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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten – Die islamischen Evangelikalen? 17. Januar 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:19

Salafisten: Wo waren die Demokraten?

 

Am Sonntag haben Salafisten und Islamfeinde in Kreuzberg gegeneinander demonstriert. Ungestört. Warum hat eigentlich kaum jemand gegen die Islamisten protestiert?

 

Von der Zivilgesellschaft ungestört konnten sich Extremisten in Berlin wie zu Hause fühlen. Anhänger einer besonders gefährlichen radikal-islamischen Strömung versammelten sich am Sonntag, ohne dass sie nennenswerten Protest spürten. Zwar hatte ein Saalbetreiber in Kreuzberg den salafistischen Predigern abgesagt, aber ein anderer in Neukölln fand sich schnell und gern als Gastgeber. Mit Sorge beobachten aufgeklärte Bürger, wie vor allem Jugendliche sich von charismatischen Salafisten-Predigern – etwa einem Berliner Ex-Rapper, der sich inzwischen aus Ägypten meldet – in den Bann ziehen lassen. Der Salafismus, der einen Steinzeit-Islam predigt, ist die am schnellsten wachsende Strömung. Salafisten fordern die Abschaffung unserer Grundwerte, die Errichtung eines Gottesstaates und die Einführung der Scharia, des islamischen Rechts- und Normensystems. Frauen die fremdgehen, müssen gesteinigt, Männer die homosexuell sind, gehenkt werden. Nun steht ein Allahstaat in Deutschland nicht bevor. Aber eine freiheitlich-demokratische Grundordnung lebt nun mal von der Kraft freier und demokratisch gesinnter Bürger. Doch der einzige Protest gegen die Extremisten kam vom anderen Rand der Gesellschaft: ausgerechnet von Pro Deutschland, einem Grüppchen, das seinen Nationalismus und Fremdenhass hinter einer Fassade aus geheucheltem Philosemitismus und vorgeblicher Grundgesetztreue versteckt. Dann war da noch die NPD, die sich angemeldet hatte. Doch die sagte mangels Beteiligung kurzfristig ab. Den Neonazis dämmerte wohl, dass sie und die Salafisten in ihren totalitären und antisemitischen Einstellungen dann doch nicht so unterschiedlich sind.

 

 

 

Doch wo waren all die aufgeklärten Normalbürger?

Wo waren die Frauenrechtlerinnen?

Wo waren die Schwulen- und Lesben-Verbände?

Wo waren die demokratischen Parteien?

Wo war eigentlich Claudia Roth?

Und wo waren die vielen muslimischen Organisationen?

Dass sie alle gefehlt haben, ist beunruhigend.

{Quelle: www.berliner-zeitung.de Von Andreas Kopietz}

 

 

 

Blindenführer und ihre Opfer

 

 

 

Der Salafismus ist laut dem Islamwissenschaftler Rüdiger Lohlker „gewissermaßen die islamische Ausprägung eines Evangelikalismus“.

 

Das hat er in einem Interview mit „Christ und Welt“ erklärt. Für den Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, ist das Interview eine Bankrotterklärung an den seriösen Journalismus.

 

Lohlker erklärt zum Salafismus: „Es ist gewissermaßen die islamische Ausprägung eines Evangelikalismus, in der Form der Gemeinschaftsbildung, die gegen die Auflösung bestehender Bindungen gerichtet ist. Das findet man in allen Weltreligionen.“ Die Umkehrerfahrung sei für die Islamisten wesentlich: „Auch die Art der Konversion, das hat sehr große Ähnlichkeit mit Erweckungsgottesdiensten christlicher Prägung.“ Ob evangelikale Christen nun aufschrien, sei für ihn als Wissenschaftler nicht relevant. Auf die Frage von „Christ und Welt“, ob Salafisten die Reformatoren des Islam seien, antwortet Lohlker mit Ja. Reformatoren und Salafisten vereine der Wunsch, die Religion von „historischen Anhaftungen“ zu befreien und „Widerstand gegen die Verfasstheit der Welt“ zu leisten. Der deutsche Islamwissenschafter Lohlker ist derzeit Professor für Orientalistik an der Wiener Universität. Er unterscheidet drei Formen von Salafismus: Den politisch uninteressierten, den politisch interessierten und den dschihadistischen. Der politische Salafismus überwiege seit 2011. Sichtbar sei er etwa im Arabischen Frühling geworden. Generell sei diese Ausprägung des Islam nicht so gefährlich, wie sie in den Medien dargestellt werde. Es dominiere eine eher lebensreformerisch ausgerichtete Strömung, aber Salafisten strebten auch zunehmend nach politischer Macht. Zugleich warnt Lohlker: „Der Salafismus ist eine sehr effektive Bewegung.“ Prediger wie Pierre Vogel seien nicht zu unterschätzen.

