kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die katholische Kirche soll kriminalisiert werden 16. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 19:28

 

Vor Kurzem machte ein verrückter Musikprofessor der Grazer Universität Schlagzeilen, als er die Todesstrafe nicht nur für »Klima-Skeptiker«, sondern auch für Papst Benedikt XVI. forderte,

weil dieser sich gegen den Gebrauch von Präservativen und andere Methoden der Empfängnisverhütung ausgesprochen hat.

Nun stellt es sich heraus,

dass der Grazer Professor mit seiner Initiative keineswegs alleine dasteht.

 

 

Zu Weihnachten lancierten US-amerikanische Homo-Aktivisten sogar auf der Homepage des Weißen Hauses eine Petition, die die offizielle Klassifizierung der römisch-katholischen Kirche als »Hass-Gruppe« fordert. Anlass war die Weihnachtsbotschaft des Papstes an die römische Kurie, in der Homosexuelle nach Ansicht der Aktivisten als Erdenbürger zweiter Klasse behandelt werden. (In Wirklichkeit werden Homosexuelle in der päpstlichen Botschaft, die sich um die christliche Familie dreht, gar nicht eigens erwähnt.) Bis dato (6. Januar 2013) sind allerdings gerade einmal 2.000 von den nötigen 25.000 Unterschriften für die Petition zusammengekommen.

 

In unserem Nachbarland Frankreich geht die sozialistische Regierung schon einen Schritt weiter. Sie schickt sich gerade an, wegen ihres umstrittenen Gesetzesvorhabens über die Legalisierung der Homo-Ehe (im offiziellen Newspeak »Heirat für alle«) einen neuen Kulturkampf mit den Katholiken zu eröffnen. Am 4. Januar reagierte der sozialistische Erziehungsminister Vincent Peillon in der Tageszeitung Le Monde mit scharfen Worten auf ein Schreiben an die Leiter aller katholischen Schulen, in dem das Generalsekretariat der katholischen Privatschulen Frankreichs (SGEC) vor Weihnachten daran erinnert hatte, dass sich die französischen Bischöfe aus Sorge um das Wohl der Kinder gegen die Homo-Ehe und die Zulassung der Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare ausgesprochen haben. Das Recht der Kinder auf Vater und Mutter dürfe nicht im Namen eines angeblichen Rechts auf Kinder mit Füßen getreten werden, heißt es darin. Deshalb hat Éric de Labarre, der Chef des SGEC, die Leiter aller 8.300 katholischen Schulen Frankreichs zu einer breiten Diskussion des Gesetzesvorhabens der Sozialisten aufgerufen.

 

 

 

 

 

Erziehungsminister Vincent Peillon sieht darin einen schweren Verstoß gegen die Neutralitätspflicht der katholischen Erzieher. Er wolle zwar den alten Schulkrieg in Frankreich nicht neu beleben, müsse aber daran erinnern, dass die Häufigkeit von Selbstmorden bei Jugendlichen, die ihre Homosexualität entdecken, fünfmal höher ist als der Durchschnitt. Der Staat müsse darauf achten, dass sich in den Privatschulen keine Homophobie entwickle. Schließlich setze der Staat bei der notwendigen Veränderung der Mentalitäten (er meint wohl Umerziehung) auf die Jugend. Selbst das linksgerichtete Online-Magazin Boulevard Voltaire sieht in diesem Vorgehen Peillons einen Erpressungsversuch.

Es fehle nur noch, dass er die Kinder dazu aufrufe, ihre reaktionären Eltern zu denunzieren. Peillon komme damit aber 20 Jahre zu spät. Denn die Linksregierung unter François Mitterand habe sich 1984 nach Massendemonstrationen für die »freien« Privatschulen mit den Katholiken auf einen Kompromiss einigen müssen. Darin wird ein Gesetz aus dem Jahre 1959 (Loi Debré) bekräftigt, das den katholischen Privatschulen ausdrücklich das Recht einräumt, die Position der Kirche im Unterricht vorzustellen. Davon abgesehen sind die Privatschulen verpflichtet, sich strikt an die zentralen Lehrpläne der Pariser Erziehungsbürokratie zu halten. Das bedeutet konkret, dass sie keineswegs so frei sind, wie sie sich manchmal geben.

