kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Straßenschlacht vor alexandrinischer Ibrahim-Moschee 21. Dezember 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:36

Schwere Unruhen in Alexandria vor Verfassungsreferendum

 

Wie vergangene Woche haben sich Anhänger und Gegner des Präsidenten

nach dem Freitagsgebet Straßenschlachten geliefert.

 

 

 

Morgige Ausgabe von Alwafd:

„Heute … NEIN zur Verfassung = Errettug Ägyptens!  Der Militärrat ist erzürnt über die Aussagen des Morscheds Mohamed Badie … Blutbad in Alexandria durch die Isalmisten„!

 

 

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Alexandria: Unmittelbar vor der zweiten Runde des umstrittenen Verfassungsreferendums liegen in Ägypten erneut die Nerven blank. Tausende Anhänger von Präsident Mohammed Mursi haben sich am Freitag in Alexandria heftige Straßenschlachten mit Regierungsgegnern geliefert. In der Hafenstadt im Norden des Landes bewarfen sich beide Seiten gegenseitig mit Steinen und Felsbrocken. Die Polizei reagierte mit dem Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken. Mindestens 42 Menschen seien verletzt worden, sagte ein Vertreter der Gesundheitsbehörde. Islamische Gruppen hatten zuvor zur einer Großkundgebung vor der Al-Kaid-Ibrahim-Moschee im Herzen Alexandrias aufgerufen. Tausende Salafisten und Mitglieder der Muslimbruderschaft, die den Verfassungsentwurf befürworten, folgten dem Aufruf und riefen „Gott ist groß“. Kurz darauf kam es jedoch zu schweren Zusammenstößen mit jugendlichen Anhängern der Opposition. Welche Seite die Unruhen auslöste, war zunächst unklar. Sicherheitskräfte sperrten die Zufahrtsstraßen zur Moschee, um eine Eskalation zu vermeiden. Die Kundgebung der Islamisten war eine Reaktion auf eine Protestaktion in der vergangenen Woche, bei der die Al-Kaid-Ibrahim-Moschee von Aktivisten belagert worden war. Der populäre salafistische Prediger Ahmed el-Mahalawi saß zwölf Stunden lang in dem Gebäude fest, während sich seine Anhänger mit Anhängern der Opposition heftige Auseinandersetzungen lieferten.

 

 

 

 

 

 

 

Straßen-Krieg in Alexandria

 

 

APTOPIX Mideast Egypt

 

Bei der ersten Runde der Volksabstimmung vor einer Woche hatten sich etwa 57 Prozent der Wähler für den Entwurf ausgesprochen, etwa 43 Prozent hatten dagegen gestimmt. Die zweite Runde findet am (morgigen) Sonnabend statt. Rund 25 Millionen Stimmberechtigte werden zu den Urnen gerufen. Liberale, Säkulare, Christen und andere Kritiker monieren, die Verfassung würde dem islamischen Recht, der Scharia, zu viel Raum geben. Sie fürchten, dass Bürgerrechte und Freiheiten zu kurz kommen. In den vergangenen Wochen war es zu massiven Protesten der Opposition gegen das Referendum und die Politik von Präsident Mursi gekommen. Bei gewaltsamen Ausschreitungen wurden mindestens zehn Menschen getötet, rund tausend wurden verletzt. {Quelle: www.abendblatt.de}

Hamburger Abendblatt online

 

 

Clashes over disputed constitution in Alexandria

 

 

 

 

Wieder schwere Unruhen in Ägypten

 

Einen Tag vor der zweiten und letzten Runde des Verfassungsreferendums in Ägypten sind Islamisten und Oppositionelle wieder mit Steinen und Stöcken aufeinander losgegangen.

 

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bei der Massenschlägerei in der Hafenstadt Alexandria 40 Menschen verletzte. Die Polizei versuchte, die Kontrahenten mit Tränengas auseinander zu treiben. Das ägyptische Nachrichtenportal youm7 meldete, die Anhänger der Opposition hätten die radikalen Islamisten attackiert, als sich diese nach dem Freitagsgebet vor der Al-Kaid-Ibrahim-Moschee versammelten. Die Kundgebung der Islamisten stand unter dem Motto „Schutz der Religionsgelehrten und Moscheen“. Die Al-Kaid-Ibrahim-Moschee war eine Woche zuvor von Gegnern der Islamisten belagert worden, weil ein Prediger dort die Gläubigen aufgerufen hatten, für den Verfassungsentwurf zu stimmen. Obwohl Wahlpropaganda in Gotteshäusern in Ägypten verboten ist, mischten sich auch an diesem Freitag wieder Prediger in die Politik ein. youm7 berichtete, in Suez sei es deshalb in mehreren Moscheen zu Streit zwischen dem Prediger und den Betenden gekommen. Ein Prediger habe den Gläubigen sogar gesagt, wer mit „Ja“ stimme, komme ins Paradies.

