kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Auch Christen sind in gewisser Weise Juden 17. Januar 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:45

Christentum und Judentum brauchen einander

 

Früherer Ökumene-Minister des Vatikans: „Verhältnis der beiden Religionen wie Wurzel und Zweig“ – Keine Versöhnung mit Piusbruderschaft ohne Annahme der Konzilserklärungen zu Judentum und Ökumene.

 

Vatikanstadt-Fribourg, 16.01.2013 (KAP): Die mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil erfolgte Wende und Neuausrichtung der katholisch-jüdischen Beziehungen sind nach Ansicht des deutschen Kurienkardinals Walter Kasper unwiderruflich. Das Konzil habe die jüdischen Wurzeln des Christentums unterstrichen, dessen jüdisches Erbe betont und zugleich jeden Antisemitismus verurteilt, schreibt der langjährige vatikanische Ökumene-Minister in einem Beitrag der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Mittwochausgabe) aus Anlass des am Donnerstag begangenen kirchlichen „Tages des Judentums“. Beide Seiten brauchten einander, so der Schweizer Kardinal: Ohne das Judentum laufe die Kirche Gefahr, ihre historischen Wurzeln zu verlieren. Umgekehrt drohe das Judentum ohne das Gespräch mit der Kirche zu partikularistisch und isoliert zu werden. Eine echte Ökumene dürfe die Einbindung des Judentums nicht außer Acht lassen, so Kasper. Er verglich die Beziehungen zwischen Judentum und Christentum mit einem Zweig und seiner Wurzel. Ohne die jüdische Wurzel würde der christliche Zweig verdorren und letztlich absterben. Die Kirche müsse ihre Kraft aus der jüdische Wurzel ziehen.

 

Infolge der jahrhundertelangen Trennung von dieser Wurzel sei die Kirche geschwächt worden. Diese Schwäche habe sich in dem zu geringen Widerstand etwa gegen die Judenverfolgung geäußert. Umgekehrt bliebe aber auch eine Wurzel ohne Zweige lediglich ein steriler Strunk. Durch die Zweige, Blätter und Früchte erhalte die Wurzel wieder Vitalität und Frische. Die Aussöhnung und der Dialog von katholischer Kirche und Judentum seit dem Konzil habe nach einer langen Zeit der Fremdheit viele Differenzen und Kontroversen beseitigt, so Kasper. Die Konzilserklärung „Nostra aetate“ für das Verhältnis der Kirche zu den anderen Religionen sei kein toter Buchstabe geblieben. Seither habe sich der Dialog auf vielen Ebenen und in unterschiedlichen Formen entfaltet, so der Kardinal. Koch betonte ebenfalls am Mittwoch in einem Interview mit der Westschweizer katholischen Presseagentur APIC, es könne keine Anerkennung einer Gruppe als „katholisch“ geben, wenn diese nicht das Konzil und dessen Erklärungen zu Ökumene und Judentum annehme. Die Aussage bezog sich auf das Nichtzustandekommen einer Versöhnung mit der lefebvristischen Piusbruderschaft. {Quelle: www.kathweb.at}

 

 

 

 

Auch Christen sind in gewisser Weise Juden

Judenfeindschaft – ein Thema für uns heute?

 

Ich sitze im Intercity nach Berlin. Mit mir im Abteil sitzen ein älterer Herr und eine jüngere Frau. Er erzählt ihr seine Sicht der Dinge: Uns allen werde etwas vorgegaukelt. Im Hintergrund würden geheime Kräfte die Fäden spinnen. Die EU, der Euro, alle seien Teile eines geheimen Plans, um Menschen zu beherrschen. Die junge Frau ist fasziniert und zugleich schockiert über diese nebulösen Enthüllungen. Der ältere Herr erzählt weiter: Auch die Anschläge des 11. September seien nur vorgetäuscht. Es gebe dafür einen Beweis: kein einziger Jude sei ums Leben gekommen. Alle Juden seien nämlich am Tag der Anschläge zu Hause geblieben!  Da stockt mir der Atem. Juden haben vorab von den Anschlägen gewusst? Und nichts gesagt? Womöglich daran mitgewirkt? – Dass Juden unser Unheil seien, ist eine alte antisemitische Lüge. Hier hat sie ein modernes Gewand angezogen. Ich finde das unerträglich. Cholerisch platzt es aus mir heraus: Ich erzähle von jüdischen Opfern des 11. September, deren Namen und Lebensgeschichten ich gelesen habe. Ich sage, dass ich die Behauptung, die Juden hätten von den Anschlagsplänen gewusst, für antisemitisch halte. Und ich erkläre: „Als Christ bin ich in gewisser Weise auch Jude.“ – Meine beiden Mitfahrer sind perplex. Ich bin es auch. Was habe ich gesagt? Ich bin als Christ in gewisser Weise auch Jude?

