kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kommentar: Aiman Mazyek über Rassismus und seine Folgen 20. Januar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:08

Risse in der Gesellschaft

 

Im Schatten des 11. September konnte hierzulande neuer rechter Terror entstehen, gegen den selbst eigens geschaffene Antiterrorgesetze nicht griffen, weil man den Rechtsradikalismus unterschätzt und strukturell verdrängt hat. Nach dem brutalen rechten Terror in Norwegen wurde auch in Deutschland gewahr: Rechtsterroristen haben die schlimmsten Anschläge nach dem Zweiten Weltkrieg verübt. Frühe Zeichen für eine solche Entwicklung gab es genug. Aber erst jetzt beginnen wir zu begreifen, dass das gesellschaftliche Klima durch Gleichgültigkeit und politische Inkonsequenz – nach Rostock, Hoyerswerda, Solingen, Mölln, Ludwigshafen, Köln – den NSU-Terror gestärkt hat. Mindestens 148 Menschen kamen in Deutschland in den letzten Jahren durch rassistische und rechtsextreme Gewalt ums Leben. Es wird Zeit, dass Politik und Gesellschaft sich die chronische Verharmlosung des Rechtsextremismus eingestehen und ihn nachhaltig bekämpfen.

 

 

 

 

 

 

Neonazis haben von der islamfeindlichen Grundstimmung profitiert und die Islamangst genutzt, Anhänger zu rekrutieren und Stimmung gegen Juden, Muslime und Andersdenkende zu machen. Ein NPD-Verbot, so sehr wir das unterstützen, darf keine Entlastungsdebatte – wird die NPD verboten, ist der Rassismus beseitigt – einleiten. Das wäre eine gefährliche Verharmlosung und führte dazu, die Augen vor Alltags- und strukturellem Rassismus zu verschließen. Bekämpfung des Rassismus ist keine Frage des Umgangs mit Rechtsradikalismus allein, sondern Auseinandersetzung mit einem Phänomen, das bis in die Mitte der Gesellschaft reicht. Deshalb brauchen wir jährlich einen Anti-Rassismusbericht, in dem Fortschritte wie Gefahren skizziert werden, um gesellschaftspolitische Schlüsse zu ziehen.

 

 

 

 

 

Straf- und Gewalttaten gegen Muslime und ihre Moscheen haben in Deutschland drastisch zugenommen. Doch weiterhin weigern sich Bundesregierung und Sicherheitsbehörden, solche Straftaten als eigenständigen Tatbestand zu erfassen. So werden die Dimensionen der Islamfeindlichkeit verschleiert. Der Zentralrat der Muslime forderte vor einem Jahr bei einem Treffen mit Innen- und Familienministerium, dass Islamfeindlichkeit nicht mehr nur unter Fremdenfeindlichkeit subsumiert, sondern als eigener Straftatbestand anerkannt wird. Dies muss endlich Gehör finden. Keine Demokratie hält chronischen Rassismus und Rechtsextremismus auf Dauer aus. Wenn wir dies nicht bald erkennen und dagegen etwas tun, dann passiert genau das, wovor Kanzlerin Merkel auf der Gedenkveranstaltung für die NSU-Opfer gewarnt hat: »Gleichgültigkeit – sie hat eine schleichende, aber verheerende Wirkung. Sie treibt Risse mitten durch unsere Gesellschaft.«

 

 

 

 

 

Weil Anzeichen dieser Risse nicht mehr zu übersehen sind, machen wir uns als deutsche Muslime große Sorgen um unser Land. Denn diese Gleichgültigkeit hinterlässt nicht nur Opfer ohne Namen und Gesicht, sondern erstickt die Stimmen jener, die weit in der Mehrheit sind. Die Mehrheit der Anständigen in unserem Land, in Zivilgesellschaft, Politik, Medien, Behörden und Polizei. Geben wir also all denen wieder eine Stimme und markieren das Jahr 2013 als eines, in dem unserer Gesellschaft wieder zusammenwächst. Eine Gesellschaft, in der es nicht in darauf ankommt, welche Herkunft, Religion und Hautfarbe der Einzelne besitzt, sondern inwieweit er bereit ist, die freiheitlich-demokratische Grundordnung jetzt und künftig zu verteidigen. {Quelle: www.neues-deutschland.de – Von Aiman Mazyek}

