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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Unerwünschte Mädchen in Europa 5. Januar 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 17:42
 

In Indien und China gibt es längst deutlich mehr Jungen als Mädchen. Weibliche Föten werden abgetrieben, sogar neugeborene Töchter getötet. Experten schlagen nun Alarm, dass auch in Europa über die moderne Diagnostik Eltern das Geschlecht ihrer Kinder auswählen.

 
 

Gefahr auch in Europa: Mädchen oft gezielt abgetrieben

 

 
 Brüssel.Die junge Mutter in Albanien ist verzweifelt. „Nicht noch ein Mädchen“, schluchzt sie. Seitdem ihr der Frauenarzt mitgeteilt hat, dass sie eine zweite Tochter erwartet, hat die 28-jährige Rosa völlig die Fassung verloren. „Beim letzten Mal hat mich mein Mann fast umgebracht“, erzählt sie unter Tränen. „Er wurde gewalttätig, als er erfuhr, dass ich ihm keinen Sohn geben konnte, ebenso meine Schwiegermutter.“Die zweite Schwangerschaft ist soeben für sie zu einem Albtaum geworden, den sie unbedingt beenden will. Auch wenn sie dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt. In ihrer albanischen Heimat sind Abtreibungen nach dem dritten Monat zwar verboten. Sie finden trotzdem statt. Auch bei Rosa, in der 14. Woche. „Wenn die Eltern erfahren, dass ein Mädchen zur Welt gebracht wird, greifen sie zur Abtreibung“, stellte vor gut einem Jahr der Europarat in Straßburg in einer Stellungnahme fest. Die Rede ist nicht von China oder Indien, sondern von Europa. In der Resolution vom November 2011 heißt es, die „pränatale Geschlechtsselektion habe besorgniserregende Ausmaße angenommen“. Einige Experten warnten bereits davor, dass die demografischen Strukturen durcheinander gebracht werden könnten. 
 

Normalerweise kommen auf 105 Jungen 100 neugeborene Mädchen. In Albanien sind es bereits 112 Jungen. „Nein, die Zahlen sind noch nicht eklatant“, heißt es beim Uno-Entwicklungshilfeprogramm (UNDP). Aber sie seien „erschütternd“. Und keineswegs ein begrenztes Problem. „Mädchen gelten in vielen Ländern als schwere Last“, sagt UNDP-Expertin Aferdita Onuzi. Neben Albanien gibt es Berichte über geschlechtsspezifische Tötungen ungeborener Mädchen auch aus Bosnien, Montenegro und Kroatien. Alles Beitrittskandidaten der EU. Doch auch innerhalb der Union selbst ist die Praxis offenbar verbreiteter als bisher angenommen. Unter dem Titel „Igitt, es ist ein Mädchen“ berichteten dänische Medien vor Monaten von einem breiten Abtreibungstourismus zum Nachbarn Schweden, wo Schwangerschaftsunterbrechungen bis zur 18. Woche (Dänemark 12. Woche) erlaubt sind. In der Regel wird das Geschlecht während der 14. Woche bestimmt. Unmittelbar danach seien zahlreiche Däninnen über die Grenze gereist. Sie hatten erfahren, dass sie ein Mädchen bekommen werden. Der nationale „Abtreibungsrat“ in Kopenhagen, der die Genehmigungen für Eingriffe nach dem dritten Monat erteilen muss, geriet öffentlich zwischen alle Fronten, als bekannt wurde, dass er in zahlreichen Fällen eine Abtreibung mit Hinweis auf das Geschlecht des Kindes akzeptiert hatte. Auch aus den Niederlanden und Belgien gebe es, so heißt es bei EU-Frauenpolitikerinnen, Berichte über ähnliche Trends „Bitte nur kein Mädchen“. Christophe Guilmoto vom Institut für Entwicklung an der Universität Paris-Descartes nennt als Ursache eine fast schon „archaische Einstellung“, die vor allem auf dem Balkan verbreitet sei: Jungen tragen den Familiennamen weiter, Mädchen geben ihn bei der Heirat auf. Die männlichen Nachkommen kümmern sich um ihre alten Eltern. Sehr viel weiter sei man im Westen allerdings auch nicht. Die deutliche Höherbewertung des „Stammhalters“ oder des „ersten Sohnes“ zeige, dass weibliche Nachkommen auch dort nicht als gleichwertig angesehen würden.

