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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein JA zu Jesus Christus 17. Januar 2013

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 21:03

„Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit“ (1. Petrus 1, Verse 8 und 9).

 

Haben wir Jesus Christus gesehen? Natürlich nicht! Und trotzdem glauben wir an IHN. Und wir glauben nicht nur, sondern machen im Glauben auch unsere Erfahrungen mit IHM. Ist das nicht sonderbar? Ich habe mich manchmal schon gefragt, ob der Glaube vielleicht nur eine große Illusion ist. Wie kann es denn sein, dass man von jemandem nur  hört und dann so von ihm beeindruckt ist, dass man eine innerliche Beziehung zu ihm eingeht? Ich denke hier an den Romanautor Karl May, der sich als Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi so in Szene zu setzen verstand, dass er zahlreiche Bewunderer hatte. Und wenn man an Sherlok Holmes denkt, ist es kein Einzelfall, dass eine Romanfigur zu einem allseits bewunderten und verehrten Helden wird. Und manche behaupten ja, dass auch Jesus eine solche Romanfigur ist. Jemand, den es möglicherweise gegeben hat, der aber später entsprechend hochstilisiert und mit Wunderberichten in Verbindung gebracht wurde.

 

 

 

 

So wie in Sachen James Bond. Es gab mal einen britischen Geheimagenten namens Patrick Dalzel-Job, der mit als Anregung für die Romanfigur James Bond diente, wobei diese, zuletzt in den James Bond Filmen, ganz erheblich überzeichnet dargestellt wurde. Könnte das mit Jesus vielleicht auch so sein? Ich möchte jetzt darlegen, warum ich an Jesus Christus, als meinen persönlichen Herrn, Heiland und Erlöser glaube, auch wenn ich IHN nie persönlich von Angesicht zu Angesicht gesehen habe. Was ich über Jesus weiß, das habe ich im Neuen Testament gelesen. Und was ich da lese, das ist so ganz anders, als das, was man sonst zu lesen bekommt. Hier werden Dinge geschrieben, die man, bei unvoreingenommenen Denken, als wahr erkennt. Und das gerade deshalb, weil auch unbequeme Dinge gesagt werden, denen ich aber, wenn ich ehrlich bin, zustimmen muss. So reden und schreiben gewöhnliche Menschen nicht.

 

Wenn ich eingangs von Romanen gesprochen habe, will ich jetzt auch die christlichen Romane und Lebensbeschreibungen nicht unerwähnt lassen. Werden uns hier nicht immer nur vorbildliche Christen vorgeführt? Das ist die Art, wie Menschen schreiben. Die Bibel und das Neue Testament sind da ganz anders. Da wird schonungslos berichtet und uns der Spiegel vorgehalten. Es ist der Geist Gottes, der uns hier die Augen öffnet und uns dahin bringt, dass wir die Wahrheit erkennen. Und danach ist meine Entscheidung gefragt. Bin ich bereit, mich auf dieses Wort und Jesus einzulassen, IHM zu glauben und IHN zu lieben, auch wenn ich IHN nicht persönlich gesehen habe? Und dazu habe ich ein JA gefunden. Und wer dieses JA gefunden hat, der macht dann seine Erfahrungen mit Jesus, und der erfährt, dass dieser Jesus wirklich lebt, wodurch eine immer engere Beziehung zu IHM entsteht. Und ich werde dessen gewiss, dass der Glaube an IHN ein herrliches Ziel hat, das jeden Einsatz lohnt. Und es ist Gottes Geist, der uns bezeugt, dass wir Gottes Kinder sind (Römer 8, 16).

 

Wir wollen Gott bitten, dass ER die Herzen der Menschen auftut und diese ein JA zu Jesus Christus finden, damit sie gerettet werden.

 

 

Von Jörgen Bauer

 

2 Responses to “Ein JA zu Jesus Christus”

  1. ..Wir wollen Gott bitten, dass ER die Herzen der Menschen auftut und diese ein JA zu Jesus Christus finden, damit sie gerettet werden.

