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Klage gegen Grossbritannien – Neues Kruzifix-Urteil 16. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:16

Christen dürfen Kreuz sichtbar tragen

 

Das Tragen von christlichen Symbolen bei der Arbeit ist nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte grundsätzlich erlaubt.

 

Das Straßburger Gericht gab einer Mitarbeiterin der Fluggesellschaft British Airways recht.

 

Straßburg: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat das Recht christlicher Angestellter anerkannt, am Arbeitsplatz eine Kette mit einem Kreuz sichtbar zu tragen. Für bestimmte Berufsgruppen gibt es jedoch Einschränkungen, etwa für Krankenschwestern in der Klinik oder im Pflegebereich. Das geht aus einem in Straßburg verkündeten Urteil hervor. Die Klage richtete sich gegen Großbritannien, das Urteil kann jedoch auch für andere europäische Länder wichtig werden. Arbeitgeber müssen in Zukunft sehr genau abwägen, bevor sie Mitarbeitern ihre Kreuz-Ketten oder Kopftücher verbieten. Im Fall einer Angestellten der Fluggesellschaft British Airways stellten die Richter eine Verletzung ihrer Religionsfreiheit fest. Sie sprachen der 61-jährigen Mitarbeiterin des Bodenpersonals eine Entschädigung von 2000 Euro zu. Die Affäre schlug damals hohe Wellen in den Medien. BA änderte 2007 seine Politik und erlaubte religiöse Symbole über der Kleidung.

 

 

Krankenschwester darf keine Kette tragen

 

Nicht verletzt wurde nach Einschätzung des Gerichtshofes hingegen die Religionsfreiheit einer Krankenschwester. Weil sie alte Menschen pflege, sei der Schutz der Gesundheit der Patienten vorrangig ebenso wie die Sicherheit im Krankenhaus, befand der EGMR. Die Patienten könnten sich bei unbedachten Bewegungen an der Kette verletzen. Das Recht, «religiöse Symbole am Arbeitsplatz zu tragen, sei durch die Menschenrechtskonvention geschützt, allerdings müssen dabei die Rechte anderer berücksichtigt werden», heißt es in dem Urteil. Vor britischen Gerichten waren die Frauen mit ihrer Forderung gescheitert. Die britischen Gerichte hätten bei der BA-Angestellten «das Recht nicht ausreichend geschützt, ihre Religionszugehörigkeit offen zu zeigen», befand der EGMR. «Ich bin sehr glücklich und froh darüber, dass die christlichen Rechte in Großbritannien und Europa verteidigt worden sind», sagte die Angestellte der Fluggesellschaft in London. Damit werde klargestellt, dass Christen sich nicht schämen müssten, zu ihrem Glauben zu stehen. Auch der britische Premierminister David Cameron begrüßte das Urteil. «Ich freue mich, dass der Grundsatz, bei der Arbeit religiöse Symbole tragen zu dürfen, aufrechterhalten wurde», schrieb er im Internetdienst Twitter. Niemand dürfe wegen seiner religiösen Überzeugungen diskriminiert werden. Abgewiesen wurden in Straßburg die Klagen einer Standesbeamtin und eines Sexualtherapeuten. Sie hatten es aus christlichen Glaubensgründen abgelehnt, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen beziehungsweise zu beraten. Gegen das Urteil kann Berufung beantragt werden. Wegweisend zu diesem Thema hatte der Gerichtshof vor fast zwei Jahren entschieden, dass Kruzifixe in italienischen Klassenzimmern menschenrechtskonform seien. {Quelle: www.rundschau-online.de}

 

 

Britin darf Kruzifix auch am Arbeitsplatz tragen

British Airways darf einer frommen Angestellten nicht verbieten, ein Kruzifix zu tragen. Das verstösst laut dem Gerichtshof für Menschenrechte gegen das Recht auf freie Religionsausübung.

Stolz posiert Nadia Eweida mit ihrem Kruzifix, nachdem Richter in Strassburg entschieden haben, dass sie es zur Arbeit tragen darf. 

www.20min.ch

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Der Europäische Gerichtshof in Straßburg hat christlichen Arbeitnehmern erlaubt, ein Kreuz an einer Kette sichtbar bei der Arbeit zu tragen.
 

EU-Gericht erlaubt christliche Kreuze am Arbeitsplatz

www.derwesten.de

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Klage gegen Grossbritannien – Neues Kruzifix-Urteil

 

Strassburger Richter urteilten über Religionsfreiheit am Arbeitsplatz

 

Eine British-Airways-Angestellte darf während der Arbeit ein Schmuckkreuz tragen. Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg gab heute (15.1.13) einer britischen Klägerin Recht, der das Kreuz-Tragen während der Arbeit verboten worden war. Die britische Justiz hatte die Klage im Jahr 2010 abgelehnt.