 

 

Maskulinisierung der Gesellschaft

 

Inzwischen macht die Pränataldiagnostik eine Auslese möglich. „In China und Indien sorgte der Einsatz importierter Ultraschall-Geräte für die galoppierende demografische Maskulinisierung der Gesellschaft“, berichtet die Amerikanerin Mara Hvistendahl, die in ihrem aktuell erschienenen Buch „Das Verschwinden der Frauen“ (dtv-Verlag, 424 Seiten, 24,90 Euro) dem Phänomen nachgegangen ist. Rein juristisch gesehen ist in allen europäischen Staaten die geschlechtsspezifische Abtreibung verboten – in den Vereinigten Staaten übrigens nicht. Tatsächlich aber nimmt sie nach Erkenntnissen des Europarates auch innerhalb der EU und ihrer Kandidaten drastisch zu. In Brüssel gilt das Problem als bekannt, bisher schweigt man jedoch dazu. „Es ist absurd, dass die EU Familienplanung in China kritisieren darf, weil das Reich der Mitte als Entwicklungshilfeland gilt“, sagt die Grünen-Europa-Abgeordnete Franziska Brandtner. „Bei den EU-Kandidaten auf dem Balkan fällt Abtreibung aber in den Gesundheitsbereich, gehört also nicht zur Menschenrechtspolitik. Deshalb kann Brüssel zwar politischen Druck ausüben, aber rechtlich gibt es keine Handhabe“.

 

 

Spätabtreibungen eigentlich verboten

 

Das könnte sich in den nächsten Monaten ändern, nachdem die Empörung im Frauenausschuss des Europäischen Parlamentes wächst. Gesetzlicher Handlungsbedarf besteht eigentlich nicht. Spätabtreibungen sind in den 27 Mitgliedstaaten der Union verboten. Die strafrechtliche Verfolgung von Verstößen gegen die nationalen Gesetze ist Sache der Mitgliedstaaten und der dortigen Behörden. „Aber sicher“, so räumt eine hohe Diplomatin der EU-Kommission ein, „man muss natürlich reagieren, wenn man feststellt, dass die bestehenden Gesetze unterlaufen und Schwangerschaften unter falschen Begründungen abgebrochen werden.“ Doch das dürfte kaum mit einer EU-Richtlinie lösbar sein. Eine öffentliche Diskussion des Themas in der europäischen Volksvertretung findet jedoch immer mehr Befürworter. Wie dringend diese nötig ist, zeigt eine Studie des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) auf. Der zunehmende Frauenmangel führt demnach keineswegs dazu, dass die „vorhandenen Mädchen“ auf Händen getragen werden. Stattdessen nehmen gewaltsame Übergriffe ebenso wie Prostitution und Menschenhandel dramatisch zu. Buchautorin Mara Hvistendahl: „Männerdominierte Gesellschaften haben mehr Probleme mit Kriminalität.“ Die Geschichte der 28-jährigen Rosa aus Albanien endete tragisch: Wenige Tage nach einer verunglückten Spätabtreibung nahm sich die verzweifelte Frau das Leben. {Quelle: www.rundschau-online.de – Von Detlef Drewes}

 

 

 

 

 

 