 

 

Diener: Unsachliche Stimmungsmache

 

Das Interview in „Christ und Welt“ steht unter der Überschrift „Evangelikale des Islam“. Dem Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, ist nicht nur das ein Dorn im Auge. Er wirft den Journalisten Unsachlichkeit und Stimmungsmache vor. „Mich beunruhigt an dieser Stelle weniger, dass ein promovierter Islamwissenschaftler anscheinend über nicht genügend Unterscheidungskriterien verfügt, um essentiell Unterschiedliches auch als derartiges erkennen zu können. Ich kann auch damit leben, dass Herr Lohlker sich derartig journalistisch instrumentalisieren lässt, aber ich finde es nicht hinnehmbar, wie unwidersprochen einseitig Titel und Fragerichtung von ‚Christ und Welt‘ hier auf eine Diffamierung evangelikaler Christen zielen“, erklärte Diener auf Anfrage von pro. Das Interview könne getrost als Bankrotterklärung an einen seriösen und um Differenzierung bemühten Journalismus bezeichnet werden. Diener: „Es ist durch nichts gerechtfertigt, die Bezeichnung Evangelikale auf den Islam zu beziehen. Evangelikale in Deutschland und weltweit bekennen sich zur Gewaltfreiheit und zur Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Sie achten das Gewaltmonopol des Staates und setzen sich weithin für demokratische Grundprinzipien ein. Wie voreingenommen und interessengeleitet muss man eigentlich sein, um Christenmenschen derartig zu diffamieren und in Bezug zu einer religiösen Gruppe des Islam zu bringen, der zum Beispiel alle Terroristen des 11. September angehörten“? {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

 

 

 

Woran kann man “Islamisten” von “moderaten” Muslimen unterscheiden?

 

Woran erkennt man „Islamisten“?

Vorneweg: Am Äußeren kann man Islamisten von sog. „moderaten“ Muslimen nicht unterscheiden. Und wie wir bei Mohammed Atta – dem von allen, die ihn kannten, als höflich, angenehm und hilfsbereit beschriebenen 9/11-Attentäter – sehen, auch nicht an deren Charakter. Erkennt man „Islamisten“ an ihren Taten? Ist also, wer Bomben wirft, ein „Islamist“ – und einer, die dies nicht tut, „moderat“?

 

Erkennt man „Islamisten“ an ihren Taten?

Auch diese Annahme erweist sich als Irrweg. Die bedeutendsten Islamisten haben selbst nie eine Bombe gebaut. Das lassen sie das Fußvolk tun. Auch Hitler hat ja nie selbst getötet – er hat töten lassen. In Wahrheit bekleiden „Islamisten“ häufig hohe Ämter, sind Vorsitzende von Islamvereinen oder Berater westlicher Regierungen in Sachen Islam und stehen also in der Mitte jener islamischen Welt, die als „moderat“ bezeichnet wird. Sie tragen Gewänder von Imamen oder Ayathollas, haben bürgerliche Berufe wie Richter, Wissenschaftler, Autoren oder Politiker. In aller Regel haben sie einen ausgesucht höflichen und zivilisierten Umgangston, schlagen ihre Frauen nicht oder nur selten und gehen keinesfalls so oft in die Moscheen, wie sie es eigentlich müssten. Und doch handelt es sich um absolut gewaltbereite „Islamisten“, die in ihrem geschickten Vortäuschen von Friedfertigkeit, Dialog- und Kompromissbereitschaft beträchtliche Erfolge erzielen – und denen die Multikulti-Anhänger in Scharen auf den Leim gehen.

