kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Großes Medieninteresse an Ansprache vom Papst Tawadros II 10. Januar 2013

Filed under: Kirche,Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:24

Orthodoxe Patriarchen: Große Beachtung für Weihnachtspredigten

 

Patriarch Kyrill spielte auf umstrittenes Gesetz zum Adoptionsverbot russischer Kinder durch US-Bürger an

Koptischer Papst-Patrirach Tawadros betet für „weise“ Politik von Ägyptens Präsident Mursi

 

 

 

 

Moskau-Kairo (kath.net/KAP): Patriarchen der Orthodoxie haben am Sonntag viel beachtete Weihnachtsansprachen gehalten. Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. leitete am Sonntagabend die Weihnachtsliturgie in der Moskauer Erlöserkathedrale und wandte sich vorher in einer TV-Ansprache an die Bevölkerung. In der Ansprache appellierte er an die Gläubigen, Kinder aus Waisenhäusern zu adoptieren. „Es sollte keine Waisen mehr in unserem Land geben“, sagte Kyrill laut Nachrichtenagentur „Interfax“. Er verwies auf das Jesuskind, das trotz Armut in einer Familie aufwachsen konnte. Die russische Kirche begann am Sonntagabend – ebenso wie zahlreiche orthodoxe Kirchen in Südosteuropa, am Kaukasus, im Nahen Osten und in Nordafrika – die Feiern zum traditionellen Weihnachtsfest, das nach dem Julianischen Kalender immer am 6./7. Januar gefeiert wird.

 

Die Themenwahl Patriarch Kyrills steht in Zusammenhang mit dem umstrittene russischen Gesetz zum Verbot von Adoptionen russischer Kinder durch US-Bürger. Das Gesetz war am 1. Januar in Kraft getreten. Das Gesetz sieht neben einem Adoptionsverbot auch die Erstellung einer „schwarzen Liste“ von US-Bürgern vor, die in Russland als unerwünscht gelten. Zudem verbietet das Gesetz Nichtregierungsorganisationen in Russland, die von den USA finanziert werden. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte das Gesetz am 28. Dezember unterzeichnet. Das Gesetz gilt als Reaktion auf das in den USA erlassene Magnizki-Gesetz. Dieses sieht Sanktionen gegen russische Beamte vor, die mit dem Tod des Anwalts Sergej Magnizki in einem Moskauer Gefängnis in Verbindung stehen. Der Russe hatte für eine US-Anwaltsfirma gearbeitet und einen Korruptionsskandal bei der russischen Polizei aufgedeckt. 2009 starb er in Haft. Die USA sehen das auch in Russland nicht unumstrittene Adoptionsgesetz als „politisch motiviert“ an. Es betrifft auch rund 50 laufende Adoptionsverfahren. Die russische Opposition will am 13. Januar in Moskau einen Massenprotest gegen das Gesetz veranstalten.

 

 

 

 

Ebenso wie Patriarch Kyrill in seiner Weihnachtsansprache hatte sich davor Präsident Wladimir Putin – er feierte den Weihnachtsgottesdienst in Sotschi am Schwarzen Meer – mit einem Appell an den Patriotismus seiner Landsleute für das Gesetz stark gemacht. Russland müsse für seine eigenen Kinder sorgen, erklärte er. Zudem warf er den USA vor, der Welt ihren Willen aufzwingen zu wollen. Adoptionen durch Ausländer stiegen nach dem Fall der Sowjetunion 1991 sprunghaft an und sind generell ein sensibles Thema in Russland. Dort wachsen nach Regierungsangaben mehr als 650.000 Kinder ohne Vater und Mutter auf, weil sie Waisen sind oder ihre Eltern ihrer Aufgabe nicht gewachsen waren. Gut 100.000 von ihnen lebten 2011 in Kinderheimen, die als chronisch überfüllt gelten. Im vergangenen Jahr haben US-Familien nach Moskauer Angaben fast 1.000 russische Kinder adoptiert. Befürworter des Adoptionsverbotes verweisen auf rund 20 Fälle in den vergangenen zehn Jahren, in denen russische Kinder in ihren US-Adoptionsfamilien gestorben sind.

 

 

Großes Medieninteresse an Ansprache Tawadros‘

 

Die orthodoxen Weihnachten richten sich nach dem alten Julianischen Kalender, demzufolge die Geburt Christi jeweils 13 Tage nach dem westlichen Weihnachtsfest (Gregorianischer Kalender) gefeiert wird. Unter den „patriarchalen“ Weihnachtsansprachen von Sonntagabend stieß außer der Kyrills jene des neuen koptischen Papst-Patriarchen Tawadros II. auf großes mediales Interesse. Der ägyptische Kirchenführer sagte bei der Liturgie in der Kairoer Markus-Kathedrale, die koptischen Christen sollten jetzt für die Zukunft ihres unter neuer Führung stehende Land beten. „Wir wünschen uns, dass Gott Präsident Mohammed Mursi die Weisheit gibt, das Land gut zu führen“, so Tawadros. An dem Gottesdienst nahmen auch zahlreiche Politiker aus den Oppositionsparteien teil, darunter der frühere Präsident der Arabischen Liga, Amr Moussa. Seit dem politischen Aufstieg der Muslimbruderschaft häufen sich – trotz Bekundungen Mursis, die Christen zu schützen – Meldungen über die Vertreibung von Kopten aus ägyptischen Dörfern und Städten. Für Aufsehen sorgte auch die vorübergehende Festnahme zweier christlicher Kinder wegen Gotteslästerung. Sie hätten einen Koran beschädigt, hieß es. Hunderte von Christen und Muslimen hatten sich am Freitagabend in einer evangelischen Kirche in Kairo getroffen, um in einem vorweihnachtlichen Fest ein Zeichen guter Nachbarschaft zu geben. An der Begegnung nahm auch der liberale Politiker Hamdeen Sabbahi teil, einer der Kandidaten der letzten Präsidentenwahlen. Sabbahi war an der Spitze eines Zuges von Muslimen nach dem Freitagsgebet von einer Moschee aus zur Kirche gezogen, wie Radio Vatikan am Montag berichtet. {Quelle: kath.net}

