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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Geheimnisse um drei Heilige Könige 6. Januar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:19

Der Würzburger Stadtführer Rudi Held beschäftigt sich mit den Sterndeutern aus dem Morgenland in der Kunst

 

 

 

 

Würzburg: Eigentlich weiß man nicht viel über jene Männer, die einem Stern folgten, um dem neu geborenen König der Juden zu huldigen. Waren es Sterndeuter, Weise – oder aber Könige von fernen Kontinenten? Warum ist heute die Rede von drei Männern? Und was hat es mit dem Stern auf sich, dem sie folgten? Nur im Matthäus-Evangelium werden die »Magoi« im Neuen Testament erwähnt – und gaben von Anfang an jede Menge Rätsel auf. Wörtlich heißt es hier: »Als nun Jesus geboren war, zu Bethlehem im Lande Juda in den Tagen des Königs Herodes, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sagten: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Aufgehen gesehen und sind gekommen, ihm zu huldigen.« Einer der sich intensiv mit den mysteriösen Magiern aus der Bibel beschäftigt hat, ist der Würzburger Stadtführer Rudi Held. Wie schon in den Vorjahren wird er auch heuer wieder am 6. Januar eine spezielle Führung am Dreikönigstag anbieten. »Die Heiligen Drei Könige in Kunst und Tradition – ein Gang durch die Epochen« ist sie betitelt. Im Museum am Dom in Würzburg, im Dom selbst sowie in Neumünster wird er anhand verschiedener alter und junger Kunstwerke unter anderem der Frage nachgehen, warum sich die Weisen aus dem Morgenland im Laufe der Jahrhunderte in drei heilige Könige »verwandelten«.

 

 

 

 

Himmelsphänomen Von »Magoi« schreibt Matthäus, Rudi Held bezeichnet »Sterndeuter« als die wohl treffendste Übersetzung. »Dabei geht es aber nicht um die Frage, ob die Weisen nun einer Supernova, einem Stern oder einer Jupiter-Saturn-Konjunktion folgten. Es geht um die Frage: Was ist das für ein Kind?«, sagt er. Der Stern war ein antikes Motiv, besondere Personen und Könige hatten ihren »eigenen« Stern – und so signalisierte der neu aufgegangene Stern einen neuen König. Dennoch interessant: Der Astronom Johannes Kepler entdeckte 1603 eine Sternkonjunktion aus dem Jahr 7 vor Christus, sie sah seiner Ansicht nach aus wie ein Sternenschweif. Nachdem man heute davon ausgeht, dass nicht das Jahr 0, sondern das Jahr sieben vor Christus Jesu tatsächliches Geburtsjahr war, war damals vielleicht wirklich ein außergewöhnliches Himmelsphänomen zu sehen. Die ersten Darstellungen – dies sind Fresken aus römischen Katakomben aus dem 3. Jahrhundert – zeigen Magier, deren Zahl variiert. Erst ab dem 4. Jahrhundert näheren sich gewöhnlich drei Weise Maria und dem Kind. Die Idee geht dabei zurück auf Origines (ca. 185 – 253/54 nach Christus). Aus den drei Geschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe schloss er auf drei Männer.

 

 

 

Sie waren zu jener Zeit allerdings noch namenlos.

Erst nach 560 erscheinen auf einem Mosaikbild in Ravenna erstmals

die Namen Balthasar, Melchior und Caspar.

 

