kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Neue Warn-Werbung vor dem Islam in New Yorker U-Bahnen 9. Januar 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:25

 

Eine US-Organisation hat in New Yorker U-Bahn-Stationen zum zweiten Mal anti-muslimische Plakate anbringen lassen. Bereits im September des vergangenen Jahres hatte sie Poster aufhängen lassen.

 

Die amerikanische Initiative für die Verteidigung der Freiheit kaufte Werbeflächen neben 228 Wanduhren in 39 Stationen, um dort Poster mit einem Bild des brennenden World Trade Centers anzubringen. Außerdem ist darauf der Spruch zu lesen: „Bald werden wir Furcht in die Herzen der Ungläubigen senden“ – ein Verweis auf eine Sure des Koran. Die Plakate sollen einen Monat lang hängen bleiben, teilte das Betreiberunternehmen der U-Bahn am Dienstag (Ortszeit) mit. Dieselbe Organisation hatte im vergangenen September in zehn Stationen Poster aufhängen lassen, auf denen zur Unterstützung Israels im Kampf gegen „Wilde“ aufgerufen wurde. {Quelle: www.rp-online.de}

 

 

 

 
 
US-Redefreiheit

„Unterstütze Israel, besieg den Dschihad“

 

In den USA ist die Meinungsfreiheit ein so hohes Gut, dass sie auch dem öffentlichen Frieden nicht weichen muss. Eine antimuslimische Initiative wartet derzeit flächendeckend in US-amerikanischen Großstädten mit Werbeplakaten auf. Wie reagiert die Gesellschaft?

 

Die Botschaft auf der Werbetafeln, etwa 1,50 Meter breit und einen Meter hoch, ist eine Kampfansage: „In jedem Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und dem Barbar, unterstütze den zivilisierten Menschen. Unterstütze Israel, besiege den Dschihad.“ Zu sehen und zu lesen ist die Tafel seit einiger Zeit täglich von zehntausenden Menschen auf vier zentralen U-Bahnhöfen in Washington D.C. Einer davon ist Takoma, ganz im Norden der Stadt, an der Grenze zu Maryland. „Das Plakat ist eine Schande, man sollte es verbieten“, sagt Lewis Washington, der gerade auf den Bahnsteig kommt. Der 42-Jährige ist wütend. Er wohnt in der Gegend, fährt fast jeden Tag mit der U-Bahn. „Die maßen sich an zu entscheiden, was zivil und was barbarisch ist. Übel, wirklich übel“. Geschaltet wurde die Werbung von einer Gruppe mit dem Namen „American Freedom Defense Initiative“ (AFDI). Sie besteht aus ein paar Bloggern, die den Islam verantwortlich machen für Gewalt und Terror. Bezichtigt man sie der Islamfeindschaft, lautet ihre  Entgegnung, sie seien nicht islamophob, sondern islamorealistisch. Außer in Washington D.C. waren die Plakate bereits in San Francisco und New York zu sehen. In Amerikas Hauptstadt kostet die Kampagne 5600 Dollar pro Monat.

 

Bereits im Vorfeld freilich hatte es Krach gegeben. Die für die U-Bahn-Werbung zuständige Firma „CBS Outdoor“ witterte Ungemach. Durch die zeitliche Nähe zu den gewaltsamen Protesten in der muslimischen Welt gegen das Youtube-Video „The Innocence of Muslims“ befürchtete sie eine Störung des öffentlichen Lebens auch in Washington D.C. Zumindest verschieben wollte sie die Aktion. Doch AFDI zog vor Gericht – und gewann. Das Urteil wurde am 5. Oktober verkündet. Die AFDI-Anwälte jubelten. „Das ist nicht nur ein Sieg für uns und den ersten Verfassungszusatz, sondern auch für alle Amerikaner, die die Freiheit lieben“, sagte einer von ihnen. Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut in Amerika. Sie wird durch den ersten Verfassungszusatz garantiert. Nirgendwo sonst auf der Welt wird das Recht auf diese Freiheit so hoch gehalten wie hier. Doch es gibt eine andere, die verwundbare Seite dieses Rechts. Amerika ist ein Einwanderungsland. Keiner soll sich ausgeschlossen oder missachtet fühlen. Amerikas Geschichte ist auch eine Geschichte des Kampfes gegen Vorurteile (ob gegenüber Frauen, Schwarzen, religiösen Minderheiten, Homosexuellen).

Ist die Verletzung von Gefühlen nicht auch eine Form der Körperverletzung?

 

Es gibt einen Passus im amerikanischen Rechtssystem, der in der Tat eine Brücke schlägt zwischen physischer und psychischer Gewalt. Er heißt „intentional infliction of emotional distress“ (frei übersetzt: die vorsätzliche Verursachung seelischer Pein). Wer diesen Strafbestand erfüllt, kann zur Rechenschaft gezogen werden.

Auf der folgenden Seite: Wo verläuft die Grenze zwischen physischer und psychischer Gewalt?

nächste Seite » 1 – 2 – 3 – www.cicero.de –  Von Malte Lehming

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Konservative Amerikanerin provoziert mit Anti-Islam-Plakaten

 

 

 

 

Plakate, die radikale Muslimgruppen als unzivilisierte Wilde charakterisieren, sind seit Montag in U-Bahn-Stationen von Manhattan zu sehen. Trotz scharfer Kritik im Vorfeld hielt die Urheberin Pamela Geller an ihrem Vorhaben fest. Sie fürchte keine gewaltsamen Proteste, erklärte die konservative Bloggerin. Die New Yorker Verkehrsbehörde hatte die Aktion zunächst als erniedrigend abgelehnt, ein Gericht machte den Weg für Geller jedoch frei. In dem Text der Plakate heisst es: „Unterstützt in jedem Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und den Wilden den zivilisierten Menschen. Unterstützt Israel, schlagt den Dschihad“. Vertreter muslimischer Organisationen bezeichneten die Aktion als Hetzkampagne. „Ich halte es für eine furchtbare Idee“, erklärte ein Fahrgast in New York. „Natürlich wird das für Kontroversen sorgen, wenn man eine Seite als Wilde und die andere als zivilisiert hinstellt.“ Die Plakate waren kürzlich auch auf Bussen in San Francisco angebracht. Geller kämpfte einst gegen den Bau eines islamischen Zentrums in der Nähe von Ground Zero – dem Standort des bei den Anschlägen vom 11. September 2001 zerstörten World Trade Centers. {Quelle: www.aargauerzeitung.ch}

 

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