    Jesus Christus: Warum an ihn glauben?
    »Jesus heilt, rettet, befreit« – so hieß diese Seite früher. Nun ein Update…
    Sein eigener Chef sein — nichts wollen wir Menschen mehr als selbst das Sagen haben, unseren Egoismus befriedigen und alle Schuld weit von uns weisen. So machen wir gern unsere Lebensumstände dafür verantwortlich, daß wir keine »besseren Menschen« sind. Und in genau diese Kerbe schlug der bisherige Titel dieser Seite. So habe ich den Eindruck erweckt, als wären wir unfreiwillige »Opfer negativer Umstände«, von denen wir nun geheilt, gerettet und befreit werden müßten. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall.

    Unabhängig sein
    In perfekten Umständen könnten wir alle perfekt sein — so könnte man denken. Adam und Eva, an deren tatsächlicher Existenz ich keinen Grund zu zweifeln habe, hatten genau so eine perfekte Umgebung. Alles frisch von Gott geschaffen, gab es keine Bedrohung durch Krankheit, Armut oder Gewalt. Und dennoch verhielten sich diese ersten Menschen so, wie wir es heute auch tun. Sie konnten wählen: Entweder Gottes Herrschaft und ein ewiges, herrliches Leben… oder ihre eigene »Selbstherrschaft«, die jene Leiden hervorbringt, die unsere Welt noch immer bedrücken. Sie wählten die Unabhängigkeit von Gott, die vermeintliche »Freiheit«, die in Wirklichkeit nichts anderes ist als die ständige Suche nach einer Befriedigung, die kein Mensch aus sich heraus je erreichen kann.

    Leben in der Illusion
    Wir glauben gern daran, daß wir Menschen alles unter Kontrolle haben und die Welt verbessern könnten. Ganze Branchen der Wirtschaft leben von der Kluft zwischen diesem Wunschtraum und der Realität. Gerade dort, wo es um finanzielle Sicherheit geht, begegnen wir ständig anmaßenden Aussagen. Von den Volksbanken (»Wir machen den Weg frei«) über AXA (»The Future. Together. Now.«) tut man so, als könne der Mensch mit Geld und Strategie seine Zukunft »sichern«.

    Trostloser, einsamer, frustrierter und sogar gewaltbereiter bewegt sich der Mensch in diese Zukunft. Kein Wunder: Große Philosophen und Wissenschaftler suchen seit Jahrtausenden nach dem Grund für unsere Existenz, dem Zweck unseres Daseins — ohne Erfolg. Humanitäre Verkündiger — seien es liberale Theologen, Stars aus der Unterhaltungsindustrie oder ehemalige Staatsoberhäupter — rufen uns im Rahmen dekadenter Benefizveranstaltungen dringlichst dazu auf, nachfolgenden Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen. Ist das unser Zweck? Die Weiterexistenz der menschlichen Rasse* sicherstellen und nebenher ein bißchen Vergnügen?

    Notwendige Ent-Täuschung
    Die Bibel hält uns unnachgiebig einen Spiegel ins Gesicht: Von Gott erschaffen, rebelliert der Mensch gegen seinen Schöpfer und ignoriert, daß unser Schöpfer auch unser Richter sein wird. Humanisten wollen uns glauben machen, daß wir mitsamt aller Materie aus dem Nichts entstanden seien und alles Leben nur die Folge langer Zeiträume, unzulänglich funktionierender Naturgesetze und unendlichen Zufällen sei. Gott wird im alltäglichen Medienprogramm von selbsternannten »Experten« wegdiskutiert, obwohl ein Vertrauen in die Evolutionstheorie noch wesentlich mehr blinden Glauben erfordert als die Bibel. Der Mensch sei nicht mehr als ein höherentwickeltes Tier, heißt es, und das Überleben des Stärkeren sei eine Art Naturgesetz. Und dann wundert man sich, wenn Menschen nach diesem »Gesetz« handeln — sei es Gewalt auf dem Schulhof oder Mobbing am Arbeitsplatz. Die Sünde des Menschen (d.h., sein Unwille, sich Gott unterzuordnen) hat ihm Wert und Würde genommen; und dennoch besinnt sich der Mensch nicht auf Gott zurück.

