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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Isla“misten“ bedrohen Christen in Syrien per Video 24. Dezember 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:47

Salafistische Moslembrüder in Syrien geben den Christen eine dreitägige Frist, ab dem 20.12.2012 die Gegend zu verlassen!

 

Im Syrien-Konflikt melden sich zunehmend Islamisten zu Wort. Per Video drohen sie Christen mit einem Angriff, sollten sie Assad-Kämpfer nicht ausliefern. Die Not des Volkes verschärft sich.

 

 

 

 

 

Moslembrüderliches Gesindel foltern einen Christen

 

 

Radikale Islamisten wollen in Syrien nach einem Sturz von Präsident Baschar al-Assad einen Gottesstaat errichten. In einem Internetvideo verkündeten sie am Samstag die Bildung einer Islamistenfront, deren Ziel der Gottesstaat sei. Die Bundesregierung will ihre Hilfen zur Versorgung der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern verstärken. Bei einem Kurzbesuch im Libanon sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) zusätzliche knapp 15 Millionen Euro an Unterstützung zu. Im Internet meldete sich eine weitere Rebellengruppe zu Wort: Sie drohte zwei christlichen Ortschaften in der Unruheprovinz Hama. In dem Video sind sieben bewaffnete Männer zu sehen, die schwarze Stirnbänder mit dem islamischen Glaubensbekenntnis tragen. Aus deren Mitte verliest ein bärtiger Mann eine Warnung an die Christen. Sollten sie Assad-Kämpfer nicht ausliefern, würden sie angegriffen. Die Notlage der Menschen in Syrien wird durch Winter und Kälte verschärft. „Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind in Syrien unzählige Familien auf der Flucht“, erklärte Wilfried Vyslozil von den SOS-Kinderdörfern. „Vor allem die Kinder leiden schrecklich. Wir müssen jetzt handeln, um sie durch den Winter zu bringen“.

 

 

Kritik von Hilfsorganisationen

 

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die im Norden des Landes in drei Kliniken Patienten behandelt, beklagte, dass die Hilfsleistungen angesichts der Notlage vor Ort längst nicht ausreichten. Wegen der heftigen Kämpfe seien große Teile des Landes nur schwer zu erreichen. Minister Niebel, der am Rande der libanesischen Hauptstadt Beirut ein Flüchtlingslager besuchte, sagte der dpa: „Der Druck auf die Menschen in Syrien ist enorm groß, aus den Gefechtshandlungen herauszukommen. Deswegen haben wir uns als Bundesregierung in Jordanien und jetzt auch im Libanon bereiterklärt, dazu beizutragen, dass die Grenzen auch in Zukunft offen bleiben“. Kritik an Niebel kam von den Grünen und der Organisation Pro Asyl. „Geld und Zelte reichen nicht. Wer erreichen will, dass die Grenzen offen bleiben, muss selbst Flüchtlinge aufnehmen“, sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von Pro Asyl. Grünen-Chefin Claudia Roth forderte: „Wenn Minister Niebel sein Engagement für die Flüchtlinge aus Syrien ernst meint, dann müsste die Bundesregierung auch endlich bereit sein, Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen“. Berlin hat bisher 75 Millionen Euro für Flüchtlinge außerhalb Syriens zur Verfügung gestellt und weitere 20 Millionen Euro in Form von humanitärer Hilfe für die Flüchtlinge innerhalb des Landes. Das deutsche Geld fließt über internationale Organisation wie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) oder das UN-Kinderhilfswerk Unicef.