 

 

Paulus sah erste Christen als Teil des Judentums

 

Für uns heute ist das vielleicht sonderbar. Für die ersten Christen war es selbstverständlich. Für Paulus stand der neue Glaube ganz auf dem Boden des Judentums, auch wenn er für alle Völker offen ist. Seine letzte Reise in Freiheit führte Paulus zu den Aposteln nach Jerusalem. Dort wurde er festgenommen – gerade als er im Tempel mit einem Nasiräer-Gelübde seine Treue zum Judentum beweisen wollte (Apg 21,26ff). Paulus wollte damit Loyalität gegenüber den jüdischen Religionsführern zeigen und demonstrieren, dass die christlichen Gemeinden ein Teil des Judentums sind [1]. Paulus verglich Juden und Christen mit einem Ölbaum: Die Christen sind als Zweige eines wilden Ölbaums in den edlen Ölbaum eingepfropft. Von ihm erhalten sie nun ihren Saft, ihr Leben. Ihm verdanken sie ihre Existenz (Röm 11,17ff). Gott hatte mit dem jüdischen Volk einen Bund geschlossen. Die Christen wurden in diese bleibende Verbindung hineingenommen. Wären Christen judenfeindlich, würden sie sich damit von ihrem eigenen Wurzelstock abhacken. „Rühme dich nicht gegenüber den Zweigen“, warnt Paulus. „Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich“ (V. 18).

 

 

Antijudaismus wurde Teil des christlichen Denkens

 

Die Christenheit hatte diese Warnung bald vergessen. Man beschuldigte die Juden, dass sie als ganzes Volk Jesus gekreuzigt hätten. Zwar war Jesus einer Intrige innerhalb des jüdischen Hohen Rates zum Opfer gefallen. Doch es waren nicht Juden, sondern römische Soldaten, die Jesus gegeißelt, geschlagen und getötet hatten. Trotzdem galten die Juden als „Gottesmörder“. Man meinte, dass Gott seine Verheißungen von den Juden genommen und stattdessen der Kirche gegeben hätte. Juden galten als von Gott verflucht. Diesen Nährboden nutzte der rassistische Antisemitismus, der seit dem 19. Jh. behauptete, dass Arier wertvoller als Juden seien. Als die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten entstand, nistete der Antijudaismus schon 1700 Jahre lang im christlichen Denken. Haben Adventisten den Antijudaismus unbemerkt mit übernommen? Sie haben. Auch Adventisten vertraten die Auffassung Augustins, dass die Christen als das „geistliche Israel“ an die Stelle des „fleischlichen Israels“ gesetzt wurden. Genau betrachtet ist das aber „unvereinbar mit dem adventistischen Glauben“[2]. Denn nach adventistischer Überzeugung ist die jüdische Bibel, das Alte Testament, nicht überholt, sondern besonders wertvoll.

 

 

Auch Adventisten verfolgten Juden

 

Die antijudaistische Grundhaltung hatte Folgen. Obwohl die adventistische Freikirche mit dem Sabbat und der Wertschätzung des alttestamentlichen Gesetzes mehr mit der jüdischen Religion teilte als andere christliche Konfessionen, empfand die Freikirche im „Dritten Reich“ keine Gewissensnot angesichts der Judenverfolgung. Selbst dann nicht, als Adventisten jüdischer Herkunft verfolgt wurden. Gemeindemitglieder, die nach den Rassegesetzen als jüdisch oder „jüdisch versippt“ galten, wurden ausgeschlossen. So traf es auch Max Munk, einst orthodoxer Jude, dann adventistischer Gemeindeleiter in Minden 1938 wurde er mitsamt Familie aus seiner Gemeinde ausgeschlossen. Der Zutritt zu den Gemeinderäumen wurde ihnen untersagt. Öffentlich forderte der Pastor, jeglichen Kontakt zu ihnen abzubrechen. Munk überlebte das KZ Theresienstadt. Nach Kriegsende bat er um Wiederaufnahme in seine Gemeinde, ohne dass es von der Gemeindeleitung ein Schuldeingeständnis gegeben hatte [3]. 60 Jahre nach Kriegsende, am 8. Mai 2005, gestand die adventistische Freikirche in Deutschland erstmals ihre Beteiligung an der Judenverfolgung der NS-Zeit: „Wir bekennen aufrichtig, dass wir gegenüber dem jüdischen Volk … durch unser Versagen schuldig geworden sind“[4]. Zur Aufarbeitung der adventistischen Kirchengeschichte in der NS-Zeit gibt es seit wenigen Jahren erste wissenschaftliche Untersuchungen.[5] Doch es sollte nicht allein die konkrete Geschichte der Freikirche aufgearbeitet werden, sondern auch die Sicht auf das Judentum.

 

 

Antijudaismus auch heute?