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen“

 

Die Gleichgültigkeit der Spaß- und Fun-Bevölkerungsgesellschaft ist es, die es verhindert, trotz des üppig finanzierten Kampfes gegen „rechts“ sowohl allen radikalen Kräften wie der NPD und ihresgleichen als auch den islamistischen Untrieben genau hier in diesem Land die Stirn zu bieten. Wie immer argumentiert der Vorsitzende der Muslimgemeinde betont einseitig. Muslime sind Opfer, nie Täter. Er vergisst geflissentlich, dass der Koran der konstitutive, der 11. September 2001 erst der umfassend mediale Anfang ist, den islamischen Terror publik zu machen, der weltweit in über 20 000 islamischen Terroranschlägen (die bekannt wurden) nach diesem Datum seine unselige Fortsetzung fand bis heute findet und in Zukunft leider finden wird.

 

Herr Mazyek verkennt die Lage bzw. er instrumentalisiert bewusst die Einseitigkeit seines islamische Geburtsfehlerdenkens: Die Islamfeindlichkeit, die es ohne Zweifel gibt, ist nicht wie ein Komet, der vorher nicht erkannt wurde, vom Himmel gefallen. Islamische Staaten, der islamische Winter in Nordafrika, der islamisch geprägt Nahostkonflikt, der islamische Sklavenhandel noch heute in einigen Gebieten der Erde, die Juden- und Christenverfolgung in vielen islamischen Ländern, der permanente Zustand der islamischen Frauenunterdrückung, die einer Frauenverachtung gleichkommt und nicht zuletzt die von den geistlichen Eliten in aller Welt aufgepeitschen Fatwen und Hasspredigten von Mullahs, Ajatollahs, Imamen und anderen islamischen „Geistlichen“ gegen alle Nichtmuslime, das absolute Kritikverbot sowohl am Propheten als auch am islamischen Gottesbild sind es, die die Islamkritik gebären und notwendig machen. Dass sich angesichts solcher nicht mehr zu leugnenden Tatsachen Islamfeindlichkeit als Gefühl und als Empfinden einstellt, ist leider eine Folgeerscheinung, die nicht weg zu diskutieren ist. Herr Mazyek verkennt, dass er nicht auf einer Insel der Seligen lebt. Internet und Infoblogs abseits des Mainstreams offenbaren das reale Ausmaß der Folgen für Menschen, die in der islamischen Welt aufgewachsen sind in einer Welt der Überbevölkerung, der Armut und Arbeitslosigkeit, der Flüchtlingsproduzenten. Herr Mazyek bezeichnet Islamkritiker als Geschwüre. Er ist nicht in der Lage Islamkritik von Islamfeindlichkeit zu unterscheiden. Islamkritik ist keine Islamfeindlichkeit!

 

 

 

 

 

 

Das ist die Folge, wenn sachliche Islamkritik nicht in der Mitte der Gesellschaft ankommen darf und keine sachliche Kritik in den völlig überbezahlten Meinungsmachermedien der öffentlich-rechtlichen Anstalten transportiert wird, weil dies politisch unkorrekt ist und diese islamkritik in der Nische der Meinungsfreiheit ihr Dasein fristen muss. Das schadet nicht nur der Sache der Meinungs- und Religionsfreiheit, sondern auch der Sache des Islam, der damit eine Riesenchance vertut, in der Moderne anzukommen und seine eigenen Dogmen endlich einmal auf den Prüfstand zu stellen. Die von sachlichen Islamkritikern vorgetragenen Argumentationen werden nicht behandelt, nein sie werden bewusst negiert, weil diese wohl der Wahrheit entsprechen und den Islam von seinem künstlich aufoktoyierten Friedenstaquiyyadogma befreien würden. Durch ständige Wiederholung, der Islam sei Frieden wird die Lüge nicht zur Wahrheit. Vielmehr bemüht Herr Mazyek die Opferrolle der Muslime, veweist in seiner Argumentation auf christliche Schandtaten in grauer Vorzeit und negiert die Schuld der eigenen Religionsideologie permanent und fordert hier wieder einmal eine rechtliche Seite des Artenschutzes für eine Politreligion, die diesen Schutz wahrlich eben solange nicht verdient hat, solange sich Muslime an Terroranschlägen, an Hass gegen alles Nichtmuslimische beteiligen.

