kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erneute Christenverfolgung im Kosovo 8. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:44

Trotz der Fatwas, die Kopten nicht zu beglückwünschen: „Ägypter wünschen den Christen alles Gute zum Weihnachtsfest am Kairoer Talat-Harb-Platz“

 

Todesstrafe für BibelbesitzerZahl der Gemeinden wächstChristen in Nordkorea am schlimmsten verfolgt

 

Nordkorea ist trauriger Spitzenreiter: Das Regime von Kim Jong Un unterdrückt Christen laut Weltverfolgungsindex weltweit am stärksten. Gläubige werden in Arbeitslagern eingesperrt oder zu Tode gefoltert. Auch in Afrika steigt die Zahl der Übergriffe auf Gläubige.

 

Kelkheim/Pjöngjang: Schon allein der Besitz einer Bibel wird in Nordkorea mit der Todesstrafe oder Arbeitslager für die gesamte Familie bestraft. Christen werden von dem Regime weltweit am stärksten verfolgt. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2013 hervor, den das christliche Hilfswerk Open Doors im hessischen Kelkheim am Dienstag veröffentlichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Saudi-Arabien und Afghanistan, dahinter Irak und Somalia. Damit führt das kommunistische Land die Liste der Staaten zum elften Mal an. Auch unter dem neuen Machthaber Kim Jong Un hat sich die Situation nicht geändert: Christen werden hingerichtet oder mit ihrer ganzen Familie in Arbeitslager gebracht. Geschätzte 50.000 bis 70.000 Christen befinden sich derzeit in solchen Lagern und werden zu Tode gefoltert, berichtet das Hilfswerk. Christen würden in Nordkorea als gefährliche politische Feinde gelten, weil sie die „Juche“-Ideologie und auch die gottgleiche Verehrung von Staatsgründer Kim Il Sung sowie dessen 2011 verstorbenem Sohn Kim Jong Il anlehnten. Ihren Glauben können die etwa 200.000 bis 400.000 Christen in Nordkorea nur heimlich leben. Trotz harter Verfolgung gelingt es dem Regime jedoch laut Hilfswerk Open Doors nicht, die wachsenden Hauskirchennetzwerke im Untergrund auszulöschen.

 

 

Übergriffe in Afrika gestiegen

 

Auch in Afrika hat die Christenverfolgung nach Angaben der Organisation zugenommen. Die afrikanischen Länder Mali, Tansania, Kenia, Uganda und Niger seien erstmals in dem Index vertreten. Der islamische Extremismus sei eine Hauptquelle für systematische Christenverfolgung. In Mali eroberten militante, der al-Qaida nahestehende Islamisten den nördlichen Landesteil. Christen mussten fliehen. Übergriffe auf Christen wurden auch aus Tansania, Kenia, Uganda, Niger und Nigeria sowie Ländern des Arabischen Frühlings gemeldet. Extremistische muslimische Organisationen stehen nach Angaben von Open Doors bereit, dort die Macht zu ergreifen, wo sich durch die Revolutionen ein Machtvakuum aufgetan hat. Nach Schätzungen von Open Doors werden weltweit rund 100 Millionen Menschen wegen ihres christlichen Glaubens diskriminiert und unterdrückt. Viele von ihnen könnten wie in Nordkorea ihren Glauben nur im Geheimen leben. Obwohl die Verfolgung zunehme, wachse die Zahl christlicher Gemeinden in vielen Ländern. Die Zahl der Christen in Afrika und Südamerika habe sich seit den siebziger Jahren verdoppelt, in Asien verdreifacht.

