kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hartz IV-Weihnacht – Ludwig van Beethoven umgebracht? 31. Dezember 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:07

Keinen Platz in der Herberge!

 

Berlin: Deutscher Bundestag – Wer an diesen besinnlichen Feiertagen nicht allein dem Konsumrausch folgen will, genug hat von Geschenke-Wahn und Völlerei, der ist herzlich eingeladen einen kleinen Moment quer an der Weihnachtsgeschichte entlang zu denken.

 

 

Mitten unter uns wächst eine neue Obdachlosigkeit

 

Unbequem, aufdringlich, abstoßend, faul, so wirken viele Betroffene auf die Gutbetuchten und Bürgerlichen. Aber nur, wer näher an die Menschen herantritt, sieht die Schicksale dahinter. Der Verlust der Wohnung erweist sich als ein wachsendes Problem unserer Gesellschaft. Erschreckend dabei ist, dass ausgerechnet die sozialen Sicherungssysteme diese Ausgrenzung fördern. Dabei kann man verschiedene „Beutegruppen“ unterscheiden. Psychisch Kranke und depressive Menschen: erliegen den Behördenanforderungen besonders schnell. Die Forderungskataloge, die komplizierten Antragsformulare und die zumeist völlig unsensibel formulierten Briefe, zermürben die ohnehin Schwachen der Gesellschaft zunehmend. Die Folgen sind nicht nur Wohnungsverlust, sondern auch erste Todesopfer. Diese Menschen haben aufgegeben. Eine weitere Beutegruppe sind die Bockigen, die Aussteiger, die Verweigerer. Dabei kann es durchaus ein Zeichen wachen Verstandes sein, wenn sich Betroffene gegen schwachsinnige Trainingsmaßnahmen, illegale Beschäftigung in Ein-Euro-Jobs und auch die Ausbeutung in der Zeitarbeit wehren. Es gibt in unserer Gesellschaft nicht mehr genug angemessen bezahlte Arbeit für alle. Die plumpe Antwort der Jobcenter sind Sanktionen bis zur Existenzvernichtung. Zuletzt fallen die jungen und oft unerfahrenen Menschen in das Beuteschema. Während vor dem Grundgesetz angeblich „alle Menschen gleich sind“, fallen die Strafen für unter 25jährige besonders hart aus. Energiesperren und Obdachlosigkeit stehen in direktem Bezug zur Sanktionspraxis der Jobcenter. Alle diese Menschen haben eines gemeinsam, Ihnen werden die Existenzsichernden Leistungen teilweise oder auch ganz entzogen und damit wird die Entwurzelung und Obdachlosigkeit billigend in Kauf genommen. Sie finden keinen Platz mehr in der Herberge. Nun kann man diese Vorgänge im Sozialstaat natürliche Auslese oder Vernichtung lebensunwerten Lebens nennen.

 

 

Wer darf leben, wer muss sterben?

 

Die nachfolgende Geschichte kann dabei helfen, neu zu denken. {Ein Professor schilderte seinen Medizinstudenten folgenden Fall: “Stellen sie sich vor, eine Frau hat bereits acht Kinder, fünf davon sind behindert, drei sind taub, zwei blind, der Vater ist ein Trinker, die Mutter hat Syphilis und ist in Erwartung eines weiteren Kindes. Würden sie zu einer Abtreibung raten”? Viele der Studenten dachten, dass in solch einem Fall medizinische und soziale Indikationen eine Abtreibung rechtfertigten. Der Arzt sagte dann: “Meine Damen und Herren, ich gratuliere Ihnen! Sie haben soeben Ludwig van Beethoven umgebracht”}!

Quellen: cmvm.de –  wgvdl.comwww.lokalkompass.de

 

 

 

Sängerin Claudia Jung serviert den Gaesten der von Musiker Frank Zander organisierten Weihnachtsfeier fuer Obdachlose das Weihnachtsessen.

Sängerin Claudia Jung zählte zu den Helfern und trug die Teller aus der Küche von Chefkoch Peter Griebel auf

 

 

 

Ein Fest für Obdachlose

Gänse-Essen mit Frank Zander

 

Seit fast 20 Jahren lädt der Entertainer Frank Zander nun schon Obdachlose zur Weihnachtsfeier ein. Am Mittwoch war es wieder soweit:

Im Hotel Estrel in Neukölln wurde Gänsekeule serviert.

