kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Leid der Christen im Orient 6. Januar 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:51

Das Christentum hat seinen Ursprung im Orient

 

 

So ein warmes Weihnachtsfest gab es noch nie in Deutschland. Für einen Nahostler wie mich mit einem Jahrtausende alten Sonnenstichhintergrund und drei Weltreligionen im Nacken kann das kein Zufall sein. Irgendeine göttliche Botschaft muss hinter den hohen Temperaturen stecken, zum Beispiel: „Meine sehr verehrten Damen und Herren, Jesus Christus lässt grüßen und euch mitteilen, dass er nicht in München geboren, nicht in Berlin aufgewachsen ist und nicht in Weimar gekreuzigt wurde.“ All das geschah an einem anderen, viel wärmeren Ort: dem nahöstlichen Palästina unter der Herrschaft der Römer. Doch die Lage der Christen im Nahen Osten – der Wiege ihrer Religion – scheint immer mehr in Vergessenheit zu geraten. Die zwei Millionen irakischen Christen mit ihrer urchristlichen Lehre haben das Land im vergangenen Jahrzehnt fast vollzählig verlassen müssen. Mit dem „Kreuzzug“ eines George W. Bush konnten sie nichts anfangen; und der Bürgerkrieg im Anschluss brachte ihnen Selbstmord- und Bombenangriffe. Die Zahl der knapp eine halbe Million Christen in Israel, Jordanien und den palästinensischen Gebieten schrumpft täglich, weil viele von ihnen einer Region den Rücken kehren, die zwischen den Anhängern des „Jüdischen Staates“ und den Anhängern der Islamisierung des palästinensischen Freiheitskampfes zerrissen wird.

 
 
 
 
Ein Gläubiger betet in der Grotte der Geburtskirche.

 

 In der Grotte der Geburtskirche

 

 

Auch für die fast fünf Millionen syrischen und libanesischen Christen verheißen die vergangenen Monate nichts Gutes: Gemäß den Pauschalbeschuldigungen radikaler Gruppen innerhalb des Aufstandes in Syrien sind die Christen als Minderheit für das Regime und gegen die „Revolution“. Racheakte werden nicht ausbleiben. Im Libanon warten die Christen als Zuschauer auf das sunnitisch-schiitische Finale, nachdem sie jahrzehntelang als die „Spielmacher“ im Land galten. Die 13 Millionen ägyptischen Kopten sehen ihrerseits mit Schrecken, wie der islamistische Staatschef Mohammed Mursi seine Scharia-Verfassung durchpeitscht und die Gegner mit Schlägertrupps zum Schweigen bringt. Lieber Gott da oben! Erinnere bitte die Westler hier unten immer wieder – nicht nur durch die Hitze zum Jahreswechsel 2012/2013 – daran, dass das Christentum seinen Ursprung im Orient hat, und dass es den Christen dort nicht sonderlich gut geht! Und erinnere uns Nahostler daran, dass Jesus Christus für viele auf der Welt ein Prophet und Sohn Gottes ist, für uns aber viel mehr sein dürfte: ein Landsmann. Einer von uns eben! {Quelle: 

www.sueddeutsche.de – Eine Kolumne von  Aktham Suliman}
 
 
 
 
 
 
Tausende Gläubige feiern Heiligabend in Bethlehem. Am Samstagnachmittag...
 

Tausende Gläubige feiern Heiligabend in Bethlehem. Am Samstagnachmittag erreichte die traditionelle Weihnachtsprozession aus Jerusalem die kleine Stadt im Westjordanland. Vor allem palästinensische Christen, aber auch Besucher aus aller Welt, hatten die Prozession mit dem Lateinischen Patriarchen Fouad Twal an der Spitze stundenlang auf dem Manger-Platz bei der Geburtskirche erwartet.