 

 

Hauskirchen werden in China überwacht

 

In China verbesserte sich dagegen die Lage etwas: Das Land fiel von Platz 21 auf 37 zurück. Die Regierung sieht nichtstaatliche Hausgemeinden und Kirchen zwar weiterhin als illegal an, lässt sie aber in der Regel ihre Gottesdienste ungestört feiern – sofern sie die Hausgemeindebewegung kontrollieren kann. Deshalb müssen sie der Regierung über alle ihre Aktivitäten berichten, schreibt das Hilfswerk Open Doors in ihrem Report. Weiterhin sitzen mindestens hundert Christen wegen ihres Glaubens im Gefängnis. Der Bericht bezieht sich auf den Zeitraum zwischen November 2011 bis Ende Oktober 2012. Jedes Jahr bewertet das Hilfswerk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern anhand eigener Befragungen, von Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

Zahl der Gemeinden wächst

 

Nordkorea verfolgt heftig Christen

 

Christen werden in Nordkorea weltweit am stärksten verfolgt. Bereits zum elften Mal in Folge führt das kommunistische Land die Liste der Staaten an. Das geht aus dem Weltverfolgungsindex 2013 hervor, den das christliche Hilfswerk Open veröffentlichte.  Unter anderem kann es im Reich des Kim Jong-Un auch zu Hinrichtungen wegen des christlichen Glaubens kommen. Auf den Plätzen folgen Saudi-Arabien und Afghanistan. Vor allem in Afrika hat die Christenverfolgung nach Angaben der Organisation zugenommen. Die afrikanischen Länder Mali, Tansania, Kenia, Uganda und Niger seien erstmals in dem Index vertreten. Der islamische Extremismus sei eine Hauptquelle für systematische Christenverfolgung. Nach Schätzungen von Open Doors werden weltweit rund 100 Millionen Menschen wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt. Viele von ihnen könnten wie etwa in Nordkorea ihren Glauben nur im Geheimen leben. Obwohl die Verfolgung zunehme, wachse die Zahl christlicher Gemeinden in vielen Ländern. Die Zahl der Christen in Afrika und Südamerika habe sich seit den 1970er Jahren verdoppelt, in Asien verdreifacht. Der Bericht bezieht sich auf den Zeitraum zwischen November 2011 bis Ende Oktober 2012. Alljährlich bewertet das Hilfswerk die Religionsfreiheit für Christen in 50 Ländern anhand eigener Befragungen, von Berichten über Übergriffe und Experteneinschätzungen. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

 

FPÖ – Strache: Erneute Christenverfolgung im Kosovo

 

Neun Gläubige anlässlich des serbisch-orthodoxen Weihnachtsfests festgenommen


Wien (OTS): „Während bei uns Religionsfreiheit eine Selbstverständlichkeit ist, sieht es im Kosovo ganz anders aus“, berichtet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. „Anlässlich des serbisch-orthodoxen Weihnachtsfests wurden neun gläubige Christen nach dem Gottesdienst unter dubiosen Umständen festgenommen und bis heute inhaftiert. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Serbisch-Orthodoxen von der kosovarischen Exekutive ganz gezielt eingeschüchtert werden sollen“. Es sei nicht das erste Mal, dass kosovarische Polizisten Serben provozieren und dabei auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Strache: „Dass da die Serben kein Vertrauen zu den kosovarischen Institutionen in Pristina aufbauen können, ist nur allzu verständlich.“ Der FPÖ-Obmann verweist erneut auf die UN-Resolution 1244, nach der das Kosovo ein – zwar autonomer, aber fixer – Bestandteil der Republik Serbien ist: „Daran hat man sich dort zu halten“! {Quelle: www.ots.at}

 

7 Responses to “Erneute Christenverfolgung im Kosovo”

  1. Bernhardine Says:

    IRANISCHE SCHIKANEN

    08. Januar 2013, 09:30
    Iranischer Pastor wieder auf freiem Fuß

    Youcef Nadarkhani gegen Auflagen aus erneuter Haft freigelassen. Unter anderem hatte sich CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe für den evangelischen Pastor eingesetzt.
    http://kath.net/detail.php?id=39580

  2. Bernhardine Says:

    “”08. Januar 2013, 11:30
    Entschiedenen Christen weht ein eisiger Wind ins Gesicht