 

Vor einigen Monaten schrieb ich in einem Artikel, dass Adventisten den „jüdischen Sabbat“ halten. Prompt erhielt ich einige aufgeregte Zuschriften von Adventisten: Das sei falsch. Der Sabbat sei keinesfalls jüdisch. Er sei biblisch. Ich staunte. Natürlich schreibt die Bibel über den Sabbat. Vor allem die jüdische Bibel, das Alte Testament der Christen. Aber warum lehnten einige die Kennzeichnung „jüdisch“ ab? Warum nahmen einige „biblisch“ und „jüdisch“ als Gegensätze wie „gut“ und „schlecht“ wahr? Niemand käme auf die Idee, die Bezeichnung „christlich“ zu vermeiden und dafür „biblisch“ zu verwenden. Aber bei „jüdisch“ empfanden das einige so. Weshalb? Welches Bild Adventisten von dem jüdisch-biblischen Sabbat haben, hat der evangelische Theologe Erich Spier untersucht. Er betrachtete dafür die „Friedensauer Bibellehrbriefe“ der 80er Jahre, ein adventistischer Glaubenskurs im Fernstudium. In den Bibellehrbriefen stand, dass zu Jesu Zeiten ein „Ballast jüdischer Überlieferungen“ auf dem Sabbat gelegen habe. Jesus habe dann „aus dem pharisäischen den christlichen Sabbat gemacht“. Spier stellte fest: „Es ist bedrückend zu sehen, wie hier die Aufnahme von durchaus richtigen Aspekten des Sabbat mit traditionellem Antijudaismus untrennbar vermischt ist“[6].

 

Man war in die Falle eines typischen Schwarz-Weiß-Denkens getappt: was jüdisch ist, hielt man für schlecht – was christlich ist, für gut. Jüdische Ansichten wurden als negatives Beispiel vorgeführt, um die christliche Sicht umso heller erstrahlen zu lassen. Deshalb wollten einige Adventisten auch nicht mit einem „jüdischen Sabbat“ in Verbindung gebracht werden. Aber Jesus selbst war Jude. Er hat die Schrift so ausgelegt, wie es für jüdische Schriftgelehrte seiner Zeit typisch war [7]. Was er zum Sabbat gesagt hat, war ein jüdischer Standpunkt innerhalb des Judentums. Zu vergessen, dass Jesus selbst als jüdischer Rabbi lehrte, hat die Theologie inzwischen als antijudaistisch erkannt [8].

 

 

Der moderne Antisemitismus: eine breite Palette

 

In unseren Tagen spricht man allgemein von „Antisemitismus“ [9]. Meist geht es nicht um „Arier“, die sich für wertvoller als die „Semiten“ halten. Der moderne Antisemitismus ist unauffälliger. Er beginnt im Alltag „mit grundlosem Argwohn, mit beleidigenden Witzen, durch Ausgrenzung, durch das Gerücht, das sich als Gewissheit ausgibt“ [10]. Er erfindet sich seine eigenen Beweise und wehrt sich gegen eine sachliche Aufklärung. Antisemitismus kann sich als Kritik an Israel tarnen, wenn z.B. von der Politik des Staates Israel allgemein auf „die Juden“ geschlossen wird. Antisemitisch ist auch die Chasaren-Legende [11]. Sie behauptet, dass die heutigen Juden nicht von den Juden der Antike abstammen würden, sondern Nachfahren eines asiatischen Turkvolkes wären. Walter Veith, ein bekannter adventistischer Vortragsredner, hat diese These im Oktober 2012 in Nürnberg öffentlich vertreten. In dem Vortrag erweckte er den Eindruck, dass Freimaurer und Jesuiten den Holocaust herbeigeführt hätten, um die Juden zu sammeln und nach Palästina umzusiedeln [12]. Der Holocaust wurde verharmlost. Die Leitungen der adventistischen Freikirche in Deutschland, Österreich und der Schweiz distanzierten sich entschieden von diesen Aussagen und bezeichneten sie als „antisemitisch und diskriminierend“ [13].

 

 

Wie erkennt man antisemitische Aussagen?

Nicht immer ist es leicht, Antisemitismus zu erkennen. Aber er ist da. Rund jeder Zwölfte vertritt in Deutschland antisemitische Auffassungen [14]. Beispiele für antisemitische Ansichten sind [15]:

OFFENER ANTISEMITISMUS

= „Juden bestimmen zu sehr die öffentliche Meinung.“

= „Juden haben zu viel Einfluss an der Wall Street.“

= „Die Politik Israels macht mir Juden unsympathisch.“

VERDECKTER ANTISEMITISMUS

= „Die Vertreibung der Deutschen gilt immer als geringeres Unrecht als die Verfolgung der Juden. Das ärgert mich.“

= „Die Juden nutzen den Holocaust, um Deutschland zu schröpfen.“

= „Wir müssen uns um heutige Probleme kümmern und nicht über Ereignisse reden, die 70 Jahre zurückliegen.“

THEOLOGISCHER ANTIJUDAISMUS

= „Die Judenverfolgungen sind Gottes Strafe dafür, dass die Juden Jesus gekreuzigt haben.“ (Jesus wurde vom römischen Statthalter verurteilt und von römischen Soldaten gekreuzigt.)