 

Kaum Resonanz fand der Aufruf einiger Oppositionsgruppen zu Demonstrationen gegen die Verfassung in Kairo. „Wir haben keine Zeit zu protestieren, wir bereiten uns lieber auf das Referendum vor, damit wir die Fälschung des Ergebnisses verhindern“, sagte ein Mitglied der revolutionären Jugendbewegung 6. April. Ägyptische Medien berichteten, Präsident Mursi werde demnächst 90 Mitglieder für den Schura-Rat ernennen. Unter ihnen seien auch Angehörige der Kirchen und des Al-Azhar Islam-Instituts. Der von den Islamisten dominierte Schura-Rat soll, falls die Verfassung angenommen wird, so lange Gesetze beschließen, bis ein neues Parlament gewählt ist. Unterdessen sorgt Ägyptens umstrittener Generalstaatsanwalt Talaat Ibrahim Abdullah weiter für Schlagzeilen. Der erst vor einem Monat von Mursi ernannte Generalstaatsanwalt war am Donnerstag von seinem Rücktritt wieder zurückgetreten. Jetzt ist der Oberste Justizrat, der für die Ernennung und Beförderung von Justizbeamten zuständig ist, uneins, ob der Generalstaatsanwalt überhaupt das Recht hat, seinen Rücktritt zurückzuziehen. Das berichtete die Kairoer Tageszeitung „Al-Shorouk“ am Freitag.

 

Abdullah hatte Anfang der Woche seinen Rücktritt erklärt. Am Donnerstag informierte er den Justizrat jedoch darüber, dass er im Amt bleiben wolle. Er habe nur um seine Entlassung gebeten, da man ihn „unter Druck gesetzt“ habe. Jetzt habe er sich aber entschieden, diesem Druck nicht nachzugeben. Nach Informationen der Zeitung „Al-Masry Al-Youm“ will Abdullah nun sogar gegen die Staatsanwälte vorgehen, die gegen ihn protestiert hatten. Ein Teil der Richter und Staatsanwälte des Landes hatten sich geweigert, mit dem neuen Staatsanwalt zusammenzuarbeiten. Denn sie sehen in Abdullah einen politisch motivierten Erfüllungsgehilfen der regierenden Islamisten. Da Abdullah darauf beharrt, sein Amt weiter auszuüben, drohen einige Staatsanwälte mit Streik. {Quelle: www.hna.de}

 

9 Responses to “Straßenschlacht vor alexandrinischer Ibrahim-Moschee”

  1. Emanuel Says:

    Der „christliche Westen“ ist verbündet mit den sunnitischen Machthabern und ihren terroristischen Kraken-armen. Nur wer die Wahrheit absolut nicht wissen WILL – kann sie heute noch ignorieren ….
    Der Westen, das sind wir …. Die christlichen Kirchen – das sind wir !!! Unsere Führer sind verbrüdert mit den Satanen und Teufeln dieser Erde ….. Augen schließen vor der Wahrheit, die nun offen liegt, wird nicht mehr als Entschuldigung vom Herrn angenommen …..

    Nach dem Tod ….

    …keiner darf in der geistigen Welt
    anders denken und wollen und anders reden und handeln, jeder muß
    dort das Abbild seiner Neigung oder Liebe sein; wie er daher im Inwendigen
    ist, so muß er auch im Auswendigen sein; weshalb das Auswendige des Geistes
    zuerst aufgedeckt und in Ordnung gebracht wird, damit es dem Inwendigen
    zur entsprechenden Unterlage diene.

    • carma Says:

      werter emanuel:
      …das abbild seiner neigung sein….das inwendige entspreche dem auswendigen…das auswendige des geistes…unterlage des inwendigen…blablabla…
      was soll dieser sinn-lose stuss, diese albernen worthülsen und zusammengeschusterten mystizismen, die nichts als hochgequirlte binsenweisheiten sind??!
      dieser swedenborg scheint mir einen ziemlichen knall zu haben – ein wichtigtuerischer wortakrobateur, der in wahrheit NICHTS substanzielles zu sagen hat. ein „mystiker“ für schwarmgeister und symbolisten, deren eitler intellekt auf falsche fährte gelockt wird –
      ein recht närrischer pseudo-theosoph, den man eher mit vorsicht goutieren sollte – falls überhaupt…
      – schön, das du mir immer wieder stoff zur verfügung stellst, über den ich mich zwar regelmäßig aufrege, aber auch zur genaueren analyse angehalten fühle. das schärft den verstand!!
      lg und mach nur weiter so…

      • Emanuel Says:

        Werter Carma !