 
 
 
 
 
 

Lage der Christen im Heiligen Land

und im Nahen Osten hat sich verschlechtert

 

Jerusalem: Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fouad Boutros Twal beklagt die Zunahme von Vandalenakten gegen Kirchen und Klöster sowohl durch Moslems als auch durch Juden. „In der Vergangenheit sagte ich, wir in Jerusalem sind die Kirche von Kalvaria, inzwischen aber ist der ganze Nahe Osten eine Kirche von Kalvaria.“ Mit diesen Worten umriss der Patriarch in einem Interview mit Radio Vatikan die sich verschlechternde Situation der Christen im Nahen Osten.

 

 

Angriffe durch fanatische Moslems und Juden,

doch Behörden unternehmen nichts

 

„Wir haben die Vorfälle stets bei den israelischen Behörden zur Anzeige gebracht und betont, wie wichtig die Förderung einer guten Erziehung ist. Ich frage mich nämlich, wieso diese Menschen erzogen wurden, den Nächsten zu hassen. Es ist eine Frage der Erziehung der Kinder in den Schulen. Es stimmt, daß auch die israelischen Behörden die Angriffe verurteilt haben, den Worten sind aber keine Taten gefolgt und die Täter wurden nicht gestellt“. Besorgniserregend sei auch die Situation der Christen in Syrien, so der Patriarch: „Wir können Syrien nicht vergessen. Wir können nicht unsere christlichen Brüder vergessen, die dort leben und können daher nicht schweigen.“ Der Patriarch erinnerte daran, daß „Jordanien das einzige Land ist, in dem Stabilität herrscht und das christliche und nicht-christliche Flüchtlinge aufnimmt. Das gilt für viele irakische und syrische Christen. Es gilt aber auch für viele ägyptische Christen, die auf der Suche nach Arbeit in das Land kommen. Sie alle kommen zu uns nach Jordanien“.

 

 

Bethlehem hofft auf bis zu zwei Millionen Besucher für das zu Ende gehende...

 

 

 

Neujahrsappell:

Glauben vertiefen,

um auszuharren und mit Freude Zeugnis zu geben

 

Der Lateinische Patriarch richtete einen Neujahrsappell an die Christen des Nahen Ostens „im Glauben zu wachsen, um auszuharren und den Schwierigkeiten standzuhalten und weiterhin mit Freude Zeugnis für Christus zu geben“. Vom 5. bis 10. Januar werden sich Bischöfe aus ganz Europa und Nordamerika im Heiligen Land aufhalten. Am kommenden Samstag und Sonntag werden sie die aus Syrien geflohenen Christen in den Lagern in Jordanien besuchen. Europäische und nordamerikanische Bischöfe besuchen Heiliges Land: Anlaß ist das 13. Treffen das die westlichen Bischofskonferenzen gemeinsam mit der Versammlung der katholischen Bischöfe des Heiligen Landes zur Förderung des Heiligen Landes organisiert haben. Ausgerichtet wird das Treffen von der Bischofskonferenz von England und Wales. Besuchsetappen sind Bethlehem, Jordanien und Jerusalem. Der Lateinische Patriarch und der Apostolische Nuntius, Msgr. Giuseppe Lazzarotto, werden die Bischöfe über die aktuelle Lage im Heiligen Land informieren. Die europäischen und nordamerikanischen Bischöfe wollen durch ihren Besuch die Christen ihrer Länder anregen, die christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land und im Nahen Osten nicht zu vergessen und den Christen dort zeigen, „daß sie von ihren Brüdern und Schwestern in anderen Teilen der Erde nicht vergessen sind“. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Asianews/Giuseppe Nardi – Bild: Asianews}

 

 

 

Kommunion in der Grotte: Sie befindet sich unter dem Hauptaltar der Kirche.

 

 

 

Baschar wurde von Syrern bejubelt!