    »Gib auf oder stirb«… oder so ähnlich
    Aber es gibt Hoffnung. Einerseits ist Gott ein gerechter Gott, der den Schuldigen nicht verschont. Andererseits hat er Seinen Sohn gesandt, Jesus Christus, um unsere Strafe an unserer Stelle zu empfangen. Die von Ihm erlittene Folter und Kreuzigung war nicht einfach ein weiterer von Menschen verübter Gewaltakt. In Seinem Sohn Jesus Christus hat Gott selbst unser Urteil empfangen, damit Seiner Gerechtigkeit genüge getan wird und wir dennoch Vergebung erfahren können.

    Dazu müssen wir unseren Irrweg aufgeben und Gott die Herrschaft überlassen. Wer selbst sein eigener Gott ist, der hat mit dem Tod seine Chancen verspielt. Doch wer an den Gott der Bibel glaubt, der hat eine ewige Zukunft. Auf Erden mögen viele über die vermeintliche »Schwachheit« derer lachen, die einen Gott brauchen und sich nicht selbst helfen können. Doch am Ende gibt es für solche Spötter keine Rechtfertigung — und keinen Weg in den Himmel.

    Womit wir bei einem Thema wären, über das heute kaum noch jemand spricht. Die Realität von Himmel und Hölle wird fast täglich in Comedy-Sendungen verspottet, und beim Karneval wird gesungen: »Wir kommen, alle, alle, alle in den Himmel«. Leute mit Doktorentiteln geben Interviews darüber, wie alles nur »symbolisch gemeint« sei… und die Werbebranche tut gar so, als würde in der Hölle eine ewige Party steigen, während im Himmel nur »fromme Langweiler« sitzen. Man kann versuchen, was man will: Für einen Menschen, der womöglich nur noch eine kurze Zeit zu leben hat, ist der Tod eine furchtbare Aussicht. Selbst entschiedenste Atheisten sterben mit einer Angst vor dem, was danach wohl kommen könnte. Da jeder einmal sein Ende auf Erden erreicht, muß uns dieses Thema wichtig sein.

    Manchmal wird das Christentum als intolerant bezeichnet, während z.B. der Hinduismus mit seinen Millionen von Gottheiten wahre Freiheit biete. Doch das Gegenteil ist der Fall. Im Hinduismus und einigen angelehnten, fernöstlichen Religionen beruht alles darauf, daß letztendlich alle Wege zum selben Ziel führen. Das ist intolerant. Jesus Christus hingegen überläßt jedem einzelnen, an welches Ziel er gelangen will: Es gibt zwei. Wer Christus sein Vertrauen schenkt, der landet im Himmel. Wer lieber ohne Gott lebt, der landet an einem Ort, an dem Gott nicht ist. Das ist die Hölle, wo ohne den Urheber alles Lebens alles ewig dem Tod dahingegeben ist, ohne aus dieser nimmerendenden Finsternis je entkommen zu können. Genau dieser Ort ist es, vor dem Jesus Christus uns eindringlich warnt. Wir sollten nicht zu lange zögern, uns an Jesus zu wenden — einen Tag später könnte es zu spät sein.

    Solange wir auf diesem Planeten unser Dasein fristen, haben wir die Gelegenheit, zu Gott umzukehren. »Jesus heilt, rettet, befreit« — diese Aussage ergibt nur in diesem Zusammenhang einen Sinn. Er heilt uns von uns selbst, so daß wir Gott überhaupt lieben können. Er rettet uns vor Gottes Zorn, den wir mit unserer völlig absichtlichen Rebellion jeden Tag neu auf uns lenken. Und er befreit uns aus der Sackgasse ins ewige Verderben, indem er es war, der für uns sein Leben gab, damit Gott unseres verschont und wir nicht dort landen, wo wir eigentlich hingehören.

    Erst wenn wir dies erkennen, verstehen die Worte von Jesus Christus, die er an einem Sabbat in einer Synagoge in Nazareth sprach: »Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, daß sie frei sein sollen, und den Blinden, daß sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.« (Lukas 4,18) Er spricht von uns. Wir sind arm, weil wir nichts besitzen, das unsere Schuld tilgen und uns einen Platz im Himmel erkaufen könnte. Wir sind blind, weil wir nicht sehen, wohin wir gehen. Wir sind zerschlagen, weil wir im unaufhörlichen Streben nach eigenen Idealen weder Ruhe noch Hoffnung finden.

    http://www.andyhoppe.com/privat/jesus_christus.htm


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