 

6 Responses to “Großes Medieninteresse an Ansprache vom Papst Tawadros II”

  1. Emanuel Says:

    Matthäus – Kapitel 24

    Endzeitrede: Tempelzerstörung und Drangsale der Endzeit

    1 Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel hinweg; und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. 2 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht alles dieses? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. (Lukas 19.44) 3 Als er aber auf dem Ölberge saß, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird dieses sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? (Apostelgeschichte 1.6-8) 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand verführe! 5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! und sie werden viele verführen. (Johannes 5.43) (1. Johannes 2.18) 6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Sehet zu, erschrecket nicht; denn dies alles muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn es wird sich Nation wider Nation erheben und Königreich wider Königreich, und es werden Hungersnöte und Seuchen sein und Erdbeben an verschiedenen Orten. 8 Alles dieses aber ist der Anfang der Wehen. 9 Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehaßt werden um meines Namens willen. (Matthäus 10.17-22) (Johannes 16.2) 10 Und dann werden viele geärgert werden und werden einander überliefern und einander hassen; 11 und viele falsche Propheten werden aufstehen und werden viele verführen; (2. Petrus 2.1) (1. Johannes 4.1) 12 und wegen des Überhandnehmens der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten; (2. Timotheus 3.1-5) 13 wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden. (Offenbarung 13.10) 14 Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 28.19) 15 Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch Daniel, den Propheten, geredet ist, stehen sehet an heiligem Orte (wer es liest, der beachte es), 16 daß alsdann die in Judäa sind, auf die Berge fliehen; 17 wer auf dem Dache ist, nicht hinabsteige, um die Sachen aus seinem Hause zu holen; (Lukas 17.31) 18 und wer auf dem Felde ist, nicht zurückkehre, um sein Kleid zu holen. 19 Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen! (Lukas 23.29) 20 Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbath; 21 denn alsdann wird große Drangsal sein, dergleichen von Anfang der Welt bis jetzthin nicht gewesen ist, noch je sein wird; (Daniel 12.1) 22 und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. 23 Alsdann, wenn jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder hier! so glaubet nicht. 24 Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen. (5. Mose 13.2-4) (2. Thessalonicher 2.8-9) (Offenbarung 13.13) 25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. 26 Wenn sie nun zu euch sagen: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus; Siehe, in den Gemächern! so glaubet nicht. 27 Denn gleichwie der Blitz ausfährt von Osten und scheint bis gen Westen, also wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (Lukas 17.23-24) 28 [Denn] wo irgend das Aas ist, da werden die Adler versammelt werden. (Hiob 39.30) (Offenbarung 19.17-18)

  2. Koptischer Papst-Patrirach Tawadros betet für “weise” Politik von Ägyptens Präsident Mursi

    • UND BITTET NICHT MEHR FÜR EUCH – NUR NOCH FÜR ANDERE.
      DIES IST DAS GEBET DER NEUEN ZEIT.“

      GOTT
      kennt keine Sünde, keine Schuld
      nur LERNEN durch Irrtum, Erkennen der Wahrheit
      und gegenseitiges Lehren Gott straft nicht.
      ER verlangt auch von uns Keine Sühne,
      nur REUE = ERKENNEN => UMDENKEN => EINSICHT => UMKEHR
      und Rückwendung zu Ihm
      er liebt .

  3. Peter May Says:

    @Anna-MariaGrasser

    Vor der Internetseite Puramaryam muss ausdrücklich gewarnt werden. Die Seite ist absichtlich so aufgebaut, damit jeder, der sich schon einmal mit Themen außerhalb der Bibel beschäftigt hat, dort etwas findet, das ihm bekannt vorkommt. Die Seite gibt vor, das Gute zu wollen, aber in Wirklichkeit führt sie nach unten in die Dunkelheit. Dies erkennt man an vielen Stellen. Die Seite lässt sich mit dem Märchen Hänsel und Gretel vergleichen. Die böse Hexe (in diesem Fall Puramaryam) lockt die gutgläubigen Kinder zu sich und führt sie in die Dunkelheit. Die Seite gibt vor, dass man sich mit dem Bösen und der Dunkelheit beschäftigen muss, damit man den verirrten Seelen helfen kann

  4. Die Seite gibt vor, dass man sich mit dem Bösen und der Dunkelheit beschäftigen muss, damit man den verirrten Seelen helfen kann

    Peter May Sagt:
    13. Januar 2013 at 15:56

    man darf sich nicht mit der dunklen Seite beschäftigen….stimmt Peter…


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