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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

PKK verlangt Aufklärung von Frankreich 12. Januar 2013

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 21:23

 

Die kurdische PKK droht der Regierung in Paris: Wenn das „Massaker an den Kampfgefährten“ nicht aufgeklärt wird, werde man Frankreich zur Verantwortung ziehen. Nach der Ermordung der drei Aktivistinnen in Paris gehen die Kurden von einer gezielten Tötung aus. Auch die Ergebnisse der Obduktion sprechen für einen geplanten Angriff. Nach der Tötung dreier Kurdinnen in Paris verlangt die PKK von Frankreich eine vollständige Aufklärung. Ansonsten werde die Regierung in Paris für das „Massaker an den Kampfgefährten“ zur Verantwortung gezogen, erklärte der bewaffnete Flügel der Arbeiterpartei Kurdistans auf ihrer Internetseite. Es habe sich um einen vorsätzlichen und organisierten Angriff gehandelt. Die Türkei versetzte ihre Botschaften in Alarmbereitschaft und bat die französischen Behörden, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen, wie ein Regierungsvertreter sagte.

 

 

 

Nach dem Mord an drei kurdischen Aktivistinnen. Türkische Bereitschaftspolizei bewacht das französische Konsulat in Istanbul.  

 

 

 

 

Neuer Obduktionsbericht

 

Die  Vermutungen, dass es sich bei dem Mord um einen organisierten Angriff gehandelt habe, wurden durch den Obduktionsbericht erhärtet. Die Mörder haben demnach ihren Opfern mehrfach in den Kopf geschossen. Die Ermittler fanden im Kopf eines der Opfer vier Kugeln. Die beiden anderen Frauen hätten jeweils drei Kopfschüsse erlitten. Unter den Opfern ist auch Sakine Cansiz, ein Gründungsmitglied der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Innenminister spricht von „offensichtlicher Exekution“: Die Polizei spricht von Spuren einer „Hinrichtung“: Mitten in Paris sind drei kurdische Aktivistinnen getötet worden – unter ihnen soll auch eine Gründerin der verbotenenen kurdischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sein.

 

Bereits gestern hatten die Ermittler darauf hingewiesen, dass die Tat an eine Hinrichtung erinnere. Die Hintergründe des Anschlags waren auch am Freitag noch unklar. In der Türkei gibt es aktuell Friedensgespräche zwischen dem türkischen Geheimdienst MIT und dem inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan. Die türkische Regierung will erreichen, dass die PKK die Waffen niederlegt und führende PKK-Kader die Türkei verlassen. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan vermutet in dem Mordanschlag eine Provokation, die die Verhandlungen behindern soll. „Der Ort war nicht durch ein Schloss, sondern durch viele codierte Schlösser geschützt“, sagte Erdogan vor Reportern. Die getöteten Frauen hätten selbst die Tür geöffnet. Er gehe nicht davon aus, dass sie jemand eingelassen hätten, den sie nicht kannten.

 

 

 

 

 

 

Demonstrationen in Istanbul und anderen europäischen Städten

 

In Istanbul demonstrieren etwa 300 Demonstranten gegen die Tötung  der drei Frauen. Begleitet von einem starken Polizeiaufgebot trugen die Protestierer am Mittag Bilder der Erschossenen und Fahnen von kurdischen Gruppierungen über die Istiklal-Straße im europäischen Teil der Stadt. In Sprechchören wurden die Opfer als Märtyrer bezeichnet. Auch in vielen deutschen Städten erinnerten Menschen mit einer Solidaritätskundgebung an den Anschlag. In Berlin nahmen etwa 1000  Menschen an friedlichen Protestaktionen teil. Kurdische Organisationen in Frankreich und Europa haben für diesen Samstag zu einer zentralen Protestkundgebung in Paris aufgerufen.

{Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

 

Solidaritätskundgebung in Paris: Harte Bestrafung der Täter gefordert

 

Nach Kurdinnen-Mord

15.000 Menschen demonstrieren in Paris

 

„Wir sind alle PKK“: Nach dem Attentat auf drei kurdische Aktivistinnen haben in Paris 15.000 Menschen demonstriert. Der türkische Premier Erdogan forderte von Frankreich die „sofortige“ Aufklärung der Morde – und drohte mit rechtlichen Konsequenzen.

