kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Spart lieber bei Moschee-Bau und Islam-Unterricht 6. Januar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:19

Mutter einer behinderten Tochter klagt an: „Warum spart der Staat ausgerechnet bei uns“?

 

München: Für manche Menschen mögen 71 Euro nicht viel erscheinen. Für andere bedeuten sie ein Stück Lebensqualität. Zu ihnen gehören Waltraud Vogt und ihre Tochter Michaela Hengmith, die unter einer schweren Form des Down-Syndroms leidet. Sie spielen „Mensch ärgere dich nicht“ – in Wahrheit sind sie fassungslos: Waltraud Vogt (58) und ihre behinderte Tochter Michaela Hengmith (38) müssen künftig auf 71 Euro Stütze im Monat verzichten. Ihnen fehlen seit 1. Januar monatlich 71 Euro. Denn Michaela Hengmith bekommt nach einer Gesetzesänderung nicht mehr die volle Grundsicherung von bislang 393 Euro, sondern nur 322 Euro. „Die 71 Euro konnten wir gut gebrauchen. Michaela bekommt wegen einer Erkrankung an der Bauchspeicheldrüse Spezialkost. Und bei der Kleidung braucht sie Sondergrößen. Das sind alles zusätzliche Kosten“, sagt Waltraud Vogt. Bisher ist sie mit ihrer behinderten Tochter gelegentlich Essen gegangen. „Das ist eine der wenigen Freuden, die Michaela hat. Sie war gern im Lokal und hat die Leute beobachtet.“ Solche Ausflüge können sich die beiden in Zukunft nicht mehr leisten. Grund für die Kürzung ist eine Gesetzesänderung des Bundes. Der übernimmt seit diesem Jahr die Kosten der Stütze von der Stadt – und pocht auf eine strenge Einhaltung der Stufen der Grundsicherung. Bislang hat die Stadt behinderte Erwachsene im Haushalt der Eltern eigenmächtig der höchsten Stufe 1 zugeordnet und ihnen den vollen Satz plus München-Zuschlag von 393 Euro ausgezahlt – obwohl der Bund dafür die niedrigere Stufe 3 vorsieht. Das gleiche war der Fall für Senioren, die von ihren Kindern gepflegt werden. Bei ihnen darf die Stadt jetzt nicht mehr beide Augen zudrücken. Besonders bitter: Zum neuen Jahr stiegen Höchstsatz und München-Zuschlag auf 402 Euro. Statt mehr Geld bekommen hunderte Behinderte und pflegebedürftige Senioren in München viel weniger!

 

„Das ist einfach ungerecht. Bei einem Behinderten sind die Ausgaben viel höher als bei einem gesunden Menschen“, ärgert sich Vogt. Sie will für ihre Tochter kämpfen. Gegen den Bescheid des Sozialreferats hat sie Einspruch eingelegt. Und das Sozialreferat ist auf ihrer Seite! „Wir bedauern diese finanzielle Verschlechterung außerordentlich und fordern den Gesetzgeber eindringlich auf, die Ungleichbehandlung von Menschen mit Behinderung sofort zu beenden“, sagt Sprecher Fabian Riedl. Der Stadt seien die Hände gebunden: Ohne den Bund könne sie in diesem Fall nichts ausrichten. Für Waltraud Vogt ist die neue Regelung ein Schlag ins Gesicht. Von klein auf hat sie ihre Tochter gepflegt. Ein 24-Stunden-Job, denn Michaela spricht nicht und leidet unter Arthrose an den Füßen. Sie kann keine weiten Strecken laufen und wäre allein völlig hilflos. „Ich verstehe nicht, warum man es uns so schwer macht. Wenn ich meine Tochter ins Heim gebe, wären die zusätzlichen Kosten für den Staat viel höher als 71 Euro“, sagt Vogt. Wie sie ohne das zusätzliche Geld über die Runden kommen soll, weiß die 58-Jährige nicht. „Bisher musste ich keine Schulden machen. Jetzt bin ich nicht mehr sicher, ob ich die Ausgaben noch stemmen kann.“ Eigentlich wollte sie im Frühjahr die Terrasse erhöhen lassen, damit Michaela leichter nach draußen kommt. Diesen Plan hat ihre Mutter nun erst einmal auf Eis gelegt: „Wir können es uns nicht leisten. Das ist schade, weil Michael so gern auf der Terrasse sitzt“. {Quelle: www.tz-online.de – Beate Winterer}

 

 

 

 

Aus Sorge um Aida (6) kam Vater Antonius Nyenhuis zwei Wochen lang immer wieder zur Schule, um sein Kind in der Pause zu beaufsichtigen.

