kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Die Wurzeln der Treuen 30. Dezember 2012

Filed under: Moslembrüder,Reportagen — Knecht Christi @ 20:25

Bei der Wahl im Januar kann die konservative Regierung Netanjahu fest auf die Stimmen jener Israelis zählen, die aus arabischen Ländern, Äthiopien und Russland stammen.

 

Von Vadim Kapullers Haus braucht man mit dem Auto keine zwanzig Minuten bis an den Grenzzaun des Gazastreifens. Nicht weit von der Wohnung des Kinderarztes entfernt schlugen während des jüngsten Gaza-Konflikts in der südisraelischen Hafenstadt Aschkelon die Raketen der Hamas ein – eine davon vor dem Eingang einer Schule. „Seit 2.000 Jahren gibt es keinen Frieden zwischen Juden und Arabern. Nur der Stärkere wird hier überleben“, sagt der Kinderchirurg, der 1999 aus einem der Nachfolgestaaten der Sowjetunion nach Israel eingewandert ist. Als Reservist wartete er eine Woche lang auf den israelischen Einmarsch nach Gaza, zu dem es dann doch nicht kam. Mehr als eine Waffenruhe wie jetzt wieder mit der Hamas, wird es nach Meinung des Arztes im Nahen Osten auch nicht geben. Für ihn ist deshalb schon seit Wochen klar, wem er bei der israelischen Parlamentswahl am 22. Januar 2013 seine Stimme geben wird: „Avigdor Lieberman. Er sagt, was er denkt. Sein Programm ist sehr einfach. Im Mittelpunkt steht unser Überleben“, sagt der 48 Jahre Mann, der wie viele andere der mehr als eine Million Einwanderer aus der früheren Sowjetunion eine Schwäche für starke Führungspersönlichkeiten hat. Aber Politik sei ein schmutziges Spiel.

 

 

Wahrnehmung und Wirklichkeit stimmten nicht überein

 

Nach einer Zählung der israelischen Regierung flohen zwischen 1947 und 1968 mehr als 800.000 Juden aus arabischen Ländern nach Israel. Die meisten kamen aus Marokko (265.000) und dem Irak (135.000), aber es gab auch Tausende Flüchtlinge aus Iran und dem Jemen. Rechnet man ihre zahlreichen Nachkommen dazu, bilden diese Juden, die auch „Sefarden“ und „Mizrachim“ genannt werden, heute eine noch viel größere Gruppe unter den insgesamt fast acht Millionen Israelis. Die Religiösen unter ihnen wählen die ultraorthodoxe Schas-Partei, die anderen zumeist Likud. „Der Likud-Partei ist es gelungen, ihnen ihren Stolz zurückzugeben, nachdem sie jahrelang von der Arbeiterpartei herablassend behandelt wurden. Der erste Likud-Ministerpräsident, Menachem Begin, ging auf sie zu, als wäre er einer von ihnen“, sagt der Politikwissenschaftler Ofer Kenig vom „Israel Democracy Institute“. Dabei stimmten Wahrnehmung und Wirklichkeit nicht überein: Begin stammte aus Osteuropa, so wie die Vorfahren von Benjamin Netanjahu. In den Kabinetten der Arbeiterpartei seien mehr Minister nahöstlicher Herkunft vertreten gewesen als in den Likud-Regierungen, sagt Kenig. Es ist nicht so, dass alle Einwanderer nichteuropäischer Herkunft treue Anhänger des Likud sind – es gibt unter ihnen auch Enttäuschte wie David Abeba, einen äthiopischen Juden, der sich von Netanjahus Partei abgewandt hat. Aber auch er gibt zu, dass es für die meisten seiner Verwandten und Freunde weiter nur eine Wahl gibt – auch auf die Stimmen der 100.000 Juden aus Äthiopien kann sich Netanjahu verlassen. „Viele Äthiopier glauben bis heute, dass die Likud-Partei sie nach Israel gebracht hat“, sagt der 43 Jahre alte Busfahrer David Abeba aus Jerusalem.