 

 

 

Tausende syrische Flüchtlingskinder

leiden in provisorischen Unterkünften unter der Kälte

 

Dalhamieh: Fidesdienst: In dem kleinen Dorf Dalhamieh rund 30 Kilometer östlich von Beirut leben zahlreiche syrische Flüchtlinge in einem provisorischen Zeltlager. Bis vor einigen Tagen lebten dort 698 Menschen, darunter 86 Kinder im Alter unter zwei Jahren, die ohne Hab und Gut aus Syrien fliehen mussten und sich nun mit dem strengen Winter in der Region konfrontier sehen. Die provisorischen Unterkünfte bieten kaum Schutz vor den kalten Temperaturen. Nach Angeben des Flüchtlingshochkommissariats der Vereinten Nationen halten sich im Libanon über 160.000 registrierte oder noch zu registrierende Flüchtlinge auf. Die tatsächliche Zahl ist wahrscheinlich um ein beachtliches Maß größer, da viele Flüchtlinge sich nicht registrieren lassen. Nach Schätzungen leben im Nordlibanon rund 35.000 syrische Kinder im Alter unter 14 Jahren unter extremen meteorologischen Bedingungen. Allein in der vergangenen Woche mussten 270 Flüchtlinge im Krankenhaus behandelt werde. Das Kinderhilfswerk UNICEF brachte zusammen mit anderen Hilfswerken ein Programm auf den Weg, in dessen Rahmen Hilfsmittel für den Winter an die Flüchtlinge in Akkar im Nordlibanon in im Bekaa-Tal verteilt werden sollen. Es wurde bereits mit der Verteilung von warmer Kinderkleidung begonnen. Außerdem sollen Plastikplanen und Decken sowie Medikamente und Lebensmittel verteilt werden. {Quelle: www.fides.org}

 

 

 

 

Kein Raum in der Herberge?

 

Nahost: Wiege der Christenheit in Gefahr

 

Im Mittleren Osten sieht die Zukunft der Christen düster aus

 

 

Washington (kath.net/idea): Im Nahen Osten könnten Christen bald zu einer aussterbenden Art werden. Diese Prognose stellt der US-amerikanische Schriftsteller Noah Beck. Gerade in der Wiege der Christenheit – etwa in Syrien, dem Libanon, Irak und Ägypten – seien die Nachfolger Jesu Christi besonders bedroht. Die einzige Ausnahme bilde Israel, wo die Freiheit der Religionsausübung gesichert sei, schreibt der Autor des Romans „The Last Israelis“ (Die letzten Israelis) in einer Kolumne für die Internet-Zeitung Christian Post (Washington). Trotz der muslimischen Vorherrschaft seit dem siebten Jahrhundert hätten die Christen im Nahen Osten bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein rund 20% der Bevölkerung ausgemacht. Heute seien es noch etwa 5%, und ihre Zahl gehe stark zurück. Bis 2020 könnte sie sich halbieren – wegen sinkender Geburtenzahlen und zunehmender Verfolgung, die zur Auswanderung führe.

 

 

 

Arabischer Frühling verschlimmert die Lage

 

Der Arabische Frühling habe die Lebensbedingungen der christlichen Minderheiten verschlechtert. In allen Ländern außer Israel sehe ihre Zukunft düster aus. In Ägypten hätten die Christen, die etwa zehn Prozent der rund 80 Millionen Einwohner stellen, bereits unter dem früheren Alleinherrscher Hosni Mubarak vielfach als „Bürger zweiter Klasse“ leben müssen. Dies werde sich unter Präsident Mohammed Mursi und den radikal-islamischen Muslim-Bruderschaften wahrscheinlich noch verschärfen. Begleitet von schweren Konflikten stimmen die Ägypter derzeit über einen Verfassungsentwurf ab, der stark vom islamischen Religionsgesetz, der Scharia, geprägt ist.