 

Für manche Menschen sind ein gedeckter Tisch in einem warmen Raum, ein Friseurbesuch oder eine Zigarre ein unbezahlbarer Luxus. Bei Frank Zanders Weihnachtsfeier kamen sie in diesen Genuss: Der Entertainer Frank Zander hatte wieder rund 2.800 Obdachlose zu einem Weihnachtsessen eingeladen. Dabei wurden sie im Estrel-Hotel in Berlin-Neukölln von prominenten Kellnern bewirtet. Die Sänger Claudia Jung und Bürger Lars Dietrich und auch die Boxer Arthur Abraham und Graciano Rocchigiani zählten zu den Helfern und trugen die Teller aus der Küche von Chefkoch Peter Griebel auf. Um Engpässe zu vermeiden, habe er die polnischen Keulen diesmal schon im Sommer bestellt. „Hinzu kommen etwa 6.000 Knödel, 250 Liter Soße und 680 Kilo Rotkohl“, ergänzte Griebel. Mit Handschlag begrüßt: Fünf Doppeldecker-Busse brachten die Gäste in das Neuköllner Hotel, wo sie von Frank Zander mit Handschlag begrüßt wurden. Unter ihnen auch viele Kinder und Rentner, die zum Teil mit leeren Einkaufstaschen kamen. Kein Wunder, denn Geschenke gab es reichlich: In einer Ecke des großen Saals türmten sich Spielzeugberge. Außerdem hatten etliche Helfer für jeden Gast einen Beutel gepackt – mit Kalendern, Keksen, Krimis, Schals, Pflaster, Kondomen und anderen Sponsorengeschenken. Auf den Tischen im Saal türmten sich Stollen, Plätzchen und Pfannkuchen. Sogar für die Zigarre nach dem Festschmaus war gesorgt. „Wir spenden über 750 Pfeifen, 6.000 Zigarillos und zehn Kilo Tabak“, sagte Nils Thomsen vom Tabakskollegium Berlin. Gleich nebenan gab es einen weiteren Service: Etwa 20 Friseure verschönerten die Gäste gratis.

 

 

Der Musiker Buerger Lars Dietrich

Auch Bürger Lars Dietrich half bei dem von Frank Zander veranstalteten Weihnachtsessen für Obdachlose und Bedürftige.

 

 

„Viele vergessen den eigentlichen Sinn von Weihnachten

und haben nur Konsum im Kopf.“

 

Frank Zander über sein Engagement: Es war bereits das 18. Mal, dass Frank Zander die Veranstaltung organisiert. Er freue sich, dass seinem Beispiel nun auch in anderen Städten gefolgt werde, wie etwa in Dresden oder Köln. „Wenn die Kraft bleibt, kann ich noch locker zehn Jahre weiter machen“, sagte der 70-Jährige. Jetzt müsse er sich aber erst einmal erholen. „Weihnachten werde ich am Meer sein. Das ist meine Belohnung“, ergänzte Zander, der eine Wohnung auf Ibiza hat. {Quelle: www.mdr.de}

DasErste.de

 

Der Musiker Frank Zander (l.) und der Boxer Arthur Abraham

Im Estrel-Hotel in Berlin-Neukölln gab es Gänsekeule mit Klößen und Rotkohl für die Wohnungslosen und ihre Kinder – unter anderem serviert von Boxer Arthur Abraham.

 

 

2 Responses to “Hartz IV-Weihnacht – Ludwig van Beethoven umgebracht?”

  1. Bernhardine Says:

    OT

    Ä guäde Rudsch, ä gsunds Nijohr un ä Bräzl wiä ä Schiäredor*!

    *Scheunentor

    “”OFFENBURG. Die Neujahrsbrezel ist für viele zum Jahreswechsel ein Glücksbringer. Der Brauch, der insbesondere in Baden zu finden ist, symbolisiert den Kreislauf eines Jahres und beschwört, dass sich auch im neuen Jahr alles “rund” fügen möge. Die Ortenauer Bäcker haben rund um den letzten Tag des Jahres alle Hände voll zu tun, die Brezeln zu backen. Mit Helmut König, dem Obermeister der Offenburger Bäckerinnung – er ist in Berghaupten zu Hause –, unterhielt sich Cornelia Weizenecke…”“
    http://www.badische-zeitung.de/offenburg/tausende-von-brezeln-duerften-s-sein–39512016.html


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