kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hilferuf der Bevölkerung von Mesopotamien 19. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:44

Die sich selbst überlassen wird!

 

Hassaké – Fidesdienst: In Hassaké, der Hauptstadt der Region Mesopotamien (Ostsyrien) leiden die wenigen noch verbliebenen Einwohner unter Kälte, Treibstoffmangel, fehlendem Trinkwasser und der Rationierung der Stromversorgung. Über 25.000 Christen der verschiedenen Konfessionen, die in der Stadt und der Umgebung wohnen kämpfen um das Überleben. Bereits vor zwei Monaten warnten drei Bischöfe in einer gemeinsamen Botschaft vor einer „humanitären Katastrophe“ (vg. Fidesdienst vom 23/11/2013), doch seither wurde „nichts getan: niemand nimmt sich der Bevölkerung von Hassaké an, die inzwischen dringend auf humanitäre Hilfen angewiesen ist“, so die Bischöfe. Auf direkte Anfragen an andere christliche Religionsvertreter und Hilfsorganisationen erhielten die Bischöfe, darunter auch der syrisch-katholische Bischof Behnan Hindo und der syrisch-orthodoxe Bischof Matta Roham, die entmutigende Antwort: „Hilfslieferungen nach Hassaké sind zur gefährlich“.

 

 

 

 

 

Unterdessen wird die Stadt Tall Tamr von islamistischen Gruppen und Terroristen belagert, die zahlreiche Straßenblockaden errichteten. Es handelt sich um die Milizionäre der salafistischen Organisation „Jubhat el Nostra“, die von den USA vor kurzem als Terrorgruppe eingestuft wurde. Auch dort ist die Bevölkerung „sich selbst überlassen“, so Pfarrer Ibrahim aus Hassaké dem Fidesdienst berichtet. „Die Menschen leiden Hunger und sind verängstigt“, so der Priester. „Am Nachmittag um 15 Uhr beginnt eine Art Ausgangssperre, weil bewaffnete Gruppen auf den Straßen unterwegs sind. Es kommt zu Entführungen, bei denen zum Teil Lösegeld gefordert wird. In den vergangenen Tagen wurden vier Junge Männer auf der Straße ermordet. Christliche Jugendliche werden bedroht und 90% haben die Stadt bereits verlassen. Wenn auch jungen Menschen weg gehen, wozu werden wir dann künftig unsere Kirchen brauchen“?

 

Der in den Libanon geflohene christliche Student Gregorius, dessen Familie in Hassaké lebt, berichtet: „Milizionäre, mit den schwarzen Fahnen der Gruppe Jubhat el Nosra haben es auf alle jungen Männer abgesehen, die zwischen 1990 und 1992 geboren wurden. Sie suchen nach ihnen, behaupten, dass es sich um Soldaten der Armee handelt und ermorden sie kaltblütig. Sie terrorisieren junge Männer, damit sie nicht zur Armee gehen“. Die Menschen in Hassaké, so Gregorius, „fürchten sich vor einem endgültigen Übergriff, der zur endgültigen Auswanderung aller Christen aus Hassaké führen könne“. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

 

 

 

 

Mutter Agnes-Mariam spricht wieder

… und stellt westliche Blindheit zur Schau.

 

Mutter Agnes-Mariam de la Croix vom Kloster des Heiligen Jakob in Syrien hatte sich bereits seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien immer wieder zu Wort gemeldet und die einseitige, westliche Berichterstattung kritisiert. Ebenso lieferte sie einige Fakten, die der primitiven Schwarz-Weiß-Malerei unserer Medien, die die Politiker zu Fehlentscheidungen manipulieren, entgegenstanden. Geholfen hat all dies aber nichts, wie sie unlängst wieder klarmachte. Eine ungefilterte Stimme aus Syrien, die hierzulande auf taube Ohren stößt. Die britische Tageszeitung “Daily Mail” zitierte unlängst Schwester Agnes-Mariam erneut. Sie berichtet in dieser Zeitung vom Mord an einem Christen, der von Aufständischen geköpft wurde. Seine Leiche wurde dann an einer Straße gefunden wo sie wortwörtlich “den Hunden zum Fraß” vorgeworfen worden war. Sein Vergehen? Der Bruder des 38-jährigen Andrei Albasche, Taxifahrer – verheiratet, soll sich abfällig über die Methoden der Rebellen geäußert haben. Die Nonne wird nun folgendermaßen zitiert: „Sein einziges Verbrechen war, dass sein Bruder gesagt habe, die Rebellen würden wie Banditen agieren, die sie ja auch sind“.