 

 

 

Baschar wurde in der Oper wie Superstar bejubelt

 

 

 

Christen im Libanon in Gefahr

 

Der Libanon weist laut Beck zwar den höchsten christlichen Bevölkerungsanteil der Region auf – knapp 40 Prozent der 4,3 Millionen Einwohner sind Christen – aber mit dem wachsenden Einfluss der von Iran finanzierten Terrorbewegung Hisbollah verschlimmerten sich auch hier ihre Zukunftsperspektiven. Hinzu komme die Gefahr, dass durch den Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien die Gewalt auch auf den Libanon übergreife. Dann sei eine Auswanderungswelle von Christen vorhersehbar. Syrien: Was kommt nach Assad? In Syrien stellten die etwa 2,5 Millionen Christen etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Unter der sozialistischen und oft brutal regierenden Assad-Dynastie hätten sie zumindest einen gewissen Schutz genossen, erläutert Beck. Der könnte nach einem Sturz des Diktators und einer Machtübernahme durch radikal-islamische Kräfte dahin sein. Schon jetzt seien Christen von Aufständischen verfolgt und getötet worden. Einziger Lichtblick –  Israel: Im Irak habe sich die Zahl der Christen nach der Invasion der USA und ihrer Alliierten im Jahr 2003 dezimiert. Mindestens die Hälfte der rund 800.000 Christen habe das Land wegen gewalttätiger Anschläge verlassen. Laut Beck können die Christen im Nahen und Mittleren Osten nur mit Sorge in die Zukunft schauen. Mehr und mehr Länder gestalteten die Staatsordnung auf der Grundlage der Scharia. Der einzige Lichtblick sei Israel; dort seien Christen sicher, schreibt Beck. {Quelle: www.kath.net}

 

 

 

Kein Raum in der Herberge?

 

Für Christen im Nahen Osten

erklingen derzeit höchstens die Alarmglocken

 

Süßer die Glocken nie klingen…« – davon können die Menschen im Nahen Osten derzeit nur träumen. Von Frieden und Freude ist selbst dort, wo die Weihnachtsgeschichte spielt, kaum etwas zu spüren. Gerade auch die Christen drohen mittlerweile fast überall zwischen den Fronten aufgerieben zu werden. Im Heiligen Land, wo Jesus zur Welt kam, sind die palästinensischen Christen ohnehin schon eine verschwindend kleine Minderheit. Herbergs- und heimatlos fühlen sie sich oft, bedrängt und benachteiligt – durch Israels rigide Palästinenserpolitik, aber auch durch Radikalislamisten wie die der Hamas. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Israel, das sich nach dem Umbruch in Arabien zunehmend isoliert sieht und wegen seiner Siedlungspolitik sogar von Freunden wie den USA oder Deutschland Kritik einstecken muss, wird nicht umhin können, nach den Wahlen im Januar eine neue Friedensinitiative zu ergreifen. Und bei den Palästinensern deuten einige Anzeichen auf mehr Realpolitik und eine Verständigung zwischen dem gemäßigten Präsidenten Abbas und der Führung der Hamas in Gaza hin. Freilich müsste die Hamas als Ableger der ägyptischen Muslimbrüder erst noch mit entsprechendem Druck aus Kairo und Washington ihre militante »Alles oder nichts«-Haltung gegenüber Israel aufgeben. Nur so könnte es am Ende doch noch zu einer Zweistaatenlösung kommen. Ein selbstbestimmtes Leben in einem eigenen palästinensischen Staat würde gerade auch den gut ausgebildeten Christen wieder eine Zukunftsperspektive geben.

 

Noch jedenfalls schrillen im Heiligen Land eher die Alarmglocken. Und im benachbarten Libanon mit seinem hohen christlichen Bevölkerunganteil herrschen Chaos und Angst, seit der Druck der von Teheran geförderten militant-islamischen Hisbollah immer größer wird. Im bürgerkriegsgeschüttelten Syrien ist derweil die Lage besonders für die christliche Minderheit so unsicher und gefährlich geworden, dass immer mehr Menschen das Weite suchen. Für sie wäre selbst Ägypten, wo einst die heilige Familie Zuflucht fand, kein sicherer Hort mehr: Der arabische Frühling ist dort erstmal passé. Der allumfassende Machtanspuch führender Islamisten, ihr Versuch, die Scharia zum verbindlichen Leitbild aller Ägypter zu machen, ist ein Affront gegen das aufgeklärte, pluralistische Bürgertum, zu dem auch viele liberale Muslime und große Teile der christlich-koptischen Minderheit zählen. An deren Durchhaltevermögen und Überzeugungskraft, aber auch am Beharren der westlichen Geldgeber auf demokratische Standards bei Kairos Staatsspitze liegt es jetzt, dass die ägyptische Revolution nicht verspielt wird. Einen Rest Hoffnung gibt es noch, dass Ägypten am Ende vielleicht doch ein freiheitlicher Rechtsstaat wird. Das wäre ein Signal für die ganze Region; auch für unsere Mitchristen ohne sichere Herberge, für die wir gerade jetzt beten sollten. Die Weihnachtsgeschichte kommt da wie gerufen. {Quelle: www.sonntagsblatt-bayern.de Kommentar von Stephan Bergmann}