= „Gott hat die Juden verworfen und seinen Bund stattdessen auf die Christen übertragen.“ (Im Widerspruch zu Röm 11,1: „Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne“)!

 

 

Was kann ich tun?

 

Antisemitische Aussagen können plötzlich bei einer Familienfeier oder einer Gemeindeveranstaltung auftreten. Wie sollte man sich dann verhalten [16]?

 

Sofort reagieren! Antisemitische Aussagen dürfen nicht im Raum stehen bleiben. Den Verursacher direkt ansprechen! Deutlich, aber in Ruhe. Die anderen müssen verstehen können, worum es geht: „Die Aussage wertet Juden generell ab. Ich halte das für antisemitisch. Ich finde das verkehrt und gefährlich. Ich möchte das nicht“! Pauschale Aussagen über „die Juden“ auflösen! Man darf nicht von einzelnen Juden auf alle Juden schließen. Die Pharisäer, mit denen Jesus stritt, waren nicht „die Juden“ allgemein. Auch eine israelische Regierung repräsentiert nicht „die Juden“, genauso wenig wie der Friedensauer Bürgermeister „die Adventisten“ repräsentiert. Sich der Judenfeindschaft in den Weg zu stellen, ist eine Kernfrage des christlichen Glaubens. Nach dem Zeugnis der Bibel hat Gott mit dem jüdischen Volk einen ewigen Bund geschlossen (z.B. 1Chr 16,17; Ps 111,5.9; Röm 11,29). Durch Christus wurde er für alle Völker geöffnet. So haben die Christen Anteil an diesem bestehenden Bund erlangt. Er ist die Wurzel, die Christen trägt. Christen würden das Evangelium verdunkeln und sich selbst die Grundlage ihrer Existenz entziehen, wenn sie Antisemitismus zuließen. {Quelle: www.adventistleadership.org – by DP „Juden verboten“ an der Tür der Adventgemeinde Brünn im Jahr 1940. – Foto: Walter Ludwig, AAE-Hist. Archiv der STA, Friedensau}

 

 

Fußnoten:

[1] Udo Schnelle, Paulus. Leben und Denken, Berlin 2003, 400.

[2] Jacques B. Doukhan, Immer stärker. Die Verbindung zwischen Adventisten und Judentum, Advent-Echo, 9/2007, 9.

[3] Daniel Heinz, Missionarische Offenheit in der Welt, ideologische Anpassung in Deutschland. Siebenten-Tags-Adventisten und Juden in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Freikirchen und Juden im „Dritten Reich“, Göttingen 2011, 281–310, hier 293ff.; Zusammenfassung und Besprechung online bei EANN.

[4] Erklärung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland und Österreich zum 60. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945.

[5] Johannes Hartlapp, Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus, Göttingen 2008. Heinz, s.o.

[6] Erich Spier, Der Sabbat, Berlin 1989, 114.

[7] Gerd Theißen/Annette Merz, Der historische Jesus, Göttingen 1997, 319f.

[8] Christen und Juden I-III. Die Studien der Evangelischen Kirche in Deutschland, Gütersloh 2002, 78.

[9] Oliver Decker u.a., Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland, Bonn 2012, 71.

[10] Wolfgang Benz, Was ist Antisemitismus?, München 2004, 235.

[11] Im Fall eines Rechtsanwalts, der die Chasaren-These vertreten hat, stellte das Bundesverfassungsgericht fest, dass man ihn zu Recht als rechtsradikal bezeichnen kann. Das Gericht sah das nicht als Diffamierung der Person oder als unwahre Tatsachenbehauptung an. Sondern es sei sachbezogen und als Meinungsäußerung geschützt. Beschluss des BVerfG vom 17. September 2012, Az. 1 BvR 2979/10.

[12] Der EANN-Artikel “Veiths gefährliches Spiel mit der Judenfrage – Ein beunruhigender Faktencheck” setzt sich kritisch mit dem Vortrag auseinander.

[13] Erneute Stellungnahme der Adventisten zu jeder Form des Antisemitismus, 9. November 2012.

[14] Decker, 39.

[15] Die Kriterien für offenen und verdeckten Antisemitismus sind an den Fragenkatalog bei Decker, 78 angelehnt.

[16] Orientiert an Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt Sachsens (Hg.), Nächstenliebe verlangt Klarheit. Handreichung für Gemeinden zum Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, Dresden 2008, 86.