 

 

Behindertes Kind wartet auf Schulhelfer

 

Seit mehr als drei Monaten geht Aida (6) in die Schule. Auf einen Integrationshelfer wartet das Mädchen mit Down Syndrom bislang vergebens. Zeitweise schaute der Vater in den Pausen nach dem Kind.

 

Düsseldorf (RPO): Aida ist ein aufgewecktes Kind. Ein Mädchen voller Neugier und Entdeckungsdrang. Und einem Handicap. Die Sechsjährige hat Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt. „Im Kopf ist sie viel jünger als sechs, kann Gefahren überhaupt nicht einschätzen, verliert leicht die Orientierung“, sagt ihr Vater Antonius Nyenhuis. Eine Einschränkung mit Folgen. Zweimal, so der Vater, war Aida, die seit August die Adolf-Klarenbach-Schule besucht, vorübergehend nicht auffindbar. „Einmal fand man sie auf dem Schulgelände, beim zweiten Mal wurde sie von einer älteren Dame außerhalb des Areals auf der Geest-Straße in Obhut genommen. So etwas passiert halt, wenn es keinen Integrationshelfer gibt“, meint Nyenhuis.

 

 

Vater passt selbst auf Kind auf

 

Tatsache ist: Obwohl für alle Kinder mit Handicap vorgesehen, gibt es auch dreieinhalb Monate nach der Einschulung noch keine so genannte Schulassistenz (siehe Info). „Den Antrag haben wir am 19. Juni gestellt, die Bewilligung kam drei Monate später am 21. September. Und erst seit dieser Woche gibt es eine Hospitanz, also einen Probelauf mit einer Betreuungsfachkraft“, erzählt der Holthausener. Aus Sorge um seine Tochter hatte der Vater zuletzt die Notbremse gezogen. „Nachdem Aida Mitte November das letzte Mal ausgebüxt war, habe ich selbst in den großen Pausen auf sie aufgepasst“. Besonders ärgerlich: Antonius Nyenhuis und seine Frau Thiaba hätten ihre Tochter lieber erst ein Jahr später eingeschult. „Sie war einfach nicht reif genug“. Doch die Schulärztin lehnte eine Verschiebung ab. „Aida wurde untersucht, ihr sonderpädagogischer Förderbedarf eingeschätzt. Aufgrund der schulärztlichen Stellungnahme gab es keinen Grund, sie zurückzustellen“, sagt Dagmar Wandt, Leiterin des städtischen Schulverwaltungsamtes. Die Beamtin räumt ein, dass dreieinhalb Monate ohne Integrationshelfer „eher unüblich“ seien. Eine mehrwöchige Bearbeitungszeit sei jedoch – gerade beim Erstantrag – normal. Zudem gelte: Eltern müssten sich bei der Suche nach einer Schulassistenz selbst engagieren. Eine Einschätzung, die auch Roland Buschhausen, Leiter des Sozial- und Integrationsamtes der Stadt, teilt. „Sobald der Bewilligungsbescheid draußen ist, müssen die Eltern zum Hörer greifen und mit einer der sechs Einrichtungen, die Integrationshelfer vermitteln, Kontakt aufnehmen“.

 

 

„Haben uns sofort gekümmert“

 

Gegen Eigenverantwortung hat auch Antonius Nyenhuis grundsätzlich nichts. „Genau erklärt haben uns das die Sachbearbeiter im Rathaus aber erst zu einem ziemlich späten Zeitpunkt“. Außerdem hätten seine Frau Thiaba und er die Bewilligung erst abwarten müssen. „Als der Bescheid nach drei Monaten am 21. September endlich kam, sagten mir die Anbieter: Vier Wochen nach Schulbeginn sei ich spät dran. Das Ganze könne jetzt länger dauern“. Den Schuh, die Dinge zu sehr auf die lange Bank geschoben zu haben, will sich Buschhausen nicht anziehen. „Als die Schule im November signalisierte, dass es ernst zu nehmende Probleme gebe, haben wir uns sofort darum gekümmert.“ Auch die Schule, der Nyenhuis „ausdrücklich keinen Vorwurf macht“, bestreitet eine unzureichende Aufsicht. „Aida wird bei den Toilettengängen begleitet und hält sich in der Pause immer in der Nähe der Aufsicht auf“, sagt Wandt. {Quelle: www.rp-online.de}

 

One Response to “Spart lieber bei Moschee-Bau und Islam-Unterricht”

  1. Bernhardine Says:

    Wir ahnten es:
    Wulffs gierige Konkubine trennt sich von ihrem Versager!
    http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/christian-bettina-wulff-trennung-27984824.bild.html


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