Dreikönigsschrein Dass im Laufe der Zeit aus den Weisen im Volksverständnis Könige wurden, liegt laut Held einerseits wohl an den Reichtümern, die die Männer dem Messias brachten. Diese, wie auch eine derart lange Reise, so die Annahme, konnten sich nur Könige leisten. Hinzu kommen verschiedene alttestamentarische Prophezeiungen, Held verweist unter anderem auf Psalm 72, hier heißt es: »Könige von Taschisch und von den Inseln bringen Geschenke, Könige von Saba und Scheba kommen mit Gaben«. Interessant ist: Gefestigt hat sich das Bild der Könige nur in der Westkirche, in der Ostkirche blieben sie meist Weise und Sterndeuter. Hier spielte laut Held die Politik mit hinein: Friedrich Barbarossa war es, der 1162 in Mailand einmarschierte und die Gebeine der »Magoi« raubte. 1164 überbrachte er sie als Geschenk dem Erzbischof von Köln, Rainhald von Dassel. Heute befinden sie sich im Dreikönigsschrein hinter dem Hochaltar des Kölner Doms. Für Barbarossa war es im Machtstreit mit der Kirche eine Form der Legitimation, dass die ersten, die Christus erkannten und zu Christen wurden, Könige waren. Heilige gesprochen wurden sie übrigens offiziell nie.

 

Den Erdteilen zugeordnet Und noch in weiterer Hinsicht wandelte sich das Bild der Weisen aus dem Morgenland in der Kunst: Die Heiligen Drei Könige wurden nun vielfach als die drei Lebensalter typisiert, auch im Museum am Dom zeigt eine Skulpturengruppe aus Kitzingen aus dem 14. Jahrhundert einen alten Mann mit Glatze und einen mit Bart. Die dritte Figur ging laut Held verloren, aber es ist davon auszugehen, dass diese einen Jüngling darstellte. Häufig werden die drei Könige zudem den damals bekannten Erdteilen Afrika, Asien und Europa zugeordnet. Wohl unter dem Eindruck der Kreuzzüge wird ab dem 13. Jahrhundert einer der Könige als Maure dargestellt. Zurück zu einem interessanten Detail früherer Darstellungen. Hier tragen die »Magoi« eine spitze, nach vorn geneigte Kopfbedeckung: die phrygische Mütze. Sie zeigte, dass die Weisen aus Kleinasien, das heißt aus dem Osten, stammten. Zwar lösten, als die Weisen zu Königen wurden, meist goldene Kopfbedeckungen die phrygische Mütze ab. Doch verschaffte ihr die frühe christliche Ikonographie derartige Bekanntheit, dass ihr später nicht nur die Jakobinermütze im aufrührerischen Frankreich des 18. Jahrhunderts und die Kasperlemütze im Puppentheater ähnelten. Sogar die Comic-Schlümpfe des 20. Jahrhunderts tragen letztlich nichts anderes als phrygische Mützen. {Quelle: www.main-netz.de – Michaela Schneider}

 

 

 

 

 

 

Heilige Drei Könige kamen aus Persien

 

Eine halbe Million Kinder ziehen am Wochenende wieder als „Sternsinger“ von Haus zu Haus.

Mit ihren goldenen Kronen und bunten Gewändern stellen sie

die Heiligen Drei Könige dar.

Doch hat es die wirklich gegeben?

 

„Ja“, sagt Mark Kidger vom „European Space Astronomy Centre“. Die Bibel berichtet zwar nur von „Weisen aus dem Morgenland“, doch die Forschung weiß jetzt mehr. „Sie waren persische Priesterkönige, sogenannte Magoi, vom Kaspischen Meer“, sagt Kidger, der dem Rätsel schon seit 40 Jahren auf der Spur ist. In Persien blühte damals der uralte Mithras-Kult, der ebenfalls an die Geburt eines Gottessohnes als Erlöser glaubt. Ein plötzlich aufgeflammter Stern zieht die Priester magisch nach Westen. Kidger hat ihren Weg rekonstruiert: „1200 Kilometer über zwei hohe Bergketten, durch zwei große Wüsten, über mehrere große Ströme. Dafür brauchten Reisende vier bis acht Wochen“. Auch die Namen sind persischen Ursprungs: Caspar heißt „Meister der Schätze“, Melchior „König des Lichtes“, Balthasar „Gott schütze den König“. Und: Die „Magoi“ trugen damals Mützen mit typischen Zipfeln – genauso aber werden die Heiligen Drei Könige auf den ältesten christlichen Bildern dargestellt. Andere Experten denken sogar noch weiter: Caspar sei in Wirklichkeit der Priesterkönig Gathaspar aus dem persisch-griechischen Reich Gandhara. Dessen Hauptstadt Taxila wird gerade im Norden Pakistans ausgegraben. {Quelle: www.bild.de – Von JOSEF NYARY}

 

 

 

 

Wer sind eigentlich die Heiligen Drei Könige?

