kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die neue Front der «Weibos» 14. Januar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 18:01

Mit kurzen Blog-Botschaften erreichen Chinesische Christen Millionen von Internetnutzern in dem atheistischen Land – und weisen sie so auf Jesus Christus hin.

 

Seiten wie Facebook, Twitter und YouTube sind in China verboten. Doch die von der Regierung erlaubten Microblogs, sogenannte Weibos, werden von Millionen Chinesen genutzt; Sina Weibo, das größte Microblog-Unternehmen, hat bereits 400 Millionen Nutzer. Und von dieser riesigen Plattform machen die Christen des Landes Gebrauch: Mit Kommentaren, Fotos und Videos weisen sie auf Jesus Christus hin. Kreative Posts: Im August wurde erstmals das Bild eines jungen Mannes veröffentlicht, der auf der Strasse steht und ein Plakat mit einer evangelistischen Botschaft hochhält. Viele Christen auf Weibo lobten seinen Mut und folgten dem Beispiel, unter anderem mit dem Bild eines kleinen Mädchens, das ein Plakat mit einem Kreuz hält mit der Aufschrift «Glaube an Jesus und erhalte ewiges Leben». Wie das Nachrichtenportal Compass Direct News berichtet, hielt die Kleine dies Schild auf einem öffentlichen Platz der Stadt Shenzhen, während ihre Eltern mit Passanten über den Glauben sprachen. 20 Leute seien an diesem Tag auf der Strasse zum Glauben gekommen.  Auch der Multimillionär Pan Shiy sei einer der leitenden gläubigen Blogger, heißt es auf der Webseite «Christians in China». Er würde sonntags regelmäßig Gebete für die sechs Millionen Menschen texten, die seine Blogs verfolgen. «Die Microblogs sind zur neuen Front der christlichen Bewegung in China geworden», so Christians in China.

 

 

 

 

 

Wie lange noch?

 

Zu anderen Themen, die in den Weibos angesprochen werden, zählt auch die weltweite Verfolgung von Christen. Im September wurde beispielsweise zu Gebeten für den inhaftierten iranischen Pastor Youcef Nadarkhani aufgerufen, doch auch die kritische Situation innerhalb Chinas wird kommentiert. Denn obwohl sich die Lage sehr verbessert hat, befindet sich das Land auf dem Weltverfolgungsindex immer noch auf Rang 37. Genau aus diesem Grund ist es erstaunlich, dass die Regierung die Weibos noch nicht verboten hat. Christliche Band bei chinesischem «X-Factor»: Den großen Einfluss, den die chinesischen Christen durch soziale Netzwerke haben, zeigt sich auch anhand der Sendung «Chinese Dream», welche der TV-Sendung «X-Factor» entspricht. Gläubige machten über das Internet Werbung für die Band «Rainbow Come», eine christliche Band, die am «Chinese Dream» teilnimmt – und die Band erhielt in diesem Monat prompt das beste Voting. Nun verlinken viele Christen in den Weibos auch direkt auf die Lieder von Rainbow Come auf Youku, dem chinesischen Youtube – eine weitere kreative Art der Evangelisation.

 

 

Zum Thema: Verbesserungen in China – Verschlechterungen in Afrika

Von Rebekka Schmidt –  Quelle: Livenet / Compass Direct News – www.jesus.ch

 

 

 

 

 

Zentralasien: Standhaft im Sturm

 

Pastor Pjotr berichtet über Schulung christlicher Leiter

 

„Freude ist eine unserer Waffen im täglichen Kampf“ so beginnt Pastor Pjotr seine Predigt im Rahmen einer Open Doors Mitarbeiterschulung in Zentralasien. Er gibt uns Einblick, was Christen in den „Mutig gegen den Sturm“ Seminaren lernen. Seit seinem 12. Lebensjahr ist Pjotr durch einen Unfall blind. Auf unsere Nachfrage sagt er jedoch: „Wenn doch die Menschen die Welt durch meine Augen sehen könnten“.

 

 

Freude am Morgen

Als Pastor in einem muslimischen Land ist Pjotr mit Befragungen im örtlichen Polizeirevier bestens vertraut. Er wird viele Male aufgefordert, seinem Glauben an Jesus abzusagen. „Zuweilen fühle ich mich wie ein Auto an einem kalten Wintermorgen, das Schwierigkeiten beim Anlassen hat. Dann entscheide ich mich, den Herrn zu loben. ‚Freut euch im Herrn allezeit‘ sagt uns die Bibel, also beginne ich Gott zu loben.“ Pjotr ist jedoch kein Träumer. „Verfolgung bringt uns keine Freude. Wir wollen dann klagen und jammern. Aber Gottes Wort ermutigt uns, gerade dann, die Freude im Herrn hochzuhalten. Denn der Angriff auf unseren Glauben bewirkt Ausharren“.

 

 

Das Werk des Ausharrens

„Meine Eltern – beide Muslime – stellten mich vor die Wahl: Wir oder Jesus. Ich entgegnete ihnen, dass ich Jesus wählen, sie aber immer achten werde. Das war eine schwierige Entscheidung. Weil ich Christ bin, wurde ich oft geschlagen. Auch ins Gefängnis geworfen. Christen in meinem Land verlieren schnell ihren Arbeitsplatz, wenn ihr Glaube bekannt wird. So ist die Versuchung groß, den Glauben zu verleugnen, um wieder eine Arbeitsstelle zu erhalten. Als ich wieder einmal von der Polizei verhört wurde, drohten mir die Beamten mit Gefängnis. Ich lachte und sagte, dass ich dann im Gefängnis das Evangelium verkünden würde. ‚Du bist ein Narr‘, schrie der Polizist. ‚Ja, ich bin ein Narr für Jesus‘, gab ich zur Antwort.

 

 

Bessere Zeiten

„Wir brauchen nicht auf bessere Zeiten warten. Gott will, dass wir reif werden im Glauben. Reife Christen werden mutig eintreten für Gottes Sache. Wenn unser Glaube geprüft wird, wird er wachsen. Der Gerechte ist stark wie ein Löwe. Ja, wenn wir Jesus nachfolgen, wird uns das Schwierigkeiten bringen. Aber Gott offenbart seine Kraft, wenn wir schwach sind. Ich verkünde Gottes Wort und Gott bestätigt sein Wort mit Heilungen und Befreiungen. Als ich jetzt zu dieser Schulung reiste, fragten mich die Beamten, ob ich auswandern wolle. Darauf sagte ich, dies würde ich nur in zwei Fällen tun: Wenn Gott mir dies aufträgt und wenn es in meinem Land niemand mehr gibt, der das Evangelium noch nicht gehört hat“.

{Quelle: www.opendoors-de.org}

 

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