kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Weh euch Hirten – Die verlorenen Millionen und neuer Herodes 28. Dezember 2012

Filed under: Stopp Abtreibung,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 19:24

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Weh euch Hirten, die ihr die Herde meiner Weide umkommen lasst und zerstreut! spricht der HERR. Darum spricht der HERR, der Gott Israels, von den Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Herde zerstreut und verstoßen und nicht nach ihr gesehen. Siehe, ich will euch heimsuchen um eures bösen Tuns willen, spricht der HERR“ (Jeremia 23:1,2).

 

Ein anderes Wort für Hirte ist „Pastor“. Auch „Bischof“ hat eine ähnliche Bedeutung und heißt so viel wie „Aufseher“, „Hüter“, „Schützer“, was ebenfalls einer Hirtenfunktion entspricht. In der Katholischen Kirche hat der Bischof deshalb einen Krummstab, der einem Hirtenstab nachgebildet ist. Aufgabe der Hirten ist es, die Herde zu schützen und zu bewahren und zum Wasser und frischem Grün zu führen. Übertragen auf das, was die Bibel meint, ist unter der Herde das Volk bzw. die Gemeinde zu verstehen und unter Wasser und frischem Grün die geistlichen Nahrungs- und Wasserquellen. Die Aufgabe der Hirten im alten Israel war noch umfassender als das, was die Pastoren und Bischöfe unserer Zeit an Aufgaben zu bewältigen haben. Es bezog sich insgesamt auf das Wohlergehen des anvertrauten Volkes.

 

Hirten, ob alte oder neue, haben vor Gott eine große Verantwortung. Im Alten Testament beklagt sich Gott ständig über die falschen Hirten, die in die eigene Tasche wirtschaften und die Herde ihrem Schicksal überlassen. Und im Neuen Testament bedauert Jesus das Volk, weil es keine Hirten hat. Und Paulus schreibt von Menschen, die sich um des Gewinnes willen, als Hirten betätigen. Welche Maßstäbe wird man heute an einen rechten Hirten anlegen müssen? Der geistliche Hirte unserer Tage muss in erster Linie ein Herold sein. Ein Herold ist ein Bote, der, im Auftrag eines Herrschers, eine Nachricht überbringt. In diesem Fall die Gute Nachricht, das Evangelium unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Dabei muss der Herold genau die Nachricht überbringen, die ihm aufgetragen ist. Er muss diese also vollständig und unverändert überbringen. Er darf also nicht danach fragen, wie die Hörer der Botschaft auf diese reagieren um dann aus Angst vor den Reaktionen der Hörer oder aus Angst um sein Ansehen, Teile der Botschaft zu unterschlagen, von denen er annimmt, dass sie Ärger verursachen oder ihn selbst in ein schlechtes Licht setzten könnten. Wenn die Höher deshalb Schiffbruch erleiden, weil der Herold Angst davor hatte, vor bestehenden Riffen zu warnen, dann wird man den Herold dafür zur Verantwortung ziehen.

 

Und was wird wohl mit einem Herold geschehen,

der anstelle der ihm übertragenen Botschaft eine eigene, passend gemachte Kreation verkündet?

 

Die Weihnachtszeit scheint sich für solcherart “Kreativität“ besonders zu eignen, wenn man hört, was da so alles gesagt wird. Tatsächlich geht es darum, dass Gott Mensch wurde, weil wir sonst allesamt Kandidaten für die Hölle wären und dass ER beim nächsten Mal nicht mehr als armes Kind in der Krippe, sondern als Herr aller Herren und König aller Könige und zum Weltgericht kommt und dass es gilt, die verbleibende Gnadenzeit zu nutzen. Deshalb wollen wir Gott bitten, dass ER uns standhafte Hirten und Herolde schickt, die treu die ihnen aufgetragene Botschaft unverfälscht, unverwässert und vollständig weitergeben und uns, sofern wir selbst in unserer Salz- und Lichtfunktion als Wegweiser fungieren, mit Mut und Standvermögen auszurüsten. Wenn man es genau nimmt und sich an alttestamentlichen Verhältnissen orientiert, gehören auch die Regierenden zu den Hirten, weil sie das Volk führen und leiten sollen. Bis heute schwören die Regierenden deshalb sich voll und ganz für das Wohl des Volkes einzusetzen.

Jörgen Bauer

Am Jagdschlößle 15 – 89520 Heidenheim – Tel.: 07321/739115

 

 

 

Die verlorenen Millionen

 

Weint nicht über eure verlorenen Millionen,

weint über euch und eure Kinder!

Hat ein neuer Herodes sie getötet?

Nein, wir selbst haben es getan, zugelassen und gut genannt, was böse ist!