 

19 Responses to “Auch Christen sind in gewisser Weise Juden”

  1. Emanuel Says:

    „Katholiken demütigen vergewaltigte Frauen gleich doppelt…“

    Überschrift Focus – online von heute

    Das ist Mainstream – das ist ihre Aufgabe, die sie perfekt beherrschen – Die Massen bis zur völligen Blödheit zu manipulieren, so lange Gehirnwäsche betreiben, bis wir alle so durcheinander sind, daß wir nichts mehr wissen- außer dem Dreck der Höllenschweine ……

    • …Herr Emanuel ..wir wissen zu was der Mensch fähig ist—aber das sich das Höllenleben mit oder ohne Kriege ändere –
      dazu brauchen wir Kriege –?? Gefechte untereinander-
      Frage sich doch bitte jeder auf den Erdball sich das mal–viele tun es als ob er sich selbst erschaffen habe–oder??

  2. Emanuel Says:

    PS : Obiger Artikel reiht sich ein in die Verblödungsmaschinerie …..

  3. ,,Durch Christus sei der ewige Bund Gottes mit dem jüdischen Volk für alle Völker geöffnet worden. So hätten Christen Anteil an diesem bestehenden Bund erlangt. “Er ist die Wurzel, die uns trägt. Wir würden das Evangelium verdunkeln und uns selbst die Grundlage unserer Existenz entziehen, wenn wir Antisemitismus zuließen”, betonte Päschel.Handelt es sich bei diesen
    Missionsbewegungen um christliche Nächstenliebe
    oder um schlichten, religiös bedingten Antijudaismus?

    Das Volk Israel wird als uneinsichtig vor G-tt dargestellt, es wird ihm vorgeworfen, es habe den Messias nicht erkannt bzw. anerkannt, es verleugne den „Sohn G-ttes“, es entziehe sich willentlich der „Gnade G-ttes“, es nehme das „Geschenk G-ttes“, nämlich den „Opfertod Jesu“ nicht an, werde so nicht von der „Erbsünde“ – die es im Judentum überhaupt nicht gibt – reingewaschen und lebe somit im ständigen Zustand von Sünde und Schuld. Natürlich wird als Motiv für die Judenmission die Nächstenliebe angeführt, aber wenn man die Angelegenheit mal genauer hinterfragt, geht es den Missionaren nur um ihr eigenes „Seelenheil“, denn laut ihren eigenen Aussagen ist die „Wiederkehr Jesu“ und der Beginn des messianischen Zeitalters erst dann möglich, wenn ganz Israel sich zu Jesus bekennt. Es geht also keineswegs darum, ein „verirrtes Völkchen“ zu erretten, es geht um die eigene, nachzeitliche, jenseitige Haut, die gerettet werden soll. Die Juden sind nur ein Vehikel zum eigenen Seelenheil. Erst wenn das Judentum vernichtet ist, wird sich das fundamentalistische Christentum zufrieden geben. Wie lange wird diese Mission noch in „geschwisterlicher Liebe“ stattfinden, bevor wieder „Feuer und Schwert“ zum Einsatz kommen?..

    http://juden.judentum.org/judenmission/amzi.htm

    • carma Says:

      >> das Volk Israel wird als uneinsichtig vor Gott dargestellt, es wird ihm vorgeworfen, es habe den Messias nicht erkannt bzw. anerkannt, es verleugne den “Sohn Gottes”, es entziehe sich willentlich der “Gnade Gottes”, es nehme das “Geschenk Gottes”, nämlich den “Opfertod Jesu” nicht an, werde so nicht von der “Erbsünde” – die es im Judentum überhaupt nicht gibt – reingewaschen und lebe somit im ständigen Zustand von Sünde und Schuld. <<

      da mag schon wahres dran sein – noch viel (!) mehr trifft es aber auf die (ehemaligen) heidenchristen europas, russlands u. den usa zu: und zwar von anbeginn der christianisierung bis heute: getauft wurden viele, wirklich geglaubt haben die meisten nicht, christlich gehandelt haben die nur allerwenigsten.. ( auch ich wäre rückblickend eher ein schlechter "jude" gewesen, weil es früher andere dinge gab, die mich mehr interessierten – bis eine umkehr im wahrsten sinne not-tat!)

  4. Johannes Says:

    Die entscheiden Sätze zum Verhältnis zwischen Juden und Christen hat der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer Kapitel 9 bis 11 geschrieben. Da der er vom HERRN JESUS selbst dazu ausdrücklich autorisiert war, ist dieser Text für Juden und Christen maßgebend.

    Der Geist des Antisemitismus und Antijudaismus ist schon ab spätestens dem 1. Jahrhundert in die Kirche eingezogen, die sich eigenmächtig an die Stelle Israels setzte (Ersatztheologie bis heute) und sich über Israel, die Wurzel unseres Glaubens, erhob. Das hat sich im Laufe der Geschichte verheerend ausgewirkt und im Holocaust seinen Höhepunkt gefunden.

