kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Palästinas Autonomiebehörde laut Regierungschef kurz vor der Pleite 10. Januar 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:06
 
Abu Mazen besuchte heute seine Heiligkeit Papst Tawadros II – Der koptische Papst will Jerusalem mit ägyptischem Pass und palästinesischem Visum besuch!?!
 
 
 
Ramallah: Wegen ausstehender Hilfszahlungen arabischer Geberländer steht die  palästinensische Autonomiebehörde laut Ministerpräsident Salam Fajjad  kurz vor der „totalen Handlungsunfähigkeit.“ Die Regierung sei bereits  nicht mehr in der Lage, die Gehälter von rund 150.000 Angestellten im  öffentlichen Dienst zu bezahlen, sagte Fajjad am Sonntag in einem  Interview der Nachrichtenagentur AP. Sollte sich der Trend nicht  umkehren, werde sich der Anteil der Palästinenser unterhalb der  Armutsgrenze auf 50 Prozent verdoppeln. „Der Status quo ist  unerträglich“, sagte Fajjad. Die beispiellose Finanzkrise der Autonomiebehörde sorge überdies dafür, dass die  radikalislamische Hamas in der Bevölkerung immer mehr Zuspruch finde.  Zugleich kämen er und andere Befürworter eines gewaltlosen Strebens nach einem eigenen palästinensischen Staat im Westjordanland, Gazastreifen  und Ostjerusalem in Verruf, klagte Fajjad. Im Juni 2007 übernahm die  Hamas gewaltsam die Kontrolle über den Gazastreifen von der  rivalisierenden Fatah, die im Westjordanland weiterregierte.
 
 
 
 
 
 Abu Mazen gratuliert dem Papst bzw. den Kopten zu Weihnachtsfest und dem neuen Jahr. Er berichtet seiner Heiligkeit über die letzten Einzelheiten bezüglich dem palästinesischen Problem mit Israel.
 
 
 
Seit dem  Ausbruch der zweiten Intifada im Jahr 2000 – dem zweiten Aufstand der  Palästinenser – und daraus resultierenden Sanktionen Israels ist die  Autonomiebehörde massiv von ausländischen Hilfszahlungen in  Millionenhöhe abhängig. Das Haushaltsdefizit habe sich in den  vergangenen Jahren vergrößert, weil arabische Staaten ihren Hilfszusagen nicht nachgekommen seien, erklärte Fajjad. Europäische Staaten hingegen hätten sämtliche Finanzversprechen eingelöst. Seit dem  jüngsten Vorstoß der Palästinenser bei den Vereinten Nationen zur  Verbesserung ihres diplomatischen Status‘ hält Israel zudem rund 100  Millionen Dollar (76,5 Millionen Euro) an Steuergeldern zurück, die die  israelischen Behörden für die Palästinenser eintreiben. Die Regierung in Jerusalem erklärte, mit den Mitteln würden nun Schulden der  Autonomiebehörde bei israelischen Unternehmen beglichen. Wann die  Überweisungen wieder aufgenommen werden, war zunächst unklar. Fajjad  erklärte, seit dem Zahlungsstopp verfüge seine Regierung lediglich über  monatliche Einnahmen in Höhe von 50 Millionen Dollar (38,3 Millionen  Euro).
 
 
Ursprünglich  habe die Arabische Liga zugesagt, in der Zwischenzeit den  Einnahmenausfall durch Hilfszahlungen auszugleichen. „Sie erfüllen ihr  Versprechen aber nicht“, sagte der palästinensische Ministerpräsident.  Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil Elarabi, habe die 22  Mitgliedstaaten in einem Brief zur Zahlung der ausstehenden 100  Millionen Dollar aufgefordert, sagte Liga-Sprecher Mohammed Sobeih, am  Sonntag.
Auch der  US-Kongress hatte im vergangenen Jahr die Zahlung von rund 200 Millionen Dollar (153 Millionen Euro) an die Palästinenser gestoppt. Die  US-Regierung erklärte zuletzt, die hoffe, die Gelder in diesem Jahr  freigeben zu können, gemeinsam mit einer weiteren Zahlung über 250  Millionen Dollar (191,3 Millionen Euro). „Wir haben deutlich gemacht,  dass wir finden, dass das Geld überwiesen werden sollte“, sagte in der  vergangenen Woche die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria  Nuland. Im  Westjordanland wurde derweil ein Dekret zur Änderung des Namens der  Palästinensischen Autonomiebehörde in „Staat Palästina“ in Kraft  gesetzt. Mit der symbolischen Geste zog Palästinenserpräsident Mahmud  Abbas die Konsequenz aus der Aufwertung zum Nichtmitgliedsstaat mit  Beobachterstatus bei den UN. Der neue Name soll laut der amtlichen  Nachrichtenagentur Wafa künftig den offiziellen Briefkopf, Briefmarken  und Schilder zieren. {Quelle: www.welt.de}
 

2 Responses to “Palästinas Autonomiebehörde laut Regierungschef kurz vor der Pleite”

  1. carma Says:

    eh klar, nur noch europa finanziert diese todfeinde israels und des westens – warum auch immer…


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