 

10 Responses to “Das Leid der Christen im Orient”

  1. Do-Ns Says:

    Lieber Gott da oben!
    Erinnere bitte die Westler hier unten immer wieder –
    nicht nur durch die Hitze zum Jahreswechsel 2012/2013 – daran, dass das Christentum seinen Ursprung im Orient hat, und dass es den Christen dort nicht sonderlich gut geht!
    Und erinnere uns Nahostler daran, dass Jesus Christus für viele auf der Welt ein Prophet und Sohn Gottes ist,

  2. Klotho Says:

    Das ist sehr traurig, irgenwie würde ich gerne helfen, aber ich weiss auch nicht wie.

    • Klotho Sagt:
      7. Januar 2013 at 00:07
      Das ist sehr traurig, irgenwie würde ich gerne helfen, aber ich weiss auch nicht wie.

      ich wüsste schon wie Klotho–beten zu Gott

      Helfen kann man auf verschiedenste Weise. Du kannst dich an eine Organisation wenden, die verfolgten Christen hilft wie zum Beispiel “Open Doors” oder “Christian Solidarity International” [CSI]. Allerdings müssen wir auch sagen, dass es sehr viele Hilfsorganisationen in Deutschland und den USA gibt. Wir geben hier keine Empfehlung für “alle” im Bezug darauf, welcher Ihr Vertrauen könnt und welche am seriösesten ist.

      Für Deutschland möchten wir Euch folgende Organisationen vorschlagen:

      •Open Doors Deutschland
      •Christian Solidarity International Deutschland
      •Kirche in Not
      •Arbeitskreis Religionsfreiheit
      •HMK – Hilfe für verfolgte Christen
      Jeder sollte bei der Vielzahl der Organisationen aber für sich selbst entscheiden, wem er vertraut! Zudem kannst Du helfen, indem Du Informationsabende in Deiner Gemeinde/Kirche organisierst. Material bekommst Du dazu über die oben angegeben Links. Überhaupt ist das Erregen von Aufmerksamkeit eines der wichtigsten Dinge. Viele Christen wissen nicht, was in Ländern wie Indonesien, China, Iran, Irak, Pakistan usw. unseren Brüdern und Schwestern passiert, wenn sie ihren Glauben öffentlich leben wollen. Helft mit, die Welt auf das Leid dieser Menschen aufmerksam zu machen!

      aber Sie als Studierte haben sicher gute Kontakte…Klotho…

  3. Emanuel Says:

    Ich finde es wird höchste Zeit für Christen, endlich Stellung zu beziehen zu den unerträglichen Vorgängen in Syrien. Kein Christ kann die Politik des Westens gegenüber diesem freien und autarken Land gut heißen !!!

    Dabei muss man nicht die syrische Regierung mögen. Viele Millionen Syrer kämpfen gemeinsam gegen die schlimmsten , perversesten Mörder dieser Erde, genannt Al Kaida. USA und dementsprechend die USA-hörigen Staaten, haben sich mit den sunnitischen Massenmördern verbunden …. Das kann ein Christ nicht länger still hinnehmen !
    Die Stimmen der Christen aus Syrien sind un- über- hörbar geworden …
    Wer weiterhin seine Augen und seine Ohren verschließt, macht sich als Christ mitschuldig an den Vorgängen dort –

    Sogar eine „neutrale Haltung“ würde im Kern fordern : Hände weg von Syrien!
    Kein Land hat das Recht, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einzumischen – Christen haben die Pflicht, sich mit den unschuldigen und wehrlosen Menschen dieser Erde zu solidarisieren – gegen die drogensüchtigen, sunnitischen Bestien auf jeden Fall …. !!