Unerwünschte Mädchen in Europa

 
BRÜSSEL/MZ: Die junge Mutter ist verzweifelt. „Nicht noch ein Mädchen“, schluchzt sie. Seitdem ihr der Frauenarzt mitgeteilt hat, dass sie eine zweite Tochter erwartet, hat die 28-jährige Rosa völlig die Fassung verloren. „Beim letzten Mal hat mich mein Mann fast umgebracht“, erzählt sie weinend. „Er wurde gewalttätig, als er erfuhr, dass ich ihm keinen Sohn geben konnte, ebenso meine Schwiegermutter.“ Die zweite Schwangerschaft ist für sie zu einem Albtraum geworden. In ihrer albanischen Heimat sind Abtreibungen nach dem dritten Monat zwar verboten. Sie finden trotzdem statt. 112 Männer je 100 Frauen: „Wenn die Eltern erfahren, dass ein Mädchen zur Welt gebracht wird, greifen sie zur künstlichen Schwangerschaftsunterbrechung“, stellte vor gut einem Jahr der Europarat in Straßburg in einer Stellungnahme fest. Die Rede ist nicht von China oder Indien, wo das Problem bekannt ist, sondern von Europa. In der Resolution vom November 2011 heißt es, die „pränatale Geschlechtsselektion hat besorgniserregende Ausmaße angenommen“. Einige Experten warnten bereits davor, dass die demografischen Strukturen durcheinandergebracht werden könnten. Normalerweise kommen auf 105 Jungen 100 neugeborene Mädchen. In Albanien sind es bereits 112 Jungen. „Nein, die Zahlen sind noch nicht eklatant“, heißt es beim Uno-Entwicklungshilfeprogramm (UNDP). Aber sie seien „erschütternd“. Und keineswegs ein begrenztes Problem. „Mädchen gelten in vielen Ländern als schwere Last“, sagt UNDP-Expertin Aferdita Onuzi. Neben Albanien gibt es Berichte über geschlechtsspezifische Tötungen ungeborener Mädchen auch aus Bosnien, Montenegro und Kroatien. Alles Beitrittskandidaten der EU. Doch auch innerhalb der Union selbst ist die Praxis offenbar weiter verbreitet als bisher angenommen. Unter dem Titel „Igitt, es ist ein Mädchen“ berichteten dänische Medien vor Monaten von einem breiten Abtreibungstourismus zum Nachbarn Schweden, wo Schwangerschaftsunterbrechungen bis zur 18. Woche (Dänemark 12. Woche) erlaubt sind. In der Regel wird das Geschlecht während der 14. Woche bestimmt.
 
 
 
 

Zum Abbruch nach Schweden

 

Unmittelbar danach seien zahlreiche Däninnen über die Grenze gereist. Sie hatten erfahren, dass sie ein Mädchen bekommen werden.

 

Christophe Guilmoto vom Institut für Entwicklung an der Universität Paris-Descartes nennt als Ursache eine fast schon „archaische Einstellung“, die nicht nur auf dem Balkan verbreitet sei: Jungen tragen den Familiennamen weiter, Mädchen geben ihn bei der Heirat auf. Die männlichen Nachkommen kümmern sich um ihre alten Eltern. In Brüssel gilt das Problem als bekannt, bisher schweigt man jedoch dazu. „Es ist absurd, dass die EU Familienplanung in China kritisieren darf, weil das Reich der Mitte als Entwicklungshilfeland gilt“, sagt die Grünen Europa-Abgeordnete Franziska Brandtner. „Bei den EU-Kandidaten auf dem Balkan fällt Abtreibung aber in den Gesundheitsbereich, gehört also nicht zur Menschenrechtspolitik. Deshalb kann Brüssel zwar politischen Druck ausüben, aber rechtlich gibt es keine Handhabe“. Die Geschichte der 28-jährigen Rosa endete übrigens tragisch: Wenige Tage nach einer verunglückten Spätabtreibung nahm sich die verzweifelte Frau das Leben. {Quelle: www.mz-web.de – VON DETLEF DREWES}

 

5 Responses to “Unerwünschte Mädchen in Europa”

  1. Bernhardine Says:

    Das Beispiel mit der „Rosa“ mag es gegeben haben. Der neue Männlichkeitswahn in Europa scheint mir aber eher von Moslems importiert.

    Wer glaubt, Moslems würden nicht abtreiben, träumt! Ist ja auch kein Problem, da Allah dem Ungeborenen erst in der 12. bzw. 14. Schwangerschaftswoche die Seele einhaucht.

  2. Bernhardine Says:

    OT

    GESCHICHTSFÄLSCHER UND TAQIYYA-MEISTER WERDEN MIT MILLIONEN ÜBERSCHÜTTET:

    Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland und mit 2,5 Millionen Euro pro Preisträger der international höchstdotierte wissenschaftliche Förderpreis. …
    http://www.pi-news.net/2013/01/geldschwemme-fur-islamapologeten/

  3. Bernhardine Says:

    EVA NECKEN

    SO NENNT DER MÄNNERÜBERSCHUSS in INDIEN SEXUELLE BELÄSTIGUNGEN UND VERGEWALTIGUNGEN

    05.01.13, 19:40
    Indiens Gesellschaft
    „Eva necken“ – Aggressionen überschüssiger Männer