 

 

 

 

Türkischer Terrorist hetzt gegen Christen und Schiiten

 

 

 

Halbe Million Syrer ins Ausland geflohen

 

Nach Schätzungen des UN-Flüchtlingswerk UNHCR sind 500.000 Syrer ins benachbarte Ausland geflohen. Im Land selbst seien 1,2 Millionen Menschen auf der Flucht vor den Kämpfen. Der Aufstand gegen das Assad-Regime geht im kommenden Frühjahr bereits ins dritte Jahr. Dem im März 2011 begonnenen Konflikt sind seither mehr als 42.000 Menschen zum Opfer gefallen. Russland betonte derweil, dass die syrische Regierung die Kontrolle über die Chemiewaffen im Land habe. „Die syrischen Behörden haben diese Vorräte in ein oder zwei Zentren konzentriert. Vorher waren sie über das ganze Land verteilt“, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Samstag der Agentur Interfax zufolge. Die Führung tue alles, um die Waffen zu sichern. Auch die USA hätten zugestanden, dass Chemiewaffen in Händen der Regierungsgegner die größte Gefahr in Syrien seien, sagte Lawrow. Russland ist ein Partner Assads. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 

 

 

Ein Land steckt in der Sackgasse

 

Seit fast zwei Jahren kämpfen Teile der syrischen Bevölkerung gegen das Regime. Viele Menschen sind dabei zwischen die Fronten geraten. Die Lage im Land bleibt unübersichtlich und wird immer dramatischer.

 

Ein überschwemmtes Zelt, eine nasse Matratze und keine Möglichkeit, sich zu wärmen: In den provisorischen Flüchtlingslagern im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist der Winter eingebrochen. Die Nächte sind bitterkalt, es gibt nicht genügend Decken – doch viele Syrer, die hier untergekommen sind, haben weitaus Schlimmeres erlebt. Sie sind auf der Flucht vor den Kämpfen im eigenen Land, vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen, die sich immer weiter ausdehnen. „Die Kämpfe in Syrien bewegen sich von einem Ort zum anderen“, sagt Ruth Jüttner, Nahost-Expertin der Nichtregierungsorganisation Amnesty International. „Viele Syrer, denen wir begegnet sind, haben uns berichtet, dass sie gleich mehrere Male fliehen mussten“.

 

 

Millionen Menschen auf der Flucht

 

Täglich fliehen Tausende Syrer ins Nachbarland Türkei, aber auch in den Irak, in den Libanon oder nach Jordanien. Ein Ende des Bürgerkriegs ist nicht in Sicht. Den Vereinten Nationen zufolge werden die verschiedenen aufständischen Gruppierungen in Syrien zwar immer stärker. Für einen entscheidenden Schlag gegen das Regime hat es bislang aber nicht gereicht. Die Truppen von Staatspräsident Baschar al-Assad gehen gewaltsam gegen die Aufständischen vor – ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Welche Seite die Oberhand hat, ist unklar. Fest steht: Die Lage im Land bleibt unübersichtlich. Das liegt auch daran, dass die Regierung, aber auch Teile der Opposition wenig Interesse an unabhängiger Berichterstattung haben. Cengiz Günay spricht sogar von einem „Propaganda-Krieg“. „Immer wieder wird von einem ‚alawitischen‘ Regime gesprochen“, hat der Nahost-Experte am Österreichischen Institut für Internationale Politik beobachtet. „Dabei sind die Grenzen innerhalb der syrischen Gesellschaft nicht so einfach zu ziehen.“ Wegen der Konfessionalisierung des Konflikts sähen viele Alawiten mittlerweile keinen anderen Ausweg, als am Assad-Regime festzuhalten, meint Günay. „Sie fürchten um ihr Leben, wenn das Regime stürzt“.

 

 

Minderheiten zwischen den Fronten

 

Wie die Alawiten sind viele Bevölkerungsgruppen zwischen die Fronten geraten. Die religiösen Minderheiten in Syrien leiden unter den zunehmenden Attacken radikaler Moslems. Deshalb unterstützen viele von denen, die einer Minderheit angehören, nicht die Opposition, sondern halten weiterhin zum Regime. Auch vom Militär und von seinem weitgehend intakten Machtapparat erhält Baschar al-Assad nach wie vor Unterstützung. Nicht eindeutig dagegen ist die Haltung der kurdischen Bevölkerungsgruppe. Sie kontrolliert mittlerweile den Nordosten des Landes, kooperiert aber möglicherweise mit dem syrischen Präsidenten. Assad profitiert nicht nur von der Unterstützung seiner Anhänger, sondern auch davon, dass die syrische Opposition völlig zersplittert ist. Die Moslembruderschaft zum Beispiel stand schon immer in Opposition zum Regime, konkurriert mittlerweile aber mit den noch radikaleren Salafisten. Säkulare, linke und nationalistische Gruppen stehen dem syrischen Regime ebenfalls schon seit langem gegenüber, vertreten aber völlig andere Interessen als die Islamisten. Zur syrischen Opposition zählen sich weiterhin Soldaten, die in den vergangenen Monaten die Seite gewechselt haben und zur Freien Syrischen Armee übergelaufen sind. Hinzu kommen zahlreiche Syrer, die schon seit Jahren im Exil leben. Sie alle wollen den Sturz des Regimes, haben aber unterschiedliche Ziele für die Zeit danach.