        Ich habe in meinem Leben verschiedene Studiengänge abgeschlossen und dabei viele komplizierte Dinge erlernen müssen – Heute habe ich die Erkenntnis, das die schwierigsten Dinge … die ganz einfach erscheinenden Dinge sind … Die Einfachheit wirklich zu begreifen – das haben wir alle vollkommen verlernt und das ist kein Zufall …. Nur wenige kennen heute dieses „Geheimnis“ wirklich in seiner ganzen Tiefe …..

        …und das ist vom Herrn gewollt – so ist es vom Herrn eingerichtet ….

        LG

        Emanuel

    • Emanuel Says:

      Lies den Text oft und frage dich warum dieser Text dich „wütend“ macht ….. Ich gebe dir diesen Rat als Freund und Psychiater ….

      • carma Says:

        ich bin nicht wütend, aber die jahrelange Auseinandersetzung mit Philosophie, Soziologie, Psychologie etc. haben meinen Sinn fürs Wesentliche geschärft – auf Wortkleisterei, verdrehte Endlos-Satzgefüge, die meist magere Erkenntnisse verschleiern sollen und selbsversponnene Metaphysik reagiere ich (mittlerweile) allergisch. die „Wahrheit“ ist niemals so kompliziert, als das man zwanzig Buchbände zu ihrer Erläuterung benötigte…
        „Geistige Onanie“ nannte ein italienischer Soziologe die überspannte „Vergeistigungs“-Sucht der westlichen Intelektuellen! auch die Bibel warnt davor, vom „geistigen Hunger“ geplagt zu sein, wenn man es mit der Wahrheitsucherei übertreibt. Gemeint ist der unstillbare Wissensdurst, der alle direkte (eingegebene) Gotteserkenntnis und lebendige Beziehung zu Ihm zu ersticken droht, weil gerade das „Geistes-Ego“ des Allzu-Gebildeten GOTT und das Universum zu rationalisieren trachtet, also Spekulation betreibt, die letztlich nur willkürliche Eigensichtweisen hervorbringt (nicht die Wahrheit – Gott selbst abbilden kann!!).
        Kompliziert sind die (meist berufsbezogenen) Dinge und Verhältnisse der Welt, der Mensch selbst –
        das Geheimnis Gottes ist das der Liebe, und die kann auch der „Dümmste“ in seinem Herzen erkennen und so zu Klugheit und Vernunft gelangen…
        Herzliche Grüße ins ?Niedersächsische…

      • Emanuel Says:

        Übereinstimmung – ohne Worte !!!!!!!!!!!!!!!!!

      • Emanuel Says:

        Lieber Freund !

        Ich stamme aus dem Ofen der „Gesellschaft“ — NRW – Am „Heiligen Abend“ war ich mal wieder in meiner Gemeinde „Thomas-Kirche“. Meine geliebten Kinder -waren mit mir — vor 12 Jahren hatte meine älteste Tochter in der Thomaskirche ihren Auftritt.. Sie „spielte“ Maria ..in der Weihnachtsgeschichte …
        Dieselbe Geschichte sahen wir am 24,12, 2012 !! ..wir waren uns einig – vor 12 Jahren war es viel, viel tiefer …

  2. Erich Foltyn Says:

    die christlichen Kirchen tun ja nur Messe feiern. Sie können ja nicht durch lauteres Singen, mehr bimmeln und mehr Weihrauch versprühen die Gewalt in Ägypten verhindern. Was mich wundert, ist, dass die Leute im Islam kein Bedürnis nach Frieden haben. Im Frieden kann man Wunderdinge tun. Man hört und sieht nicht viel, aber es sind Wunderdinge. Man kann auf dem Mars einen Supermarkt aufmachen, aber ich will sie nicht auf eine solche Idee bringen. Weil die machen das eher als das was sie sollten.

    • carma Says:

      verglichen mit dem 30-jährigen krieg, der „bartholomäus-nacht“, den jahrhundertelangen juden-progromen und der brutalen verfolgung häretischer sekten zu allen zeiten ist der fanatische islamismus noch „harmlos“ – WIR haben uns seit erst seit dem zweiten weltkrieg wirklich gewandelt, denn auch hitler führte laut eigenen worten einen religionskrieg, zu dem auch die bekämpfung des „jüdisch“ verseuchten bolschewismus gehörte. hitler betonte mehrfach, dass man seinen kampf keinesfalls als einen rein politisch-terretorialen krieg mißverstehen sollte!
      damit soll nichts relativiert werden, aber unser selbstverliebtes bekenntnis zur europäischen aufklärung hat sich auch erst seit zwei, drei generationen realisiert – und für neue probleme gesorgt..


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