 

 

 

Nicht nur dieses Schwein, sondern alle muslimischen Gäste dieser Sendung flipten aus, als sie hörten, dass sie mit Israelis zu tun hätten!

 

 

Beachten wir: Er fordert nicht ohne Grund explizit ein Strafgesetz gegen Islamfeindlichkeit, nicht eines der Religionsfeindlichkeit. Dies kann er nicht fordern, wäre doch dann ein Großteil der religiösen Muslime bereits mit Einführung dieses Gesetzes straffällig geworden. Er fordert es nur deshalb, weil er den Islam von jeglicher Kritik fernhalten will. Ein leicht durchschaubarer Vorgang. Dieses von ihm geforderte Gesetz wäre dann der Einstieg in eine Bestrafungsmentalität einer jeglichen auch sachlich geführten Islamkritik. Diese Muslime (und da meine ich nicht nur die Salafisten und anderen Radikalen) produzieren den Riss innerhalb der Gesellschaft genauso wie die Radikalen der Linken und der Rechten. Wenn Religionskritik – und da beziehe ich alle Religonen mit ein – zur Straftat und als Straftatsbestand in das Strafgesetzbuch Eingang findet, können wir Meinungsfreiheit, ja auch die Religionsfreiheit vergessen. Sachliche Religionskritik und auch gut gemachte Satire gegen alle Religionen darf nicht strafbewehrt werden, unter keinen Umständen. Echte Beleidigungen, die nicht nach religiösen Wertmaßstäben zu werten sind, dürfen selbstverständlich Straftat bleiben. Keine Beleidigung ist es, werter Herr Mazyek, wenn Kritik an der Verkündung und den Taten des Propheten, die aus eigener islamischer Textproduktion stammen, nach außen transportiert und in Bezug zu den noch heute bestehenden Misständen im Islam gestellt wird. Gute Religion der Liebe, des Friedens und der Uneigennützigkeit setzt sich ethisch und moralisch immer durch, nicht jedoch Religionen, die ihren Machterhalt auf Terror, ständigen Höllenandrohung von Nichtmuslimen, Höllenandrohungen der eigenen Gläubigen, auf drastische Körperstrafen und Rechtssprechungen der Zweiklassenscharia und anderen Verstößen gegen die 10 Gebote oder das Hammurabische Gesetz bis hin zum Grundgesetz dieses Landes gründen und auch noch bis heute verkünden und als legitimiert betrachten. Der mündige Gläubige wird im Zeitalter des Internets der Gläubige der Zukunft sein, nicht ein Gläubiger, der dem absoluten Gehorsam von Kleinauf eingetrichtert bekommt und außer islamischer Ausgrenzungslektüre sich keiner anderen religiösen Informationsquellen bedienen darf.

 