 

 

 

Fast 20 Prozent der französischen Schulkinder (mehr als zwei Millionen) besuchen zurzeit private katholische Schulen. Obwohl die verschiedenen französischen Regierungen in den letzten Jahrzehnten mithilfe von Subventionskürzungen, Quotenregelungen und der Nichtgenehmigung der Einrichtung neuer Konfessionsschulen versucht haben, den Privatschulen das Leben schwer zu machen beziehungsweise die Eltern davon abzuhalten, ihre Kinder dort einzuschulen, erfreut sich das »freie« Erziehungswesen nach wie vor eines hohen Zuspruchs. Viele Bewerber müssen abgewiesen werden. In jüngerer Zeit ziehen es insbesondere muslimische Familien vor, ihre Kinder bei katholischen Schulen anzumelden, weil sie diese dort besser aufgehoben glauben als in den Schulen der laizistischen Republik {Quelle: info.kopp-verlag.de – Edgar Gärtner}

 

5 Responses to “Die katholische Kirche soll kriminalisiert werden”

  1. saphiri1 Says:

    Christen suchen nach Wegen aus der Krise

    „Die Debatte über die Zukunft Europas kann nicht ohne die Stimme der Christen stattfinden“, forderte Kardinal Stanisław Dziwisz

    EU-Justizkommissarin Vivian Reding bestätigte in ihrer Video-Botschaft, dass Europa ohne das Christentum undenkbar sei. Auch die Europäische Union ist maßgeblich auf die christlich geprägten Gründungsväter zurückzuführen, dessen Ziel und Geist es immer gewesen war, alte nationale Egoismen zu überwinden.
    Schuldenkrise schlug sie einen 5-Punkte-Plan vor, nach dem aus den Europawahlen 2014 ein starker Kommissionspräsident hervorgehen und im Anschluss ein neuer Konvent einberufen werden sollte.
    Unter den über 250 Teilnehmern der Konferenz waren namhafte Referenten und Gäste vertreten. Auf die Frage, ob sich Europa nicht zu sehr von den Maßstäben Johannes Pauls des II. entferne, sagte der Ausschwitz-Überlebende und Regierungsbeauftrage für die deutsch-polnische Beziehungen Prof. Władysław Bartoszewski, dass Johannes Paul II. immer wieder das Evangelium mit Europa in Verbindung brachte. Europa kann gerade auch in Polen nicht nur auf Begriffe der finanziellen Solidarität oder der wirtschaftlichen Integration reduziert werden, sondern muss aus ethischen und spirituellen Werten seine Fundamente ziehen, so Bartoszewski, dessen Witz und Charisma ungebrochen waren. Dieser Schluss galt als Kernbotschaft der Konferenz. „Wie kann ein Kind, das keine regelmäßigen Mahlzeiten mehr kennt und keine väterlicher Liebe mehr erfährt, denn den Wert von zwischenstaatlicher Solidarität verstehen“, rief der Erzbischof von Luxemburg, Jean Claude Hollerich, empathisch den Publikum entgegen, um zugleich mit dem Lächeln eines Luxemburgers für ein „Mehr an Europa“ zu werben.
    Dem schloss sich Zbigniew Nosowski, der Chefredakteur der polnischen Monatszeitschrift „Więź”, an. Nosowski forderte zudem konkretes Handeln. In einer Zeit, in der sich das Naturrecht zunehmend auf dem Rückzug befinde, müssten die Christen mutig und offen mit ihren Antworten auf den Markt treten und für ihre Vorstellungen des Fortschritts werben. Zwar sei es in Zeiten konfrontativer Medien schwierig geworden, dass auch gemäßigte Stimmen zu Wort kämen. Man könne jedoch konkret in die Think-Tank-Landschaft investieren, um die Intellektuellen und Meinungsmacher für sich zurück zu gewinnen. Kritisch gegenüber einer weiteren Integration war dagegen der Justizminister der Republik Polen, Dr. Jarosław Gowin. „Unsere Kulturen sind noch zu unterschiedlich, als das wir einen weiteren Schritt gehen könnten“, so der bekennende Konservative. Während unter anderem der berühmte polnische Filmregisseuer Krzstof Zanussi und der Vizepräsident der italienischen Abgeordneten Kammer Prof. Rocco Buttiglione über den Säkularismus und die modernen Gefahren der Verweltlichung philosophierten, machten sich die polnischen EU-Parlamentarier der EVP-Fraktion Dr. Jan Olbrycht und Dr. Jacek Saryusz-Wolski immer wieder dafür stark, dass die Christen in der aktuellen Integrationsdebatte Position beziehen müssten. Vor allem Saryusz-Wolski trat als bekennender Europäer auf, der gleichzeitig jedoch die Gefahr der Spaltung eines Europa in Euro- und Nicht-Euro-Länder beklagte.
    Bei aller Krisendiskussion tat es gut, dass mit Otto Klaus Skibowski, Journalist und langjähriger Berater Konrad Adenauers, ein Mann gefunden war, der den Konferenz-Teilnehmern persönliche Erlebnisse und Eindrücke mit und von Konrad Adenauer darlegen konnte. „Wenn man sich die Zerstörung von einst in Erinnerung ruft, dann ist das, was man heute Krise nennt, ja eigentlich gar nicht so schlimm“, so Skibowski. Der Direktor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen, Dr. Christian Schmitz, dankte am Ende der Konferenz den Persönlichkeiten, Referenten und Teilnehmern der Konferenz und kündigte sogleich eine Fortsetzung im nächsten Jahr an.