 

In diesen Tagen ziehen wieder viele Kinder, verkleidet als Könige, von Tür zu Tür, singen Lieder und sammeln Spenden für gute Zwecke. Vielleicht gehörst du ja auch dazu! Am 6. Januar – wenn man übrigens in Russland Weihnachten feiert – begeht man bei uns den Dreikönigstag. Dieser Tag soll an die Heiligen Drei Könige erinnern, und er beendet die Weihnachtszeit. Du weißt ja sicher, dass bei der Geburt von Jesus Christus vor 2013 Jahren ein Stern über seiner Geburtskrippe in Bethlehem im Heiligen Land gestanden haben soll. Und in der Bibel steht, dieser Stern, der oft auch als Komet mit langem Schweif dargestellt wird, habe Weise aus dem Morgenland zu der Krippe geführt. Sie hätten dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe mitgebracht. Dass Gold wertvoll ist, weißt du ja, aber sowohl Weihrauch als auch Myrrhe, das beides aus dem Harz von Bäumen gewonnen wird, waren im Altertum sehr wertvoll und wurden unter anderem als Medizin eingesetzt. Weil in der Bibel von drei Geschenken die Rede ist, nahm man irgendwann einfach an, es seien drei Weise gewesen. Vielleicht waren es Sterndeuter oder Astromomen, aber im Laufe der Zeit bildete sich die Legende, es seien drei Könige zu Jesus gekommen. Damals kannte man ja nur die drei Kontinente Europa, Asien und Afrika – Amerika und Australien waren noch nicht entdeckt. Und so dachte man sich, aus jedem Kontinent sei ein König nach Bethlehem gekommen. Den aus Afrika stellte man sich schwarz vor. Man gab ihnen die Namen Caspar – das bedeutet „Schatzmeister“, Melchior – „König des Lichtes“, und Balthasar, das heißt so viel wie „Gott wird helfen“. Manchmal schreiben die Sternsinger am Dreikönigstag mit Kreide die Buchstaben C+M+B an die Türen der Häuser. Nun sind das die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige, aber eigentlich bedeutet das „Christus Mansionem Benedicat“. Das ist Lateinisch – die Sprache, die man auch zur Zeit Jesu sprach – und bedeutet: „Christus segne diese Wohnung.“ Das soll den Bewohnern Glück bescheren. {Quelle: www.abendblatt.de}

 

 

 

 

 

Helfen im Zeichen des Sterns

 

 

Es ist ein schöner Brauch: Um den 6. Januar herum klopfen Mädchen und Jungen als Heilige Drei Könige verkleidet an die Türen, bringen Segen, Lieder und sammeln Geld für Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst.

Das ist auch in unserer Region so. „Segen bringen, Segen sein“ lautet das Motto der Sternsingeraktion in diesem Jahr.

 

