kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Libyens Nationaler Übergangsrat – NTC“ führt Scharia wieder ein – Frauen in Angst 26. Dezember 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:51

Libyen verspricht Akteneinsicht zu Lockerbie

 

 

Die neue libysche Regierung zeigt sich bereit, die Archive zum Terroranschlag von Lockerbie zu öffnen. Britische und US-Justizbehörden wollen weitere Täter dingfest machen.

 

Seine Regierung sei willens, alle Dokumente zum Flugzeuganschlag von Lockerbie freizugeben, bestätigte der libysche Botschafter in London, Mahmud Nacua. Allerdings werde es bis dahin noch mindestens ein Jahr dauern, meldete der Sender BBC am Freitag. Eine förmliche Abmachung zwischen den Regierungen Libyens und Grossbritanniens gebe es noch nicht. Zuerst müsse seine Regierung umfassende Sicherheit und Stabilität im Land herstellen. Das Interesse an den Lockerbie-Dokumenten ist gross, nicht nur aus historischen Gründen. Die britischen und amerikanischen Behörden sind darauf aus, weitere Beteiligte an dem Terrorakt ausfindig zu machen und vor Gericht zu stellen. Seit dem Sturz des früheren libyschen Herrschers Ghadhafi sind sie in der Sache bei der libyschen Regierung mit einigem Nachdruck vorstellig geworden. Beim Attentat auf ein amerikanisches Flugzeug über Lockerbie waren im Dezember 1988 alle 270 Personen an Bord getötet worden. Der libysche Bürger Abdelbaset al-Megrahi, nach Erkenntnissen der Strafverfolgung ein Geheimagent Ghadhafis, wurde als Beteiligter an dem Terrorakt von einem britischen Gericht zu einer Haftstrafe verurteilt. 2009 wurde er aus – umstrittenen – gesundheitlichen, beziehungsweise humanitären Gründen aus der Haft entlassen und nach Libyen überstellt, wo ihn der frühere Herrscher Ghadhafi als Volksheld feiern liess. Er starb dieses Jahr. {Quelle: www.nzz.ch}

Neue Zürcher Zeitung

 

 

 

 

US-Beamte nach Bengasi-Attacke suspendiert

 

Am 11. September 2012 sterben in Bengasi vier US-Bürger, darunter der US-Botschafter. Die Untersuchung des Attentats weist auf gravierende Sicherheitsmängel hin. Ranghohe Beamte werden suspendiert.

 

Der vernichtende Bericht zu dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi hat erste personelle Konsequenzen: Der für die Sicherheit des diplomatischen Personals zuständige leitende Beamte Eric Boswell trat am Mittwoch zurück und drei weitere Mitarbeiter des Außenministeriums wurden vom Dienst suspendiert, wie aus Washington bekannt wurde. Die erkrankte US-Außenministerin Hillary Clinton muss sich indes noch bis Mitte Januar schonen. Clinton habe Boswells Entscheidung, mit sofortiger Wirkung von seinem Posten zurückzutreten, akzeptiert, erklärte die Sprecherin des Ministeriums, Victoria Nuland. Drei andere Mitarbeiter seien von ihren derzeitigen Aufgaben entbunden und bis auf Weiteres vom Dienst suspendiert worden, fuhr sie fort. Dabei handle es sich um zwei weitere Mitarbeiter aus Boswells Aufgabenbereich sowie um einen Beamten eines Büros im Nahen Osten. Die Namen der drei suspendierten Beamten nannte Nuland nicht. Neben Boswell hatten die Sender CNN und CBS aber bereits über Charlene Lamb berichtet, die ihren Posten geräumt habe. Sie ist ebenfalls für die Sicherheit der diplomatischen US-Einrichtungen verantwortlich. Drei Monate lang hatte eine unabhängige Kommission die Umstände der Attacke in Bengasi vom 11. September untersucht. Bei dem Angriff waren vier US-Bürger getötet worden, darunter der Botschafter Chris Stevens. Die Sicherheitsvorkehrungen in dem Konsulat seien zutiefst „unzureichend“ gewesen, heiß es in Auszügen des Berichts. Die US-Diplomaten hätten sich auf bewaffnete, „jedoch schlecht ausgebildete“ örtliche Milizen verlassen müssen. Forderungen, den Schutz der Vertretungen in Bengasi und in der Hauptstadt Tripolis zu verstärken, seien „ignoriert“ worden.

 

 

 

Clinton erleidet Gehirnerschütterung

 

„Wir haben einige sehr harte und schmerzhafte Lektionen in Bengasi gelernt“, sagte Clintons Stellvertreter William Burns. Da Clinton wegen einer Erkrankung verhindert ist, sollte er zusammen mit einem weiteren Ministeriumsvertreter am Donnerstag vor dem US-Kongress zu den Ermittlungen zu dem Angriff in Bengasi aussagen. Die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Repräsentantenhaus, Ileana Ros-Lehtinen, erklärte, ein Mangel an Führungsschwäche und Management seien für die zahlreichen Fehler verantwortlich, die zum Tod mehrerer Menschen geführt hätten. Die Regierung müsse weiterhin zur Rechenschaft gezogen werden, erklärte die Republikanerin. Die Rücktritte von Ministeriumsmitarbeitern reichten nicht aus. Clintons engster Mitarbeiter Philippe Reines erklärte indes, die Ministerin müsse sich auf Anraten ihrer Ärzte noch für mehrere Wochen schonen. Bis Mitte Januar seien keine Reisen geplant, da die Mediziner ihr geraten hätten, nicht zu fliegen. Clinton gilt als äußerst vielreisende Ministerin. Seit ihrem Amtsantritt vor vier Jahren bereiste sie bereits 112 Länder und legte dabei rund 1,6 Millionen Kilometer zurück. Die Ressortchefin hatte sich jüngst eine Magenvirus-Erkrankung zugezogen. Am Wochenende hatte Reines erklärt, die 65-Jährige sei infolge des Virus dehydriert gewesen und in Ohnmacht gefallen. Die Politikerin, die Anfang kommenden Jahres ihr Amt aufgeben will, habe dabei eine Gehirnerschütterung erlitten und müsse sich nun erholen. {Quelle: www.fr-online.de}

Nachrichten aus Deutschland und der Welt – Frankfurter Rundschau

 

 

 
 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s