 

 

Einmischung regionaler Mächte

 

„Die Komplexität des syrischen Konflikts liegt auch darin, dass sehr viele externe Akteure mitmischen“, sagt Cengiz Günay. „Die islamistischen Milizen zum Beispiel werden von konservativem Kapital aus den Golfstaaten unterstützt.“ Rückendeckung für das Regime kommt dagegen vor allem aus Russland, aus dem Iran und von der libanesischen Hisbollah – auch wenn mittlerweile der Eindruck entsteht, dass sich die Verbündeten auf ein mögliches Ende der Regierung Assad vorbereiten. Tatsächlich gab es in den vergangenen Wochen immer wieder Anzeichen dafür, dass selbst die syrische Regierung nicht mehr mit einem militärischen Sieg rechnet. So hat zum Beispiel Vizepräsident Faruk Al-Scharaa jüngst für Verhandlungen mit der von Assad verteufelten Exil-Opposition und für die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit geworben. Weiter gehende Schritte gab es bislang nicht. Wie lange der Konflikt noch dauern wird und was danach kommt, ist völlig unklar. Fest steht nur, dass sich die Lage immer weiter zuspitzt – vor allem für die Bevölkerung.

 

 

Dramatische Entwicklung

 

„Die Situation hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschlechtert“, sagt Ruth Jüttner von Amnesty International. „Es mangelt an Lebensmitteln, Medizin und Unterkünften.“ Mehrere Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht – innerhalb Syriens und in den Nachbarländern. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass Mitte des kommenden Jahres vier Millionen Menschen Hilfe brauchen werden. Ingo Radtke, Generalsekretär von Malteser International, zeichnet ebenfalls ein düsteres Bild: „Das ganze Ausmaß der Tragödie wird sich aber erst dann zeigen, wenn die Kriegshandlungen zum Ende kommen“, sagt er. Die Flüchtlinge in Syrien und den Nachbarländern brauchen jetzt schon jede Hilfe. {Quelle: www.dw.de}

 

5 Responses to “Isla“misten“ bedrohen Christen in Syrien per Video”

  1. Emanuel Says:

    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2012/12/syrien-turkish-airlines-air-kaida.html

    … und was ich noch sagen wollte : Frohe Weihnacht allen ….

    • carma Says:

      interessante links – der hammer, wenns so stimmt!! ich trau allerdings solchen etwas ominösen lagereports nicht so ganz – man muss sehr vorsichtig sein, weil fehlinformationen, verdrehungen, täuschungsmanöver und verschwörungsgerüchte sich die hand reichen. die schlagwörter usa-cia-alkaida-nato lassen sich allzuleicht zur „achse des bösen“ zusammenschmieden, hinter den kulissen dürfte es weitaus komplizierter und widersprüchlicher zugehen. solange wir nichts EXAKTES erfahren, sollten wir keiner erzählweise blindes vertrauen schenken – spekulieren, abschätzen darf und sollte man natürlich dennoch…

  2. Johannes Says:

    Dabei ist doch die „Religion des Friedens“ bzw. der Unterwerfung sonst so friedlich! Da mag man gar nicht glauben, dass sie die Christen und Juden nicht mögen und unterdrücken, verfolgen und gar töten. Das ist sicher nur pöse, pöse Propaganda!


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