Erbach. Es ist ein schöner Brauch: Um den 6. Januar herum klopfen Mädchen und Jungen als Heilige Drei Könige verkleidet an die Türen, bringen Segen, Lieder und sammeln Geld für Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst. Das ist auch in unserer Region so. „Segen bringen, Segen sein“ lautet das Motto der Sternsingeraktion in diesem Jahr. Die Sternsinger aus dem Bistum Speyer setzen dieses Motto in den kommenden Tagen in ihren Heimatgemeinden in die Tat um. Kinder und Jugendliche werden mit ihren Begleitern durch die Straßen ziehen, um sich für Not leidende Kinder in aller Welt stark zu machen. Sie machen sich auf den Weg, um den Menschen mit geweihter Kreide den Segen „C+M+B“ (siehe Infokasten) an die Haustür zu schreiben und um eine Geldspende für Kinder in Not zu bitten. Zu den vielen Sternsingern, die sich auch in unserer Region als Heilige Drei Könige engagieren, gehören auch Daniel Fuchs, Dagmar Kwiotek, Julia Fell, Maximilian Reichhart, Laura und Julia Kühn, Adrian Grimm sowie Matthias und Thomas Ehling aus den Pfarreien St. Josef Jägersburg, St. Andreas Erbach und Maria vom Frieden Erbach. Bevor sie sich an diesem Samstag in ihrer Gemeinde auf den Weg von Haus zu Haus machten, nahmen sie an der Feier zum Auftakt der Sternsingeraktion in Speyer teil und repräsentierten dort die Projektpfarrei Homburg eins. Die acht Messdiener gehörten zu den annähernd 400 Sternsingern, die sich zur Eröffnungsfeier des Bistums angemeldet hatten. Im Mittelpunkt stand neben einem Workshop zum Thema Tansania auch der gemeinsame Gottesdienst mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann im Dom zu Speyer.

 

Kurz nachdem sie zurückkamen, haben sie von ihren Eindrücken erzählt. Für die Kinder aus Erbach und Jägersburg, die unter anderem vom Vorsitzender des Pfarreirates, Peter Fuchs, und dem Pastoralreferenten Oliver Wagner begleitet wurden, war der Besuch beim Bischof in der Domstadt ein ganz besonderes Erlebnis. Gekleidet in festliche Gewänder und mit Krone auf dem Kopf verkörperten sie dort die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar. Erstmals habe es einen Workshop zu einem bestimmten Thema gegeben, erzählten Daniel und Maximilian. Sie kennen sich haben, denn vor zwei Jahren waren sie ebenfalls beim Auftakt der Sternsingeraktion in Speyer dabei. „Wir haben mit ganz großen Legobausteinen einen Brunnen gebaut“, berichtete Julia. In Tansania gebe es „viel dreckiges Wasser“, fügte Dagmar mit Blick auf den gezeigten Film über das afrikanische Land hinzu – und verriet so auch etwas über den Hintergrund der Bauaktion. Pastoralreferent Oliver Wagner ging dann noch etwas genauer auf das Thema ein: Im Beispielland Tansania sei es vor allem um den Gesundheitsbereich schlecht bestellt. Aus diesem Grund müssten Brunnen gebohrt und das Wasser gefiltert werden. Erstaunt waren die Jungen und Mädchen, dass es 14 000 Euro kostet, um einen Brunnen fertig zu stellen. Und dieses Bauen wurde eben sozusagen symbolisch ausprobiert mit der Aufgabe für die Sternsinger, einen Brunnen aus Legosteinen zu errichten. „Das hat ganz viel Spaß gemacht“, sagten Julia und Dagmar. Adrian Grimm ist seit sechs Jahren Messdiener und er hat eine klare Erklärung für sein Engagement als Sternsinger: „weil mich die Kirche interessiert und ich es gut finde, armen Kindern zu helfen“. In Jägersburg, Erbach und Beeden machen sich insgesamt 140 Sternsinger aus der Projektpfarrei auf den Weg, informierte Peter Fuchs – und dies konfessionsübergreifend. „Eine tolle Gemeinschaft“, betonte er. Und natürlich sind nicht nur hier, sondern auch in anderen katholischen Gemeinden die Heiligen Drei Könige unterwegs, um anderen zu helfen.

 

 

Auf einen Blick

 

Insgesamt 366 Sternsingergruppen waren im vergangenen Jahr im Bistum Speyer unterwegs und sammelten annähernd 1,3 Millionen Euro für Kinder in Not. Bereits seit 1961 wird das Dreikönigssingen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert. Heute zählt die Sternsingeraktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. 20*C+M+B*13 – das schreiben die Heiligen Drei Könige an die Türen. Die Buchstaben stehen nicht für die Namen Caspar, Melchior, Balthasar, sondern für den Spruch „Christus mansionem benedicat“, übersetzt Christus segne dieses Haus.“ Es gibt immer ein Land, auf das besonders aufmerksam gemacht wird. In diesem Jahr ist es Tansania {Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de – Von Bernhard Reichhart}