    Es schien so, dass nach diesem schrecklichen Ereignis Besinnung und Buße in die Kirche einziehen würde. Genau das aber geschah nicht, auch nicht durch das Stuttgarter Schuldbekenntnis, das bereits weitgehend in der Barmer Erklärung der Bekennenden Kirche formuliert war.

    Der heutige Antisemitismus, der in den Kirchen, im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖKR), im Lutherischen Weltbund (LWB) und auch in den Artikeln des II.Vatikanum hervortritt, ist erschreckend. Dabei ist der Schaden für die Kirchen immens, weil die Kirchen, die sich von ihrer Wurzel Israel abschneiden, letzlich sterben.

    Der HERR hat selbst gesagt: Was ihr einem meiner geringsten Brüder (also seinen jüdischen Brüdern) getan habt, das habt ihr auch mir getan.

  5. Johannes Says:

    Die entscheiden Sätze zum Verhältnis zwischen Juden und Christen hat der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer Kapitel 9 bis 11 geschrieben. Da der er vom HERRN JESUS selbst dazu ausdrücklich autorisiert war, ist dieser Text für Juden und Christen maßgebend.
    Der Geist des Antisemitismus und Antijudaismus ist schon ab spätestens dem 1. Jahrhundert in die Kirche eingezogen, die sich eigenmächtig an die Stelle Israels setzte (Ersatztheologie bis heute) und sich über Israel, die Wurzel unseres Glaubens, erhob. Das hat sich im Laufe der Geschichte verheerend ausgewirkt und im Holocaust seinen Höhepunkt gefunden.
    Es schien so, dass nach diesem schrecklichen Ereignis Besinnung und Buße in die Kirche einziehen würde. Genau das aber geschah nicht, auch nicht durch das Stuttgarter Schuldbekenntnis, das bereits weitgehend in der Barmer Erklärung der Bekennenden Kirche formuliert war.
    Der heutige Antisemitismus, der in den Kirchen, im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖKR), im Lutherischen Weltbund (LWB) und auch in den Artikeln des II.Vatikanum hervortritt, ist erschreckend. Dabei ist der Schaden für die Kirchen immens, weil die Kirchen, die sich von ihrer Wurzel Israel abschneiden, letzlich sterben.
    Der HERR hat selbst gesagt: Was ihr einem meiner geringsten Brüder (also seinen jüdischen Brüdern) getan habt, das habt ihr auch mir getan.

    • Kerstin Says:

      NIEMAND kommt zum Vater AUSSER durch mich!!!
      das sagt Jesus Christus selbst

      Dieser hat auch nur EINE Kirche gegründet und keine protestantischen Sekten!!!

      Es wäre judenfeindlich gerade den Juden das Heil, welches NUR durch Jesus Christus kommen kann, vorzuenthalten

      Lasset uns auch beten für die treulosen Juden, die Christus nicht erkannt haben…

      DIE Juden haben Christus ans Kreuz schlagen lassen

      DAS ist das GRÖSSTE Verbrechen der Geschichte

      Denn Jesus Christus ist der einzige Mensch (außer seiner allerseligsten Mutter) der wirklich OHNE Sünde ist

      DIE Juden haben Jesus Christus ans Kreuz schlagen lassen weil sie ihn nicht erkannt haben und demgemäß nach ihrem Gesetz die Todesstrafe vorsieht für jemand der sich als Messias ausgiebt!!!

      Es gibt auch Judenchristen

      z.B. die Hl. Edith Stein

      • Janchen Says:

        Jesus Christus hat überhaupt keine Kirche gegründet – weder eine katholische noch eine evangelische! Sondern Gemeinden, die miteinander verbunden waren. Im geistigen Sinn! So wie auch der Papst unbiblisch ist.

        Auch steht nirgends in der Bibel geschrieben, dass wir Judenmission betreiben sollen. Die Pharisäer unter den Juden haben Jesus Christus nicht erkannt und wollten ihn wohl auch nicht erkennen. Deshalb wurde Jesus ans Kreuz geschlagen. Aber das alles liegt im Heilsplan Gottes für die gesamte Welt.

        Das jüdische Volk braucht nicht missioniert zu werden! Denn der Bund Gottes mit ihnen wurde niemals aufgehoben. Sie haben also den Alten Bund und wir Christen den Neuen – durch Jesus.

        Bitte mal Bibel lesen – wurde schon genannt – Römer 11, 25 – 32!

        Der Heilsplan Gottes wirkt hier.

        Und ganz ehrlich – heute würden wir unter Christen Leute finden, die Jesus ans Kreuz schlagen würden. Sei es aus Neid, Bosheit, Gehässigkeit …. etc.

        Mit frdl. Grüßen
        Jani

      • Emanuel Says:

        Falls sich hier ein Gespräch anbahnen sollte, bitte ich mit zu bedenken,
        WAS DAS BEDEUTET , BUND MIT GOTT ….
        Wir benutzen Wörter und Begriffe und wissen meistens nicht, welchen wahren Sinn diese geistigen Dinge haben.