 

„Islamisten“ sind die wahren Muslime – auch wenn dies der Westen nicht erkennen will

Jene angepassten, moderat daherkommenden geistigen Führer des Islamismus sind jedoch wesentlich gefährlicher, als es Bomben je sein können. Sie alle vertreten den wahren, den ungefilterten Islam. Und tatsächlich kennen sie die Suren bis ins Detail, so wie sie auch Mohammeds Leben und Aussagen bis ins Detail studiert haben. Und daher tun sie alles, die Ziele des Propheten und die Inhalte der Suren unverfälscht und detailgetreu umzusetzen. Und wenn es sein muss auch mit Terror, wie von Allah an zahlreichen Stellen im Koran befohlen:

Sure 2, Vers 216:„Vorgeschrieben ist euch der Kampf…“ (Gemeint ist der Kampf mit Waffen)

Sure 8, Vers 59, 60: „So rüstet wider sie (die Ungläubigen), was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen“ .

Sure 9, Vers 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig“.

Für westliche Medien zitieren islamische Geistliche nur den letzen Satz dieses Koran-Verses.

Sure 9.123 „O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der Ungläubigen, die euch benachbart sind, und lasst sie in euch Härte finden; und wisset, dass Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“

Sure 47, 4-5 „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande“

Sure 8, Vers 12: „ … Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

Sure 8, Vers 39: „Und kämpfet wider sie (Anm.: die Ungläubigen), bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“

Sure 8, Vers 55: „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“

Sure 5, Vers 17 „Ungläubig sind gewiss diejenigen, die sagen: Christus, der Sohn Marias, ist Gott!“

Sure 9, Vers 123 “Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt. Ihr müsst wissen, dass Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten.

Sure 5, Vers 51: O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg“

Das ist nur ein Bruchteil von Zitaten aus dem Koran – jenem heiligen Buch, der in den Augen der Muslime Allahs gesprochenes Wort selbst enthält (Verbalinspiration) – wo er seine Gläubigen unmissverständlich dazu aufruft, gegen die „Ungläubigen“ dieser Welt bis zu deren letztendlichen Vernichtung zu kämpfen.

 

 

Jeder Muslim kann moderate und islamistische Phasen in seinem Leben haben – mehrfach sogar

„Islamisten“ und „moderate“ Muslime gehen also täglich miteinander um, sie kennen sich, pflegen Freundschaften untereinander, tauschen sich aus, auch in religiösen Fragen. Oft entstammen sie derselben Familie, hatten dieselbe Erziehung. Entgegen landläufiger Meinung sind „Islamisten“ selten arm, noch seltener ungebildet. Doch es wird noch diffuser: Selbst bei ein und derselben Person kann sich der Zustand „Islamist“ bzw. „moderater“ Muslim ändern und dies sogar mehrfach in seinem Leben. Aus einem „islamistischen“ Ibrahim kann ein „moderater“ Ibrahim werden und umgekehrt und in Ausnahmefällen sogar mehrfach während seines Lebens.

 

Ob moderater oder islamistischer Muslim ist also ein Zustand, der sich bei einem Muslim stets ändern kann, je nach den Lebensbedingungen, in denen dieser Muslim steckt. Moderat werden diejenigen Muslime genannt, die sich – aus welchen Gründen auch immer – wenig an die Gebote ihrer Religion halten – was im Umkehrschluss besagt, dass man von ihrem Denken und Handeln in jenem, dem Islam abgewandten Zustand, nicht auf den Islam als Religion schließen darf. Diesen Fehler machen die meisten, die mit dem Hinweis, ihr islamischer Arbeitskollege oder Nachbar sei ein friedlicher Mensch, auf den Islam als angeblich friedliche Religion schließen. So gibt es auch zahlreiche Fatwas, die jene moderaten Muslime, jene also, die normale menschliche Beziehungen und Freundschaften mit Nichtmuslimen pflegen, als „Ungläubige“ einstufen – was einem Todesurteil im Islam gleichkommt.

 

 

Der erste Islamist beziehungsweise Terrorist im Islam war Mohammed selbst, das Vorbild aller Muslime

Was jene moderaten Muslime anbelangt, bleibt jedoch die klare Tatsache: Solange sie sich nicht radikal vom Islam distanziert und diesem endgültig den Rücken gekehrt haben, besteht zu jeder Zeit die Möglichkeit und Gefahr, dass sie sich zu „Islamisten“ wandeln. Daher ist die Diagnose „moderater“ Muslim keinesfalls gleichzusetzen mit „friedlichem“ Muslim. Sie ist eher eine Diagnose dafür, dass von diesem Muslim im Moment eine unmittelbare Gefahr nicht ausgeht. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Von Michael Mannheimer

 

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