kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hl. Johannes: Apostel, Evangelist und Märtyrer 28. Dezember 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 21:13

 

ROM, Thursday, 27. December 2012 (ZENIT.org): Hl. Johannes, der als vierter von Jesus zum Jünger berufen wurde, war der Lieblingsjünger Jesu (Joh. 20,1-9). Er war beim Abendmahl am Gründonnerstag zugegen, bei der Verklärung, beim Gebet auf dem Ölberg. Jesus vertraute ihm seine Mutter an, er wurde Zeuge des leeren Grabes und erkannte den Auferstandenen am See Genezareth. Für die frühchristliche Gemeinde war Hl. Johannes eine sehr wichtige und prägende Gestalt. Zusammen mit Petrus bewirkte er Heilungen und predigte öffentlich, womit er den Unmut der Autoritäten auf sich zog. Doch Petrus und Johannes setzten ihre Arbeit unerschrocken fort. Nach Paulus bildeten Johannes, dessen Bruder Jakobus und Petrus die Säulen der Urgemeinde. Umfassend berichtet die Legenda Aurea über das Wirken des Heiligen Johannes und seine Standhaftigkeit, an seinem Glauben festzuhalten.

 

In der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Domitian soll der Heilige Johannes gefangen genommen und nach Rom verbracht worden sein.

Da er während seines Martyriums nicht den Tod erlitt,

wurde er nach Patmos verbannt, wo er das Buch der Offenbarung verfasste und 1088 das nach ihm benannte Kloster gegründet wurde.

 

 

 

 

„Das Buch (der Offenbarung) muß vor dem Hintergrund der dramatischen Erfahrungen der sieben Gemeinden der Provinz Asien (Ephesus, Smyrna, Pergamon, Thyatira, Sardes, Philadelphia, Laodizea) verstanden werden, die gegen Ende des ersten Jahrhunderts große Schwierigkeiten in ihrem Zeugnis für Christus zu bewältigen hatten: Verfolgungen und auch innere Spannungen. An sie wendet sich Johannes mit lebendigem pastoralem Einfühlungsvermögen gegenüber den verfolgten Christen, die er ermahnt, im Glauben standhaft zu bleiben und sich nicht der so starken heidnischen Umwelt anzugleichen. Sein Thema ist im letzten die Enthüllung des Sinns der Menschheitsgeschichte, ausgehend vom Tod und der Auferstehung Christi“, so Papst Benedikt XVI. während der Audienz vom 23. August 2006. Um 200 wurde über dem Grab des Johannes in Ephesus eine Kirche errichtet, die Kaiser Justinian I. zur Basilika erweiterte. In Rom weihte Papst Hilarius dem Heiligen eines der drei Oratorien im Baptisterium von San Giovanni in Laterano. Eine Reliquie des Heiligen wird im Kloster Andechs aufbewahrt. Der legendäre Ahnherr der Grafen von Andechs, Graf Rasso, soll von einer Pilgerfahrt in das Heilige Land Reliquien mitgebracht haben, die den Grundstock des sogenannten „Heiltums“ bildeten, nämlich einen Zweig aus der Dornenkrone Christi, ein Stück aus dem „Spottzepter Christi“, eine Kreuzreliquie, einen Teil des Schweißtuchs sowie kostbare Textilreliquien, unter denen sich auch die „Stola“ des Evangelisten Johannes und der Gürtel der Maria Magdalena befinden. {Quelle: www.zenit.org – Britta Dörre}

 

 

 

 

6 Responses to “Hl. Johannes: Apostel, Evangelist und Märtyrer”

  1. carma Says:

    aktuell: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1327875/Syrische-Opposition-lehnte-Einladung-Russlands-ab?_vl_backlink=/home/index.do

    soviel zur „verhandlungsbereitschaft“ der syrischen opposition: ihre maximalforderung heißt GANZ syrien in ihre hände – die internationalen sunni-faschos unter beihilfe aus dem weißen haus lassen grüssen…

    • carma Says:

      Mehrere NATO-Staaten wollen laut einem Zeitungsbericht ein militärisches Eingreifen in Syrien vorantreiben. Mit Blick auf die sich täglich verschärfende Lage in der Konfliktregion plädierten die Regierungen der USA, Großbritanniens und der Türkei dafür, mit einer „vorsichtigen Planung“ zu beginnen, berichtete die Zeitung „Die Welt“ (Donnerstag-Ausgabe) unter Berufung auf NATO-Kreise.

      Planungen ohne „offizielle Verlautbarungen“
      Demnach unterstützt auch der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, James Stavridis, die Forderung der drei Staaten, angesichts steigender Opferzahlen und geheimdienstlicher Erkenntnisse über Chemiewaffen die bisherige passive Haltung aufzugeben. Den Angaben zufolge könnte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen die 28 Mitglieder in diesen Tagen auffordern, alle Optionen für eine Intervention auszuloten und entsprechende Beschlüsse zu fassen, um eine militärische Vorbereitung einzuleiten. Diese Planungen sollten aber ohne offizielle Verlautbarungen vonstatten gehen, hieß es demnach in Brüssel.

      wie lange ist das jetzt her, seit obama wiedergewählt wurde?..

  2. carma Says:

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/12/464697/patriot-einsatz-tuerkei-erwartet-2000-auslaendische-soldaten/
    jetzt dürfen WIR für die türkei in den krieg ziehen, oder was? unsere bundeswehr ist wahrscheinlich noch mächtig stolz darauf…

  3. carma Says:

    …und dann noch dies: http://www.welt.de/politik/ausland/article112233257/China-drohen-gewalttaetiger-Aufruhr-und-Chaos.html

    liebe leute, ist es ratsam, besser keine nachrichten mehr zu lesen? – und ist es dann eher möglich, irgendwie optimist zu bleiben (im „weltlichen“ sinne)??

    • Emanuel Says:

      Interressante Links , Danke – mal schaun wie`s weitergeht – Ich glaube ich setzt mal auf Öl-Zertifikate —
      Was denkst du ? Der Öl-Preis müsste doch steigen – oder ????


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