Hier in Deutschland verhält sich die Organisation, die er vertritt wie ein Trojanisches Pferd. In der Minderheit befindlich tritt sie für Demokratie und Freiheit ein, fordert aber gleichzeitig ein Sonderrecht nach dem anderen für seine Glaubensgemeinschaft bis hinein in die Schulen, in denen bereits es haram ist, das Besteck mit Ungläubigen und Christen zu teilen, Parallelgesellschaften der fundamentalen Art, getrenntes Baden für Musliminnen und so weiter und sofort. Diese Handlungsweisen manifestieren die Rissbildung. Dass in Moscheen Männer und Frauen getrennt beten, ist ihm egal, nein das findet er toll. Das sollte einmal in Kirchen so gehandhabt werden. Da wäre die Linke, die diesem Herrn wieder einmal ein Forum bietet und somit sich selbst disqualifiziert, an vorderster Front mit dabei, dem Christentum in die Parade zu fahren. Der Islam jedoch in Persona des Herrn Mazyek genießt in dieser Zeitung höchste Anerkennung, aber auch nur deshalb, dass gerade die LInke in ihre Ausgrenzung genauso handelt wie die Rechte gegen die sie kämpft. Sie benutzt Herrn Mazyek als Instrument ihrer Ziele, die den den Zielen des Islam diametral entgegenstehen. Beide profitieren somit davon.

 

Dass Herr Mazyek von „unserem Land“ spricht (ein Schelm, der Böses dabei denkt!), ist die Wahrheit, denn laut Herrn Wulf gehört der Islam zu Deutschland, ein präsidiales Wort zum Abschluss, denn auch Muslime haben die deutsche Staatsangehörige und dürfen dies mit Recht sagen.

 

 

من إتحاد“المشاغبين“و“الكتلة السوداء“إلى“الإخوان“: سنريكم لعنة الأشباح فى كل مكان يوم 25 يناير

Die Randalierer und schwarzer Block zu Moslembrüdern:

„Wir zeigen euch am 25. Januar 2013 den Fluch der Geister“!

 

 

 

 

 

3 Responses to “Kommentar: Aiman Mazyek über Rassismus und seine Folgen”

  1. Bernhardine Says:

    Wie jetzt, welches Land meint denn Aiman Mazyek mit „unser Land“?

    Also noch ist Deutschland nicht syrisch, nicht sein Land!

  2. Bernhardine Says:

    OT

    Berlin-Zoo-Chef Blaszkiewitz
    machte einen flotten Witz:

    “”Der Senat ist tierisch sauer auf den Chef von Zoo und Tierpark, der die Vornamen von Mitarbeiterinnen in einer internen Aktennotiz durch den Code 0,1 ersetzt hat, den Zoologen für die Kennzeichnung weiblicher Tiere benutzen.””

    Dann fragte er noch frech, laut und hitzig:
    Wofür denn Weihnachtsgeld für Nichtchristen?

    “”Die 0,1-Affäre und die Vorkommnisse während der Personalversammlung (Blaszkiewitz soll den Anspruch von Mitarbeitern auf Weihnachtsgeld angezweifelt haben, weil sie keine Christen seien) haben inzwischen auch den Zoo-Aufsichtsrat alarmiert.””

    Nun schreit das linke Mos…weib:
    Sägt ihn ab, es wird Zeit!

    “”Berlins Frauen-Senatorin Dilek Kolat (SPD) hält Bernhard Blaszkiewitz nicht mehr für tragbar: „Wer so handelt, hat sich als Führungspersönlichkeit disqualifiziert. Das ist ein klarer Fall von Diskriminierung.””
    http://www.bz-berlin.de/bezirk/charlottenburg/senat-tierisch-sauer-auf-zoo-chef-blaszkiewitz-article1626141.html

  3. Bernhardine Says:

    Bundesinnenminister Friedrich ein Chamäleon?

    Gestern mit dem kriminellen Bushido schmusen, heute für ein starkes Christentum in Europa?

    „“…„Ich kämpfe für ein christliches Europa“

    Friedrich erinnerte an den Gottesbezug in der Präambel des Grundgesetzes, das „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ geschrieben sei. Ohne die Achtung von Gott und von Menschen gehe Wesentliches verloren, so Friedrich. Das Grundgesetz sei die Antwort auf nationalsozialistische Barbarei und Gottlosigkeit. Friedrich bedauerte, dass es gegen einen Gottesbezug in der – vorerst gescheiterten – EU-Verfassung starken Widerstand gebe. Friedrich: „Ich kämpfe für ein christliches Europa“…““
    http://kath.net/detail.php?id=39745


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s