kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Entschiedenen Christen weht ein eisiger Wind ins Gesicht 13. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:25

 

Lutherischer Pfarrer: „Tiefe Gräben“ in Fragen der Glaubenslehre und Ethik innerhalb der evangelischen Gemeinschaften.

Innerhalb der Gesellschaft wird der christliche Glaube immer mehr ins Abseits getrieben.

 

Braunschweig (kath.net/idea): Entschiedenen Christen, die sich an Schrift und Bekenntnis ausrichten, weht der Wind immer eisiger ins Gesicht – auch innerhalb der Kirche. Das schreibt der Braunschweiger Pfarrer Frank-Georg Gozdek im Rundbrief der theologisch konservativen Gemeinde St. Ulrici-Brüdern. In Fragen der Glaubenslehre und der Ethik, besonders der Sexualethik, seien „tiefe Gräben“ aufgebrochen. Als Beispiele nennt er etwa die „Homo-Ehe“, schwule Lebensgemeinschaften in Pfarrhäusern, Abtreibung und aktive Sterbehilfe. Auf diesen Gebieten sei von der Kirche eine Entscheidung gefordert: „Folgt sie dem ‚Rede, Herr, dein Knecht hört’ der Heiligen Schrift? Nimmt sie sich an der Demut und dem Gehorsam Mariens ein Beispiel? Oder beugt sie sich den Mächten des Zeitgeistes, die teilweise massiv und intolerant gegen biblische Positionen vorgehen“?

 

Christlicher Glaube im Abseits: Als „ermutigende Zeichen“ wertet Gozdek Demonstrationen gegen die „Homo-Ehe“ in Frankreich und die zunehmende Beteiligung an Kundgebungen der Lebensrechtsbewegung. Andererseits sei immer mehr zu spüren, wie christlicher Glaube ins Abseits getrieben werden solle. Ohne rechtliche Konsequenzen dürften „übelste Blasphemien und Beschimpfungen“ geäußert werden. Während der Spott auf Christus und seine Kirche „wohlfeil geworden zu sein scheint“, riefen Politiker und Vertreter der veröffentlichten Meinung sofort nach dem Zensor, „sobald ein – zugegeben dümmliches – Filmchen über den ‚Propheten’ Mohammed erscheint“. Wenn jedoch in Russland der Staat gegen eine „Chaotenband namens Pussy Riot“ einschreite, die die Kirche beschimpfe sowie für Abtreibung und Homosexualität eintrete, dann sei das Geschrei über den Verlust der Meinungsfreiheit groß. Gozdek fragt, was wohl in Deutschland geschehen würde, wenn sich Christen zur Freitagspredigt in eine Moschee stellten und dort friedlich gegen die Christenverfolgung in der islamischen Welt protestierten?

 

 

„Schere im Kopf“

 

Angesichts des immer aggressiver in die Gesellschaft vordringenden Islams kann sich Gozdek nicht des Eindrucks erwehren, „dass gar nicht so wenige Politiker, Künstler und Meinungsträger bis hinein in die Kirchen so etwas wie eine Schere im Kopf haben, ein Gefühl der Angst, das sie hindert, sich mit der schleichenden Veränderung unseres Lebens durch den Islam offen, freimütig und kritisch auseinanderzusetzen“. Umso mehr sollten Christen für die Verfolgten in der islamischen Welt eintreten, etwa in Ägypten, Nigeria und Syrien.

{Quelle: www.kath.net}

 

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