kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Debakel in Mali 19. Januar 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:20

 

Grundlage, war der Irrsinn der NATO, mit Terroristen und Kriminellen das Gaddafi Regime zuvernichten und alle Sozial Errungenschaften, für das Libyische Volk. Die Lügnerin Hillary Clinton, hat das Debakel eingeleitet, wie der mit 50 Millionen € geschmierte Sarkzoy, der dieses Bestechungsgeld von Gaddafi als Wahlkampf Hilfe erhielt und ein billiger CIA Agent mit Frank Wisner ist und war. Die Grünen, wie immer bei einem Massaker an Einheimischen dabei.  Jürgen Flaschenpfand-Trittin: Natürlich muss Deutschland in den Mali-Krieg… Dr. Alexander von Paleske – 16.1. 2013 – Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox: Jürgen Flaschenpfand-Trittin Ober grüner, Bilderberger und MdB Reichstagsgebäude Berl in Guten Morgen Deutschland, nachdem Frankreich …

 

Viele Tote durch Angriff algerischer Truppen auf Geiselnehmer

 

Geiselnahme auf algerischem Gasfeld – Kämpfe dauern an – Cameron sagt lang erwartete EU-Rede ab

 

Die algerische Regierung gerät wegen des Einsatzes gegen islamistische Geiselnehmer in die Kritik. Währenddessen dauern die Kämpfe um das Gasfeld an – über die Opferzahl gibt es keine gesicherten Informationen. Der britische Premier Cameron wirft wegen des Geiseldramas sein Programm für den Freitag um. mehr… Update: Nach dem Bombardement der Gasanlage sollen nur noch 7 auskändische Geiseln am Leben sein

 

 

Französische Luftangriffe in Mali treffen Zivilisten

 

Ein Bericht von Press TV legt die Vermutung nahe, dass den vom Tschad aus geflogenen Luftangriffen des französischen Warlords Hollande in Mali viele am Konflikt unbeteiligte Zivilisten zum Opfer fallen. Nachfolgend eine Grobübersetzung eines Auszuges aus einem PressTV-Artikel vom frühen Sonntag morgen:

 

Mali – Ein doppelbödiges Spiel

 

Die deutsche Rüstungsindustrie und der separatistische Terrorismus

Christof Wackernagel lebt seit neun Jahren in Malis Hauptstadt Bamako. In dem Artikel schildert er seine Eindrücke und seine politische Einschätzung der Lage.

 

Zwanzig Jahre lang galt Mali weltweit als demokratisches Musterland Afrikas. Es gab zwar auch dort Wahlfälschungen und Korruption – was aber in den alle politischen Spektren abdeckenden Print- und Elektronikmedien angeprangert und diskutiert wurde. Und es gab eine messbare Tendenz der Veränderung zum Besseren – derartig tief und historisch verwurzelte Traditionen lassen sich nicht von einem Tag auf den anderen abschaffen, sondern erfordern langwierige gesellschaftliche Umstrukturierungsprozesse. Eine Sonderrolle spielte in diesen Prozessen der im Norden Malis angesiedelte Volksstamm der Tuareg. Obschon seit Langem kulturell wie ökonomisch eng verknüpft mit den anderen dort ansässigen Ethnien wie den Songhrai, den Dogon oder den Bambara, forderten seit Anfang des letzten Jahrhunderts verschiedene politische Interessengruppen der Tuareg einen eigenen Staat. Sein Territorium sollte zwar auch Teile von Mauretanien, Algerien, Libyen und Niger einbeziehen, im Norden Malis aber sein Zentrum haben. Zum ersten Mal 1905 und zuletzt im Jahre 2009 hatte es deswegen sogar bewaffnete Auseinandersetzungen gegeben. Begründet mit nicht spezifizierter „Unterdrückung“, dem „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ oder „kultureller Autonomie“ und forciert von einer in der westlichen Welt geschickt taktierenden intellektuellen Lobby fanden diese Bestrebungen stets weltweit Aufmerksamkeit, Sympathie und Unterstützung.