 

One Response to “Geheimnisse um drei Heilige Könige”

  1. Do-Ns Says:

    Die heilgen drei Könige in der Bibel
    Und siehe, der Stern den sie im Morgenland gesehen hatten,
    ging vor ihnen her, bis dass er kam und stand oben über,
    wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen,
    wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus
    und fanden das Kindlein mit Maria seiner Mutter,
    und fielen nieder und beteten
    und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.
    Matthäus 2,9-11

    verbunden mit der Segnung des Hauses oder Wohnung.

    C+M+B
    Im 15. Jahrhundert wurde im deutschsprachigen Raum ein Kreuz zum Schutz vor bösen Geistern auf die Türen gemalt. Daraus entwickelten sich der Haussegen „C+M+B+Jahr, z.B. 2015“ – was oberhalb der Türe mit Kreide geschrieben dann etwa so aussieht:

    20 * C + M + B * 15

    Es steht für „Christus mansionem benedicat“, was bedeutet: „Christus segne jenes Haus“

    Der Volksmund benennt sie oft fälschlicher Weise auch als Anfangbuchstaben der drei heiligen Könige (Caspar, Melchior und Balthasar).

    Durch diese Zeichen liegt auf dem Haus ein Segen, welcher das Böse abhalten soll. Schon aus dem christlichen Altertum sind zahlreiche Anwendungsformen dieser Buchstabengruppe als Schutzformel überliefert, so auch zur Abwendung der verschiedensten Krankheiten vom Kinderfieber bis zur Altersgicht.

    In katholischen Gegenden besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz, wird mit Kreide an den oberen Türrahmen der Haussegen geschrieben und das Haus mit Weihrauch gesegnet.

    Die Christus huldigenden Magier sind ikonographisch typisiert in dem aus der Antike bekannten Zeremoniell des „aurum coronarium“, der Goldkranzspende. Dabei überreicht in der Regel ein Barbar dem Triumphator einen goldenen Siegeskranz, Gaben oder Geld als Geschenk zu dessen Anfertigung.
    Die Gabe von Gold ist eine symbolische Handlung: Gottes Sohn wird durch das Kostbarste geehrt, was die Erde bietet. Die Propheten – so interpretieren die Christen – beschreiben schon vorausschauend die messianische Endzeit, indem sie die Heiden mit Gaben und Schätzen in das Reich Gottes ziehen sehen: vgl. Jes 60,3 und Ps 72,10.
    Die Kirchenväter sehen die erste, symbolische Erfüllung dieser Weissagung in den Gaben der Magier an den neugeborenen Messiaskönig:

    „Die Weisen bringen Gold, Weihrauch und Myrrhe dar. Gold gebührt dem König […] Die Weisen verkünden also den, den sie anbeten, auch mit geheimnisvollen Geschenken: durch das Gold den König. Auch wir opfern dem neugeborenen Herrn Gold, indem wir ihn als den König des Weltalls anerkennen“ (Gregor d. Gr., Hom. 10 in Ev.). Die erste Goldgabe der Magier korrespondiert mit dem siegreichen Messias der Apokalypse: Sein Haupt ziert eine goldene Krone (Offb 14,14), 24 Älteste beten ihn an und legen ihre Kronen vor den Thron und dem Lamm nieder und opfern Räucherwerk in goldenen Schalen (Offb 4,10; 5,8).

    http://www.heilige-dreikoenige.de/symbolik/index.html

    Die Heiligen Drei Könige – Feuerpriester aus IranHinter der Geschichte von den drei Weisen aus dem Morgenland verbirgt sich harte Realpolitik: Es handelt sich um Magier aus dem Reich der Parther, dem großen Gegenspieler des Römischen Imperiums.
    http://www.welt.de/geschichte/article112404103/Die-Heiligen-Drei-Koenige-Feuerpriester-aus-Iran.html


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