    Lutherischer Pfarrer: „Tiefe Gräben“ in Fragen der Glaubenslehre und Ethik innerhalb der evangelischen Gemeinschaften. Innerhalb der Gesellschaft wird der christliche Glaube immer mehr ins Abseits getrieben…”“
    http://kath.net/detail.php?id=39555
    „“Während der Spott auf Christus und seine Kirche „wohlfeil geworden zu sein scheint“, riefen Politiker und Vertreter der veröffentlichten Meinung sofort nach dem Zensor, „sobald ein – zugegeben dümmliches – Filmchen über den ‚Propheten’ Mohammed erscheint“. Wenn jedoch in Russland der Staat gegen eine „Chaotenband namens Pussy Riot“ einschreite, die die Kirche beschimpfe sowie für Abtreibung und Homosexualität eintrete, dann sei das Geschrei über den Verlust der Meinungsfreiheit groß. Gozdek fragt, was wohl in Deutschland geschehen würde, wenn sich Christen zur Freitagspredigt in eine Moschee stellten und dort friedlich gegen die Christenverfolgung in der islamischen Welt protestierten?

    „Schere im Kopf“

    Angesichts des immer aggressiver in die Gesellschaft vordringenden Islams kann sich Gozdek nicht des Eindrucks erwehren, „dass gar nicht so wenige Politiker, Künstler und Meinungsträger bis hinein in die Kirchen so etwas wie eine Schere im Kopf haben, ein Gefühl der Angst, das sie hindert, sich mit der schleichenden Veränderung unseres Lebens durch den Islam offen, freimütig und kritisch auseinanderzusetzen“. Umso mehr sollten Christen für die Verfolgten in der islamischen Welt eintreten, etwa in Ägypten, Nigeria und Syrien.““

  3. Bernhardine Says:

    „“07. Januar 2013, 11:30
    Halal und Halali

    Wie fordert man hierzulande politisch korrekt die Todesstrafe? – Ein Gastkommentar von Andreas Unterberger

    Wien-Graz (kath.net/ andreas-unterberger.at) Das französische Satiremagazin „Charlie-hebdo“ kündigt ein Comic-Sonderheft „Das Leben Mohammeds“ an. Ganz „halal“ versichern die Herausgeber, diesmal also koran-konform, nachdem sie vor ein paar Monaten mit mohammed-kritischen Karikaturen für Aufregung und Schließungen französischer Botschaften gesorgt haben. Aber so „halal“ kann etwas gar nicht sein, dass nicht schon im Vorfeld zum medialen Halali gegen diese Beleidigung islamischer Gefühle geblasen wird. Ganz anders, wenn jemand zum Halali auf die Richtigen bläst, dann finden das die Medien beinahe ausnahmslos „halal“ und gar nicht weiter berichtenswert…

    Parcutt hat auf seiner Homepage einen aufschlussreichen Eintrag: „Richard Parncutt has been a member and financial supporter of Amnesty International for 18 years (14 in Austria, previously 4 in the UK). He opposes the death penalty in all cases and without exception.“ (In dem offline genommenen Hinrichtungs-Aufruf durfte man übrigens lesen, für wen die Todesstrafe nicht gelten darf: zum Beispiel für den norwegischen Psychopathen B., wohl weil er kein Klimaleugner, sondern nur ein Massenmörder ist.)…

    Für die Uni-Gewaltigen war er, wie sie sagen, ohnehin immer schon ein „unguided missile“. Aber halt immer in die richtige Richtung. In die moralisch richtige, gutmenschliche. Schließlich hat er schon früher Polizei, Justiz und Nicht-linke Parteien in Österreich pauschal als rassistisch demaskiert und daher aufgefordert, KPÖ zu wählen. Na, wenn das kein Ausweis ist, an einer österreichischen Universität zu lehren! Gestört hat es nie jemanden. Es war ja so politisch korrekt.