 

Ohne auf die weitaus komplizierteren und sich teilweise sogar gegenteilig darstellenden, seit Jahrhunderten existierenden ethnischen Hintergründe einzugehen, wurde in der Trivialliteratur genauso wie in linken Kreisen gerne von den „Indianern der Sahara“ geschwärmt, den „edlen Wüstenkriegern“, den „stolzen Verteidigern der Freiheit“. Ignoriert wurde dabei vor allem die von der afrikanischen Union – man kann in diesem Fall sogar wirklich sagen: den Afrikanern – am Ende der Kolonialzeit nach einem schmerzhaften Diskussionsprozess getroffene Entscheidung, die von den Kolonisatoren gezogenen, ungerechten und nicht mit den wahren ethnischen Verhältnissen übereinstimmenden Grenzen trotzdem in dieser Form zu belassen. Hintergedanke und Ziel war dabei die Einigung Afrikas und nicht seine weitere Zersplitterung; es ging bei dieser Entscheidung in erster Linie um die Vermeidung neuer Anlässe für Grenzkriege, Mord und Totschlag. Umso fataler sind und waren die internationalen Bestrebungen, die politisch unverantwortliche und für Afrikas Zusammenhalt kontraproduktive Forderung der „nationalen Unabhängigkeit der Tuareg“ zu unterstützen. Als ein Beispiel sei hier nur die deutsche „Gesellschaft für technische Zusammenarbeit“, GTZ (heute: GIZ) genannt, die dort mit einem milliardenschweren Programm undurchsichtige Politik machte, deren Mitverantwortlichkeit für die auch dadurch möglich gemachte Katastrophe heute nicht mehr geleugnet werden kann.

 

Dies ist besonders bitter, weil gerade Mali innerhalb Westafrikas eine führende Rolle und die höchst entwickelte Kultur der Verständigung unter den Ethnien und der Überwindung althergebrachter Stammeskonflikte entwickelt und bis zur Eskalation Anfang dieses Jahres auch erfolgreich betrieben hatte. Die „Cousinage“ genannte Form der Konfliktvermeidung beruht auf der in Mali auch heute noch praktizierten Polygamie, die de facto dazu führt, dass letztlich jeder mit jedem verwandt ist, also in jedem Fall eine friedliche Lösung gefunden werden muss. Dazu kommt, dass sich die Grenzen zwischen den Ethnien längst aufgelöst haben: Peul, Bambara, Tuareg, Bozo oder Dogon in einer Weise verheiratet, verschwistert und verschwägert sind, dass es sie in der „reinen“ Form immer weniger gibt. Dieses führt wiederum dazu, dass sich die Menschen in Mali, im Moment vor allem die Tuareg, in erster Linie als Malier fühlen, nicht als Angehörige dieser oder jener Volksgruppe. Deshalb sind sie auch nicht bereit, die Teilung des Landes zu akzeptieren.

 

Über deren und ihrer Unterstützer Interessen und Motive streiten sich die Experten. Wesentlich einleuchtender als der Wunsch nach „nationaler Selbstbestimmung“ ist jedenfalls die seit vielen Jahren bekannte Jumbo-taugliche Landebahn in der Nähe der Stadt Kidal, die als zentraler Umschlagpunkt des von Südamerika ausgehenden internationalen Drogenschmuggels dient. Aber auch das Interesse der Franzosen, Zugriff auf die in dieser Gegend reichen Uranvorkommen zu haben ist sicherlich nicht zu leugnen. Und seit vor einigen Jahren Ölvorkommen in der betroffenen Region entdeckt wurden, verstärkten die USA ihre Präsenz und Kenner sagten das Ende des friedlichen, lebenslustigen Mali voraus, zumal der libysche Diktator Gaddafi, schon lange als der „heimliche Präsident Malis“ gesehen, seitdem ebenfalls seinen Einfluss verstärkte. Nach Gaddafis Sturz eskalierte die Situation in atemberaubender Geschwindigkeit. Gaddafis „Werwölfe“, fast die gesamten jungen Tuareg von Gao, Timbuktu und Kidal, die er als letzte Reserve mit Hilfe von Geld und Drogen nach Libyen gelockt hatte, kehrten nun bis an die Zähne bewaffnet in ihre Heimatländer zurück. Während Mauretanien, Niger oder Burkina Faso ihre Grenzen für deren Waffen dicht machten, erlaubte der malische Präsident Amadou Toumani Touré (ATT genannt) die Einfuhr des gesamten Waffenarsenals, das bis zu Boden-Luft-Raketen reichte.