    Fast jede Inderin weiß, was es bedeutet, sexuell belästigt zu werden. Vergewaltigungsopfer werden von Polizisten gedemütigt. Bollywoodfilme verharmlosen die dunkle Seite der indischen Gesellschaft…
    http://www.morgenpost.de/politik/ausland/article112420536/Eva-necken-Aggressionen-ueberschuessiger-Maenner.html

  4. saphiri1 Says:

    Den Artikel habe ich heut morgen gelesen und dabei kam mir doch fast der Kaffee wieder retour.
    Ich bin wirklich erschüttert darüber, dass dies hier in „unserem“ Europa tatsächlich so praktiziert wird und auch ein bißchen darüber , dass ich so naiv war zu denken „europäische“ Normen würden in allen ethnischen Gruppen Europas anerkannt

  5. Ist (oder verdient) der Tod des eigenen Kindes – oder eines älteren Familienmitgliedes – eine Strafe oder Bestrafung?

    In meinen Augen kann der Tod auch Gnade und Segen sein. Ich sah es als Lernprozess an und weiß das meine Kinder zurück zu Gott gegangen sind, woher sie (und ich) kamen und ich eines Tages selbst auch dauerhaft hingehen werde. Vielleicht ist das jede Welt, in der ich schon jetzt fast jede Nacht gehe. Ich blicke auf 3 Sternenkinder. Mich betrübt sehr viel mehr der Umgang mit während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindern, da sie z.B. nicht von Empfängnis an als Kind wahrgenommen werden, sondern erst nach dem diesem Kind die „Anzeige einer Lebend erfolgten Geburt“ (Grundlage für Geburtsurkunde) ausgestellt wurde. Des weiteren Betrübt mich, das nicht die Mutter entscheiden darf – sondern die Medizin vorher schon entschieden hat, welches von den zahlreichen während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kinder beerdigt werden darf und welches nicht. Ursache ist die Entscheidung der Mutter – ohne dass das der Mutter vorher z.B. durch den behandelnden Mediziner ins Bewußtsein gehoben wird: Sobald die Schwangere sich für einem med. Eingriff entscheidet, dem zu folge ihr Kind den Mutterleib verläßt, ihr Kind also geboren wird – hat diese Mutter zeitgleich sich gegen ihr Kind (gegen die Definition Fehl- oder Totgeburt) sich entschieden und aus der Sicht der Medizin handelt es sich nur mehr um ein der Frau gehörendes Gewebe, welches in der Regel während dem med. Eingriff dem biologischen Klinikmüll oder der Forschung zufließt und somit der Mutter nicht zum Begräbnis zur Verfügung steht. Ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung, denn mein erstes Sternenkind starb am 16.6.1976 Ende der 16. SSW dank eines med. Eingriffes durch einen Freund meines Vaters. Nach dem med. Eingriff verabschiedete sich mein Vater und ich vom behandelnden Arzt mit den Worten „Danke für alles, nun gehen wir zum Bestatter um das Begräbnis in Auftrag zu geben.“ Der Arzt verlor die Gesichtsfarbe, denn über das natürlichste der Welt nach einem Todesfall war vorher nicht gesprochen worden. Der Freund meines Vaters stammelte anschließend – an meinen Vater gewand: ich kann für deine Enkeltochter nichts mehr machen. Sie ist bereits auf den Weg in die Müllverbrennungsanlage Linz – Asten, OÖ. Ein Jahr später war der Arzt tot: suizid.

    Laut Witwe ist ihm durch unseren Begräbniswunsch bewußt geworden, das es sich z.B. bei einem Schwangerschaftsabbruch sich eben nicht nur einfach um ein vorrangig der Frau gehörendes Gewebe handelt, sondern um ein Kind, welche die Mutter und der Großvater selbstverständlich begraben wollte. Mich kotzt die Scheinheiligkeit der Pro – Life Lebensbewegung 1, 2, 3, an, denn sie Verurteilen jede Frau, die – warum auch immer sich für den Abbruch ihrer Schwangerschaft sich entscheidet – aber dafür, das auch diese Kinder selbstverständlich einzeln erfasst, selbstverständlich der Totenbeschau (Grundlage für ein Begräbnis) zugeführt werden sollten, dafür gibt es keinen Einsatz. Fühlt euch gesegnet, wenn ihr die Ordnungen der Liebe leben dürft. 2003 wurde medial über das Schlachtfeld in Deutschland berichtet. Ich habe das dokumentiert, damit es nicht verlorenen geht: http://deutschland.sternenkind.info


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