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London Erzbischof untersagt Gottesdienste für Homosexuelle 5. Januar 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 17:11

Sechs Jahre lang wurden in einer Kirche im Londoner Zentrum Gottesdienste gehalten, die sich speziell an Homosexuelle richteten. Doch damit soll nun Schluss sein. Erzbischof Vincent Nichols hat die sogenannten Soho-Messen abgeschafft.

 

London – Der Londoner Stadtteil Soho ist als Schwulen- und Lesbenviertel der Stadt bekannt. Dort steht auch die Kirche Our Lady of the Assumption, in der in den vergangenen sechs Jahren regelmäßig Gottesdienste speziell für katholische Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender gehalten wurden. Diese sogenannten Soho-Messen sind nach Ansicht des Erzbischofs Vincent Nichols jedoch nicht angemessen. Er hat sie nun abgeschafft. Es solle aber weiterhin geistliche Unterstützung für homosexuelle Katholiken geben, „damit sie ein Teil des Kirchenlebens sind“, sagte Nichols, der auch Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz von England und Wales ist. In Zukunft sollten sie in ihren Heimatgemeinden die Messen besuchen, anstatt sich zu einer eigenen in Soho zu treffen.

 

 

 

Die „Soho-Messen“, die zweimal pro Monat stattfanden, gibt es sei Anfang 2007. Damals war William Levada Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre – zuvor war er Erzbischof von San Francisco gewesen. In der Stadt gibt es eine große Anzahl Homosexueller und zahlreiche Kirchen, die gleichgeschlechtliche Paare unterstützen. Konservative britische Katholiken hatten sich in der Vergangenheit immer wieder über die Soho-Messen beschwert. Sie seien eine Beleidigung für die Kirche und lehrten Homosexualität, so ihr Vorwurf. Während der Gottesdienste gab es regelmäßig Proteste. Die Entscheidung von Nichols wird von den Konservativen als Sieg angesehen, wie der britische „Guardian“ berichtet. In Großbritannien war zuletzt über die Gleichstellung der Homo-Ehe diskutiert worden. Die britische Regierung kündigte an, die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare zu erlauben. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll noch in diesem Jahr vorliegen. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

Katholische Kirche schlägt zurück:

Homo-Gottesdienst verboten

 

 

Aus für Homo-Messe: Erzbischof Vincent Nichols!

 

London. – Der Streit um die Anerkennung homosexueller Partnerschaften in England eskaliert: Die katholische Kirche stoppt den regelmäßigen schwul-lesbischen Gottesdienst im Londoner Szene-Quartier Soho. Verfügt hat das Verbot einer der schärfsten Kritiker der englischen Homo-Ehe-Pläne, Vincent Nichols, Erzbischof von Westminster und Oberhaupt der katholischen Kirche von England und Wales. Alle 14 Tage hat es den katholischen Gottesdienst in der Kirche “Our Lady of the Assumption” in der Warwick Street gegeben. Seit fünf Jahren. Damit ist jetzt Schluss. Beobachter vermuten einen Racheakt der Kirche gegen die Befürworter der Gleichstellung von Schwulen und Lesben in Ehefragen, die die britische Regierung in London derzeit vorantreibt. Die Gay-Rights Organisation “Stonewall” spricht mit Blick auf das Verbot des Erzbischofs von “einer Schande”.

 

Nicht auf “Linie”: Die Gay-Gottesdienste widersprächen der “Linie” der katholischen Kirche in Fragen der Sexualität, erklärte Nichols. Homosexuelle hätten aber nach wie vor die Möglichkeit, seelsorgerische Angebote der Kirche wahrzunehmen. “An der Spiritualität vorbei”: Die Gay-Organisation “Stonewall” erklärte nach Angaben des Sender “BBC“, die Argumente des Bischofs klängen zwar “gut eingeübt”, an der Realität der Spiritualität katholischer Schwuler und Lesben gingen sie allerdings klar vorbei. Gerade nach den homosexuellenfeindlichen Angriffen von katholischen Hardlinern über Weihnachten sei es wichtig, schwulen und lesbischen Gläubigen eine Messse in einem geschützten Raum anzubieten. Von Anfang an umstritten: Die schwul-lesbischen Gottesdienste in Soho waren von Anfang an umstritten. Vor allem konservative Exponenten der katholischen Kirche sparten nicht mit ihrer Kritik. Nun stellt sich Nichols endgültig auf ihre Seite. In einer Erklärung stellt er klar, in der Gesellschaft seien Schwule und Lesben zwar mehr und mehr akzeptiert, an der Haltung der Kirche habe sich aber nichts geändert. Daher müsse man eine klare Trennlinie ziehen zwischen Seelsorge (ja) und Gottesdiensten (nein). {Quelle: www.tuckenalarm.com}

 

 

 

3 Responses to “London Erzbischof untersagt Gottesdienste für Homosexuelle”

  1. Kreationist74 Says:

    Ich finde diese Entscheidung richtig. Sie ist ein wichtiger Schritt zum Reich Gottes hin.

  2. Wolf Says:

    Vollkommen richtig, weshalb solte es auch spezielle Gottesdienste für Homosexuelle geben? Diese Bevozugung, oder der Sonderstatus, ja, die „Umwerbung“ homosexueller Lebensformen muß ein Ende haben.
    Homosexualität muß eine Ausnahme inerhalb der Gesellschaft bleiben und sollte nicht noch unterstützt, oder gefördert werden. Dem vorrangig von linken Kreisen geförderten und geforderten Unsinn muß im Interesse einer gesunden Gesellschaft ein Ende gesetzt werden, denn es hat nur zum Ziel, das traditionelle bild der Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern zu zerstören.

  3. Schade …
    Der Anteil derer, die sich selbst als Gläubig bezeichnen oder sich zumindest intensiv mit dem Thema Glauben und Gott auseinandergesetzt haben, dürfte bei den Homosexuellen sehr viel größer sein, als bei Heterosexuellen. Denn jeder Schwule wird sich früher oder später (meistens früher im Rahmen seines Coming-Outs) mit der Frage beschäftigen, warum er „anders“ ist als die meisten seiner Freunde. Der Glaube spielt bei fast jedem in dieser Phase eine große Rolle. Es ist schade, dass die Kirche, insb. die Katholische, nicht aktiv auf diese Menschen zugeht. Schwule Gottesdienste schaffen für eine Gruppe, die, ob sie es will oder nicht, anders ist, eine wichtige Gemeinschaft. Und ist die Gemeinschaft nicht ein ganz wichtiges Element von Glaube und Kirche?

    ich rate denen zur Umkehr Theraphie—egal in welcher Form–und das Wie,wenns hilft,..!!!


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