    Auch diesmal reicht es gerade für zwei, drei spärliche Berichte mit dem Tenor „kurios“ und dem hämischen Zusatz, dass nur „rechte“ oder „konservative“ Blogs weltweit sich darüber aufregen, aber keine „ernst zu nehmende Zeitung“. So viel mediales Unterspielen dieses Skandals überrascht nicht einmal mehr. Ein Unterschied zu Anti-Islamisten und Nicht-Linken muss ja sein. Die hätten tagelang empörte Schlagzeilen gemacht.

    Wer aber so lange bei Amnesty eingezahlt hat, der darf natürlich über den Papst die Todesstrafe verhängen wollen. Und wer erkennt, dass jemand, der vielleicht wissenschaftlich untermauerte Zweifel an der Klimawandel-Hysterie hat, nur ein böser Rechter sein kann, soll doch bitte auch weiterhin ein Universitätsprofessoren-Gehalt beziehen!…

    Und schließlich wäre für die Herrschaften von Amnesty International der Offenbarungseid fällig. Ihre oftmals so dümmlich-gutmenschlichen Angriffe auf die österreichische Polizei, Justiz und Integrations- sowie Asyl-Politik tun nämlich deswegen besonders weh, weil diese Organisation sich früher verdienstvoll für politische Gefangene und gegen die Todesstrafe eingesetzt hat. Will sie ihre Vergangenheit nicht völlig unglaubwürdig machen, dann muss sie sich rasch und klar von einem Mitglied, das die Todesstrafe fordert, trennen und auch auf sein Geld verzichten.““
    http://kath.net/detail.php?id=39558

  4. Ibrahim Says:

    EIN GUTER BERICHT DER ARD TAGESTHEMEN

    http://www.tagesschau.de/ausland/kopten144.html

  5. Do-NS Says:

    Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken beobachtet in vielen Staaten des Arabischen Frühlings eine Islamisierung, die das Leben der Christen erschwere. Wenn die Scharia oberste Rechtsquelle für alle Bürger sei, hätten andere Religionen kaum Platz, sagte der zuständige ZdK-Sprecher Peter Weiß. Schick warnt allerdings vor einseitigen Anklagen: Vielerorts lebten Muslime und Christen friedlich, ja freundschaftlich miteinander, so der Erzbischof. In manchen Situationen schützten Muslime sogar Christen vor Übergriffen und kämpften für ihre Gleichberechtigung. Das müsse ermutigen, den interreligiösen Dialog verstärkt fortzusetzen und die Religion zu einer Quelle des Friedens weltweit zu machen.

    Viele Christen in den betroffenen Staaten allerdings haben die Hoffnung längst verloren. Der koptische Bischof für Deutschland, Anba Damian, befürchtet einen Exodus der Christen in Ägypten. „Mehr als 100.000 Kopten haben Ägypten in den letzten zwei Jahren verlassen, zigtausend weitere sitzen auf gepackten Koffern, weil die neuen Machthaber das Ziel haben, Ägypten systematisch zu islamisieren“, sagte er in einem Zeitungsinterview. Auch der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Aleppo, Mar Gregorios Yohanna Ibrahim, befürchtet, dass die Christen an der Wiege ihrer Religion verschwinden. „Wir haben das Christentum in Palästina und dem Irak verloren, in der Türkei und im Libanon“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. In nennenswerter Zahl gebe es Christen nur noch in Syrien und Ägypten. Die Lage in seiner Heimat Syrien bezeichnete der Erzbischof von Aleppo als hoffnungslos. Von den einst 200.000 Christen Aleppos sind nur noch ein Drittel geblieben

    Kirchenvertreter appellierten deshalb an die Bundesregierung und die EU, Druck auf die Regierungen in Nordafrika und im Nahen Osten auszuüben, um die Situation der Christen zu verbessern

    Koptische Christen in Ägypten fürchten zunehmende Islamisierung


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