 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat das Recht christlicher Angestellter anerkannt, am Arbeitsplatz eine Kette mit einem Kreuz sichtbar zu tragen. Allerdings gibt es Einschränkungen beispielsweise bei der Arbeit von Krankenschwestern im Krankenhaus oder im Pflegebereich, wie die Agentur dpa berichtet. Im Fall einer Angestellten bei der Fluggesellschaft British Airways stellten die Richter bei einer Angestellten eine Verletzung ihrer Religionsfreiheit fest. Sie sprachen der 61-jährigen Mitarbeiterin des Bodenpersonals eine Entschädigung von 2000 Euro zu. Nicht verletzt worden sei jedoch die Religionsfreiheit einer Krankenschwester, heißt es in dem Urteil. Weil die Schwester alte Menschen pflege, sei der Schutz der Gesundheit der Patienten jedoch vorrangig ebenso wie die Sicherheit im Krankenhaus, befand der EGMR. Die Patienten könnten sich bei unbedachten Bewegungen an der Kette verletzen.

 

Deshalb hatte der Arbeitgeber die Krankenschwester aufgefordert, Ihr Kettchen unter einem Pullover nicht sichtbar zu tragen. Sie hatte aber ebenso wie die Angestellte bei British Airways darauf bestanden, dass das Kreuz für alle sichtbar ist. Das Recht, religiöse Symbole am Arbeitsplatz zu tragen sei durch die Menschenrechtskonvention geschützt, allerdings müsse dieses Recht mit den Rechten anderer ausgeglichen werden, heißt es in dem Urteil. Abgewiesen wurden die Klagen einer Standesbeamtin und eines Sexualtherapeuten. Sie hatten es aus Glaubensgründen abgelehnt, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen beziehungsweise zu beraten. Gegen das Urteil kann Berufung beantragt werden.

Zum Thema: Kruzifixe in Schulen doch zulässig Schwimmunterricht:

Muslime ziehen Urteil nach Strassburg weiter Britische Christen klagen in Strassburg wegen Diskriminierung

Quelle: Kipa – www.jesus.ch

 

 

 

 

 

Krankenschwester darf keine Kreuz-Kette tragen

 

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden, wer eine Kette mit Kreuzanhänger bei der Arbeit tragen darf und wer nicht. Vier Briten hatten geklagt, weil sie sich in ihrem Recht auf Religionsfreiheit in ihren Jobs eingeschränkt sahen. Jetzt das Urteil! In diesem Beruf darf weiter eine Kreuz-Kette getragen werden:

 

Stewardess: Die Britin Nadia Eweide darf deutlich sichtbar eine Kreuz-Kette tragen, während sie am Check-in Kunden bedient. Schließlich durften bei ihrem Arbeitgeber British Airways auch Sikhs und Muslime ihre religiösen Kopfbedeckungen im Dienst tragen. In diesem Beruf wurde die Kreuz-Kette verboten:

Krankenschwester: Shirley Chaplin darf auch weiterhin keine deutlich sichtbare Kreuz-Kette über ihrer Arbeitskleidung tragen. Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften wiegen schwerer als ihre Religionsfreiheit, entschieden die Richter.

 

Das Gericht urteilte auch in zwei anderen Fällen, in denen sich Christen bei der Arbeit in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt sahen: Ein Sexualtherapeut wurde entlassen, nachdem er erklärte, keine homosexuellen Paare bei ihren Liebesproblemen beraten zu wollen. Eine Standesbeamtin weigerte sich, homosexuelle Pärchen zu trauen. Das Standesamt forderte die Einhaltung der Dienstpflicht. Beide Klagen scheiterten. Die Standesbeamtin und der Sexualtherapeut können wohl nicht in ihre Jobs zurückkehren. Ein Anwalt der britischen Regierung erklärte: „Es besteht kein Anspruch darauf, während der Arbeit ohne Einschränkungen seinen religiösen Überzeugungen zu folgen“. Der Anwalt der klagenden Stewardess meinte hingegen, dass die Religionsfreiheit nicht in dem Moment aufhöre, in dem man die Schwelle zur Arbeit überschreitet. Es ist nicht das erste Kruzifix-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Im März 2011 hat das Gericht ein Kruzifix-Verbot in Klassenzimmern wieder aufgehoben, nachdem es die Kreuze in Schulen verboten hatte. {Quelle: www.bild.de}

 

2 Responses to “Klage gegen Grossbritannien – Neues Kruzifix-Urteil”

  1. carma Says:

    wow – wir haben echt probleme in der eu! jetzt muss man schon klagen, um ein kreuz tragen zu dürfen. ein wunder, dass die schweizer fahne noch verwendet werden darf…

    • D...de Says:

      Die Zukunft des Christentums
      Über die Zukunft zu sprechen ist für einen Wissenschaftler ein riskantes Unterfangen. (…) Eine Prognose hinsichtlich der Zukunft der Religion hatte bis vor wenigen Jahren in Wissenschaft und Öffentlichkeit eine fast unangefochtene Stellung; es war die Prognose einer aus dem Charakter der Modernisierung sich mit innerer Notwendigkeit ergebenden, irreversiblen und radikalen Säkularisierung.

      http://www.goethe.de/ges/phi/dos/her/ren/de3273313.htm


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