 

 

 

Die Daily Mail führte die wachsende Zahl von brutalen Übergriffen der Rebellen gegen die Zivilbevölkerung, vor allem gegen Christen und Alawiten, denen “Kooperation mit dem Assad-Regime” vorgeworfen wird, an. Mutter Agnes-Mariam, die unbeugsame, 60-jährige Karmeliterin, wirft jedenfalls dem “Westen” vor, wegzuschauen, wenn solche Dinge passieren und somit die Unterstützung der Aufständischen zu rechtfertigen. „Die freie und demokratische Welt unterstützt Extremisten. Sie wollen die Scharia einführen und Syrien zu einem islamischen Staat machen. Die Aufstände sind längst von islamischen Söldnern übernommen worden, die mehr daran interessiert sind, ihren “Dschihad” zu kämpfen, als wirklich einen Regierungswechsel zu erzwingen. Das ganze ist zu einem Religionskrieg geworden, in dem die Christen einen hohen Preis bezahlen“.

 

Mutter Agnes-Mariam berichtet auch davon, dass ihr Heimatkloster, „St. Jakob der Verstümmelte“, welches zwischen Damaskus und Homs gelegen ist, von Männern mit schwarzen “Al-Kaida”- Halstüchern abgeriegelt worden wäre, um die jüngsten Weihnachtsfeierlichkeiten zu unterbinden. Sie spricht davon, dass inzwischen mindestens 300.000 syrische Christen im Verlaufe der Konflikte ihre Heimat verloren hätten. Davon mindestens 80.000 aus der heftig umkämpften Region Homs. Welches deutsche “Qualitätsmedium” hat von diesen Dingen (und noch mehr, wovon die syrische Nonne zu wissen glaubt) berichtet, oder zumindest die einseitige Parteinahme des Westens in Frage gestellt? Beten wir für Syrien. Wenn wir noch Hoffnung für die Gläubigen im Lande haben wollen. {Quelle: “assistnews” vom 01. Januar 2013 – gebetskreis.wordpress.com}

 

 

 

 

3 Responses to “Hilferuf der Bevölkerung von Mesopotamien”

  1. Lebe dein Leben wie ein liebender, verantwortungsbewusster König.

    Der gute König gebraucht die Macht über seine Untertanen (die Gedanken)

    in Liebe und im Wissen,
    einer größeren Macht (der Macht Gottes) (ja so will Gott Vater es nicht wie Ihr derzeit herscht,…)

    zu dienen und deren Impulse weiterzugeben.
    So verkörpert er gleichzeitig die Haltung der Demut (als Diener des Göttlichen) und die Haltung der Größe (als liebender Herrscher über seine Untertanen).

    Ich möchte dich dazu anregen, geliebter Mensch, in dieser königlichen Weise durch die Haltung der Demut zu dem Bewusstsein deiner wahren Größe zu gelangen, indem du mehr und mehr sagen kannst: Nicht ich –
    Gott durch mich …
    Nur wer tief in der DeMut zu Hause ist,

    kann seine wahre Größe annehmen und als bescheidener König mit der großen göttlichen Kraft seiner Seele in treuer Ergebenheit dienen und sich dadurch selbst verwirklichen.

    Ich gebe dir alle Hilfen, die du brauchst, um den Weg des dienenden Königs in DeMut und Größe vertrauensvoll gehen zu können, und ich sage dir:
    Du bist keinem anderen verpflichtet,

    als Gott in dir und um dich herum.
    Sei du nur deiner göttlichen Seele treu –
    aber diese Treue bewahre und kultiviere in dir! Sie trägt dich durch Dick und Dünn.

    So lade ich dich ein, verehrter Mensch: Knie nieder und lass dich von mir krönen.
    Die Krone, die ich auf dein Haupt setze, ist leicht, denn sie besteht aus purem Licht – dem Licht der reinen göttlichen Liebe.

    Auf deinem königlichen Weg begleitet und stärkt dich jederzeit Gott.

  2. Emanuel Says:

    „Mutter Agnes-Mariam de la Croix vom Kloster des Heiligen Jakob in Syrien hatte sich bereits seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien immer wieder zu Wort gemeldet und die einseitige, westliche Berichterstattung kritisiert. Ebenso lieferte sie einige Fakten, die der primitiven Schwarz-Weiß-Malerei unserer Medien, die die Politiker zu Fehlentscheidungen manipulieren, entgegenstanden. Geholfen hat all dies aber nichts, wie sie unlängst wieder klarmachte. Eine ungefilterte Stimme aus Syrien, die hierzulande auf taube Ohren stößt“

    …… auf taube Ohren stößt …


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