        BUND MIT GOTT BEDEUTET IN IHM – DEM HERRN – JESUS CHRISTUS WOHNEN !!!!!!!!!!!!

        BUND MIT GOTT BEDEUTET IN ERSTER LINIE SEINE GESETZE EINHALTEN – SEINE GEBOTE NICHT NUR ACHTEN SONDERN SIE IN VOLLER LIEBE ZU ERFÜLLEN !!!!!

        Das bedeutet BUND MIT GOTT ! Man ist nicht mit Gott im Bunde, wenn man nicht nach Seinen Geboten lebt !!!!

        Man ist nicht mit Gott im Bunde , wenn man äußerliche Rituale erfüllt !!!!

        Aber … sinnlos das hier immer wieder zu posten ……

      • vigilantia Says:

        Janchen, meine volle Zustimmung. Sie haben ansolut Recht.

  6. Janchen Sagt:
    18. Januar 2013 at 16:55

    Deshalb wurde Jesus ans Kreuz geschlagen.

    Wer tötete Jesus Christus?
    In einer der bewegendsten Prophezeiungen der Bibel sagte der Prophet Jesaja voraus, wer die Verantwortung für den Mord an Jesus trägt und was diese Erkenntnis für einen jeden Menschen bedeutet.

    „Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.

    Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn … Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen, da er für die Missetat meines Volks geplagt war. Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist …

    Und durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte, den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden … dafür daß er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten“ (Jesaja 53,3-6. 8-9. 11-12; Hervorhebung durch uns).

    Wer tötete Jesus Christus? Sie und ich. Wir alle töteten ihn. Wenn wir diese Tatsache akzeptieren, öffnet sich uns nach dem Willen Gottes der Weg in sein ewiges Reich, das Reich Gottes. Wie wollen Sie sich nun zu der Anklage bekennen? Erkennen Sie Ihre Schuld? Der Apostel Petrus fordert Sie auf: „Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden!“ (Apostelgeschichte 2,38

  7. patriot Says:

    Erstmal muss man dazu sagen, dass kein Mensch perfekt ist. Wir sind alle Sünder und bedürfen der Gnade.
    Deshalb bietet uns Gott und Jesus Christus ja auch die Gaben Gnade und Frieden an. Allerdings muss die Bereitschaft vorhanden sein, Gnade und Frieden anzunehmen. Das Wort Gottes schafft Licht in den Seelen und wo die Wahrheit
    hell erleuchtet, erkennt man, dass man Gnade und Frieden aus Gott braucht. Dank der Gnade Gottes ist ja auch Vergebung der Sünden möglich.

    • saphiri1 Says:

      Sorry was nützt es Liebe Patriot(in)-wenn der Mensch nicht einmal seine Fehler ind Sünden erkennt…und will erkennen,..dann erreicht ihn auch das LICHT NICHT,es ist so—-
      .alles schön und Gut,dass sieht man ja auf dieser lieben Erde…wie weit wir kamen—!!
      Dass wir Sünder sind ist klar und Gnande muss man sich erarbeiten.

  8. carma Says:

    der bund mit Gott, wie von JESUS bestätigt, gilt in erster linie dem treulichen verhältnis der JUDEN WIE CHRISTEN zu JHWH , JEHOVA, dem HERRN und SCHÖPFER unseres universums!!
    solange „die“ juden IHREN und UNSEREN MESSIAS nicht anerkennen, haben sie ein riesiges problem – und solange christen glauben, mit Gottes „SOHN“- eben Jesus – GOTT „SELBST“ vom thron stürzen zu können, ebenfalls!!
    Jesus mag uns ein Gott auf erden gewesen sein – aber er kam im AUFTRAG GOTTES, wie er SELBST in allen seinen eigenbezeugungen klar formuliert hat – da nützt alles HINZUDICHTEN nichts.
    es war der WILLE Gottes, sich in Jesus zu entäußern – GOTT „selbst“ stieg nicht auf erden hinab!!
    hätte „ER“ das tun wollen, hätte er es auch der menschheit mitgeteilt. davon ist aber in der BIBEL nirgendwo die rede!! Gott hat keine „person“ und wandelt auch nicht als menschliches chamälion in der welt! was für menschlich-kleinkarierte vorstellungen werden da bedient?
    die gnade Gottes hat uns mit dem MENSCHENSOHN seinen GEIST durch Jesus vermitteln wollen, weil wir halbanimalischen menschen diese allerhöchste IDEE und ABSTRAKTION >GOTT< – seine unfasslichkeit, unergründlichkeit, unermesslichkeit nie verstanden und erkannt hätten!
    Gott ließ sich durch einen menschen spiegeln – das eigentliche Mysterium besteht darin, warum es gerade DIESER und nicht ein anderer mensch war. aus ähnlich "mysteriösem" grunde hat sich Gott eben für ISRAEL als seinem "exerzierplatz" entschieden – und nicht der schweiz oder grönland!
    wir haben das zu AKZEPTIEREN, weil es der Wille Gottes war- daran macht sich der glaube fest!
    wer das nicht glauben kann oder will, wird sich bis zu seinem tode mit der frage herumquälen, warum Gott die dinge SO und nicht ANDERS eingerichtet hat. die Bibel ist die Bibel – Gottes OFFENBARTE worte. wer damit schwierigkeiten hat, soll doch zum Teufel gehen – vielleicht gibt der ja die antwort, die man gerne hören möchte, um sich (und sein Gotteszweifler-ego) bestätigt zu wissen…
    eure debatten über die "natur" Jesus/Gott zwingen mich ständig, die unermessliche größe Jesus "kleinzureden", um Gott/"JHWE" zu RECHTFERTIGEN – bekommt endlich KLARHEIT in euren vorstellungen, bevor ihr euch äußert: über GOTT "SELBST"gibt es keine diskussion – er war schon immer und ewig, Jesus wurde als MENSCH in diese welt hineingeboren!! der Wille und der plan mit der welt, durch Jesus gewirkt, macht Ihn GÖTTLICH, aber er war es nicht von ANBEGINN.
    Jesus hat Gott in sich gewußt, gespürt, ist in dem erkannten Willen Gottes mit ihm EINS geworden, hat seine absichten mit der menschheit für UNS sichtbar und verständlich gemacht, sich völlig Gott ergeben und dessen Heilsplan mit der menscheit erfüllt – aber ist eine SCHÖPFUNG Gottes!!
    zu Nohas, Abrahams, Moses und Davids zeiten hätte Gott allemal gründe gehabt, durch einen Gott-menschen seine absichten kundzutun, um der irrenden menschheit einen ausweg zu weisen:
    "ER" tat es aber nicht, sondern ließ das judentum in die schlimmste verderbniss laufen, weil sie seinen Gebote stets übertraten. WIR nun haben Jesus als den reinsten ausdruck Gottes geschenkt bekommen, konnten der tiefen dunkelheit unseres "babarentums" (menschenopfer-kulte etc.) entkommen – und enttäuschen Gott noch hundert mal mehr als die "kleingläubigen" juden?!
    WEHE UNS…

    • Emanuel Says:

      Schöner Beitrag, Carma. Danke ! Kommt meiner Einstellung ziemlich nahe. Ob Jesus nun „ein Geschöpf Gottes“ ist oder ob Gott Selbst Sich durch Seine Allmacht als Mensch hat gebären lassen durch die Jungfrau Maria um so Sein Menschliches Göttlich zu machen ist möglicherweise das Gleiche ? Jedenfalls ist und bleibt es ein Geheimnis – und das ist auch gut so, da ja der Glaube auch noch einen Platz haben muss.

      Ich habe gelernt, die Heilige Schrift nicht nur nach dem wörtlichen Buchstabensinn zu lesen … insofern denke ich , wenn ich „Israel“ lese , nicht an den weltlichen Ort sondern an das Himmlische Israel. Das ist in Wahrheit die Himmlische Kirche also im höchsten Sinne der Herr selbst … aber das geht über das Verständnis der meisten Menschen.

      LG
      Emanuel

  9. Janchen Says:

    @Emmanuel

    Gibt es gegen ein Gespräch etwas einzuwenden?

    Auch brauchst Du nicht zu schreien. Damit meine ich Deine Großschreibung.

    Und im Übrigen geht Dein Kommentar an der Sache vorbei. Auch empfinde ich es als befremdlich, anderen ‚Unkenntnis‘ zu unterstellen, die mit nichts untermauert werden kann.

    LG Jani

    • Emanuel Says:

      Es gibt nichts gegen ein Gespräch einzuwenden. Ich liebe Gespräche ! Sie sind hier nur leider sehr selten geworden, Janchen !
      Allerdings geht mein kurzer Kommentar nicht an der Sache vorbei. Möglicherweise verstehen Sie nur nicht ! Ich denke schon, das der Bund mit Gott nur ein innerer Bund eines wahrhaft gläubigen Menschen sein kann, der Gottes Gebote nicht nur kennt sondern sie mit Liebe erfüllt.
      Diese Menschen sind die AUSERWÄHLTEN GOTTES ! Sie sind das wahre „ISRAEL“.

      Lachen Sie sich kaputt darüber oder schimpfen Sie – mir ist das vollkommen gleichgültig. Gott hat uns die freie Wahl geschenkt, den Weg des Himmels einzuschreiten oder den Weg der Hölle zu gehen …. Jeder trifft ständig neu die Entscheidung, welche Richtung er gehen will ………


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