 

Von Weihbischof Andreas Laun

 

Salzburg (kath.net): Die Landeshauptfrau von Salzburg weint vor laufender Kamera über die verschwundenen Millionen, alle Salzburger weinen mit ihr, schimpfen über die Landesregierung und stellen ihre Vermutungen über die eigentlich „Schuldigen“ an. Kein Stammtisch, an dem das Thema nicht lautstark erregt abgehandelt würde. Schlimm, das ist wahr, und moralisch auch deswegen höchst fragwürdig, weil bei diesen Spekulationen die Einen reich werden ohne Leistung und die Anderen arm ohne Fehler gemacht zu haben. Und was denken wohl die Armen dieser Welt, wenn sie von den Salzburger Problemen und „Leiden“ hören? Oder gar, wenn sie sehen könnten, wie die Straßen der Stadt fröhlich im Konsum überquellen, während die Armen, die es dennoch gibt, so wie anderswo auch unsichtbar bleiben. Soweit schlimm genug. Aber, und davon redet fast niemand: Die Menschen beweinen ihre verlorenen Millionen, aber sie beweinen nicht die verlorenen, ungeborenen Kinder, die nicht „einfach so verloren gegangen“ sind, sondern die absichtlich getötet werden in ganz Österreich, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und jedes Jahr wieder!

 

„Absichtlich getötet“?

Ja absichtlich!

In Österreich wurde dieses Töten schon vor Jahren offiziell zugelassen,

leider in Salzburg noch leichter gemacht durch die erste politische Entscheidung derselben Landeshauptfrau,

die jetzt über die Euro-Millionen weint.

 

Aber wie bei den Euro-Millionen: Sie ist dafür weder die Haupt- noch die Allein – Schuldige. Schuld sind die Vielen, denen Politiker fast aller Parteien entgegenkommen wollen, diejenigen, die schweigen, die keinen Finger rühren, wenn es nötig wäre, mit beiden Händen zu helfen.  Und wo leben diese Schuldigen, schuldig nicht am „Betlehemitischen Kindermord“, sondern am Österreichischen? Überall, sie durchsetzen die Gesellschaft, die Parteien, die Universitäten, die Multiplikatoren des medial verwalteten „Zeitgeistes“, sie sind auch in der Kirche und in allen anderen religiösen Gemeinschaften vorhanden. Dabei ist die Situation weltweit gespenstisch: Von anderen Völkern fordert man – jedenfalls, wenn sie nicht mächtig sind – die Einhaltung der Menschenrechte: „Wir guten Europäer haben die Menschenrechte und verlangen ihre Achtung auch von Euch, die eben nicht so gut sind wie wir“! Aber welche Verletzungen von Menschenrechten haben wir in Europa nicht schon „demokratisch“ legitimiert und dabei die Gebote Gottes über Bord geworfen! Rechtsstaatlichkeit und „Rechtssicherheit für den Bürger“ entstehen nicht durch bloße Mehrheiten, sondern durch die Anerkennung jenes Gottesrechtes, das über allen Menschen, über allen Politikern und ihren Gesetzen steht, diese legitimiert und sie begrenzt! Man hat vergessen: Diese von Gott kommenden Rechte sind gemeint, wenn wir von Menschenrechten sprechen und damit jenes Recht meinen, das jedem Menschen zukommt, weil er Mensch ist und kein großer oder kleiner Zellhaufen!

 

Das ist der Skandal: Viele reden vollmundig von Menschenrechten, zugleich lassen sie die Massentötung der ungeborenen Kinder zu und verbieten, sie als das zu benennen, was es ist: ein himmelschreiendes Unrecht. Wird der Himmel diesen Schrei hören? Ja, aber nicht so, wie sich das viele vorstellen, sondern so, dass Gott uns unseren Willen lässt und die Folgen unseres Handelns nicht aufhält. Wer sehen will, sieht das Unheil ohnehin schon wie die Schaumkronen eines Tsunamis, dessen Zerstörungskraft noch nicht absehbar ist. Man könnte Worte der Bibel abwandelnd sagen: „Weint nicht über eure verlorenen Millionen, weint viel mehr über euch und eure Kinder! Hat ein neuer Herodes sie getötet? Nein, wir selbst haben es getan, zugelassen und gut genannt, was böse ist!  Weinen sollte daher in Österreich zu hören sein, lautes Weinen und Klagen: Nicht nur Rahel, wir alle sollten weinen um „unsere“ Kinder und sollten uns nicht billig trösten lassen, denn sie sind dahin“.

 

Den Verlust der Millionen werden wir verkraften, den Verlust der Kinder nicht! Das wird sich auch durch Verdrängen, Verschweigen, Vertuschen und Diskussions-Verbote nicht verhindern lassen.

Dann wird es „schon wieder“ diejenigen geben, die sagen: „Das haben wir nicht gewusst! Wir haben doch geglaubt, „es seien nur Zellklumpen!“ Aber Hand aufs Herz: Haben wir das wirklich jemals geglaubt?

Und wenn:

Warum haben wir die „Anderen“ nur verlacht und ihnen nicht geglaubt?

{Quelle: kath.net}

 

One Response to “Weh euch Hirten – Die verlorenen Millionen und neuer Herodes”

  1. Tzimis Says:

    wo geht das geld denn nach griechenland, wusste noch garnicht das die größten banken und konzerne griechenland gehören, denn das geld geht einzig und allein zu diesen einrichtungen


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