verurteilt wie alle Sünden, die mit Sex zu tun haben. Christen dürften nicht den Fehler machen, Sünden unterschiedlich zu bewerten, denn dies führe zu einem Verlust an Glaubwürdigkeit. Stattdessen mahnte Matthies mehr Einigkeit unter Christen, die unterschiedlichen Flügeln des Christentums angehörten. So wäre es ein „tolles Zeichen“, wenn auch links orientierte Christen am „Marsch für das Leben“ teilnehmen würden. Andererseits sollten auch konservative Christen die Anliegen linker Christen ernst nehmen, die sich um soziale Anliegen kümmerten.

 

 

 

Christen sollten sich deswegen immer wieder gegenseitig korrigieren. „Der christliche Glaube hat einen Vorteil, den keine andere Religion hat“, sagte Matthies: „Wir können jeden Tag wieder sagen: Herr, ich will es anders machen“. Matthies warnte vor einem falsch verstandenen Freiheitsverständnis, das derzeit in den Kirchen hochgehalten werde. Die „evangelische Schmalspur-Theologie“ besage mit „Freiheit“ etwas anderes als die Reformatoren – und zwar, dass das Halten von Gottes Geboten völlig unwichtig sei. In Wahrheit müsse sich der Mensch für seine Taten aber vor Gott verantworten. Der idea-Leiter fasste zusammen: „Wir Christen haben ewig gültige Werte, aber wir können sie nur vorleben und niemandem aufzwängen. Aber wenn wir sie leben, überzeugen wir andere, tun uns selbst Gutes und werden noch im Himmel dafür belohnt – mehr geht nicht“!

 

 

Matthies beschloss damit den achten Kongress christlicher Führungskräfte. Mehr als 3.200 Teilnehmer besuchten nach Angaben der Veranstalter den Kongress. Zum Abschluss erhielten diese eine Kongress-Erklärung, die die zentralen Anliegen des Kongresses formuliert. Darin heißt es: Basis für ein erfolgreiches und soziales Handeln sind die Maßstäbe Gottes für die Menschen, wie sie beispielhaft in den Zehn Geboten zum Ausdruck kommen. In zwei Jahren soll es vom 26. bis 28. Februar eine Neuauflage des Kongresses in Hamburg geben.

{Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

 

10 Responses to “„Wir Christen haben ewiggültige Werte“”

  1. Emanuel Says:

    15. Im gesamten Himmel weiß man auch keinen anderen Vater, als den
    Herrn, weil Er der Eine ist, wie Er selbst gesagt hat: „Ich bin der Weg, und die
    Wahrheit, und das Leben; da spricht Philippus: zeige uns den Vater; und es
    spricht zu ihm Jesus: so lange Zeit bin Ich bei euch, und du kennest Mich
    nicht, Philippus; wer Mich gesehen, hat den Vater gesehen; wie sprichst du
    denn: zeige uns den Vater; glaubest du nicht, daß Ich im Vater bin und der
    Vater in Mir ist; glaubet Mir, daß Ich im Vater bin, und der Vater in Mir“,

    Joh.14/6,8-11.

    • carma Says:

      wie oft willst du die debatte denn noch durchdeklinieren? scheinbar glaubst du es selbst nicht so recht, swedenborg hin und her…es gibt sicher viele ansichten zum Herrn – wenn wir tot sind, werden wir es genau wissen…
      auch ein frommer inder wird vermutlich nicht in die hölle gestossen, weil er sich Gott „anders“ vorstellte als unsereins, oder? >“gesehen“ haben Ihn weder juden, christen, hindus oder buddhisten, annehmen tun Ihn alle seit menschengedenken – ergo: über Gott lässt sich nichts mit gewissheit sagen außer das, was wir von Jesus rückschließen dürfen. die GANZE FÜLLE Gottes konnte uns selbst Jesus nicht in den drei jahren seines wirkens vermitteln – alles andere sind fromme MENSCHLICHE spekulationen. die selbstanmassung swedenborgscher „Gotteserkenntnis“ führt da in die irre, wo sie uns mehr wissen lassen will als Jesus tatsächlich sagte: PUNKT!! (für mich jedenfalls)

  2. saphiri1 Says:

    “Jeder versteht unter Werten etwas anderes”.

    ??Aber jeder muss

    ..die göttlichen Werte lernen leben–daran geht kein Weg vorbei! dann ist es der Himmel auf Erden!

  3. Erich Foltyn Says:

    wenn jemand leichtfertig das Wort „Wert“ anzieht und dort wo die Werte wirklich sind, da empfinden sie gar nichts, dann sage ich immer „ein Wert ist, wenn man etwas so lange entbehren muss, bis man weiss, was es wert ist“. Und da bin ich damit wohl der Einzige im ganzen Westen, der überhaupt auf so eine Idee kommt.

    • Emanuel Says:

      „dort wo die Werte wirklich sind,“….. Definition der Begriffe ist seit Babylon lebenswichtig geworden …
      Es gibt materielle Werte und es gibt geistige Werte.
      Erstere materielle Werte sind die einzigen Werte , die der heutige Mensch anerkennt. Diese bedeuten fast gar nichts.
      Die geistigen Werte erkennt der heutige Mensch nicht an. Diese bedeuten aber fast alles …. oder ????
      Wenn Sie so denken, werter Erich, dann sind Sie wirklich nicht der Einzige im Westen, der so denkt ….

  4. Johannes Says:

    Vergessen wurde der frühere Bürgermeister von Hamburg Ole von Beust, der sogar seinen minderjährigen „Großcousin“ ins Bett holte und deshalb freiwillig wegen „Amtmüdigkeit“ zurücktrat. Ein Jahr zuvor war er wiedergewählt worden, da wusste allerdings keiner so recht über diese Beziehung Bescheid. Ole von Beust („C“DU) behauptete, dass er mit diesem Boy noch nicht verheiratet sei!

  5. Emanuel Says:

    Daß ein Zelt bewohnen heiße das Heilige der Liebe, erhellt aus der
    Bedeutung der Zelte im WORT, wie bei

    Ps.15/1,2:

    „Jehovah, wer wird weilen in Deinem Zelt, wer wird wohnen auf dem Berg Deiner Heiligkeit? wer unsträflich
    wandelt und Gerechtigkeit übt und Wahrheit redet in seinem Herzen“:
    wo das Wohnen im Zelt oder auf dem Berg der Heiligkeit beschrieben
    wird durch die heiligen Dinge der Liebe, welche sind unsträflich wandeln und
    Gerechtigkeit üben.

    Wer glaubt, das Gott, YHWH, Der Herr, Jesus Christus, ein großes Zelt aufgebaut hat und dort Seine „Auserwählten“ versammelt … sollte mal den Mumm haben und das hier begründen oder einfach nur zugeben, das er das glaubt …. ??? Na ? Freiwillige voran !!!

  6. Inge Maria Says:

    Jesus und Maria waren einst eins in Leib und Geist und sind es noch. im mann in der frau wie polar der Stern in dir .


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