 

Paris: Nach der Ermordung drei kurdischer Aktivistinnen sind in der französischen Hauptstadt rund 15.000 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung für die Opfer durch die Straßen gezogen. Die Demonstranten forderten eine schnelle Aufklärung des Verbrechens und eine harte Bestrafung der Täter. „Wir sind alle PKK„, riefen sie bei der Protestaktion am Samstag. Dabei hielten sie Flaggen mit dem Kürzel der kurdischen Arbeiterpartei und Transparente in die Höhe, auf denen die Gesichter der drei erschossenen Opfer abgebildet waren. Die Leichen der drei Aktivistinnen waren in der Nacht auf Donnerstag mit Kopfschüssen im kurdischen Informationszentrum in Paris aufgefunden worden. Kurdische Aktivisten machten die Türkei für die Gewalttat verantwortlich. Vertreter der Regierung in Ankara werteten den Vorfall hingegen als Ergebnis einer internen Fehde oder Versuch, die Friedensgespräche zwischen der Regierung und dem inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan zu untergraben. Die PKK wird von der Türkei, den europäischen Staaten und den Vereinigten Staaten als Terrororganisation eingestuft.

 

Der türkische Premier Erdogan forderte am Samstag im türkischen Fernsehen von Frankreich die „sofortige“ Aufklärung der Morde. „Was für eine Art Politik ist das?“, fragte er bei einer live im Fernsehen übertragenen Rede an die Adresse Hollandes gerichtet. Der französische Präsident hatte am Donnerstag vor Journalisten gesagt, dass eine der getöteten Frauen ihm und vielen Politikern bekannt gewesen sei, da sie regelmäßig Treffen initiiert habe. Der französische Staatspräsident Hollande müsse umgehend öffentlich den Hintergrund der Begegnungen erläutern, forderte der türkische Ministerpräsident. Alle drei Opfer hatten offenbar Verbindungen zur PKK. „Wie können Sie sich regelmäßig mit Mitgliedern einer als Terrorgruppe eingestuften Organisation treffen, die von Interpol gesucht werden?“, fragte Erdogan. Der französische Präsident müsse umgehend offenlegen, warum es zu diesen Begegnungen gekommen sei, was dabei besprochen wurde und welchem Ziel sie gedient hätten. Er drohte rechtliche Maßnahmen an, die er aber nicht näher spezifizierte. Frankreich hatte sich um eine Verbesserung der Beziehungen zur Türkei bemüht. Mit rund 150.000 Mitgliedern hat das Land eine der größten kurdischen Exil-Gemeinden. Die Türkei wirft der Regierung in Paris und anderen europäischen Staaten mangelnde Kooperation im Kampf gegen die PKK vor. Anträge auf Auslieferung blieben oft ergebnislos, lautet eine häufige Klage aus Ankara.

 

 

Demonstrationen in Hannover und Berlin

 

Auch in Deutschland gab es Proteste gegen die Ermordung der drei kurdischen Aktivistinnen: Rund 2300 Menschen, überwiegend Kurden, gingen in Hannover auf die Straße. In Berlin hatten bereits am Freitag 1000 Menschen demonstriert. Die PKK kämpft seit Anfang der 1980er Jahre für politische Autonomie in den von Kurden bewohnten Regionen im Südosten der Türkei. Rund 45.000 Menschen starben bisher in dem Konflikt. {Quelle: www.spiegel.de}

 

One Response to “PKK verlangt Aufklärung von Frankreich”

  1. Erich Foltyn Says:

    wie kann man denn „Frankreich“ zur Verantwortung ziehen ? Diese Länder sind doch alle molochgroße Schlappschwänze, die kränken sich über nichts. Und wieder haben die Sozialisten die Macht. Das sind ja masochistische Weicheier, denen tut gar nichts weh, weil es spüren eh immer die Anderen. Immerhin kämpfen französische Truppen in Mali gegen die Islamisten. Aber das sind mitsamt einem UNO-Mandat nur ein paar tausend. Man müßte aber schon einmal über die Weltpresse der Türkei ein paar deftige Worte ausrichten aber nicht immer dieses schöntuerische hinten hinein kriechen. Aber dazu sind sie zu feige.


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