 

Innerhalb kürzester Zeit begannen bewaffnete Angriffe auf nordmalische Kasernen, flankiert von politischen Offensiven in der europäischen Parteienlandschaft. Die in Frankreich und Marokko ansässigen Führer der nationalistischen Tuaregbewegung MNLA, die keinerlei Basis in der vor Ort lebenden Bevölkerung haben und hatten, lancierten professionelle Internetseiten, auf denen die baldige Gründung des Tuaregstaates „AZAWAD“ angekündigt wurde. Doch Präsident Toure setzte weiter auf Verhandlungen und friedliche Kompromisse, lehnte es ab, das schlecht bis überhaupt nicht bewaffnete Militär im Norden aufzurüsten und hielt weiter an dieser Strategie fest, auch als die Proteste dagegen lauter wurden. Die Empörung von Müttern und Frauen betroffener Soldaten, die sich in Massendemonstrationen ausdrückte, was in Afrika bereits Alarmstufe eins bedeutet, versuchte Toure durch im Fernsehen übertragene Diskussionen zu besänftigen.

 

Erst ermöglichte gute deutscheHeckler und Koch“-Wertarbeit den aus Libyen heimkehrenden Söldnern, Timbuktu, Gao und Kidal zu erobern, dann den auf dem Umweg über Katar mit deutschen Waffen versorgten Salafisten diese wiederum zu vertreiben und Scharia-Terror auszuüben.

 

Derzeit plant die Bundesrepublik Deutschland, 200 Panzer der Marke „Leopard“ nach Katar zu liefern,

obwohl Katar so klein ist, dass sie dort kaum Platz hätten und öffentlich gerätselt wird, was Katar wohl damit vorhat.

In Mali weiß jedes Kind, was deutsche Geheimdienste zumindest auch wissen müssten:

20 dieser 200 Panzer würden den Salafisten ermöglichen,

auch Bamako einzunehmen.

{Quelle: www.balkanblog.org}

Von CHRISTOF WACKERNAGEL, Bamako, Januar 2013

 

2 Responses to “Das Debakel in Mali”

  1. p..t Says:

    Mali stand infolge der Islamisten-Offensive am Rand des Zusammenbruchs und rief Frankreich um Hilfe. Frankreich reagierte rasch – und half.

    Der UN-Sicherheitsrat unterstützt dieses Vorgehen, die westafrikanischen Staaten ebenfalls (ECOWAS).

    Frankreich interveniert, weil es sich – zu Recht – für seine ehemaligen Kolonialgebiete verantwortlich fühlt.

    Warum weigern Sie sich das Offensichtliche zu sehen und bemühen abgedroschene Phrasen (Stichwort „Bodenschätze“), die hier schlicht abwegig sind?

    Kampf gegen die islamistischen Rebellen in Mali hat Frankreich seine Truppen weiter verstärkt. Derzeit befinden sich 2 000 französische Soldaten im Kampfgebiet. Eine weitere Verstärkung auf 2 500 Mann sei nicht auszuschließen´

    Afrikaner sollen Franzosen so schnell wie möglich ablösen
    Derweil haben sich in Abidjan in der Elfenbeinküste die Führer der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Ecowas) versammelt, um ihre militärische Unterstützung zu präzieren. Dabei geht es unter anderem um die Truppenstärke, den Zeitrahmen für einen Einsatz sowie die Finanzierung. Die 15 Ecowas-Mitglieder haben bereits zugesagt, mehr als 3 500 Soldaten nach Mali zu entsenden. Tschad, das nicht zur Ecowas gehört, will weiteren 2 000 Soldaten den Marschbefehl geben.

    Nach Ansicht des französischen Außenministers Laurent Fabius müssen afrikanische Soldaten rasch das Ruder in Mali übernehmen. Frankreich sei gezwungen gewesen, so schnell wie möglich einzugreifen, sonst gäbe es kein Mali mehr, sagte Fabius am Samstag dem Radiosender RTL. Doch Frankreich müsse von den Afrikanern abgelöst werden.

    http://www.focus.de/politik/ausland/kaempfe-in-mali-frankreich-verstaerkt-truppen-auf-2000-soldaten_aid_901468.html

  2. Ibrahim Says:

    NIEMAND DARF SOLCHEN LEUTEN AUCH NUR EINEN ZENTIMETER MACHT GEBEN:

    http://de.euronews.com/2013/01/18/aegyptens-salafisten-demonstrieren-gegen-frankreich/

    oder solche Leute wie diese Verbrecher:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mokhtar-belmokhtar-fisch-im-sandmeer-12028298.html

    DER DANK KANN MAN NUR AN FRANKREICH UND ALGERIEN SENDEN!

    INBESONDERE DEM FRANZÖSISCHEN PRÄSIDENTEN!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/geiseldrama-frankreich-verteidigt-algerische-befreiungsaktion-12029313.html


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