    • carma Says:

      gutes statement -ignorieren geht wirklich nicht mehr!! das gilt für ägypten, sudan, nigeria, libanon, irak, indien, indonesien und china ebenso – die islamische welt sollte allmählich gegendruck zu spüren bekommen…

  4. Johannes Says:

    Bezüglich der Äußerungen des lateinischen Patriarchen Fouad Twal muss man sehr vorsichtig sein. Wie sein Vorgänger, Michel Sabah, arbeitet er eng mit der PLO zusammen und ist durch und durch ein Antisemit. Wie sein Amtskollege auf evangelischer Seite, Younan, vertritt er die so genannte „Palästinensische Theologie“, die nicht nur das Alte Testament für ungültig erklärt, sondern auch jede Verheißung für das jüdische Volk und „GOTTES Eigentum“, das Land Erez Israel. Er steht voll auf dem Boden der „Ersatztheologie“, der seit dem ersten Jahrhundert aufgekommenen Lehre, dass die Kirche an die Stelle Israels getreten sei.

    Doch davon ist nirgendwo in der Bibel die Rede, weil die Erwählung Israels bleibend ist. Hierzu ein WORT des HERRN durch JEREMIA: „So spricht der HERR, der die Sonne dem Tag zum Licht gibt und den Mond und die Sterne der Nacht zum Licht bestellt … Wenn jemals diese Ordnungen vor MIR ins Wanken kämen, spricht der HERR, so müsste auch das Geschlecht ISRAELS aufhören, ein Volk zu sein vor MIR ewiglich.

    So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben messen könnte und den Grund der Erde unten erforschen, dann würde ICH auch verwerfen das ganze Geschlecht ISRAELS für all das, was sie getan haben, spricht der HERR“ (Jeremia 31, 35-37).

    Der HERR JESUS hat die Gültigkeit des WORTES GOTTES bestätigt: „Ihr sollt nicht meinen, dass ICH gekommen bin, das Gesetz (die fünf Bücher Mose) oder die Propheten aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ICH sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht“ (Matthäus 5,17f).

    • Emanuel Says:

      Die Volksetymologie des Alten Testaments deutet „Israel“ als „Gottesstreiter“ (Gen 32,29 EU). Jakob bekam diesen neuen Namen, nachdem er mit einem geheimnisvollen Gegner gerungen hatte. Seine Nachkommen, die zwölf Stämme, wurden als „Kinder Israels“, „Israeliten“ oder kurz „Israel“ bezeichnet. Der Name entspricht einer weit verbreiteten semitischen Namensform, die ein Verb im Imperfekt und das theophore Element אֵל (Gott) als Subjekt enthält. Das verbale Element wird in dieser Deutung als von der semitischen Wurzel שרה „streiten, kämpfen“ abgeleitet angesehen. Möglich ist allerdings auch eine Ableitung von der Wurzel שרר „herrschen“. Das hebräische Imperfekt kann im Deutschen mit dem Präsens oder der Wunschform wiedergegeben werden, so dass sich als mögliche Übersetzungen ergeben: „Gott streitet (für uns)“ oder „Gott möge (für uns) streiten“ und „Gott herrscht“ oder „Gott möge herrschen“.

      Wenn man den „Leib“ des Herrn und Sein „Blut“ im Heiligen Abendmahl vorgebildet durch „Brot“ und „Wein“ aufnimmt, was stellen Sie sich dabei vor, werter Johannes … ????

  5. Emanuel Says:

    PS: Nach dem Kampf des Jakob mit dem „Engel“ , trug Jakob übrigens einen
    “ Hüftschaden“ davon und er humpelte seither. Auch eine sehr interessante und geheimnisvolle Geschichte ……….


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s