kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Imran Firasat droht Abschiebung nach Pakistan 6. Januar 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:57

 

Imran Firasat (Foto, mit seiner Familie) hat in Zusammenarbeit mit Terry Jones kürzlich den Animationsfilm “The Innocent Prophet” hergestellt (PI berichtete). Noch bevor der Film veröffentlicht wurde, drohte die spanische Regierung ihm mit Folgen. Nun scheint es, dass sie ihre Drohung in die Tat umsetzen will. Damit würde nicht nur Spanien jeden europäischen Vertrag verletzen, der die grundlegenden Menschenrechte garantiert, sondern auch Firasat direkt in Lebensgefahr bringen. Hier eine Presseerklärung von Firasat (Übersetzung: Vederso für ejbron.wordpress.com):

Wie Sie alle wissen, wurde mein Flüchtlingsstatus von dem spanischen Ministerium des Innern widerrufen, weil meine Tätigkeit gegen den Islam eine Gefahr für die nationale Sicherheit von Spanien wäre. Ich habe einen Monat Zeit für die Einlegung einer Berufung. Aber die Verfolgung endet nicht hier. Alles, was die spanischen Behörden gegen mich unternommen haben, ist passiert, um die islamische Welt zufrieden zu stellen, für die es dennoch nicht genug ist. Heute bekam ich einen Anruf von der Polizei. Mir wurde befohlen, zur Polizeiwache zu kommen und meine Aufenthaltserlaubnis abzugeben. Ich habe ihnen gesagt, weil ich im Berufungsverfahren bin, dass dies nicht erlaubt sei, was sie mit mir machen. Ich brauche meine Identitätspapiere, wenigstens bis der Oberste Gerichtshof das letzte Wort über meinen Status gesprochen hat. Ich weigerte mich auf die Polizeiwache zu gehen. Aber wie üblich haben die spanischen Behörden es eilig, mich nach Pakistan abzuschieben. Um 21 Uhr kam die Polizei zu meinem Haus und befahl mir, meine Aufenthaltserlaubnis auszuhändigen. Sie drohten mir, dass ich von nun an nicht mehr einen Wohnsitz in diesem Land hätte, und dass ich als illegaler Einwanderer zu jeder Zeit verhaftet oder deportiert werden kann.

 

Meinen Wohnsitz verlieren heißt, dass ich jetzt ein Staatenloser bin, ohne Identität. Jeden Moment kann mich jeder Polizist hinter Gittern bringen, weil er einen illegalen Einwanderer in mir sieht. Ich kann gar nicht arbeiten, weil meine Arbeitserlaubnis auch von den spanischen Behörden widerrufen wurde. Sie haben mich behindert. Sie werden nicht einmal die Entscheidung vom Obersten Gerichtshofes über meinen Appell abwarten. Wissen Sie, warum all dies mit mir geschieht? Weil ich den Islam kritisiert habe! Mein Flüchtlingsstatus in Spanien wird nicht zurückgezogen, weil ich nach spanischem Recht angeblich ein Verbrechen begangen hätte, aber ich werde wegen meiner Gegnerschaft zum Islam verfolgt. Unsere Sicht auf dem Islam auszudrücken ist in der westlichen Welt zur offiziellen Kriminalität erklärt worden. Spanien fürchtet die islamische Welt. Die spanischen Behörden haben eine Nachricht an die muslimische Welt gesandt, dass Spanien seine Würde verloren hat und dass Spanien sich verhalten wird, wie die muslimische Welt es von ihnen verlangt. Glauben Sie, dass auf diese Weise der islamische Terrorismus und das Unrecht gestoppt werden kann? Natürlich nicht. Im Gegenteil fordert diese Haltung die Muslime noch mehr auf, ihren Weg weiter zu verfolgen und nicht zu ändern.

 

Freunde, ich bin traurig und geschockt. Wo ist mein Recht auf freie Meinungsäußerung? Warum werde ich von den spanischen Behörden verfolgt anstatt geschützt? Ist es jetzt ein Verbrechen, die Wahrheit über den Islam zu sagen? Werde ich wegen meiner Meinung über den Islam sterben? Ich brauche die Unterstützung der Welt. Wenn ich nach Pakistan (das ist jetzt sehr wahrscheinlich) deportiert werde, dann wird niemand mehr jemals den Mut haben, offen im Kampf gegen die gewalttätige Ideologie des Islam aufzustehen, und die Welt wird sich dem Islam unterwerfen müssen. Bitte sprechen Sie für mich und helfen Sie mir, so dass ich geschützt bin.

Herzlichen Dank.

Imran Firasat

 

» Das Schicksal von Imran Firasat

» Petition für Imran Firasat

» Spanische Botschaft in Berlin

Botschafter: Juan Pablo Garcia-Berdoy y Cerezo – Lichtensteinallee, 1- 10787 Berlín Telefon: 030 – 254 00 70 – Fax: 030 – 257 99 557 – E-mail: emb.berlin.inf@maec.es

{Quelle: www.pi-news.net}

 

2 Responses to “Imran Firasat droht Abschiebung nach Pakistan”

  1. carma Says:

    es ist allerdings schon etwas gewagt, als flüchtling in der neuen heimat einen religionskrieg anzetteln zu wollen, denn daran läuft nuneinmal jede islamkritik hinaus, die den staat zum handeln auffordert. koran und hadithen müssten dann auf den index gesetzt und moscheen, islamische schulen, vereine und begegnungsstätten geschlossen werden. alle symbole wie kopftuch, burka bis hin zum verdächtigen bart gälten als verherrlichung einer posthum geächteten person. pilgerfahrten nach mekka müsste man per se verbieten und sämtliche „sympathisanten des islam“ unterlägen der beobachtung durch den verfassungsschutz….
    30-40 millionen moslems in der eu müssten erfasst, überwacht und von öffentlichen dienstverhältnissen ausgeschlossen werden.
    so jedenfalls macht man es mit rechten (u. zt. linken) „rechtsstaatverweigerern“ -durchaus zu recht…

  2. carma Says:

    hussain obama füllt seine crew fast ausschließlich mit israel-kritikern oder echten feinden der „zionisten“ auf: das lässt düsteres für die zukunft erahnen…
    >> http://www.spiegel.de/politik/ausland/neuer-us-verteidigungsminister-republikaner-chuck-hagel-ist-favorit-a-876015.html <<


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