kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wenn es lebensgefährlich ist, Christ zu sein! 21. Dezember 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:52

 

Es regnet in die Kirche von Bethlehem

 

 

 Das Weltkulturerbe im Westjordanland

bedarf dringend der Sanierung.

 

 

 

 

 

Auf langen Beinen durchschreitet Pater Stephane die Geburtskirche. „Die Kirche wird von ihrer Umgebung beeinflusst“, sagt er. „Wir haben kein Wasser, keine Blumen, also keine Bienen und damit auch kein Wachs. Dafür gibt es Oliven, deshalb hängen hier Öllampen.“ Ob Kerze oder Öllampe – die Spuren von Rauch und Ruß kleben unübersehbar an Mauern und Gewölbe. Die Bilder der Heiligen an den verschmutzten Säulen lassen sich nur noch erahnen. An der alten Kirche sind jedoch nicht nur Schönheitsreparaturen nötig. Seit Jahrzehnten regnet es durch das Dach. „Wenn man das Dach austauscht, kann sich die Last verändern“, sagt Pater Stephane. „Also müssen auch die Mauern auf ihre Tragkraft geprüft werden.“ Der fromme Mann ist der franziskanische Ordensobere der Katharinenkirche, die unmittelbar an die Geburtsbasilika grenzt. Beide Gebäude sind mit einem Durchgang verbunden.

 

 

 

 

 

 

Schon vor zwei Jahren beauftragte die Palästinensische Autonomiebehörde Experten, um Schäden und Kosten für deren Behebung zu ermitteln. Der Bericht müsse bald fertig sein, lautet die Auskunft im Rathaus von Bethlehem. Pater Stephane will „irgendwo die Summe von 21 Millionen Dollar“ gehört haben, aber „am Ende wird es ja doch meistens teurer“. Lediglich 200 000 Euro stehen bisher bereit. Frankreichs Regierung hat als erste einen Beitrag für die Reparaturen beigesteuert. Von der UN-Kulturorganisation, die die Geburtsbasilika zum Weltkulturerbe erklärte, sei kein Geld zu erwarten, glaubt der Pater. Aber wenn es mit der Arbeit erst einmal losgeht, würden sicher „die Kirchen weltweit, die Regierungen und vielleicht sogar die Golfstaaten spenden“. Dass die Kirche seit 50 Jahren vernachlässigt wird, liegt nicht nur an dem mageren Budget der Palästinenser. Grund sei auch, dass sich die Christen nicht immer einig waren. Jeder wollte seinen eigenen Stil. Und wenn Kompromisse nicht möglich sind, warte man ab. Im Westjordanland ist Bethlehem die größte Attraktion für die Pilger. Im 6. Jahrhundert ließ der römische Kaiser Justitian I. die 200 Jahre zuvor von Kaiser Konstantin dem Großen errichtete und beim Aufstand der Samaritaner 529 stark beschädigte Kirche wieder aufbauen. Das Gotteshaus gehört zu den ältesten der Welt und wurde auch von den Muslimen verschont. {Quelle: nachrichten.rp-online.de – VON SUSANNE KNAUL}

 

3 Responses to “Wenn es lebensgefährlich ist, Christ zu sein!”

  1. Johannes Says:

    Überall, wo Araber das Kommando übernehmen, beginnen Chaos und Verfall – so auch in Bethlehem!

    Bethlehem liegt übrigens im jüdischen Bergland, das wiederum ein Teil Judäas ist und zum jüdischen Kernland gehört.

    Der Prophet Micha (etwa 730 v.Chr.) schreibt im Namen des HERRN: „Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll MIR DER kommen, DER in ISRAEL HERR sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist“ (Micha 5,1), also Jeshua, an dessen Menschwerdung wir zu Weihnachten denken.

    Und der Prophet blickt noch weiter voraus, weit über die Geburt von JESUS: „Und es werden die Übriggebliebenen aus Jakob unter vielen Völkern sein wie Tau vom HERRN, wie Regen auf Gras, der auf niemand harrt noch auf Menschen wartet. Ja, die Übriggebliebenen aus Jakob (=ISRAEL) werden unter den Heiden inmitten vieler Völker sein wie ein Löwe unter den Tieren im Walde, wie ein junger Löwe unter einer Herde von Schafen, dem niemand wehren kann, wenn er einbricht, zertritt und zerreißt. Denn Deine Hand (=GOTTES Hand) wird siegen gegen alle deine Widersacher …“ (Micha 5, 6ff).

    Genau vor zehn Jahren sind muslimische Araber, die doch auch Bethlehem beanspruchen, wenig respektvoll mit der Geburtskirche umgegangen. Eine Gruppe von islamischen Terroristen überfiel die vor allem für Christen heilige Stätte, nahm die Mönche in Geiselhaft, hielt die Kirche besetzt, beschädigte das Innere und stahl wertvolle Gegenstände. Schließlich schämten sie sich nicht, in dem Gebäude ihre Notdurft zu verrichten und es in einen Schweinestall zu verwandeln. Erst de israelische „Besatzungsarmee“ beendete das Spektakel und entfernte später etwa 40 heimtückisch angebrachte Sprengfallen im Innern der Kirche. Auf einen Protest der christlichen Araber in Bethlehem wartete man vergeblich. Der lutherische „Pfarrer“ Mitri Raheb, ein glühender „Palästinenser“, beschimpfte sogar die Israelis und bezichtigte sie fälschlicherweise, auf seine Weihnachtskirche geschossen zu haben.

    Als nach der Renovierung die Kirche neu geweiht wurde, dankte man der Armee jedoch nicht, dafür dufte der Verbrecherund Verursacher dieser Schändung, der Ägypter Arafat, den lateinischen Patriarchen Michel Sabbah küssen.

    Man stelle sich vor, Christen hätten das Grabmal des islamischen Propheten in Medina auf diese Weise geschändet…..


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