 

Nicht nur seine Familie verehrte den im Sommer gestorbenen Likud-Politiker Jitzhak Schamir: Er wurde im selben Jahr israelischer Ministerpräsident, in dem Abeba mit seinen Eltern und Geschwistern nach Israel kam. Der Busfahrer, der heute selbst vier Kinder hat, fühlte sich in der Likud-Partei zu Hause. Er begann, sich als Mitglied politisch zu engagieren. Als seine zwölf Jahre alte Tochter religionsmündig wurde und ihre „Batmitzwa“ feierte, nahmen mehrere Likud-Minister daran teil. Die Partei kümmerte sich um die Äthiopier, versorgte Bedürftige sogar mit Mehl und Speiseöl. Doch David Abeba wollte kein einfaches Likud-Mitglied bleiben und kandidierte für das Zentralkomitee. Er fand 600 Unterstützer für seine Nominierung und scheiterte trotzdem. „Sie sagten, ich solle keine Fragen stellen. Die Partei wisse besser als ich, was die Äthiopier brauchen“, erinnert er sich verärgert: Am nächsten Morgen trat er aus dem Likud aus. „Jetzt sehe ich viel klarer, wie schlecht man uns behandelt. Jeder vierte junge Äthiopier hatte schon mit der Polizei zu tun. Netanjahu und die anderen Politiker haben vom richtigen Leben keine Ahnung“, schimpft Abeba. Um das zu ändern, hat er jetzt eine eigene Partei gegründet. Sie heißt „Wir sind Brüder“. Abeba will nicht nur für die Äthiopier sprechen. Daher hat er sich mit indischen Einwanderern und Behinderten zusammengetan. Doch die Anfänge waren ernüchternd. Als sie zu einer Pressekonferenz einluden, kam kein einziger israelischer Journalist. „Mit richtiger Werbung könnten die israelischen Äthiopier vier Sitze im Parlament bekommen. Aber dafür brauchen wir Spenden“, gesteht er ein. In allen Umfragen geht David Abebas Partei leer aus, während mehr als zwei Drittel aller Israelis glauben, dass Netanjahu und Lieberman wiedergewählt werden – obwohl „Likud Beitenu“ weder einen Äthiopier noch einen Einwanderer aus der arabischen Welt auf einem aussichtsreichen Listenplatz vorweisen kann. {Quelle: www.faz.net – Von Hans-Christian Rößler, Herzlija/Jerusalem}

 

Berichte über geheimen Besuch Netanjahus in Jordanien

 

 

 

Muslim Brotherhood deputy chief

calls for the return of Jews to Egypt

 

Dr. Essam al-Erian causes controversy by saying Jews who have immigrated to Israel must refuse to live under an oppressive and racist regime and return to their homeland Egypt, where their property will be returned.

www.haaretz.com

 

 

 

Morsi’s Advisor: Jews Should Return to Egypt

 

Morsi advisor causes media storm when he says that Jews should return to Egypt rather than live in „a country contaminated by occupation.“

 
 

An advisor to Egypt’s Islamist president has caused an uproar by saying Jews should return to Egypt, Channel 10 News reports. Essam el-Erian, a senior official in the Muslim Brotherhood’s Freedom and Justice Party and a close associate of President Mohammed Morsi, was quoted as having said during an interview with the local Dream TV network, „It is better for Jews to live in a country like Egypt rather than in a country contaminated by occupation“. El-Erian added that the Jews should return immediately to Egypt to „make way for the Palestinian people“ and said, „Every Egyptian has the right to come back to Egypt, no matter what his religion“. Channel 10 reported that Egyptian newspapers were outraged by El-Arian’s words. Christian journalist Hamdi Qandil wrote in his Twitter account: „Sir, Dr. Essam, do you really think that Jews will respond to your invitation“? According to the report, El-Arian’s remarks were also decried by Egyptian users on Facebook, who called El-Arian „an agent of Israel and America“ and accused him of treason. Morsi himself has not yet responded to the media storm triggered by his advisor’s remarks. Egypt’s president has repeatedly said he would continue to maintain the peace with Israel and uphold international documents signed by prior Cairo administrations, despite opposition from his Muslim Brotherhood backers, who have called for a jihad (holy war) to „liberate“ Jerusalem. At the same time, Egypt rejected several months ago an Israeli request to upgrade the relations between the countries. On the first day of Israel’s Operation Pillar of Defense, Morsi recalled the Egyptian ambassador to Israel,  in protest over Israeli airstrikes in Gaza. {www.israelnationalnews.com}

Arutz Sheva

 

 

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