  2. Erich Foltyn Says:

    das ist ein weit vertreitetes, blödes Argument, daß der Papst den Kondom freigeben müsse und er schuld sei an dem Aids. Auch ordentliche Leute, die wissen, daß man sich nicht ungezügeltem Sex hingeben kann, weil entweder die Möglichkeit fehlt oder weil man sein Leben damit kaputt macht, plädieren ungeniert dafür, daß der Papst den Kondom frei gibt. Dabei geben sie ja zu, daß sich die Menschen nicht beherrschen können und das muss man aber. Aber für die Folgen soll der Papst beschuldigt werden, der damit gar nix zu tun hat. Aber bisher habe ich geglaubt, ein Universitäts-Professor kann nicht so blöd sein, so etwas in der Öffentlichheit hinaus zu posaunen, als Erstes ist es nämlich unwissenschaftlich und nicht Sache eines Wissenschaftlers die Todesstrafe für den Papst zu fordern, während alle gegen die Todesstrafe sind. Und lt. Zeitung soll er ja ein Disziplinarverfahren bekommen. Aber heutzutage verblöden ja alle. Ich weiß nicht, daß die nicht scheitern. Sie haben eh alle einen ramponierten Lebenslauf, aber das ist ihnen wurscht. Nur muss ja das unangenehm sein. Früher hat man gefragt, ob Blödheit nicht weh tut, aber heute leidet niemand mehr darunter.

  3. Erich Foltyn Says:

    kreuz.net ist in neuer Aufmachung erschienen unter: http://www.kreuz-net.at
    nicht schlecht gemacht, es sind keine Diskussionen, nur Nachrichten und sachlicher, weniger meinungsideologisches Schimpfen. Gegen die Seite kann man wahrscheinlich gerichtlich nicht vorgehen, aber es gibt soviele gehässige Kirchenfeinde, die jedes Wort bekämpfen, daß die noch keinen Schaden genommen haben an ihrer selbstzerstörerischen Art ? Wenn man sich anschaut, wie es auf der Welt zugeht, da wundert man sich, daß die Welt noch steht. Lauter Irre.

  4. Bernhardine Says:

    “”…Bei der Pariser Demonstration sagten homosexuelle Sprecher, dass sie ein politisches Gewissen haben und sich nicht von den Lobbyisten der lautstarken, aber nicht repräsentativen Homolobby vereinnahmen lassen wollen…
    Von Gabriele Kuby

    Die massenhaft aus dem ganzen Land angereisten Franzosen, die einen Nachmittag lang aus der Innenstadt von Paris eine Fußgängerzone machten, wollen keine „Homo-Ehe“ und keine Kinderadoption durch gleichgeschlechtliche Paare. Die völlige Gleichstellung dessen, was nicht gleich ist: die gleichgeschlechtliche Beziehung mit der Ehe von Mann und Frau – soll noch in diesem Monat von der Nationalversammlung verabschiedet werden und sogleich in Kraft treten. Wie Zapatero in Spanien bis zu seinem kläglichen Abgang will der sozialistische Ministerpräsident Frankreichs die Zeit seiner Macht auskaufen, um das soziale Fundament der Gesellschaft irreversibel zu verändern…

    Homosexuelle stehen auf der Bühne und geben Zeugnis, dass das geplante Gesetz „Marriage pour tous“ niemandem dient, weder dem Allgemeinwohl, noch den Homosexuellen und am wenigsten den Kindern. Sie sagen, sie hätten ein politisches Gewissen und wollten sich nicht von den Lobbyisten der lautstarken, aber nicht repräsentativen Homolobby vereinnahmen und auf ihre sexuelle Orientierung beschränken lassen. Auch sie verdankten ihr Leben einem Vater und einer Mutter. Sie hätten kein Recht auf Kinder, vielmehr Kinder ein Recht auf ihre Eltern. Das sagen an diesem Nachmittag unweit des Elyseepalastes nicht katholische Bischöfe, sondern Homosexuelle! Solche Äußerungen tragen ihnen Morddrohungen von ihren Genossen ein…”“
    http://kath.net/detail.php?id=39723

  5. xxx Says:

    homolobby?wtf? es geht doch nur um rechte; ok das mit den Kindern ist schon etwas fragwürdig aber jeder soll doch die person heiraten können die er will wenn diese die Entscheidung teilt


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